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Wieviel Geld muss ich monatlich anlegen, wenn ich € 1000,- zusätzliche Rente haben will?

gefragt von MacStarTrek am 23.08.2007 um 12:24 Uhr

Der Zeitraum für die Anlage ist entweder 20 od. 25 Jahre. Wieviel pro Monat müsste man da etwa anlegen, dass ca. € 1000,- Rente rauskommen?


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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 23. August 2007 12:44
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Da gibt es grosse Unterschiede, aber unter 700.- € p.m. wirst Du nicht wegkommen, wenn die Zahlung von 1000.- € in 25 Jahren beginnen soll.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 23. August 2007 13:41
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Da habe ich doch gleich mal den Taschenrechner genommen.

Bei einer angenommen Verzinsung von 3,5 % brauchst du 343.000 € um dir ohne Kapitalverzehr jeden Monat 1.000 € zu entnehmen.

Wenn du mit Kapitalverzehr in 25 Jahren rechnest, brauchst du bei gleiche Verzinsung 200.000 €.

Um in 25 Jahren 343.000 € angespart zu haben, musst du bei einer jährlichen Rendite

von 6%, monatlich 494,95€ sparen. Kosten nicht mit eingerechnet

von 8% monatlich 360,66€ sparen. Kosten nicht mit eingerechnet

von 10% monatlich 258,51€ sparen Kosten nicht mit eingerechnet

Kommentar von MacStarTrek am 23. August 2007 14:10

Ok, ich glaube 90 Jahre Lebensalter reicht. also ca.200.000. Also 320,- mtl solten reichen, danke!


fourseasons
beantwortet von fourseasons am 23. August 2007 13:14
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Es gibt da mehrere Rechenmodelle mit unterschiedlichen Variablen.

Es kommt z.B. darauf an, ob du ab Rentenbeginn nur die "Zinsen" entnehmen möchtest, oder ob das Kapital mitverbraucht werden soll.

Dabei ist zu bedenken, daß Anlagen, die höhere Gewinne versprechen auch höhere Risiken bergen.

Eine Anlage mit überschaubarem Risiko/Gewinn-Verhältnis sind z.B. Geldmarktfonds.

Rechenbeispiel:

Bei einer Anlage von €320.- mtl. und einer "Verzinsung" von 6% hast du nach 25 Jahren gut €200000.- im Depot.

Dann kannst du bei gleichbleibender Verzinsung ohne weitere Einzahlung etwa €1000.-- mtl. entnehmen, ohne daß das Kapital angegriffen wird.

Bei etwas Mut zum Risiko, bzw. Streuung auf verschieden Anlagen können, aus 6% jährl. Gewinn auch ein paar % mehr werden.

Bei z.B. 7% genügt eine Sparrate von €240.- mtl. für € 1000.-- Rente

Kommentar von MacStarTrek am 23. August 2007 14:12

Also 320,- mtl. sollte ok sein, danke!

Kommentar von anjanni am 23. November 2007 09:26

Ihr vergeßt alle die Zinsabschlagssteuer - oder was auch immer da in den nächsten Jahren fällig wird...


justii
beantwortet von justii am 24. August 2007 14:13
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Hallo.

Ich gehe davon aus, daß Du in 25 Jahren nicht 1.000.-Euro zur Verfügung haben möchtest sondern eine Kaufkraft, die heutigen 1.000.-Euro entspricht.

Rechnet man die Inflation (angenommene 30-jährige Durchschnittsinflation lt. statistischem Bundesamt = 3,3%p.a.) ein, wäre ja in 25 Jahren nur noch eine Kaufkraft von 444.-Euro zur Verfügung. Das kanns ja nicht sein.

Welcher Betrag enstpricht also in 25 Jahren einer Kaufkraft von heutigen 1.000.-Euro => 2.252.-Euro

Es werden in 25 Jahren also mtl. 2.252.-Euro benötigt (oder jährlich 27.024.-Euro), die eine Kapitalanlage möglichst aus Zinsen/Erträgen abwerfen sollte. Ansonsten würde das Kapital immer schneller aufgebraucht...

Bei einer langfristigen mündelsicheren Rendite von 5,5% bräuchte man hierzu einen Anlagebetrag von 491.345.-Euro.

Welchen Betrag muß man also mtl. anlegen, damit in 25 Jahren 491.345.-Euro zur Verfügung stehen? Hier hat man den Vorteil, daß man hochrentabel anlegen kann und die Anlage über so einem langen Zeitraum nicht mündelsicher erfolgen muß (In der Rentenbezugszeit allerdings schon). Nehmen wir die höheren Schwankungen einer hochrentablen Anlage in Kauf, so kann langfristig und relativ zuverlässig von einer Rendite von 8% bis 9%p.a. ausgegangen werden.

Bei einer Rendite von 9%p.a. muß man also rund 462.-Euro im Monat anlegen um nach 25 Jahren ein Endkapital von rund 492.000.-Euro zur Verfügung zu haben. Alles Andere wäre "sich selbst in die eigene Tasche zu schwindeln".

Bei einer Anlage mit Kapitalverzehr würde man zwar weniger anlegen müssen, aber wer weiß heute schon, wie lange er leben wird... evtl. wäre das Geld dann schneller zu Ende als das Leben. Und dann?

Darüber hinaus wurden hier etwaige anfallende Steuern nicht berücksichtigt. Diese wären also noch in Abzug zu bringen.

Schöne Grüße

justii


SueMae
beantwortet von SueMae am 23. August 2007 12:27
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Kommt darauf an, wie und wo Du inverstierst. Lass Dich gut beraten! Am besten bei mehreren Stellen. Fonds können da eine Möglichkeit sein!


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