Frage von MalcolmX 20.04.2010

Wieso wurden Farbige nicht "aktzeptiert" ?

  • Hilfreichste Antwort von Romeako 20.04.2010
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    Weil sie einfach anders waren. Und die Europäer sahen wie sie in Afrika lebten, eben nicht so "zivilisiert". Deshalb meinten viele dass wenn einer nicht so "hoch entwickelt" lebt wie sie(europäer) dann können sie in gottes Augen auch nicht viel wert sein.Also meinten sie dass sie nur als Sklaven existierten. Natürlich haben sie diese Ausrede einfach benutzt um sie als Sklaven irgendwo hin bringen.

    Und die Nazis mochten ja garniemanden der kein deutscher war.

  • Antwort von Quaicon 21.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Wenn du irgendjemand malö den Grund findet warum manche Leute glaubne Rassisten werden zu müssen dann schreibt mir bitte ne EMail.... Ich werd sowas nie verstehen.. das ist unter jeglichem Niveau für einen Menschen... Soviel Intellekt und geistige Reife alles Leben zu akzeptieren und zu respektieren sollte man eigentlich von jedem erwarten können.... Egal ob es sich dabei um ein Tier oder Menschen handelt... Traurig und lächerlich sind wir geworden.... Habt ihr schonmal weisse Schafe gesehen wie sie schwarze SChafe verfolgen, verprügeln und sogar umbringen oder für Geld zum arbeiten verkaufen???????

  • Antwort von Wolli1960 21.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Im Prinzip sind diese Diskriminierungen so alt wie die Menschheit und auch nicht immer auf den Gegensatz weiß - farbig begrenzt. So waren ja die Germanen für die Römer allesamt Barbaren, die vernichtet oder versklavt werden mussten. Ähnlich war es bei der Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents durch Weiße, die Urbevölkerung wurden durchweg als Wilde abgestempelt. Mit der Kultur der unterworfenen Bevölkerung wurde nicht sehr pfleglich umgegangen.

    Dies ging bis in philosophische Kreise hinein. So sagte z. B. Immanuel Kant: „Die Negers von Afrika haben von der Natur kein Gefühl, welches über das Läppische stiege.“

  • Antwort von osmond 20.04.2010
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    Hi, die Bibel erlaubt Sklaverei. Es gab jahrhundertelang Sklavenhandel, bei dem vor allem Seefahrernationen prächtig verdienten. Die Sklaven aus Afrika waren zumeist, so wie auch die Aboriginies, die Eskimos, die Indianer, die Lappen/Samen - steinzeitnahe "primitive" Volksstämme. Sie wurden ausgerottet, unterdrückt, versklavt. Ein Sklave hat keine Rechte. Er ist rechtlos. Auch Deutsche waren nach 1945 rechtlos, wurden vertrieben, erschlagen, vergewaltigt. In den USA konnten sich die Farbigen erst in den späten 60er Jahren emanzipieren. Das Eheverbot zwischen Weißen und Farbigen wurde (16 Staaten) aufgehoben. Vorher gabs auch (und gerade) in den USAApartheid. Gruß Osmond
    http://www.dieterwunderlich.de/rassendiskriminierung.htm

  • Antwort von jospe 20.04.2010
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    nicht nur im 3.reich während der nazi zeit. schon in den vergangenen jahrhunderten meinte der weiße, daß er etwas "besseres" sei, als z.b. der schwarze mensch. das nahm ihren anfang durch die eroberung und koloniealisierung des afrikanischen kontinents, als man die einheimische bevölkerung ausbeutete und unterdrückte. später - von westafrika aus - sogar die schwarzen männer und frauen als sklaven in die sog. "neue welt" verschacherte, die dann - insbesondere in den usa - die arbeiten verrichten mußten, für die sich die weißen zu fein waren. ein umschwung gab es erst durch den amerikanischen bürgerkrieg 1861-1865. trotzdem ergaben sich 100 jahre später in den usa immer wieder "rassenunruhen". der vorkämpfer martin luther king hatte den mut, sich in den südstaaten dagegen aufzulehnen und hat das im jahr 1968 mit seinem leben bezahlt. die zeiten haben sich insofern etwas geändert, daß heute zumindest in den usa und europa eine gewisse gleichberechtigung vorhanden ist. trotzdem: das kleinste vorkommnis kann wieder zu unruhen führen, ob in den usa - südafrika oder sonstwo auf der welt. es sollten alle gleich und ohne vorbehalt miteinander leben.

