Mit unserer Omi gehts ziemlich bergab, und wir sind unschlüssig, wie es weitergehen soll. Wo setzt man den Punkt, sie doch in ein Heim zu geben?

Sofern finanziell machbar, an eine Tagespflegestelle denken oder was auch günstig geht ist wenigstens stundenweise die Organisierte Nachbarschaftshilfe beauftragen.

Das muss jeder selbst einschätzen, weil die Pflege ist nicht ganz einfach und auch nicht so billig. Ich würde die Pflege der eigenen Verwandschaft immer übernehemen, solange ich es mit den eigenen Mitteln durchführen kann.
Solange sich mehrere Personen an der Pflege beteiligen, kann man ein Pflege zu hause möglicherweise durchführen. Oft möchten die pflegebedürftigen Personen auch zu hause bleiben. Die emotionale Belastung darf man dabei aber nicht außer Acht lassen. Eine Entscheidung dafür oder dagegen können nur die Betroffenen gemeinsam finden. Es ist allerdings keinem geholfen, wenn die Pflegeperson sich bei der Pflege körperlich und/oder seelisch vollkommen verausgabt.
Das müsst ihr selber entscheiden. Aber ihr dürft das nicht unterschätzen. Wir hatten selbst einen Pflegefall in der Familie und das war wirklich hart.
Ihr könnt euch auch Hilfe holen. Es gibt Sozialstationen oder private Pflegedienste, die euch bei der Pflege unterstützen können. Diese übernehmen z.B. das Waschen oder täglichen Verbandswechsel. Fragt mal bei eurem Hausarzt nach. Der/die muß das wissen.