Frage von JonnyDG, 46

Wieso wurde in der biedermeierlichen zeit Holz verwendet, bzw. die Tischbeine so Massiv?

Weis wie es war, aber nicht warum ...

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von chog77, 15

Das war ein einheimischer Werkstoff, den es genügend gab. Es gab auch genügend Handwerker wie Tischler, Drechsler und Holzschnitzer , die das herstellen konnte. Arbeitskraft war billig.

Holz war billiger als Metall und auch einfacher zu bearbeiten. 

Kautschuk (Gummi) kennt man erst seit dem 17. Jahrhundert. Außerdem Musste Kautschuk aus Südamerika importiert werden und war dementsprechend teuer. Wie man daraus Hartgummi herstellt (Vulkanisation) ist erst seit 1840/50 bekannt. Die ersten Kunststoffe gab es auch erst ca. 1850 in sehr kleinen, sehr teuren Mengen.

Das Verfahren für Sperrholz und Furniere wurde auch erst ab 1850 genutzt.

Die Epoche Biedermeier dauerte ca. von 1820-1850. Jetzt müsste es doch eigentlich logisch sein, weshalb es im Biedermeier keine Plastikstühle gab.

Antwort
von Dahika, 32

Soweit ich weiß, gibt es das Sperrholz und Spanplatten,Pressholz noch nicht so lange. Also war das Holz zu der Zeit notgedrungen massiv. Und was hätte man sonst nehmen sollen? Plastik gab es auch noch nicht.

Antwort
von hutten52, 17

Mmmh, schau dir mal heutige Tische an. Zu 90 % sind die auch aus Holz. Das ist eben ein Material, das angenehm wirkt, recht leicht zu bearbeiten und für diesen Zweck praktisch ist.

Antwort
von rudelmoinmoin, 18

damals gab es noch kein Plastik, sonst hätte man die als Beine genommen 

Kommentar von Jerne79 ,

Außer für leichte Gartenmöbel nimmt man auch heute selten Kunststoff für Tischbeine, sondern - tadaa - Holz oder Metall.

Kommentar von rudelmoinmoin ,

>Jeme79<
falsch Antwort, hier ist/war die Rede von "Biedermeierzeit" 

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