Frage von CoraundderRest, 89

Wieso wissen so wenige Leute, wen sie da wirklich wählen?

Tut mir leid, wenn die Frage schon oft vorkam, ich habe dazu nicht allzu viel gefunden.

Also, ich habe so einige Leute gefragt, wen sie wählen. Rein aus Interesse. Und nachdem sie mir sagten, was sie wählen, fragte ich: "Und was machen die?"

Es kam oft 'Weiß ich eigentlich nicht'.

Eben fragte ich auch meine Mutter. "Wen wählst du eigentlich?"

Sie: Die Merkel.

Ich: Und was macht sie?

Sie: Ja, sie ist eine starke Frau

Ich: Und .. was macht sie?

Sie: Was macht sie nicht? Das mit den Flüchtlingen zum Beispiel.

Ich: Ja - und was macht sie?

Keine genaue Antwort, von so vielen kam KEINE Antwort. So viele, die ich fragte, wüssten es nicht, was sie da wählen. Wenn ich jemanden wähle, dann informiere ich mich über das Wahlprogramm. Man kann sogar diesen Test mit dem Wahl-O-Maten machen, wenn man sich nicht sicher ist.

Immer noch sind manche der festen Überzeugung, dass die Partei, die sie wählen, das macht, was gut sei. Aber haben sich wirklich überhaupt nicht informiert. Man sollte sich doch wenigstens die eine Partei ansehen, die man immer und immer wieder wählt.

Ist Gewohnheit der Grund? Ich verstehe das Verhalten einfach nicht.

Antwort
von MrHilfestellung, 52

Viele Wählen aus Gewohnheit und solang ihr Lebensstil sich nicht verschlechtert, sehen viele auch keinen Grund anders zu wählen.

Antwort
von Maarduck, 38

Einerseits wollen sich viele Menschen gar nicht informieren, andererseits nimmt die Regierung massiv Einfluss auf die Massenmedien, so dass es auch schwierig ist, sich korrekt zu informieren. Und die regierungsfernen Medien sind ja ebenfalls schon oft genug beim Lügen erwischt worden. 

Expertenantwort
von ArnoldBentheim, Community-Experte für Politik, 25

Es gibt leider viele Menschen, die keine Zeit und/oder keine Lust haben, sich politisch zu informieren und permanent politisch zu bilden. Sie treffen ihre Wahlentscheidungen emotional, aus dem Bauche heraus, nicht nach rationalen Gesichtspunkten - ein jüngstes Beispiel: der Zulauf zur AfD und zur PEgIdA-Bewegung. Das sind bedeutende, u. U. sogar gefährliche Nachteile der Demokratie.

MfG

Arnold

Antwort
von fLawLess4rm, 40

Im Prinzip ist es ja egal was wir wählen. Die Wahl steht vornerein schon fest. Kann man sich vorstellen wie viele Kühe hinter einem Zaun. Wir wählen weder die Kuh, noch wählen wir den Zaun. Wir wählen nur die Farbe des Zauns.

Alles andere steht vor den Wahlen schon fest. Würd nicht glauben was hinterher an Prozenten angegeben wird.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Du hast weder den Sinn noch die Möglichkeiten von Demokratie verstanden!

Kommentar von fLawLess4rm ,

Und du bist einer dieser Medienopfer die alles sofort glauben, was im Verdummungskasten Namens Fernseher kommt ?

Antwort
von YoungLOVE56, 33

Bei genauerem Betrachten hat so ziemlich jeder, den man wählen kann, seine Schattenseiten und umso mehr man sich informiert, desto schwieriger ist es, irgendwie ausmachen zu können, wer es werden sollte.

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Und welche Konsequenzen willst du daraus nun ziehen?

Antwort
von voayager, 24

Die Schildbürger sind nicht wirklich ausgestorben, sie zeugten Kinder und diese dann die nachfolgende Generation. Die letzte davon lebt gerade z.Z.

Antwort
von TreudoofeTomate, 46

Wohnst du in ihrem Wahlkreis? Wer nicht dort wohnt, wählt sie gar nicht.

Antwort
von heimkid1, 47

Das lässt sich wohl kaum pauschal beantworten...

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