Frage von miron98,

Wieso wird man gleich als Nazi abgestempelt, wenn man Nationalstolz hat?

Was ist denn daran falsch sein Vaterland zu lieben??? Nur damit ihr es wisst, ich bin KEIN Nazi, ich bin selber aus einer griechischen Gastarbeiterfamilie ;-)

Hilfreichste Antwort von BlackRainbow666,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Weil Stolz erstens die Gefahr birgt, Andere als schlechter anzusehen.

Weil Stolz zweitens unangebracht ist in Hinsicht auf ein gesamtes Land - in dem von 80 Mio Leuten viele dabei sind, mit denen man nichts zu tun haben möchte, die nachts zu laut Musik hören, die die Straßen verstopfen, die Kinder entführen, die nicht ordentlich regieren, die in den Krieg ziehen, die sich mit mir um den Kirschbaum auf der Grundstücksgrenze streiten ... Und das in seiner Gesamtheit nichts für mich getan hat, was nicht auch jedes andere Land tun würde, in dem ich geboren wäre.

Weil es drittens Zufall ist, in welchem Land man geboren ist (oder zumindest einen Grund hat, den niemand bewusst selbst beeinflussen konnte).

Weil man dieses Land nicht einmal ganz kennt (und auch nicht die Menschen. Warum juble ich zB Fußballern zu, nur weil sie ein Deutschland-Trikot anhaben? Ich kenn die Typen nichtmal, und es besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass sie arrogante Geldsäcke sind. Dann juble ich doch lieber für Leute, die ich kenne oder eben einfach neutral für gute Leistung.)

So dass es nur möglich ist, zu "lieben", was man kennengelernt hat. Ob man das dann Liebe nennt oder Gewöhnung, ist eine andere Frage. Aber es geht um den eigenen Straßenzug, den kleinen Teich im Garten, das Gefühl, wenn man mit den Fingern über die Raufasertapete im Kinderzimmer streicht, die kuschlige Decke aus dem Kindergarten ... nicht einmal darauf kann man Stolz sein, denn es flog einem zu, da ist also Freude oder Dankbarkeit angebracht. Wenn Du unbedingt Stolz sein will, dann mach eben etwas gut, und schon passt es.

Kommentar von Gleipnir,

Das man es nicht beeinflussen kann ist wie ich finde ein wichtiger Fakt. Dazu muss man selbstverständlich sagen, dass dieser Stolz ein anderer ist, als der, welchen man bei eigener guter Leistung verspürt. Wenn man diesen Stolz verbieten würde, dann müsste man es auch mit jedem anderen tun, denn bei jedem besteht die Gefahr der eigenen Höherstellung im Bezug auf andere. Im eigentlichen Sinne heißt es aber, dass man andere Völker nicht als minderwertig behandelt!

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Außerdem bin ich garantiert nicht stolz auf meinen Nachbar xD Eher bin ich stolz auf unsere Tradition, auf unsere Erfindungen, auf unsere Geschichte und eben auf alles, was das deutsche Volk im Laufe der Jahrhunderte hervorbrachte (du weißt was ich meine -.-). Patriotismus mit Fußball zu vergleichen ist meiner Meinung schwach, diese Fußballpatrioten müssen auch irgendwo stehen geblieben sein, aber naja.

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Apropos Krieg und nichts für dich getan: Wenn deine Vorfahren nicht für ihr Land und ihr Volk ihr Leben gelassen hätten, dann wärst du heute nicht hier. Denke mal darüber nach. Gruß

Kommentar von BlackRainbow666,

Es ist kein Zufall, dass gerade Fußballfans besonders zu oberflächlichen, diskriminierenden Ansichten tendieren. Stolz auf den Fußballverein "bedient" sich desselben Mechanismus wie Nationalstolz, ist im Vergleich vielleicht besonders einfach nähr- und erlebbar und findet in einer gewissen coolen "Subkultur" statt.

