Wieso wollen Atheisten die Trennung von Religion und Staat, aber auf die Feiertage wollen sie dann nicht verzichten?

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35 Antworten

Wieso sollten sie auch? Ich bin Christin, aber trotzdem finde ich, dass diese Feste nicht unbedingt religiös gesehen werden müssen. Ich finde, dass der Sinn einer Religion ist, dass die Menschen glücklich sind und Hoffnung darin finden. Und wenn ein Atheist Weihnachten mit seiner Familie feiert und sich die ganze Familie wieder sieht, dann ist doch irgendwie ein Sinn darin. Menschen kommen zusammen und freuen sich. Und ob das jetzt Moslems, Atheisten,.., sind ist mir egal. Wenn es sie glücklich macht, dann ist der Sinn des Festes/Feiertages gegeben. Ich verbinde diese Feiertage schon mit Gott, aber jeder glaub an etwas anderes und das ist auch okay. Und jemand wegen eines anderen Glaubens auszuschließen, fände ich falsch. Außerdem freut man sich über freie Tage. Wer ist nicht gern einen Tag zu Hause und kann sich ausruhen, was mit Freunden machen,...

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Also als Atheist kann ich dir schon mal sagen, dass es völlig egal ist, ob ich die Trennung von Kirche und Staat will, denn die haben wir schon. "Gott sei Dank"! :D

Warum will ich nicht auf die Feiertage verzichten? Es hat mich ehrlich gesagt noch niemand gefragt, ob ich darauf verzichten will, weil ich Atheist bin. So kam ich auch noch nie in die "Verlegenheit", dass verneinen zu "müssen".

Die Feiertage sind natürlich mit der Zeit, traditionell und kulturell gewachsen. Den Tag der Arbeit feiern auch "Faulenzer", und am Tag der deutschen Einheit, bleiben auch die Alt-Sozialisten zu Hause.

Es zählt da das Gleichheitsprinzip. Eher werden alle religiösen Feiertage abgeschafft, bevor es heißt: Weihnachten nur für Kirchenmitglieder!

Im übrigen sollten Christen mal schön den Ball flach halten. Solange ihr in diesem Staat noch so viele Privilegien besitzt, und ich mit meinen "atheistischen" Steuergeldern, euer "Bodenpersonal" bezahlen darf, wirst du mir doch die paar Feiertage nicht missgönnen?

Und wenn doch? Schäm Dich!

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Kommentar von profil10
29.07.2016, 09:35

sehr schön gesagt mein atheistischer Kamerad.

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Weil das alles Feiertage sind, die es schon lange vor den Christen gab. So ist z.B. nachgewiesen, dass die Wintersonnenwende von den Heiden schon immer als Fest der Neugeburt der Sonne gefeiert wurde.

Dann kamen die Christen, töteten alle, die weiter heidnische Sonnenwenden feierten und ersetzten dieses durch Weihnachten.

Ich als Atheist verlange nun, dass Weihnachten wie schon immer bei den Germanen ein Feiertag bleibt, dass man aber lediglich auf die christliche Überstülpung verzichtet, die sowieso ein Fake ist. Selbst christliche Theologen geben zu, dass keinesfalls sicher ist, dass Jesus tatsächlich an einem 24. Dezember geboren wurde.

Das selbe gilt z.B. auch für Ostern. Da wurde das viel ältere heidnische Frühlingsfest verboten und durch Ostern ersetzt. Wir müssen jetzt einfach nur diese Operation rückgängig machen. Das christliche verschwindet, aber das ursprüngliche Fest bleibt.

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Ich glaube, Du überschätzt da die Wichtigkeit.

Ich wohne in Berlin.

Berlin ist das Land mit den wenigsten gesetzlichen Feiertagen überhaupt.

Und nein, ich bin nicht nur hier, weil ich zu bequem bin, wegzuziehen. Im Gegenteil! Ich bin vor wenigen Jahren erst zugezogen. Die Anzahl der gesetzlichen Feiertage hat da überhaupt keine Rolle gespielt.

Außerdem haben Arbeitnehmer einen Anspruch auf eine gewisse Anzahl freier Tage. Warum müssen diese unbedingt einen religiösen Bezug haben? Der Tag der Deutschen Einheit beispielsweise hat auch keinen religiösen Bezug.

