Frage von bigtrader64, 72

Wieviel % von der Abschreibung einer Immobilie bekommt man als Privatmann von Finanzamt zurück?

Wieviel % von der Abschreibung einer Immobilie bekommt man als Privatmann von Finanzamt zurück?

Antwort
von derhandkuss, 57

Gar keine! Warum auch? Abschreiben kannst Du eine Immobilie nur dann, wenn Du auch Steuern aus Vermietung und Verpachtung darauf zahlst. Und das tust Du als Privatperson nicht. Warum sollte Dir das Finanzamt also finanzielle Vorteile aus einer Abschreibung gewähren?

Antwort
von kevin1905, 26

Verstehe die Frage nicht so ganz.

Ist die Immobilie selbst genutzt so wird nichts abgeschrieben.

Ist sie fremdgenutzt so sind i.d.R. 2% vom Kaufpreis pro Jahr als Werbungsosten anzusetzen. Abschreibung läuft 50 Jahre.

Antwort
von bigtrader64, 52

Vielen Dank schonmal.

Und wie sieht es mit den anderen Kosten (Kreditzinsen, Reparaturkosten, Hausverwalter, usw) aus?

Kommentar von Omikron6 ,

wenn du die Immobilie selbst nutzt, kannst du steuerlich weder Abschreibungen noch sonstige Kosten geltend machen.


Wenn du die Immobilie vermietest, hast du Einnahmen und kannst dann anfallende Werbungskosten (Abschreibungen, Kreditzinsen, usw.) abziehen.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Wozu ein Hausverwalter, wenn du die Immobilie ausschließlich für private Zwecke nutzt?

Aber zu deiner Frage, nichts. Auch kein Mieter bekommt vom Finanzamt irgendwelche Betriebskosten erstattet bzw. wirken die sich steuerlich aus. Warum sollte also ein Eigentümer von selbstgenutztem Wohnraum so etwas bekommen?

Einzige Ausnahme - und die gilt sowohl für Mieter als auch für Eigentümer von selbstgenutztem Wohnraum - du kannst haushaltsnahe Dienstleistungen bis zu 600 EUR jährlich bei der Einkommensteuer geltend machen. Haushaltsnahe Dienstleistungen sind z. B. Handwerkerrechnungen.

Antwort
von wurzlsepp668, 72

0,0% ......

die Abschreibung mindert die Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. die Einkünfte aus V+V werden den anderen Einkünften zugeschlagen, auf das gesamte Einkommen (die Sonderausgaben und außergewöhnlichen Belastungen werden noch abgezogen) wird eine Steuer berechnet ....

Antwort
von TreudoofeTomate, 46

Gar nichts. Es war doch dein Privatvergnügen, dir eine Immobilie zuzulegen.

Antwort
von bigtrader64, 52

Entschuldigung. Mir ist ein kleiner Fehler unterlaufen, ich hatte vergessen zu erwähnen dass es eine vermietete Immobilie ist

Kommentar von Omikron6 ,

Du ermittelst die Einkünfte aus Vermietung und Verpachrung. Also Mieteinnahmen minus Werbungskosten (Abschreibungen, Zinsen, Hausverwalter usw.) Diese Einkünfte zusammen mit deinen anderern Einkünften führen unter Berücksichtigung von Sonderausgaben und außergewonlichen Belastungen zum zu versteuernden Einkommen, auf das der Steuertafrif angewendet wird.  Nimm dir einen Steuerberater!!!

Kommentar von zonkie ,

Wie bereits weiter oben erwähnt wird eine vermietete Immobilie "meist" über 50 Jahre abgeschrieben, und somit fallen 2% des Immobilienpreises an Abschreibung an (NICHT das Grundstück)

Sonstige Kosten die dir im Zusammenhang mit der Vermietung entstehen sind i.d.R. abzugsfähig.

Darunter fallen auch deine Zinsen (natürlich nicht die Tilgung); Reparatur, Makler, Verwalter, Kontoführung usw. eben alles was dazu benötigt wird die Immobilie zu vermieten und vermietet zu erhalten.

Umlagefähige Kosten die der Vermieter bezahlt sind natürlich nicht anzusetzten da sie dir nicht anfallen.

Antwort
von grubenschmalz, 49

Nutzt du die selbst oder vermietest du die?

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