Wieso wird über Studenten so abgelästert?

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10 Antworten

1. möglicher Neid. Menschen beneiden eben einem über die "freie zeit" oder das wir Förderungen erhalten. Unser Semesterticket. Aber auch das wir eben später ganz andere Job aussichten haben.

2. gerede vom Chef. Wenn er eben wieder mal ein Werkstudenten hat der eben keine beruflichen Erfahrungen hat und nicht weiß was er mit ihm anfangen soll.

3. Unwissenheit. man sieht als Außenstehnder eben nicht was alles zum Studienleben dazu gehört. man sieht spätes aufstehen. keine anwesendheitspflicht. und Parties.

4. Leute denken lernen ist nicht anstrengend. man schufte ja richtig hart ( ich arbeite nebenbei und weiß wie es in einem büro läuft^^ oder als verkäufter xD)

Ich finde aber auch das Studenten  bzw. Akademiker nicht besser sind. sie haben nunmal weniger Erfahrung wenn sie mit dem bachelor abschließen. gerade auf dem bau ist Erfahrung wichtiger als die Theorie.

Das Problem aber ist das Ingenieure trotzdem gebraucht werden^^ Denn berechnungen müssen geführt werden und der Maurer der weiß wie es auf dem Bau läuft kann eben keine Berechnungen führen.

Also beides wird gebraucht. man muss eben wissen ob man lieber praktisch oder theoretisch arbeiten will.

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 Ich hätte niemals den Mut zu sagen, dass Menschen ohne akademische Ausbildung unter mir stehen.

Aber es gibt genügend die das sagen und meinen. Und schon drehen wir uns im Kreis.
Hier wie da gibt es solche und solche.
Der Mensch an sich meckert gerne und deshalb wird so etwas oftmals übertrieben dargestellt und man sieht sich gerne in der Opferrolle.

Gerüchten zufolge soll es sogar Beamte geben die tatsächlich arbeiten. / [Ironie aus]

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Bei mir im Freundeskreis haben eben nur die Leute studiert, die ganz klar und ehrlich gesagt haben dass sie eigentlich keine Lust aufs studieren haben, aber noch weniger Bock 8 - 10 Stunden am Tag zu arbeiten.... Man sucht sich eben immer den einfacheren Weg aus und der ist für die meiste Zeit des Jahres mal eben sich ein paar Stündchen in der Woche in die uni zu "quälen" und dann den Rest des Jahres zu feiern...

Nicht falsch verstehen - natürlich gibt es auch extreme Lernphasen aber die haben eben nicht die Oberhand...

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Natürlich werden Studenten immer wieder mit solchen Vorurteilen konfrontiert, aber damit sollte man als Erwachsener umgehen können (wie mit allen anderen Vorurteilen eben auch). Ich muss aber sagen, dass solche Sprüche meiner Erfahrung nach recht selten fallen.

In der Regel können solche Vorurteile einem ja egal sein, wenn sie nicht von Leuten kommen, die einem irgendwie nahe stehen. Da dich die Sache aber offenbar beschäftigt, nehme ich an, dass du im Freundes- oder Familienkreis damit konfrontiert wirst. In diesem Falle bleibt dir wohl nicht viel anderes übrig, als dagegen zu argumentieren oder notfalls auf Distanz zu gehen. Das ist bei Familie natürlich schwer, aber als Student ist man ja durchaus schon erwachsen und sollte das Thema in diesem Fall möglichst ausklammern und unbeirrt seinen eigenen Weg fortsetzen.

Übrigens - und das ist jetzt nicht böse gemeint, sondern nur als Hinweis  - scheinst du doch auch deine Vorurteile gegen Nichtakademiker zu haben, auch wenn du das verneinst. Denn den Hinweis "uns muss man nicht zwingen, Leistung zu bringen" kann man durchaus so verstehen, dass nur Studenten/Akademiker ohne Druck vernünftig arbeiten würden und alle anderen unzufrieden und ohne Selbstbestimmung durch ihr Arbeitsleben trotten - und das wertet natürlich den Berufs- und Lebensweg von Nichtakademikern ab.