Deutschland ist schon lange kein christlicher Staat mehr. Es ist ein Staat mit christlicher Vergangenheit. Inzwischen ist es ein sakulärer Staat und das ist auch gut und richtig so. Die aktuellen Generationen dürften mit Religion größtenteils ohnehin nichts mehr am Hut haben. Außerdem ist Deutschland ein Einwanderungsland und durch die Einwanderung landen letztlich ohnehin Menschen unterschiedlichster Ethnien und Kulturen hier. Wir sollten uns langsam mal wagen, die uralten Zöpfe abzuschneiden.

Wir leben im 21sten Jahrhundert und die christliche Religion glaubt an den Inhalt eines über zweitausend Jahre alten Märchenbuches. Und im ach so sakulären Deutschland gibt es nach wie vor in allen Ländern (?) an hohen christlichen Feiertagen ein Tanzverbot und ähnlich sinnlose Einschränkungen.

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Kommentar von stine2412
01.11.2016, 23:48

NoHumanBeing,du hast recht mit der Behauptung, dass Deutschland schon lange kein christlicher Staat mehr ist. Es gehen fast nur Alte in die Kirchen, weil sie plötzlich nach einem arbeitsreichen Leben merken, dass das nicht alles gewesen sein kann. Die Jungen sehen keine Veranlassung dazu, darüber nachzudenken, denn es geht ihnen so gut wie keiner Generation vor ihnen.

Aber das lass mal anders werden! Wir leben in einer dermaßen unruhigen Zeit, dass man nicht voraussagen kann, was morgen ist. Lass mal ein schlimmes Ereignis über unser Land hereinbrechen und du wirst dich wundern, wie voll die Kirchen sein werden. Leider werden die Menschen dann nicht die richtige Antwort bekommen, vielleicht nur ein:"Warum, Gott, hast du das zugelassen?" Die richtigen Antworten sind aber in der Bibel über unsere Zeit zu finden und die kennt keiner mehr, weil sie keiner mehr wissen will - sie hatten ja mit Religion nichts mehr am Hut, weil Religion nicht mehr zu ihrem Lebensstil passte.

Ausnahmsweise wurde in diesem Jahr mehr an Luthers Reformation gedacht (auch ohne ein Feiertag zu sein) - in den anderen Jahren wußten viele Jugendliche gar nicht mal, was die Reformation ist! Sie feiern Halloween! Na denn!

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Kirche und Staat sind bereits getrennt und das ist gut so. Atheisten haben prinzipiell auch nicht unbedingt etwas gegen Religionen. Jeder geht eben seinen unterschiedlichen Weg. Es gibt da kein falsch oder richtig. Außerdem gibt es auch einige Feiertage, die nicht religiös begründet sind. Aber man könnte die religiösen Feiertage auch umbenennen, da sie für die Allgemeinheit gültig sind. Es gibt hier keine Menschen 2. Klasse nur weil sie nicht religiös sind. Verstehe deine Aussage nicht bzw. was willst du mit dieser Behauptung bezwecken.

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Trennung von Religion und Staat ist immens wichtig! Um das zu erkennen, muss man kein Atheist sein!

Es gibt eine Menge kirchlicher Feiertage, die es einem einfach unmöglich machen, arbeiten zu gehen. Wie denn, wenn die Firma zu ist?

Ich persönlich bin sehr froh über diese Feiertage. Müsste ich mich allerdings entscheiden zwischen einem Staat, in dem die Religion das Sagen hat, die Gesetze macht oder  - keine Feiertage mehr zu haben... da bräuchte  ich wirklich nicht lange zu überlegen.

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Die Atheisten wollen nicht auf Feiertage verzichten. Das ist richtig. Sie stört der religiöse Bezug von Feiertagen. Man wird gezwungen, eine Religion toll zu finden, weil sie einem Feiertage gewährt, an denen man frei bekommt.

Atheisten haben nichts dagegen, dass Religiöse ihrer Feiertage feiern. Sie sollen sich nur entweder dafür Urlaub nehmen müssen oder es müssen Feiertage für alle sein, wenn man dann frei bekommt.