Über ein "Verbot" des Stolzes an sich kann man reden - bzw. über eine Skepsis allem Stolz gegenüber. Warum wird man stattdessen nicht demütig oder ... knuddelig ... bei erbrachten Leistungen? :) Irgendetwas eben, das nicht sich selbst künstlich erhöht. Wofür braucht man das denn? Ist die Leistung an sich nicht gut genug, musss man auch noch auf ihr rumreiten?

Zurück zu Nationalstolz im Allgemeinen: Gerade die Leistungen "des deutschen Volkes im Laufe der Jahrhunderte", "Tradition", "Kultur", "Erfindungen" ... wie kann man darauf Stolz sein? Es hat null mit einem selbst zu tun, und jedes Land hat sein eigenes, also pickt man sich halt was raus was einem gefällt und ist dann froh drüber. Aber Stolz?

Und schon gar nicht für irgendwelche Flitzpipen, die "für mich" in den Krieg gezogen sind. Wer Gewalt für eine angemessene Lösung von Konflikten hält, beansprucht Stolz wohl besonders gern für sich. Logisch, denn ohne ihn könnte man "die Anderen" nicht soweit erniedrigen, dass man sie einfach erschießen dürfte. Nicht ohne Grund wurden Begriffe wie "Untermensch" erfunden. Wer den Feind nicht als Menschen, sondern einfach nur als verachtenswert ansieht, hat auch kein Problem damit, ihn umzunieten.

Kommentar von Gleipnir,

Mit Fußballideologien kenne ich mich nicht weiter aus, finde es bloß verachtenswert, wenn die Leute alle 2 Jahre eine Fahne schwingen, deren Bedeutung sie nicht einmal ansatzweise verstehen und sich explizit in diesem halben Jahr daran erinnern, dass sie Deutsche sind!

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Demut, ja wieso nicht, aber übertragen auf die Leistung des anderen. Wenn ich es beispielsweise schaffe, mein Gewicht unter härtester Arbeit von 100 kg auf 80 kg zu senken, dann finde ich schon, dass das eine Leistung sein kann, mit der man auf sich selbst einen gewissen Stolz verspürt, aber wie gesagt, dass hat mit dem Patriotismus recht wenig zu tun.

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Nein, du kannst es nicht beeinflussen, aber darum geht es doch auch gar nicht. Ich habe doch schon gesagt, dass es eine etwas andere Art von Stolz ist. Ich möchte das jetzt nicht weiter ausweiten, aber vergleiche es mal mit jenem Stolz, den du auf einen guten freund verspürst, da er etwas geschafft hat, was er schon lange schaffen wollte.

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Im letzten Punkt verstehe ich dich überhaupt nicht. Die Menschen haben damals ihre Heimat verteidigt. Und ich finde es von Leuten wie dir so erbärmlich, diese Leistung nicht zu würdigen. Sie haben dort für ihre Freiheit gekämpft, wo du dir wahrscheinlich die Hosen eingefärbt hättest. Einfach nur erbärmlich..

Kommentar von fussballfan95,

Es ist kein Zufall, dass gerade Fußballfans besonders zu oberflächlichen, diskriminierenden Ansichten tendieren. Stolz auf den Fußballverein "bedient" sich desselben Mechanismus wie Nationalstolz, ist im Vergleich vielleicht besonders einfach nähr- und erlebbar und findet in einer gewissen coolen "Subkultur" statt.

Unterlasse solche Kommentare.

Kommentar von fussballfan95,

Ich bitte dich, solch unsägliche Kommentare gegenüber Fußball-Anhängern zu unterlassen.

Nix für Ungut. Aber solche Kommentare finde ich nicht in Ordnung.

Und beim runden Leder kommt es doch nicht darauf an, aus welchem Land der Spieler kommt.

Kommentar von gutefrage6781,

du bist stolz auf andere??? wo ist da der sinn?? hast du nix erreicht, dass du stolz auf ANDERE sein musst??.-)

Kommentar von Sajonara,

@ Gleipnir -- wo gilt es denn "Stolz" auf Deutschland etwa zu sein, ein Land das als Nation raubend und mordend in zwei Weltkriegen in die Welt gezogen ist und alle möglichen Menschen umgebrachtt und maschinell getötet hat, aus blinder, Ideologischer und nationalistischer Expansionsideologie?