Was ich aber sagen will: Lass das nicht so sehr an dich heran. So viel Selbstbewusstsein kann man haben, dass man sagt: Ok, das ist deine Meinung, meine ist eine andere und jetzt lass uns zusammen ein Bier trinken und über was anderes reden.

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Ich kenne niemand d4er so über Studenten spricht. Woher hast du Sowas überhaupt ?

Scheinbar kennst du die falschen Leute.

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Ich kenne die Sprüche auch zur Genüge, gerade als BWLer. Die meisten die solche Sprüche ablassen haben nie eine Uni von Innnen gesehen und können dementsprechend gar keinen Einblick haben wie es abläuft. 

Zudem haben viele ältere Menschen noch das alte System vor Augen, in dem es ohne Probleme möglich war tausend Semester zu studieren und "rumzupimmeln". Diese Zeiten sind aber seit Bologna längst vorbei. 

Meist ist es Unwissenheit und Neid, da man selber evtl. nicht die Voraussetzungen schaffen konnte eine dementsprechende fachliche Qualifikation zu erlangen. Oder aber der Neid auf andere die große und vielfältige berufliche Perspektiven haben, während man selbst vielleicht im Hamsterrad sitzt. 

Zumindest ist dies mein Eindruck. Aber damit muss man umgehen können. Sticheleien, Lästereien, Intrigen oder whatever werden einem, gerade in einer Führungsposition, immer wieder begegnen. Je früher man sich da ein dickes Fell zulegt desto besser. 

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Das stammt wahrscheinlich aus dem Vergleich zwischen Studium früher und Studium heute.

Das Studium früher (vor dem Bachelor) war darauf ausgelegt in erster Linie Grundlagen zu vermitteln. Anschließend musste man sich mehr eigene Gedanken machen und die richtigen Schlüsse ziehen, um Problemstellungen folgerichtig zu beantworten. Diese Herangehensweise setzt grundsätzlich mehr eigenständiges Denken voraus.

Für diese Art des Studiums benötigt man allerdings i. d. R. mehr Zeit. Diese wollte man den Studenten wohl nicht mehr zur Verfügung stellen. Außerdem entwickelte sich zum Teil auch eine Struktur des "ewigen Studenten". D. h. bei manchen war die Studiendauer extrem lange.

Im Vergleich zu früher ist das Studium heute mehr darauf ausgelegt, das wieder zu geben, was man gelernt hat (wie in der Schule).

Die praktische Erfahrung ergab sich früher auch oftmals dadurch, dass einige während ihrer Studienzeit bereits nebenbei arbeiteten. Außerdem waren die Absolventen i. d. R. älter als heute.

Heute gibt es das Turbo- Abi und auch das Studium soll relativ schnell abgeschlossen werden. D. h. mit einem abgeschlossenen Studium hat man i. d. R. auch weniger Lebens- und Berufserfahrung und hat weniger gelernt mit unbekannten Problemstellungen im Job umzugehen.

Mach dir allerdings nicht so viele Gedanken! Hass oder persönliche Angriffe sind primitiv und selbstverständlich nicht angebracht.

Aber Unverständnis für diese zum Teil vefehlte Schul- und Studienpolitik kann man manchmal schon haben.

Ach ja und vielleicht hilft dir der Spruch: "Diskutiere nie mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung."

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Bei so viel Selbstzweifel solltest du vielleicht erst einmal an dir selbst arbeiten.

Ich kenne genug Studenten für die deine Darstellung nie ein Thema wäre.

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Da musst du schauen von welchen Personen die Argumente kommen. Die die es nicht geschafft haben oder die kein bock hatten. Viele dich ich kenne sagen ich verdiene schon Geld wenn du noch Studierst.(Ich bin besser weil ich gehe schon Hart arbeiten).

Kommt immer drauf an von den Personen die das Sagen.

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Wer sagt denn sowas? Wechsel mal Deinen Freundeskreis.

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Kommentar von Whitecobra93
27.09.2016, 10:42

Ich lese es oft und höre auch Menschen sprechen außerhalb meines Freundeskreises. Freunde habe ich hier nur Studenten weil ich eben niemanden sonst hier kenne bis jetzt..

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