Wo siehst du den logischen Bruch?

Bist du Christ? Stell dir vor, die Muslime würden an 10 Tagen im Jahr ihre Feste feiern und du würdest dann auch frei bekommen, damit du dich nicht benachteiligt fühlen musst.

Würdest du dann freiwillig zur Arbeit gehen, auch wenn du es nicht müsstest? Selbst wenn du umsonst arbeiten gehen wollen würdest - die meisten würden es nicht. Und zwar nicht deshalb, weil sie den Islam so toll fänden.

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Arbeitnehmer haben nun mal einen sozialen Anspruch auf die Feiertage, und dabei spielt es keine Rolle, ob sie an den religiösen Hintergrund glauben.

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Feste geben dem Jahr eine zeitliche Struktur und entsprechen dem Bedürfnis nach Höhepunkten im Jahr, die man feiern kann. Da unterscheiden sich Atheisten nicht von Christen oder anderen religiös gebundenen Menschen.

Nach 2000 Jahren christlich geprägter Kultur in Europa gibt es keinen Grund, die alten Feste (zumindest die schönsten von ihnen) nicht zu feiern. Da kann man einem alten Fest wie Weihnachten auch einen moderneren, zeitgemäßeren Sinn als Fest der Familie geben, ohne den religiösen Kontext.

Mal ganz nebenbei, die Christen und ihre Institutionen, die Kirchen, haben sich ja auch nicht besonders schwer damit getan, alte heidnische Feste zu übernehmen und umzuwidmen. Weihnachten, Ostern usw. ausschließlich für Christen zu reklamieren und Atheisten das Recht auf solche Feste abzusprechen oder diese Feste für sie ausschließlich und verächtlich machend auf den kommerziellen Aspekt zu reduzieren ist ziemlich anmaßend.

Auch wenn die Kultur in Europa christlich geprägt ist, die Christen haben diese Kultur nicht für sich gepachtet und haben auch nicht die Deutungshoheit darüber.

Als Atheist nehme ich mir die Freiheit, christliche Feiertage in atheistische Ferientage umzuwidmen, genau so wie heidnische Feste von den christlichen Kirchen umgewidmet wurden. Das fällt umso leichter, da Ostern und Weihnachten mittlerweile kulturelles Gemeingut sind.

Das ist übrigens auch mein gutes Recht, solange staatliche Feiertage vorwiegend auf christliche Feiertage gelegt werden. Dass ich als Atheist mit meinen Steuern auch die Gehälter der Priester und Kirchenfürsten mit bezahle und auch anderweitig zum Unterhalt der Kirchen beisteuere, stört ja die Christen auch nicht.

Das gibt mir übrigens auch das Recht, den Kulturveranstaltungen mit Priestern und Laien in den Kirchen zwecks Entspannung, Kunstgenusses und oder soziologischen Studien beizuwohnen, wenn ich denn will und es sich lohnt.

Warum sollten Atheisten also nicht z. B. Weihnachten feiern? Sie feiern nur nicht die Geburt einer Person, die historisch noch nicht einmal sicher belegt ist. Und wenn es sie doch gegeben haben sollte, dann ist sie irgendwann, aber nicht zu Weihnachten geboren worden.

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Kommentar von JBEZorg
23.07.2016, 12:17

Wenn man noch bedenkt, dass angeblich christliche Feiertage garnicht christlich sind und Weihnachten einfach die Wintersonnenwende ist eigtl., die von sog. Heiden gefeiert wurde, die wohl ziemlich pragmatisch in ihrem Glauben waren und natürliche Vorgänge wie den Lauf der Erde um die Sonne, die ihren Alltag beeinflussten würdigten kann man doch wohl auch als Atheist bestimmt mit gutem Grund eine recht aheistisch-wissenschaftliche Tatsache feiern, dass die Erde wiedermal eine Runde um die Sonne geschafft hat.

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Feiertage sind auch für Atheisten angenehm, weil sie frei bekommen. Diese Tage haben für sie nur keine tiefere Bedeutung als jeder andere freie Tag. Nur ein Dummkopf würde einen freien Tag weg werfen. 