Die schlimmsten Tötungsmaschinen sind in Deutschland perfektioniert worden!

Das brutalste technische, inhuman Denken, in Befehlsgläubigkeit, Unterordnung und Untertanenmentalität hatte sich hier ausgebildet!

Wenn nicht andere Völker gekommen wären, diese Kriege zu beenden, dann wäre Deutschland heute dem Erdboden gleich und nichts würde mehr darauf existieren, wo soll ich da den Vorfahren dankbar sein?

Das sie es zugelassen haben, das unsere gesamte Kultur im Krieg beinahe zerstört wurde weil sie in ihrem unnatürlichen und egosistischen Größenwahn geglaubt haben, sie könnten die Welt beherrschen und alle anderen Völker barbarisch umbringen, die ihnen nicht passten?

Im letzte Kriegsjahr 1944, wurde noch den Holöändern über Monate sämtliche Nahrung und Lebensmittel genommen, alle Energien geraubt nur damit das deutsche Volk noch ein paar Monate Krieg führen kann und "überlebt".

Dafür wurden bis zuletzt 18.ooo Menschen in Nachbarstaaten geopfert, für einen blinden und unterdrückenden Massenwahn, darauf soll man Stolz sein?

Wie sagte der Dichter Paul Celan: "der Tod ist ein Meister aus Deutschland"

und damit das nicht mehr so weiter geht sollte man human verträglichere und andere, positive Grundsätze leben und nur in Schrecken an unsere Vorväter denken, an sie die wie allerschlimmste Barabaren in der Neuzeit gewütet haben und in ihrem unmenschlichen Perfektionismus, unerhörtes und bis dahin unbekanntes Leid über die Menschheit gebracht haben, ...

Kommentar von Gleipnir,

Ist das ein Unfug! Denunziere die deutsche Geschichte doch nicht auch 12 Jahre, oder am besten schon ab dem WK1. Wurdest du schon dermaßen manipuliert, dass du dein Land als den personifizierten Teufel ansehen musst? Klar ist Deutschland Schuld an allem Leid der Welt, natürlich bloß, weil es so in Diktaten steht, die an sich schon völkerrechtswidrig sind! Und auch alle anderen Länder sind im Vergleich zu Deutschland Engel? Die ach so stolzen Amerikaner, die ach so tollen, waren sie es nicht, die ihr Land auf Millionen von Morden aufgebaut haben? Waren sie es nicht, die die wirklich schrecklichsten Waffen der Menschheit einsetzten und damit tausende Zivilisten getötet haben und Regionen für Jahrzehnte verseucht? Und das Obwohl der Gegner bereits am Boden lag? Wo waren denn deine ach so tollen Befreier, als am 13. Februar Dresden in Flammen aufging? Sie sind mit einem breiten Grinsen über der Stadt hinweg geflogen und Harris saß sicher zu Hause und ein gemütlich seinen Tee getrunken! Ja wo waren sie, als 15-18 Millionen Deutsche aus ihrer Heimat vertrieben wurden? Ja sie waren da und haben geraubt getötet und vergewaltigt! Schöne "Befreier".. Und sicherlich wahr Deutschland auch am ersten WK Schuld, wer das bezweifelt ist ja gleich ein "Nazi" und hätte man das Land nicht mit oben genanntem Diktat belegt, hätte man auch die 14 Punkte zurück gegriffen, dann wäre ein gewisser Herr auch niemals an die Macht gekommen! Ein aufgezwungenes Diktat und dafür mussten Deutsche hungern.. Aber wir sind ja die Verbrecher..

Kommentar von BlackRainbow666,

Wenn es Dich beruhigt: "Die Deutschen" sind nicht die einzigen Idioten (oder auch gewesen). Süß auch, wie Du uns Amerika-Freundlichkeit in die Schuhe schieben willst. Und jetzt wo ich das gesagt habe, bin ich wahrscheinlich gleich Stalinist.

