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Wieviel Geld würde man verdienen, wenn...

gefragt von megamagdamegamagda am 26.10.2009 um 7:34 Uhr

... man ein Buch schreiben würde (z.B. ein Krimi) und dieses dann nach veröffentlichung ein Bestseller wird? Wie kann man da ungefähr rechnen? Es geht ja sicher nach Verkaufszahlen... aber wie kann man es ungefähr berechnen? Zum Beispiel: Pro verkauftes buch erhält der autor den preis des buches? Oder wie rechnet man das?

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anonym
beantwortet von Scramjet am 26. Oktober 2009 07:45
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Hilfreichste Antwort

Im Vertrag wird ein Buchverkaufspreis festgelegt und wieviel Du davon je Buch erhältst. Der Verlag muss ja seine Kosten zunächst einmal wieder herausholen und auch noch etwas daran verdienen. Wenn es wirklich ein Bestseller wird, verdienst Du ja über die Masse. Und bei jeder neuen Auflage gibt es auch eine neue Verhandlungsbasis. Aber wieviel das jeweils ist, kann Dir niemand pauschal sagen, weil es ja eine individuelle Sache ist.

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 26. Oktober 2009 07:47

achso... danke. Hast mir sehr geholfen

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 26. Oktober 2009 07:53

Achtung: das Honorar gilt nur je verkauftem Buch; da kann es durchaus sein, dass z.B. gezahlte Vorschüsse wieder teilweise zurückbezahlt werden müssen; was nach zwei max. drei Monaten nicht verkauft ist wird rigoros eingestampft, weil neue Autoren nachdrängen; oftmals wird sogar ein Vorschuss zu den Druckkosten in Höhe von mehreren tausend Euro gefordert;

Kommentar von D057225bb322723e6957f37eedffc528smallAriGold am 26. Oktober 2009 08:15

Anders siehts aus, wenn du bereits Bestsellerautor bist und dein Folgebuch auf den Markt wirfst. Schätzing verdient an seinem aktuellen Roman "Limit", fünf Euro pro Ausgabe. Bei einer Startauflage von 400.000 Stück, kommt da gut was zusammen.


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isidor72
beantwortet von isidor72 am 26. Oktober 2009 07:48
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Verhandlungssache. Der Verlag macht Werbung, den Verkauf und übernimmt die finanzielle Verantwortung, dafür kriegst du je nach dem 50cts bis 2 Euro pro verkauftem Buch. Das kann sich schon rechnen, es gibt viele deutsche Leser! Zudem wird das Buch vielleicht mehr als ein Jahr im Regal stehen. Wenn du dann noch Vorlesungen machst oder in regionalen Zeitungen ein kleines Portrait von dir abgibst und das Buch vorstellst, steigen die Verkaufszahlen auch. Soll es an Weihnachten rauskommen, solltest du das Skript sicher schon im Januar einem Verlag bringen. Wenn du damit abgewiesen wirst, schmeiss die Flinte nicht ins Korn!! Es gibt unzählige Verlage und schlimmsten Falls darfst du das Buch auch im "Eigenverlag" rausgeben und produzieren lassen. In Polen haben sie gute Drucker, zu sehr guten Preisen ... leiste dir aber einen deutschen Lektor!!!! Viel Spass, Mut & Stolz *


anonym
beantwortet von Hommer am 26. Oktober 2009 07:36
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Kommt auf den Vertrag an den du mit dem Verlag ausmachst. und der ergibt sich aus der Qulität der Buches

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 26. Oktober 2009 07:38

aber man kann doch gar nicht vorher wissen, ob das buch nun erfolgreich wird. Wenn es dann nach vertragsabschluss ein bestseller wird, kriegt man dann mehr? Oder wird der Vertrag geändert?

Kommentar von 5350a8280bb338c4e7ee9fa0878d3ae3smallflirtheaven am 26. Oktober 2009 07:40

für dei erstauflage geht der verlag ja ein risiko ein, dass sich natürlich auch im betrag widerspiegelt. für jede weitere auflage wird dann neu verhandelt.