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Kommentar von Horus737
11.07.2016, 17:36

Falsche Antwort! Gefragt wurde der Verzicht auf religiöse Feiertage und nicht die gesetzlichen.

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Das ist Quatsch. Die meisten sind vermutlich dafür. Die haben wie alle anderen diese Tage schon alle verplant, mit z.B. Urlaub u.ä.und ebenfalls frei.  Außerdem sind Staat und Religion getrennt., Das hat damit gar nichts zu tun. Die Gewerkschaften haben auch Erleichterungen und Vorteile für die Arbeitnehmer erkämpft, die gesetzlich eingehalten werden müssen.Trotzdem waren auch nicht alle AN  Mitglieder der Gewerkschaft. So ähnlich haben die Kirchen gearbeitet, als sie die Feiertage einführten, zumal es da meist noch gar keine Gewerkschaften gab.  Der Sonntag ist schon lange ein Feiertag, war aber früher unbezahlt. Dass er bezahlt wird steht z.B. in einem altem Vertrag mit dem Vatikan., aber auch andere Länder haben solche Verträge.

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Religion bzw. Christentum ist Fantasie!

Der Staat hingegen ist ein politischer Körper, der aus empirischen Notwendigkeiten geführt wird und nach aufklärerischer Ideologie urteilt und handelt(zumindest in Deutschland). Der Staat ist also durch wissenschaftliche Argumente zu begründen und zu führen, nicht aber durch metaphyische, erdachte Argumente einer Religion. 

Und zu Frage: ...weil Feiertage arbeitsfreie Tage sind und Menschen gerne auch mal eine Pause machen!

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Jeder hat doch gern einen freien Tag. Wenn die Tage abgeschafft werden sollten, dann bitte für alle. Alles andere wäre Bevorteilung einer Gruppe und ziemlich unfair gegenüber Atheisten, nur weil sie deine Religion nicht teilen. 

Außerdem haben zwar viele der Tage einen christlichen Hintergrund, aber schon lange an Bedeutung verloren. Weiterhin sind Staat und Religion schon größtenteils getrennt. 

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Für mich haben "Feiertage" nichts mit Religion zu tun. Es sind einfach freie Tage für mich. Feste wie Weihnachten feiere ich nicht, wegen "Gott" o.ä. Es ist ein Familienfest für mich.

Es wäre doch irgendwie dämlich, auf ein paar freie Tage zu verzichten, nur weil man Atheist ist.

Lg, xxTOxx

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Und warum wollen die Christen nicht auf staatliche Feiertage verzichten?

Im Übrigen haben so ziemlich alle (Ausnahmen bestätigen die Regel) sog. christliche Feiertage ihre alleinige religiöse Bedeutung schon lange verloren.  Viele Feiertage sind vom Ursprung her auch nicht christlich oder kirchlich (bestes Beispiel: Weihnachten). Die haben sich die Christen, wie so vieles auch, bei anderen Kulturen "geklaut"!

Ich behaupte mal, dass die Mehrzahl der Christen und die, die sich als solche bezeichnen, die Bedeutung ihrer Feiertage selbst kaum noch begreifen! Frag mal z. B. einen Augsburger Christen, warum die am 8.8. einen Extra-Feiertag haben.

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Kommentar von Schwoaze
17.07.2016, 09:37

Echt? Wo haben denn die Christen das Weihnachtsfest geklaut? Bitte um genauere Angaben. Das will ich so nicht stehenlassen.

Bei welcher anderen Religion könnten denn die Christen das Fest der Geburt Jesus Christus geklaut haben.. Grübelgrübel...

