Wieso zählen sich Menschen immer zu einer Gruppe?

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12 Antworten

Also ob man eine Frau ist oder ein Mann ist schon ein erheblicher Unterschied. Nicht jeder ist bisexuell und unterscheidet automatisch aufgrund seiner sexuellen Neigung. Außerdem muss ich wissen, ob ich zum Frauenarzt oder Urologen muss. Wenn es die Begriffe Mann und Frau und Geschlecht nicht gäbe, würde man sich sprachlich verbiegen müssen.

Auch muss man die Flüchtlinge in die Gruppe der Flüchtlinge einteilen können, Berufskraftfahrer in Berufskraftfahrer, Steuerzahler in die Gruppe der Steuerzahler, Menschen mit Behinderungen in diese Gruppe, usw.

Die Einteilungen muss es geben. Je nachdem, über welches Thema man sich unterhält, kann man dann abwägen, ob diese Unterteilung für das Thema sinnvoll ist.

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Die Einteilungen sollen uns helfen, dass die Welt uns nicht gar so unübersichtlich erscheint. 

Wobei: Wir sind nicht nur bei einer Gruppe, sondern bei mehreren bzw. vielen: Es ist unsere Sache, wie wichtig, wir die nehmen oder ob sie uns ziemlich egal sind.

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Der Mensch ist ein soziales Wesen und über Millionen Jahre in Familien und Familienclans groß geworden. Unsere Fähigkeiten, mit Problemen der Welt fertig zu werden, sind auf Überschaubarkeit geeicht und nur manch überheblicher Intellektueller, der existentiell mit seinem abgehobenen Gebrabbel auf der Arbeit der verachteten kleinen Leute surft, meint, sich dem entheben zu können. Da wird in luftigen philosophischen Höhen von der neuen Unübersichtlichkeit geschwafelt von Leuten, die als Uni-Existenzen ihr Auskommen wie ihre Pension sicher haben und die Augen verschlossen, wie genau diese Diagnose dazu führt, dass sich die Gesellschaft immer mehr entsolidarisiert und in Kleingruppen und Clans zerfällt. Warnungen vor der neuen, importierten Clanbildung und gewaltgesteuerten Kriminalität werden solange in den Wind geschlagen, bis wir nicht mehr genug Polizei aus dem Ruhestand mobilisieren können, um dieser Entwicklung Herr zu werden. Aber beobachte das mit den "Flüchtlingen" mal genauer, wie lange die noch eine heiligenscheinversehene, künstliche Scheingruppe bilden. Zwei Jahre Zeit hast Du dazu und mal sehen, in welcher Abwehrgruppe Du dann steckst, weil Du  allein auf weiter Flur gegen kriminelle Kleingruppen verloren bist.

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Weil die Deutschen oder besser gesagt unsere Gesellschaft  ein Schubladen denken haben! Sie tun alles bis ins kleinste Detail bewerten!

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genetik ist schuld.

die evolution hat den menschen zu einem sozialen lebewesen gemacht, der ohne gruppe nicht überlebensfähig ist.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kaspar_Hauser

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Du zählst doch selbst Menschen, Frauen und Männer z.B., zu Gruppen; demnach müsste Dir doch bekannt sein wieso.

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oft sind es ja "Opfergruppen" in die man gesteckt wird. So kann man sich selbst bedauern und auf sich zeigen, dass man ja zu den armen Benachteiligten gehört. Oft sagen ja sogar Prominente Sätze wie: "Ich als Frau hatte es nicht leicht." oder "Als einfacher Bürger muss ich immer alle Kosten übernehmen." 

Ich habe z.B. mal gelesen, dass 60 Prozent der Steuern von Unternehmern bezahlt werden (aber eben weniger von den richtig reichen Unternehmern). Aber das auch andere Gruppen es nicht leicht haben könnten, darauf kommen viele nicht. 

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Kommentar von CauseImBored
10.02.2016, 02:17

Die ewige Selbstbemitleidung der Menschen, auch so eine witzige Sache.

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Wir brauchen - vor allem psychologisch - Gruppen. Ein großer Teil der Sozialpsychologie beschäftigt sich ausschließlich damit.

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Naja, genetisch und kulturell sind Amerikaner schon verwandter als der Durchschnittsflüchtling aber darum geht es ja nicht.

Ich schätze mal es kommt daher, dass Menschen Herdentiere sind. Die Psyche eines Menschen such grundsätzlich nach Zusammenhalt durch Artgenossen.

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Kommentar von latricolore
10.02.2016, 02:17

genetisch und kulturell sind Amerikaner schon verwandter als der Durchschnittsflüchtling

Du meinst all die Iren, Schweizer, Italiener, Engländer, Polen, Mexikaner, Deutschen, Inder, Chinesen,.... die in die USA eingewandert sind?

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Oft werden Leute auch einfach in Gruppen gesteckt. Und manchmal ist es bestimmt weil ein einzelner nicht viel erreicht, oder weil man gerne unter Gleichgesinnten ist.

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weil sie allein nicht gehört werden oder als spinner abgetan werden.   

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Menschen sind rudeltiere

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