Unser 6 Wochen altes Baby hat Blähungen und Bauchkrämpfe. Fencheltee hilft. Kann man auch zuviel Fencheltee geben?

Sofern es daneben im Bauch noch Platz für seine Milch hat, glaub ich nicht, dass man zuviel Fencheltee geben kann - wenn es das trinkt. Es gibt auch Mischungen, die etwas wirkungsvoller sind mit Fenchel, Anis und Kümmel. Und Windsalbe, mit dem man den Bauch einreibt. Das Bäuchlein im Uhrzeigersinn massieren hilft ebenfalls, und die Beinchen ein wenig in Richtung Bauch anheben, hilft, die Spannung der Bauchdecke über dem geblähten Bauch zu reduzieren. Und, was uns immer etwas geholfen hat: "Sab simplex"-Tropfen aus der Apotheke, so zwischen 10-20 Tropfen 2-3x täglich. Oder gleich in die Milchflasche! Gegen Bauchkrämpfe gibt es homöopathische Mittel wie z.B. Cuprum D12 oder Magnesium phosphoricum. 3 Globuli, nach einer Stunde nochmals 3. Notfalls auch mal eine Heilpraktikerin fragen.

Im Normalfall hört Dein Kleiner von selbst auf zu trinken, auch beim Fencheltee. Überlege mal, solltest Du stillen, ob Du etwas zu Dir nimmst, was Blähungen verursacht. Das solltest Du weglassen.

Was ich Dir empfehlen kann: Kümmelzäpfchen! Carum Carvi Kinderzäpfchen von Wala. Hatte ich damals auch von meiner Hebamme bekommen, erste Sahne die Dinger! Kosten ca. 6 Eur in der Apotheke. Frag aber ruhig Deine Hebamme danach- die hat sie sicher auch.
Gratuliere herzlich zum Baby!
P.s. Unser Kleiner ist jetzt 6 Monate und bekommt die Flasche, die Milch mische ich mit Fencheltee (ein Beutel auf 1 Liter) an. Von Unverträglichkeit habe ich noch nicht gehört.

Ich würde meinem Baby überhaupt keinen Fencheltee geben! Vor einiger Zeit wurde in der Presse dargestellt,dass die pflanzlichen Inhaltsstoffe Estragol und Methyleugenol im Fencheltee gesundheitsschädlich sind. Lt. Empfehlung des Instituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz soll die Verwendung einiger Gewürze (unter anderem Basilikum, Estragon, Anis, Piment, Muskatnuss und Zitronengras) und von Fencheltee eingeschränkt werden. Du kannst das Kind ggf. einem Osteopathen vorstellen. Dieser kann feststellen, ob die Blähungen und Versopfung von einer geburtsbedingten Verschiebung der Schädelplatten kommen. Der Osteopath kann dies auch zum großen Teil behandeln. Es gibt viele homöopat. Mittel, die bei Blähngen helfen. Es gibt die sog. Bachblüten von Eduard Bach. Hier helfen besonders, die Rescue Remedy( Notfalltropfen). In Deutschland sind sie über die Apotheke zu bekommen,in England, wo Dr. Bach lebte, kann man sie in jedem Drogeriemarkt kaufen. Bitte nur Orginal Rescue Remedy Flaschen besorgen. Oder: In die Flaschen-Nahrung 1 Teel bis 1Eßl. Sonnenblumenöl 1 mal tägl. hinzufügen und meist klappt es mit dem Stuhlgang besser.:-) Da das nicht gut schmeckt immer zuerst in einem kleinen Scluck Milch füttern und dann erst die restliche Milch.
PatBo am 2. April 2007 14:07 Jetzt weiß doch die Menschheit endlich woran die tausenden und abertausenden Kinder früher immer gestorben sind. Am Fencheltee!
Unsinn... Fencheltee beruhigt Babies ungemein!! Bevor ich Notfalltropfen(obwohl sehr gut) gebe,nehme ich den guten alten Fencheltee! Wieder unnötige Behauptungen was irgendjemand aufstellt. LG
Meine Kinderärztin beschäftigte sich immer auch mit Homöopathie. Ich erinnere mich genau: Meine zwei Kinder wuchsen mit "Fencheltee bei Blähungen und zur Beruhigung" als Babies und Kleinkinder damit auf, und schliefen, danach fest und ruhig ein. Sie liebten diesen Tee. Als Alternative hatte ich auch immer andere Kindertee`s daheim. Tatsache ist jedoch, der Fencheltee war der Beste! Ich konnte daher nichts Negatives feststellen eher das Gegenteil. : ) LG
WildeFee am 2. April 2007 14:21 Das wurde mittlerweile aber auch relativiert. Kurzer Auszug von http://www.food-monitor.de/biblio-oekotest/babytees.htmht(Fencheltee) "Doch inzwischen weiß man: In Maßen genossen, stellen Babytees keine gesundheitliche Gefahr dar. Bereits beim ÖKO-TEST Milchbildungstee 2002 fanden die beauftragten Labore Estragol nur in geringen Mengen, Methyleugenol war teilweise gar nicht nachweisbar." Den Rest bitte über den Link lesen, ist recht aufschlussreich.

Unsere Kleine ist noch keine 4 Wochen alt. Sie leidet an Verstopfung und kann selten ohne Hilfe Stuhl absetzen. Von unserer Nachsorgehebamme bekamen wir folgende Tips: Fenchel-Anis-Kümmel-Tee zum Trinken anbieten; mit ihren Beinen "Fahrradfahren" und die Beine mit den Knien zum Bauch hin anwinkeln, um das Drücken zu erleichtern; auf den Bauch legen, auch mal unter Aufsicht so schlafen lassen; 2 gestrichene Teelöffel Milchzucker auf 200ml Flaschennahrung (bei Muttermilch keinen Milchzucker). Wenn das alles nicht helfen sollte, dann den Kinderarzt aufsuchen. Es gibt dann häufig Lefax verschrieben, sagte die Hebi. Vielleicht hilft dir da was von...
also meine kleine ist vier wochen alt von meiner hebamme habe ich jetzt die info bekommen das in manchen Flaschennahrungen stärke enthalten ist deshalb unbedingt pre nahrung und auch keine fluor tabletten diese können auch zu blähungen führen außerdem ist mir durch meine Tätigkeit als zahnmedizinische Assistentin bekannt das dies zu überfluoridierung führen kann und dies zu weißen stellen auf den front zähnen führt
Und: herzlichen Glückwunsch zum Neugeborenen! ;)
Die leute, die hier so munter den Daumen runter klicken, mögen sich doch bitte outen und mir erklären, was sie an meiner Antwort falsch finden und was sie meinen, das richtiger wäre. Denn immerhin schildere ich hier meine eigenen Erfahrungen mit meinem Kind! Was daran auszusetzen ist, ist mir ein Rätsel.
Die Windsalbe ist nicht so gut, vor allem stinken die Klamotten eher danach. Bauch massieren ist klasse, aber siehe auch meine Antwort: Kümmelzäpfchen. Von mir gab`s Daumen hoch.
Mir macht der Geruch nix. ;) Was noch besser ist, ist das 4 Winde-Öl von Ingeborg Stadelmann. Kümmelzäpfchen kannte ich noch nicht, danke für den Tip!
Die Zäpfchen wirken auch schnell da, wo es drauf ankommt. ;o)