worfster am 28.07.2009 um 8:36 Uhr
Meine Frau macht demnächst einen Geburtsvorbereitungskurs. Zur Wahl stehen mehrere Optionen, die sich v.a. in der Teilnahmezeit des Mannes unterscheiden - es gibt eine Option mit einer einmaligen 1,5-Stunden-Session, der zweite Kurs sieht einen ganzen Nachmittag Männer-Geburtsvorbeitung vor, der dritte die Teilnahme an fast jeder Vorbereitungsstunde. Da es unser erstes Kind ist: Wieviel Zeit macht eurer Erfahrung nach Sinn bzw. was könnt ihr empfehlen?

Ich finde es ganz angemessen, wenn der Mann darauf vorbereitet ist, wie eine Geburt vonstatten geht (dafür reichen auch 1,5 Stunden!) und der Rest ist learning by doing, da sowieso jede Geburt anders ist und nicht jeder Mann dabei wirklich hilfreich sein will/kann. Für die erste Zeit mit Baby ist es auch ganz nett wenn der Mann grob weiß, wie mit dem Baby "umzugehen" ist. Den Rest zeigt euch nachher nochmal die Hebamme.Deine Entscheidung- und die deiner Frau!
Wenn es uus "Brauchen" geht, langen die 1,5 Std. oder der eine Nachmittag. Ansonsten hat das mehr damit zu tun, ob Deine Frau und Du das wirklich "möchten", ob Ihr daran gemeinsam Freude haben könntet. Die wichtigste Zeit ist dann aber während der Wehen und während der Geburt. Wenn Du da (auch dank des Kurses) Ruhe und Kraft ausstrahlen und auf Deine Frau übertragen kannst, hilfst Du ihr ungemein. Ich habe meiner Frau mit meinem "Antreiben" beim Pressen zwei bis drei zusätzliche Wehen erspart. Das haben Arzt und Schwestern gesagt. Und nun entscheidet mal schön! Alles Gute!
beim ersten Kind haben wir die dritte Option gewählt und auch nicht bereut. Wir konnten uns dann intensiv mit der Schwangerschaft befassen, bekamen nicht nur Tipps für die Geburt sondern auch für die zeit nach der Geburt. Finden wir im nachhinein noch immer sinnvoll. (Beim zweiten Mal haben wir es dann anders geregelt). Aber auch Männer benötigen Vorbereitung auf das, was ihnen (nicht nur bei der Geburt) bevorsteht. Außerdem war die Gemeinschaft beim Tonnenturnen bei uns richtig gut, treffen uns noch heute in unregelmäßigen Abständen. Ich würde dir empfehlen, die dritte Option zu wählen. Gruß und alles gute tergenna

Ich hab keinen Kurs gemacht und es hat auch so geklappt

mein Mann war beim "Partner-Abend" dabei - gebracht hat 5 es uns beiden nichts, war aber SEHR lustig ....

also wir haben einen Kurs gemacht, mein Mann war auch mit aber er war überhaupt nicht begeistert, und ich konnte das gelernte während der Geburt gar nicht einsetzen, da ich in dem Moment ganz andere Gedanken hatte
Fazit: Meiner Meinung nach ist es zwar ne Erfahrung wert, aber nicht überlebenswichtig.

Also mein Mann hat damals, bei unserem ersten Kind, die erste Option ausgewählt. Fand, das hat auch durchaus ausgereicht bei ihm...und nachdem er eh immer die Kursleiterin ausgelacht hat, war es wohl auch besser so :)
Kommt natürlich drauf an, wie der Kurs geleitet wird und ob bei euch im Kurs in 1 1/2 Stunden oder einem Nachmittag alles vermittelt wird, was man als Mann wissen muss...
Ich habe auch keinen gemacht. Und bei der geburt unseres Kindes mußte ich der Hebame sogar noch unter die Arme greifen. Das klappt auch so, glaub mir.

oh dieser Press und Atem Quatsch,wo sich Männer voll zum Affen machen!!!

Ich habe zwar selber keine Kinder, aber ich glaube schon, dass in folgendem Satz viel wahres steckt: eine Frau wird dann zur Mutter sobald sie schwanger ist, ein Mann erst zuim Vater wenn das Kind auf die Welt gekommen ist. ;-) Kommt also ganz auf Dich an, aber prinzipiell denke ich, dass es nicht schaden kann einen kompletten Kurs mitzumachen. Alles Gute für die Geburt und viel Spaß mit dem Nachwuchs
Das wichtige dabei ist, wie viel Anwesenheit des Mannes braucht die Frau bei der Geburtsvorbereitung. Bei der Geburt selber sind dann eh Profis zur Unterstützung da.

Wenn du wirklich Lust darauf hast, dann sprich es doch lieber mit deiner Frau ab.