Frage von Psyllon, 144

Wieso ziehen so viele Menschen die klassische Schul Medizin der heilpraxis vor?

Antwort
von dadita, 52

Es gibt keine "Schulmedizin" es gibt Medizin und Scharlatanie.

Der Grund, warum Menschen lieber zur wahren Medizin greifen als zu einem beliebigen Kurpfuscher zu gehen, ist, dass den meisten etwas an ihrer Gesundheit liegt. Natürlich nicht allen, sehr zur Freude besagter Kurpfuscher, welche mit diesen dann einen ordentlichen Profit machen. Es sei ihnen vergönnt, jeder der den Rat eines "Heilpraktikers" dem Rat eines ausgebildeten Mediziners vorzieht hat es ohnehin nicht anders verdient. 

Antwort
von michi57319, 66

Ich probiere es bei Bagatellfällen grundsätzlich erst mal mit Naturheilkunde. Ich bin aber auch sensibel genug zu wissen, wann die rote Linie erreicht ist und wann ich zum Schulmediziner gehen muß.

Als Bagatellfall stufe ich z.B. Erkältung, Akne Inversa, Sonnenbrand, Magenverstimmungen, Brechdurchfall, Prellungen, Kleinverletzungen ein.

Da ich zu den Menschen gehöre, die ihren Zenit überschritten haben, besitze ich auch ausreichende, persönliche Erfahrung, um das abschätzen zu können.

Antwort
von mychrissie, 40

Weil die Schulmedizin auf wissenschaftlicher Basis steht, die Maßnahmen in der sogenannten alternativen Medizin aber oft Abrakadabra sind.

Natürlich gibt es Heilkräuter, die wirksame und heilende Substanzen enthalten, das hab ich auf Hawaii selbst erlebt, wo die Locals sich den Pulp aus Aloe Vera Blättern auf den Sonnenbrand schmieren. Aber anderer Kram wie Kügelchen, Bachblüten, Rosenquarz, Wasser, das Informationen zur Heilung speichert, diskriminieren den ernsthaften Anteil der Heilkunde.

Noch eine Anmerkung zu dem mittlerweile fast heiliggesprochenen Begriff "natürlich". Auch der Schierlingsbecher, mit dem Sokrates vergiftet wurde, war 100%ig natürlich und hat sogar auch noch gewirkt.

Antwort
von Chiisu87, 26

http://humanum.net/samstagskurs.html

über 2000€  und 14 Samstage später passiert dann das.

Die bestandene Überprüfung berechtigt zur Ausübung der Heilkunde in ganz Deutschland.

Sie dürfen dann die Berufsbezeichnung -

Heilpraktiker/in führen.

Ihre weiteren naturheilkundlichen / psychotherapeutischen Ausbildungen werden nicht vom Amtsarzt überprüft,

sondern liegen ganz in Ihrer Verantwortung

Antwort
von Steffile, 55

Das eine schliesst das andere eigentlich nicht aus, aber viele wissen das nicht.

Antwort
von viomio82, 60

Die Wirksamkeit macht es aus. Natürlich zählt die eigene Einstellung auch zur Genesung und man braucht nicht bei jeder Kleinigkeit Medikamente. Aber dieses Geschäft mit Homöopathie oder sogenannter Wunderheiler gegen Krebs ist für mich nichts anderes, als Leuten in Verzweiflung das Geld aus der Tasche zu ziehen...

Antwort
von Lohengrimm, 77

Weil sie meinen, dass ihnen dort besser geholfen wird. Außerdem besitzt die Pharmaindustrie durch die zahlreichen teilweise sehr teuren Präparate soviel Geld, dass sie dadurch auch die Meinung der Patienten gut steuern/beeinflussen kann. 

Kommentar von Chillersun03 ,

dass sie dadurch auch die Meinung der Patienten gut steuern/beeinflussen kann. 

Dann nenn' doch mal ein Beispiel, wie so etwas ablaufen könnte.

