Wenn möglich: seit wann und wie lange noch?
Am 10 September 1952 unterzeichneten der israelische Außenminister Mosche Scharett, der Präsident der Conference on Jewish Material Claims Against Germany, Nachum Goldmann, und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer das Luxemburger Abkommen. Dieses sah die Zahlung von 3 Milliarden DM an Israel und 450 Millionen DM an die Claims Conference, die jüdische Opfer außerhalb Israels vertrat, vor. Die Leistungen erstreckten sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren und erfolgten vorwiegend durch deutsche Warenlieferungen; rund eine Milliarde DM war zur Finanzierung israelischer Erdölkäufe vorgesehen. Alle anderen Leistungen sind individuelle Entschädigungen für Opfer des Nationalsozialismus, keine Reparationen ( http://www.bundestag.de/dasparlament/2005/15/Thema/002.html).

Dafür haben wir auch 330 Millionen gezahlt http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID4969854_REF1,00.html
krauthexe am 17. Mai 2007 22:09 Habe ich kein Verständnis dafür.
hagentronje am 13. Februar 2009 11:49 wo kämen wir denn hin, wenn jdeder jede politische entscheidung verstehen würde?!? ;-)
Literaturius am 15. Februar 2009 18:14 Unglaublich! Daß So'ne Debatte in Deutschland wieder möglich ist, zeigt, daß es ohne eine deutliche Steigerung der Bildungsausgaben nicht weitergeht!
xXxulTIMatexXx am 3. Oktober 2009 23:05 Da haben wir schon verdammt hohe Staatsschulden, und dann schenken wir den Juden, die ja sowieso nicht gerade zu den Ärmsten gehören (siehe Jüdisches Bankjudentum), noch mal eben 330.000.000 Euro! Wie lange sollen wir uns für den Holocaust denn noch verantwortlich fühlen?!! Bis in die 20. Generation nach dem 2. Weltkrieg???

Zu wenig. (Hier paßt mein Avatar eigentlich gar nicht.)

Hallo rdwolfram, der Begriff "Reparationszahlungen" passt hier nicht ganz. Solche Zahlungen werden von Kriegsverlierern als Entschädigung an die Gewinner für den Wiederaufbau zerstörter Städte und Industrieanlagen geleistet, sowie an die Bevölkerung gegen Hungersnöte und Kälte. Da sich Deutschland nicht im Kriegszustand m. Israel befand (Der Staat wurde erst nach Kriegsende gegründet) kann es hier keine Reparationsansprüche geben. Ansonsten - zu Entschädigungsleistungen an das israelische Volk bzw. Verfolgte des Naziregimes - s. d. Ausführungen und den Link von Albrecht.

Seit dem Luxemburger Abkommen von 1952 (Zahlung von rund 1,53 Milliarden Euro) ist die Frage der Entschädigung ein wichtiges politisches Thema im Verhältnis zwischen Israel und der Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt beliefen sich deutsche Entschädigungsleistungen an in Israel lebende NS-Verfolgte Ende 2007 auf rund 26,7 Milliarden Euro. Jährlich werden ca. 424 Millionen Euro an Entschädigungsrenten (überwiegend nach dem Bundesentschädigungsgesetz - BEG) und verwandten Leistungen an Empfänger in Israel ausgezahlt. Hinzu kommen weitere erhebliche Entschädigungsleistungen in der Sozialversicherung und im Lastenausgleich. Seit Einrichtung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" im Jahr 2000 wurden auch aus deren Mitteln Entschädigungsleistungen an ehemalige Zwangsarbeiter ausgezahlt. Die individuellen Auszahlungen im Rahmen des Stiftungsgesetzes wurden per Gesetz zum 31. Dezember 2006 abgeschlossen.
Die Interessen Israels in Entschädigungs- und Restitutionsfragen werden von der Jewish Claims Conference (JCC) vertreten. Über die JCC werden Einmalzahlungen und monatliche Renten für Härtefälle verteilt, die keine Entschädigungen nach dem BEG erhalten konnten.
quelle: http://www.auswaertiges-amt.de/diplo/de/Laenderinformationen/Israel/Bilateral.ht...
Hoffe hilft dir weiter, wenn auch spät. Auf der Seite findest du noch mehr zu den Beziehung von Deutschlan und Israel.
Die "Reparationen" kamen in erster Linie der deutschen Wirtschaft zu Gute, bestanden z.B. aus dem Ausbau des Hochspannungsnetzes. War gut für Israel und für Siemens.
Heute zahlen die Europäer nur noch indirekt "Reparation" für den Staat, nämlich indem sie die Pälästinenserbehörde unterstützen, für die Israel als Besatzungsmacht völkerrechtlich verantwortlich ist.
Auf einem andern Blatt stehen Rentenzahlungen an die letzten Überlebenden der Judenverfolgung.

JoeWied am 15. Februar 2009 22:50 Anhang: Reparation aus dem 1sten Weltkrieg http://www.bwl-bote.de/20020113.htm
und wielange soll das noch so gehen? schliesslich und endlich muss auch damit mal schluss sein finde ich. ich bin 1969 geboren und kann dafür nichts und von den opfern werden nicht mehr viele leben aber klar die hinterbliebenen werden clever genug sein immer mehr zu fordern.....man sollte mal beachten was die in palästina abziehen...
Deutschland hat in den letzten Jahren 110.000 Juden ins Land gelassen. Es sind überwiegend oder ganz jüdische Rentner. Sie belasten unser kaputtes soziales Netz wie folgt: Krankenkassen 600 Euro (Tarif PKV, gesetzliche Leistung), Rentenzahlung geschätzt 1000 Euro, Miete (warm) 600 Euro. Zusammen also 2200 Euro, mal 12 Monate mal 110.000 mal Restlebensdauer von 15 Jahren macht 43 Mrd Euro. Dazu kommt die Bezahlung eines Teils der von den Juden gekauften U-Boote, dei vor. geschenkten Fregatten, Beteiligung an Bau, Kauf und Restauration diverser jüdischen Einrichtungen in Deutschland wie Synagogen, kulturzentren und und und. Dazu kommen Hilfen, Technologietransfers aus den nun eingerichteten gemeinsamen Regierungsbesprechungnen mit den Juden: Also der jüdische Wirtschaftminister mit dem deutschen Wirtschaftsminister. Aktuelles Interesse der Juden ist die Technologie der Deutschen bei den regenerativen Energien. Ich bin Politiker und habe bestimmt noch vieles vergessen. Und wer jetzt glaubt, die Juden seien auf das Geld versessen, bekommt es mit mir zu tun.
War net sehr hilfreich. Da geht es nur um die 50er und 60er-Jahre. Angeblich zahlt D noch heute, versteckt in Haushaltstiteln, die es nicht gleich offenbaren, wohin das Geld fließt. DAZU würde ich gerne mal was lesen !!
Da bemüht sich jemand, Dir eine ausführliche Antwort zu geben und Du beanstandest diese dann? Etwas mehr Dankbarkeit sollte man für solch lobenswerte Bemühungen schon erwarten können! Wenn Du noch tiefer ins Detail eindringen möchtest, frage doch am besten gleich die Bundeskanzlerin, doch ich bin sicher, die weiß es auch nicht!
Dem Fragesteller geht's doch nur um Stimmungsmache, offenbar ein ewig Gestriger! Rechtsradikale sollten hier nichts zu suchen haben!