  • Antwort von Nessily1991 21.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hi, auch gut zu erwähnen ist, dass die Diskriminierung der Schwarzen viele Motive, wie zum Beispiel Imperialismus (-> Sklaverei) oder auch scheinbare Wissenschaft hatte. Z. B. wurde die 'Minderwertigkeit' der schwarzen 'Rasse' damit begründet, dass diese dem Affen ähnlicher seien als dem Menschen. Dies wurde aufgrund der Schädelform angenommen und aufgrund dessen, dass Schwarze in Afrika nicht die gleiche Kultur besaßen wie die Weißen in Europa. Dazu kam eine ungemeine überheblichkeit vor allem der Europäer, die von sich behaupteten, sie seien die 'Herrscher' über alle anderen Lebewesen (-> Kolonialismus bzw. Versklavung). Dies bezieht sich vor allem auf die wilhelminische Zeit um 1850 bis 1919. Dass Schwarze inzwischen die gleichen Rechte haben, wie die Weißen hängt vor allem mit dem Mut zahlreicher Freiheitskämpfer, -theologen und anderen, die sich für eine Gleichhberechtigung einsetzten zusammen. Ein Beispiel hierfür sei Martin Luther King in den USA. Vor allem in den Südstaaten reichte die Sklaverei bis weit ins 19. Jahrhundert hinein. (Erst durch den Sezessionskrieg 1865 wurde die Sklaverei in den südamerikanischen Staaten abgeschafft, nachdem diese gegen Nordamerika verloren hatten und ihrer Verfassung einen entsprechenden Artikel hinzufügen mussten.) Inzwischen kann man sagen, dass zumindest rechtlich gesehen kein Unterschied mehr zwischen menschlichen Rassen gesehen werden darf. Denn Fakt ist, dass es Unterschiede gibt, allerdings darf man diesen keine Bewertung zuteil werden lassen. Es gibt allerdings immer wieder Fälle des Rassismus, bei denen Schwarze benachteiligt oder sogar aktiv angegriffen werden. (Auch in der Politik und generell im öffentlichen Leben.)

    Hoffe, das hat dir geholfen ;-)

  • Antwort von xadama 21.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Der Mensch war immer ein gewalttätiges Tier. Das Recht des stärkeren sorgte dafür, das der schwächere dem Starken dienen mußte. Er war Sklave. In der Familie gab es meist den Ältesten, der die absolute Macht hatte. Im Konflikt der Familien (später Stämme und Nationen) gegeneinander wurde die Solidarität immer wichtiger. Im Verband hatte man größere Chancen der Sklaverei zu entgehen. Anfang wurden keine Unterschiede zwischen weisen und schwarzen Sklaven gemacht. Erst die Aufklärung im 17. Jahrhundert hat die Sklaverei geächtet. Galt dies vor allem für Menschen der eigenen Familie, Nation, wurde daraus ein prinzipielles Recht für alle Menschen. Theoretisch. Einfache Menschen machen hier aber Unterschiede. Für diese gilt immer noch das Recht des Stärkeren, das Sklaverei in bestimmten Formen erlaubt.
    Weil sie sich als Angehöriger einer Kultur für überlegen und stärker halten, glauben sie, sie hätten mehr Rechte als diese. Dies gilt nicht nur für Weise. Jede Volk scheint ein noch niedrigeres Volk zu kennen, das man unterdrücken darf. Grundübel ist der Nationalismus, der Gesetze und Regeln, wie sie eine Mafiaorganisation hat, hervorbringt. Wenn Verbrecher/Abzocker einen Staat regieren, schaffen sie Gesetze und Regeln, die ihnen alles erlaubt und richtig erscheinen lässt.

  • Antwort von kimlara1998 20.04.2010
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    ja werden sie früher waren das die nazis die schwarze nich akzeptiert haben.

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