Frage von MoritzMori1993, 81

Wieviel Anspruch auch Arbeitslosengeld?

Hallo,

ich brauch mal bitte euche Hilfe. Ich habe die letzten 2 Jahre bei einer Versicherung gearbeitet auf 1250 EUR Brutto Basis mit neuen Provisionen kam ich im Monat auf ca.2000 EUR im Monat Netto.

Jetzt muss ich mich zum 1.Mai Arbeitslos melden.

Wieviel Anspruch habe ich nun auf Arbeitslosengeld? Nur die 1250 EUR Brutto oder geht das Arbeitsamt von den 2000 EUR Netto aus.

Bin gerade etwas verwirrt, habe zwar schon einiges im Netz gelesen aber ich baruch mal euren guten Rat.

Danke Vorab:)

Antwort
von wilees, 31

Selbstberechnung Arbeitslosengeld I (Kalenderjahr 2014)

https://www.pub.arbeitsagentur.de/selbst.php?jahr=2014

§ 131 (SGB III) Bemessungsentgelt

(1) Bemessungsentgelt ist das durchschnittlich auf den Tag
entfallende beitragspflichtige Arbeitsentgelt, das der Arbeitslose im
Bemessungszeitraum erzielt hat. Arbeitsentgelte, auf die der Arbeitslose
beim Ausscheiden aus dem Beschäftigungsverhältnis Anspruch hatte,
gelten als erzielt, wenn sie zugeflossen oder nur wegen
Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers nicht zugeflossen sind.

(2) Außer Betracht bleiben Arbeitsentgelte,

    die der Arbeitslose wegen der Beendigung des
    Arbeitsverhältnisses erhält oder die im Hinblick auf die
    Arbeitslosigkeit vereinbart worden sind,


    die als Wertguthaben einer Vereinbarung nach § 7b des Vierten Buches nicht nach dieser Vereinbarung verwendet werden.

(3) Als Arbeitsentgelt ist zugrunde zu legen

    für Zeiten, in denen der Arbeitslose Kurzarbeitergeld oder
    eine vertraglich vereinbarte Leistung zur Vermeidung der Inanspruchnahme
    von Saison-Kurzarbeitergeld bezogen hat, das Arbeitsentgelt, das der
    Arbeitslose ohne den Arbeitsausfall und ohne Mehrarbeit erzielt hätte,


    für Zeiten einer Vereinbarung nach § 7b des Vierten Buches das
    Arbeitsentgelt, das der Arbeitslose für die geleistete Arbeitszeit ohne
    eine Vereinbarung nach § 7b des Vierten Buches erzielt hätte; für Zeiten
    einer Freistellung das erzielte Arbeitsentgelt.

(4) Hat der Arbeitslose innerhalb der letzten zwei Jahre vor der
Entstehung des Anspruchs Arbeitslosengeld bezogen, ist
Bemessungsentgelt mindestens das Entgelt, nach dem das Arbeitslosengeld
zuletzt bemessen worden ist.

(5) Ist der Arbeitslose nicht mehr bereit oder in der Lage, die im
Bemessungszeitraum durchschnittlich auf die Woche entfallende Zahl von
Arbeitsstunden zu leisten, vermindert sich das Bemessungsentgelt für die
Zeit der Einschränkung entsprechend dem Verhältnis der Zahl der
durchschnittlichen regelmäßigen wöchentlichen Arbeitsstunden, die der
Arbeitslose künftig leisten will oder kann, zu der Zahl der
durchschnittlich auf die Woche entfallenden Arbeitsstunden im
Bemessungszeitraum. Einschränkungen des Leistungsvermögens bleiben
unberücksichtigt, wenn Arbeitslosengeld nach § 125 geleistet wird.
Bestimmt sich das Bemessungsentgelt nach § 132, ist insoweit die
tarifliche regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit maßgebend, die bei
Entstehung des Anspruchs für Angestellte im öffentlichen Dienst des
Bundes gilt.

