Wieso wurden rechtsradikale in der Weimarer Republik bevorzugt?

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3 Antworten

Die Weimarer Republik, als direkter Nachfolger des Deutschen Kaiserreichs, orientierte sich sehr stark an eben diesem Reich. Es galt als etwas Gutes Militär zu sein, die gesamte Oberschicht und Eliten waren absolutistisch geprägt und da die Demokratie in der Weimarer Republik für viele Bürger so wirkte, als wäre sie von den Siegermächten erzwungen wurden (was prinzipiell eben auch der Fall war), galt dies als "undeutsch" und wollte überwunden werden.

Die Nationalsozialisten strebten genauso wie diese Eliten, die Oberschicht und die Militärs eine Alleinherrschaft an. Die Nazis verstanden darunter einen Diktator (so wie es Hitler später wurde), der Adel und die Reichen hatten eher eine klassische Monarchie im Sinn. Wie dem auch sei: Beide waren gegen die Demokratie, die von Sozialisten und Demokraten gewollt war (die Soz. und Demok. waren im Übrigen auch oftmals gegen den Nationalismus - dieser Nationalismus war aber gerade in der Oberschicht normal und war natürlich auch von den Nazis gewollt). Es war für die Nazis also leicht die einflussreiche, absolutistisch eingestellte Oberschicht für sich zu missbrauchen, um so politische Gegner anzugreifen.

Als die Oberschicht etc. dann bemerkten, dass die Ziele der Nazis evtl. doch nicht ganz in ihrem Interesse war, war es allerdings schon zu spät. Die meisten schlossen sich den Nazis an, die wenigen Widerständler im Adel und im Militär wurden beseitigt, wenn sie nicht schon geflohen waren.


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Viele waren damals Deutschnational auch Richter, eine Folge des Versailler-Vertrages und man hatte viel mehr Angst vor Kommunisten.

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Weil staatliche Strukturen mit Nationalisten durchsetzt waren.

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Kommentar von Marie12335
21.02.2016, 14:32

Was genau meinst du mit durchgesetzt ?

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