Antwort
von Corvo21, 93

Weil  viele Alternativen wie Homöopathie nachweisbar keine Wirkung haben und die "Schule Medizin "ihre Wirkung mehrfach unter Beweis stellen konnte 

Kommentar von Psyllon ,

homeopathie ist nur eine der Unmengen therapieverfahren und auch genau die die umstritten ist.

Kommentar von Auskunft ,

Andere sogenannte "alternative" Vefrahren sind ebenso umstritten, weil ohne jeden Wirkungsnachweis:´, z.B.

Schüssler-Salze, Bachblüten, Bioresonanz und ...und...und

Antwort
von Auskunft, 37

Mit "Heilpraxis" meinst Du, wie ich Deinem Tagg entnehme, Heilpraktiker.

Menschen ziehen die wissenschaftliche Medizin durch akademisch ausgebildete Ärzte den Tätigkeiten von Heilpraktikern vor, weil es sich bei diesen um medizinische Laien handelt.

Um zur Überprüfung beim Gesundheitsamt zugelassen zu werden, genügt es, 25 Jahre alt zu sein, einen Hauptschulabschluss zu besitzen, ein polizeiliches Fürhungszeugnis.

Eine reguläre Ausbildung zum Heilpraktiker gibt es nicht und wird für die Zulassung auch nicht verlangt.

Jeder angehende Heilpraktiker kann sich autodidaktisch auf diese Überprüfung vorbereiten, bei der lediglich festgestellt wird, dass er "keine Gefahr für die Volksgesundheit" darstellt. Eine Fachprüfung, wie es z.B. bei den Gesundheitsfachberufen, wie Medizinischen Fachangestellten, Hebamme oder Rettungsassistent, der Fall ist, existiert für sie nicht.

Deshalb stellen Juristen in Urteilen auch richtig:

" Diese Kenntnisüberprüfung sei keine Prüfung im Sinne einer Leistungskontrolle zur Feststellung einer bestimmten Qualifikatiin. Es handele sich vielmehr um eine bloße Unbedenklichkeitsüberprüfung, die aus Gründen der Gefahrenabwehr im Interesse des Patientenschutzes durchgeführt werde." (VG Leipzig, AZ: 5 K 1161/11).

Auch der Bayerische Verfassungsgerichtshof spricht von Heilpraktikern als "Laienbehandlern" und ergänzt, dass "der Heilpraktiker ...sei ein reiner Laie."(Vf93-VII-62)

Nimmt man jetzt nach die Tatsache hinzu, dass viele (nicht alle) der von Heilpraktikern verwendeten Verfahren paramedizinischen Charakter haben, d.h. dass es für diese Methoden keine Wirkungsnachweise gibt und sie daher auch von den Krankenkassen nicht erstattet werden, erübrigt sich eigentlich die Frage, warum Patienten die wissenschaftliche Medizin bei Ärzten vorziehen.

Antwort
von FelixFoxx, 31

Weil sie bei wirklich ernsthaften Erkrankungen deutlich besser ist.

Antwort
von sepp333, 55

Weil es schneller geht sich so behandeln zu lassen, sie wollen dem Körper einfach keine Zeit geben um sich selbst regenerieren zu können.

Antwort
von Daguett, 65

Ein Quacksalber kann mir bei einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer akuten Blinddarmentzündung auch nicht mehr helfen.

Das kann nur die Schulmedizin.

Mal abgesehen davon, haben viele alternative Behandlungsmethoden von Heilpraktikern usw.nachweisbar keine Wirkung, außer, das sie mir das Geld aus der Tasche leiern.

Kommentar von Bauchwehistdumm ,

Und von wem wurde das nachgewiesen :D?

Antwort
von Mimir99, 64

Eben weil es Schulmedizin ist, sie also beweisbar, nachvollziehbar und geordnet ist. 

Antwort
von oppenriederhaus, 56

weil die wenigsten Patienten eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker haben und die Rechnung aus eigener Tasche bezahlen müssten.

Heilpraktiker behandeln nicht auf Krankenkasse

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