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 26. Oktober 2009 07:43

achso... also ist es dann beim ersten buch für beide ein risiko- verlag und autor.


anonym
beantwortet von Peter34muc am 26. Oktober 2009 08:44
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Die Honorarzahlung für Autoren wird in Deutschland heute nach dem Urhebervertragsrecht § 32 UrhG in der Fassung vom März 2002 geregelt, wobei die endgültige Fassung aktuell noch in der Diskussion ist und sowohl seitens der Interessenvertreter der Autoren als auch seitens der Verlage Nachbesserung gefordert werden. Eine Vereinbarung zwischen dem Verband deutscher Schriftsteller und einer Reihe von Verlagen im Bereich der Belletristik sieht dabei im wesentlichen fünf Punkte für die verbindliche Honorarregelung vor:

  1. Eine Beteiligung an den verkauften Hardcoverausgaben in Höhe von acht bis zehn Prozent vom Nettoladenpreis sowie zusätzlich ein gestaffeltes Honorar bei besonderen Verkaufserfolgen.
  2. Eine gestaffelte Beteiligung beim Verkauf von Taschenbuchausgaben abhängig von der Verkaufszahl: fünf Prozent bei einer verkauften Auflage von bis zu 20.000 Exemplaren, 6 Prozent bei bis 40.000, sieben Prozent bei bis 100.000 und acht Prozent bei über 100.000 Exemplaren. Hinzu kommt eine Beteiligung von vier bis sechs Prozent bei einer Sonderausgabe, deren Preis mindestens ein Drittel unter dem Preis der Originalausgabe liegen muss.
  3. Bei der Verwertung von Nebenrechten wie der Nutzung in buchfremden Medien oder bei der Umsetzung zu Drehbüchern erhält der Autor 50 bis 60% der Lizenzgebühren.
  4. Im Normalfall erhält der Autor einen Vorschuss durch den Verlag.
  5. Auf Wunsch des Verlages überträgt der Autor die Nutzungsrechte an den Verlag.

Neben diesen Vereinbarungen existieren allerdings auch weiterhin verschiedene Modelle der Honorierung bei Kinderbüchern, wissenschaftlichen Werken, Sachbüchern, Ratgebern und anderen Buch- und Medienformen oder auch bei Übersetzungen. Bei Lizenzen aus dem Ausland wird grundsätzlich kein gestaffeltes Honorar sondern ein Garantiehonorar bezahlt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Autorenhonorar


VirtualSelf
beantwortet von VirtualSelf am 26. Oktober 2009 07:53
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Vor allem sollte man realistischerweise davon ausgehen, dass man durch Schreiben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seinen Lebensunterhalt nicht wird bestreiten können.
Es gibt nur vergleichsweise wenige (deutsche) Autoren, die von sich behaupten können, dass sie Full-Time-Schriftsteller sind.


Praline
beantwortet von Praline am 26. Oktober 2009 07:39
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drei Millionen ,€

Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 26. Oktober 2009 07:44

nicht mehr?


anonym
beantwortet von sanya222 am 26. Oktober 2009 07:38
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kommt auf die leseranzahl an, wenn du es in englisch verfasst kannst du reich werden, in deutsch eher weniger...

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 26. Oktober 2009 07:41

man kann es sich doch übersetzen lassen oder? das machen doch heute alle


flirtheaven
beantwortet von flirtheaven am 26. Oktober 2009 07:38
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patrick süßkind ist mit "das parfum" zum millioär geworden und was j.k rowling widerfahren ist, wissen wir wohl auch alle :)

Kommentar von 2b465b65470f6d646cbf176e8631da0bsmallmegamagda am 26. Oktober 2009 07:42

aber die beiden bücher sind ja auch verfilmt worden, gehe mal davon aus, dass genau das ihnen die dicke kohle gebracht hat.

Kommentar von 5350a8280bb338c4e7ee9fa0878d3ae3smallflirtheaven am 26. Oktober 2009 07:56

nee, bei dem parfum hat es ja ein paar jahre bis zur verfilmung gedauert. und rowling war auch schon vor der verfilmung millionärin. die filme haben aber den verkauf sicherlich nochmal angekurbelt.


somebody1972
beantwortet von somebody1972 am 26. Oktober 2009 07:36
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EinBestseller in Lichtenstein bringt dir, glaube ich, weniger ein als einer in China


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