§ 130 Bemessungszeitraum und Bemessungsrahmen

(1) 1Der Bemessungszeitraum umfasst die beim Ausscheiden des
Arbeitslosen aus dem jeweiligen Beschäftigungsverhältnis abgerechneten
Entgeltabrechnungszeiträume der versicherungspflichtigen Beschäftigungen
im Bemessungsrahmen. 2Der Bemessungsrahmen umfasst ein Jahr; er endet
mit dem letzten Tag des letzten Versicherungspflichtverhältnisses vor
der Entstehung des Anspruchs.

(2) 1Bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums bleiben außer Betracht

    Zeiten einer Beschäftigung, neben der Übergangsgeld wegen
    einer Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben, Teilübergangsgeld oder
    Teilarbeitslosengeld geleistet worden ist,


    Zeiten einer Beschäftigung als Freiwillige oder Freiwilliger im
    Sinne des Jugendfreiwilligendienstegesetzes oder des
    Bundesfreiwilligendienstgesetzes, wenn sich die beitragspflichtige
    Einnahme nach § 344 Abs. 2 bestimmt,


    Zeiten, in denen der Arbeitslose Elterngeld bezogen oder
    Erziehungsgeld bezogen oder nur wegen der Berücksichtigung von Einkommen
    nicht bezogen hat oder ein Kind unter drei Jahren betreut und erzogen
    hat, wenn wegen der Betreuung und Erziehung des Kindes das
    Arbeitsentgelt oder die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit
    gemindert war,

3a. Zeiten, in denen der Arbeitslose eine Pflegezeit nach § 3
Abs. 1 Satz 1 des Pflegezeitgesetzes in Anspruch genommen hat, wenn
wegen der Pflege das Arbeitsentgelt oder die durchschnittliche
wöchentliche Arbeitszeit gemindert war,

    Zeiten, in denen die durchschnittliche regelmäßige wöchentliche
    Arbeitszeit auf Grund einer Teilzeitvereinbarung nicht nur vorübergehend
    auf weniger als 80 Prozent der durchschnittlichen regelmäßigen
    Arbeitszeit einer vergleichbaren Vollzeitbeschäftigung, mindestens um
    fünf Stunden wöchentlich, vermindert war, wenn der Arbeitslose
    Beschäftigungen mit einer höheren Arbeitszeit innerhalb der letzten
    dreieinhalb Jahre vor der Entstehung des Anspruchs während eines sechs
    Monate umfassenden zusammenhängenden Zeitraums ausgeübt hat.

2Satz 1 Nr. 4 gilt nicht in Fällen einer Teilzeitvereinbarung
nach dem Altersteilzeitgesetz, es sei denn, das Beschäftigungsverhältnis
ist wegen Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers beendet worden.

(3) 1Der Bemessungsrahmen wird auf zwei Jahre erweitert, wenn

    der Bemessungszeitraum weniger als 150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt enthält,

1a. in den Fällen des § 123 Absatz 2 der Bemessungszeitraum weniger als 90 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt enthält oder

    es mit Rücksicht auf das Bemessungsentgelt im erweiterten Bemessungsrahmen unbillig
Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, Geld, 23

Zur Berechnung wird dein sozialversicherungspflichtiges Bruttoeinkommen herangezogen,dass kannst du anhand deiner Lohn / Gehaltsnachweise nachprüfen !

Dann suchst du dir einen online Rechner für das ALG - 1 und lässt es dir berechnen.

Antwort
von askrenegade, 42

Es gibt Leute die Arbeiten ausschließlich auf Provisionsbasis. Die hätten demnach ja gar keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.

Wie das genau berechnet wird kann dir das Arbeitsamt aber sowieso am besten erklären. Du musst ja ohnehin bald dorthin ;)

Antwort
von Nervin20, 25

http://www.alg-i.de
Das hilft dir bestimmt weiter

Antwort
von Nervin20, 36

Müsste bisschen mehr als die Hälfte sein. So 650-700€

Antwort
von BlackDoor12, 35

Glaube man erhält 60 Prozent vom letzten Lohn als Arbeitslosengeld bin mir aber nicht ganz sicher

Kommentar von Skibomor ,

Das war jetzt nicht so seine Frage...

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