elliot am 05.11.2009 um 22:38 Uhr
kennt jemand denn grund dafür..danke

3 Tarifverträge (alphabetisch: AMP, BZA, iGZ) mit 9 Entgeltgruppen, weitere ungezählte Haustarife, dazu Zulagen, Zuschläge, Fahrgeld oder nicht, Verpflegungsmehraufwand oder nicht usw. - da kommt ganz schön was zusammen.
Die gebräuchlichen Tarifverträge werden von mehreren tausend Personaldienstleistern angewendet und da entscheidet im Großen und Ganzen die Qualifikation des Mitarbeiters, in welche Entgeltgruppe er oder sie eingruppiert und dann entlohnt wird.
Da sind verschiedene Gehaltsspannen/Stundenlöhne möglich - nach Alphabet:
AMP (West): zwischen 7,21 und 16,23 Euro - AMP (Ost): zwischen 6,00 und 12,43 Euro (Ausnahme: Entgeltabsenkung von 9,5% in den ersten Einsatzmonaten möglich)
BZA (West): zwischen 7,38 und 16,69 Euro - BZA (Ost): zwischen 6,42 und 14,52 Euro
iGZ (West): zwischen 7,51 und 17,38 Euro - iGZ (Ost): zwischen 6,50 und 15,03 Euro
Tarifverträge begrenzen die Entlohnung nach unten - nach oben ist viel mehr möglich. Wenn ein Einsatzbetrieb mehr an den Personaldienstleister zahlt (weil er weiß, dass gute Arbeit ihren Preis hat), können auch ein höherer Lohn oder höhere Zusatzleistungen gezahlt werden.
Und noch ein Punkt: Ein Personaldienstleister, der nicht nach Tarif bezahlt MUSS nach Equal Pay entlohnen - d.h. er muss seinen Mitarbeitern das Gleiche zahlen, wie vergleichbare festangestellte Mitarbeiter des Einsatzbetriebes erhalten.
Ist eine Menge Holz – aber hoffentlich eine zufrieden stellende Antwort!
http://www.zeitarbeit-bewerten.de
Guten Morgen,
also es ist so das alle Zeitarbeitsunternehmen verschiedenen Tarifverträgen angehören (die sie natürlich vorher zu ihren Gunsten ausgewählt haben) Die Wahl der Tarife ist auch von den Kunden des Dienstleisters abhängig, denn viele haben einen bestimmten Tarfif angegeben mit dem sie ausschließlich zusammenarbeiten).
Der Stundenlohn ist somit schon mal tariflich festgelegt, jedenfalls die Untergrenze.
Dann kommt noch hinzu das die Bezahlung auch davon abhängt was der Kunde bezahlen möchte im Schnitt wird von dem sogenannten Verrechnungspreis etwa durch 1,8 oder auch 2, 0 geteilt. Heraus kommt dann der Stundenlohn, von dem anderen Teil gehen dann die ganzen Abzüge die ein "normaler" Arbeitgeber auch hat, ab. Und natürlich auch ein , kleinerer wie die meisten Leute denken, Teil als Gewinn ab.
Ich hoffe das hilft zum Verständis..achso bei den Tarifen gibt es wirklich rießen Sprünge von bis zu ganzen Euros

Glaube mir, das ist nicht nur bei Zeitarbeitsfirmen der Fall! ;-)
Weil es private Unternehmen sind, weil sie verschiedene Verträge mit den angeschlossenen Auftraggebern schliessen und sie mal mehr, mal weniger an ihrem Zeitarbeitspersonal verdienen möchten, abgesehen von dem gesetzlichen Mindestlohn.

der eine ist mehr, der andere weniger qualifiziert für einen job, deswegen
Sehr gute Antwort. Und zusätzlich gilt: Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Gerade Facharbeiter können auch in der Zeitarbeit deutlich über Tarif verdienen - wenn die Qualifikation gesucht ist und die Zeitarbeitsfirma entsprechende Kunden hat.