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Wieviel Geld braucht man im Alter - kann man das irgendwo ausrechnen lassen oder gibt es einen Richtwert?

gefragt von karle am 04.01.2008 um 10:24 Uhr

Es fallen im Alter ja auch bestimmte Verflichtungen für Versicherungen, Altersvorsorge, Steuern weg. Wo kann man sich genauere Infos holen?

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demosthenes
beantwortet von demosthenes am 4. Januar 2008 10:35
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Da gibt es sicher keine allgemein gültigen Informationen, denn das hängt ja davon ab,

  • ob Du körperlich noch fit bist oder für viele Dinge Hilfe brauchst,

  • ob Du für eine chronische Krankheit regelmässig teure Medikamente brauchst,

  • ob Du im eigenen Haus lebst oder zur Miete und wie teuer die ist,

  • ob Du in der GKV oder der PKV krankenversichert bist,

  • ob Du in der Stadt oder auf dem Lande wohnst,

  • ob Du teilweise familiäre Hilfe in Anspruch nehmen kannst oder für alles bezahlen musst,

  • ob Du allein oder in einer Familie lebst, denn das Alleinleben ist am teuersten,

  • ob es Dir nur um das nackte Überleben geht, oder ob Du auch noch Hobbies haben oder mal reisen willst.

Die Untergrenze dürfte wohl beim Hartz4-Satz liegen, aber nach oben ist der Himmel die Grenze.


maxxit
beantwortet von maxxit am 4. Januar 2008 10:31
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Da würde ich eines machen:

Ist Dein gewünschter Lebensstandard erreicht musst Du dir einfach zusammenrechnen, wieviel Geld Du im Monat zur Verfügung hast. Mit viel weniger wirst Du ohne verzichten zu müssen nicht auskommen.

Natürlich fallen einige Sachen weg, dafür hast Du später auch mehr Freizeit. Und nun überleg mal, wann gibst Du meist Geld aus?

Wenn man dann noch die Inflation hinzurechnet, sollte es eigentlich schon etwas mehr sein, als man momentan zur Verfügung hat.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 4. Januar 2008 11:25
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Die Info kannst du dir selbst am besten erstellen. Du hast ja schon was aufgeführt, was wegfällt - bis auf die Steuer vermutlich. Die Besteuerung der Renten steigt ja permanent und sollte nicht ausgeklammert sein.

Aber sei nicht zu optimistisch. Denn das was du dann nicht mehr zahlen musst, fliesst nach meiner eigenen Erfahrung in die freie Zeit, sei es durch Hobbys, Reisen, oder es sich gut gehen lassen.

Geh davon aus, dass du mindestens genauso viel Geld brauchst wie jetzt. Mir geht es jedenfalls so, dass ich genausoviel brauche, ich arbeite auch noch zusätzlich zur Rente, allerdings nur noch Jobs, die mir Spass machen.


pepe33
beantwortet von pepe33 am 4. Januar 2008 10:57
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Nehme Deine Kostenauflistung und was Du sonst noch benötigst. Wenn es jetzt noch z.B. 25 Jahre bis zur Rente sind multipliziere sie mal 2,5. Das ist der ungefähre Betrag, den Du dann in 25 Jahren benötigst um Deinen heutigen Lebensstandard zu erhalten. Und das ist nur bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3% pro Jahr berechnet. Wenn man aber die steigenden Energiekosten in der Zukunft bedenkt, kann es durchaus mehr sein. Dein Einkommen im Alter kann man grob überschlagen. Geschätzte Rente usw. abzüglich Einkommenssteuer. Dieses stellt man den Kosten gegenüber. Sei dir sicher, es ist meistens nicht genug. Somit sollte man privat vorsorgen mit ggf. Aktiensparplänen oder Investitionen. Minimale Rendite sollte >größer als die Inflationsrate sein, denn sonst wird das Geld am Ende weniger. Es gibt viel Literatur darüber, schau' mal in ebay nach.


anonym
beantwortet von mandyheart am 5. Januar 2008 23:44
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Gute und vor allem neutrale Seite zu diesem Thema insgesamt ist <www.ihre-vorsorge.de>.


anonym
beantwortet von kalium am 5. Januar 2008 22:11
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Es gibt "da draussen" auch gute Finanzplaner, die im Rahmen einer privaten Finanz- und Liquiditätsanalyse und -vorschau die heutigen Zahlen mit verschiedenen Kostensteigerungssätzen hochrechnen. Es gibt Spezialprogramme, die auch die veränderten Abgaben und Steuersätze entsprechend den heutigen gesetzlichen Vorgaben berücksichtigen. Ein regelmässiges Updates dieses Plan mit allen sich ergebenden Veränderungen sorgt dafür, dass Du genau weisst, wie hoch das Polster fürs Alter sein muss und wo Du Stand heute stehst.


Niklaus
beantwortet von Niklaus am 5. Januar 2008 09:15
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Nimm die Ausgaben für deinen heutigen Lebensstandard und rechne den Betrag hoch mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von ca. 2 %. Dann hast du den groben Bedarf. Bedenke aber, dass von diesem Betrag noch die Steuern und die Krankenkasse abgehen, die du als Rentner zahlen musst.


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