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Nicht nur Atheisten wollen die Trennung von Religion und Staat, sondern auch und vor allem Christen die nicht der Mehrheitskirchen angehören. Die Trennung von Kirche Und Staat ist in der amerikanischen Verfassung festgelegt, weil man keine päpstliche Bevormundung haben wollte, wie wir es im Mittelalter hatten. In Frankreich gibt es Laizismus. In Deutschland ist man auf allgemeinen gegenseitigen Konsens bedacht. Nicht nur Ungläubige wurden von der offiziellen Kirche mit Unterstützung des Staates verfolgt und umgebracht, sondern auch und vor allem Andersgläubige also Christen, die andere theologische Ansichten vertreten als das offizielle Christentum (Streitpunkte: Trinitätslehre, Taufe, Stellung des Papstes, Marienkult und vielles mehr). Wenn der Staat neutral sein soll, müssten alle religiösen Feiertage abgeschafft werden, oder so viele etabliert werden das jede Religion ihre Feiertage hat. alternativ könnte man auch jedem Arbeitgeber eine gewisse Anzahl an Feiertage als zusätzliche Urlaubstage zubilligen.  http://www.der-laute-ruf.de/artikel/71-fakten-der-zukunft/112-fakten-der-zukunft-.html

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Die Trennung von Religion und Staat ist in moderneren Demokratien realisiert. Dazu braucht man keine Atheisten. Und die gesetzlichen Feiertage sind tariflich geregelte arbeitsfreie Tage. Die größeren, in Europa kalendarisch festgelegten Feiertage sind mindestens tausend Jahre älter als die aktuellen religiösen Inhalte. Die Feiertage waren auch einmal von germanischen Göttern besetzt.

Übrigens: Atheisten beginnen auch nicht, sich sonntags in die "knechtliche Arbeit" zu stürzen, nur weil sie einmal zufällig im 1. Buch Mose gelesen haben, dass "Gott am siebten Tage ruhte". Warum sollten die sich so albern aufführen?

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wie kommst du darauf, dass ich z.b. nicht auf die feiertage verzichten will?........mir persönlich sind diese konsum-tage völlig egal und wenn es nach mir gehen würde, würde ich sie auch abschaffen.........aber leider glauben ja 85 prozent der menschen an ihren gott und da habe ich keine stimme dagegen...........*g*

dass der staat von der kirche getrennt sein MUSS, liegt doch auf der hand.......schau dir doch die ganzen verknorcksten länder an, die alle ihren glauben als staatsform haben.......das möchte ich NICHT.............:)

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Kommentar von NoHumanBeing
11.07.2016, 12:19

aber leider glauben ja 85 prozent der menschen an ihren gott

Denkst Du, das ist wirklich so, oder sie sind nur zu bequem, um aus ihrer Religionsgemeinschaft auszutreten?

Ich denke, die allergrößte Mehrheit der vermeintlichen "Christen" in Deutschland haben absolut keinen Bezug zu ihrer vermeintlichen "Religion".

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Bei deiner Frage machst du einen Fehler. Du wirst alle Atheisten zusammen in einen Topf. Das geht aber nicht.

Ich denke der Großteil der Atheisten ist zufrieden mit dem Status Quo, den wir haben. Die christliche Kirche ist keine Staatskirche mehr. Wir haben die Religionsfreiheit im Grundgesetz verankert.

Warum aber solllen diese Atheisten nicht von den "Vorteilen" der Religion profitieren können? Warum sollten religiöse Menschen bevorzugt werden? Ich kann mich nicht daran stören, wenn andere Menschen mitfeiern. Es soll doch jeder die gleichen Rechte haben.

Die anderen Atheisten, die am liebsten die Religion der Gläubigen verbieten wollen und sowieso eher eine Minderheit sind, kann man getrost vernachlässigen. Wir Gläubige wollen schließlich auch nicht an den Fundamentalisten gemessen werden.

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Trennung Kirche und Staat vollzog sich aus geschichtlichen Gründen. Die Kirche hatte zuviel Macht. Aus diesem Grund hat in Deutschland keine Religion das Sagen.

Die Feiertage selbst in unserem Land enstammen alten Legenden und Bräuchen. Das Fest des Lichts an Weihnachten ist alles andere als christlich. Viele Bräuche sieht man auch in Skandinavien.

Die Feiertage selbst sind für die meisten Menschen einfach nur willkommene freie Tage. Die meisten Menschen aus anderen Religionen haben ja auch an den Tagen frei und meckern nicht.

Ich frage mal so. Was würdest du davon halten, wenn alle Christen und Katholiken frei hätten an Weihnachten und Ostern und alle Andersgläubigen aber zur Schule oder arbeiten gehen müssten?

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