Kommentar von Gleipnir,

Erbärmlich.. Ich will hier nichts relativieren, aber auch keine falschen Worte stehen lassen. Unsere Geschichte besteht aus mehr als einem halben Jahrhundert und eben auf diese Zeit kann man stolz sein (vergleiche es doch einmal mit einer Familie, man steht für sie ein, aber hat sich auch nicht ausgesucht, in ihr geboren zu sein). Außerdem: Andere Zeiten andere Geschichte; oder würdest du Gladiatorenkämpfe schön finden? Heute nicht, aber würdest du damals leben bestimmt, es ist alles eine Sache der Perspektive. Gruß

Kommentar von BlackRainbow666,

Und vorher war alles Friede, Freude, Eierkuchen? Die gesamte Menschheitsgeschichte besteht aus Egoismus und Gemetzel, also sie von mir aus Stolz auf ein paar gute Ideen, aber doch nicht auf das Gesamtkonstrukt.

Kommentar von Gleipnir,

Es ist doch wohl ein Fakt, dass wir den Amis am Rockzipfel kleben, obwohl ich das oben nie behauptet habe. Hast du dich eigentlich gerade selbst als einen Idioten dargestellt, oder siehst du dich selbst nicht als Deutscher?

Gegen dieses Gutmenschengerede könnte man noch stundenlang argumentieren, aber machen wir es doch wie immer: Du bleibst bei deinem und ich bei meinem Standpunkt.. Gruß und Nacht

Kommentar von BlackRainbow666,

Vielleicht hast Du die Anführungszeichen bemerkt, die den Ausdruck ausdrücklich als Verallgemeinerung kennzeichnen.

Kommentar von Sajonara,

ja ja die Deutschen sind an nichts Schuld warum nicht gleich die Existenz der KZ's leugnen und ausserdem waren es ebenso Deutsche die massgeblich die Atmowaffen entwickelt haben, die die Amerikaner dann nur noch perfektionieren und abwerfen mussten, keiner heisst das gut!

Und was ist denn an den letzten 50 Jahren in Deutschland denn "so toll" gewesen? Armut und Reichtumm driftet in einem der reichsten LÄnder der Welt, gewollt extrem auseinander, augenblicklich entsteht eine neue Generation von "Ausgegrenzten", da muss man sich bald wieder freuen darüber, oder?

Heute werden in Deutschland immer noch Tod bringende Waffen produzieren und in alle Länder exportiert der perfektionistische Mord und die Gewalt geht immer noch von Deutschland aus und wer liefert die Maschinen, mit denen in alle Welt das letzte Stück Land umgepflügt wird, oft Deutschland!Und wer rodet im Lande gesund Bäume, um einen Bahnhof zu bauen, Ausländer?

Und wer hier andeutet, das nicht von Deutschland der brutalste Massenmord in der Geschichte der Menschheit ausgegangen ist, dem nicht nur Juden sondern auch sonstige "Untermenschen" und Aussenseiter zum Opfer gefallen sind, der stellet sich auf eine Stufe mit ungeuerlicher Barbarei, ...

Kommentar von punkrockboy,

@Gleipnir: Und woher weißt du, dass die tollen deutschen Erfinder nicht eigentlich Menschen mit nem sch..ß Charakter waren?

Außerdem: Wer A sagt, muss auch B sagen. Und wenn du Deutschland sagst, gehören zwangsweise die braunen Jahre mit dazu.

Kein Land hat eine unbefleckte Vergangenheit. Nationalstolz ist für keinen Staat gerechtfertigt und schon gar nicht für einen, in dem die Menschen so ungelassen, verklemmt, schwarz-weiß-denkend, spießig und mürrisch sind, wie in Deutschland.

Schau dich nur mal um, wenn du mal unter Menschen bist. Ich komm mir da immer so alleine unter vielen vor. Nicht wie einer von vielen. Wenn ich es mir dann recht überlege, dann finde ich es auch besser so!

Kommentar von Gleipnir,

@ Punker Man kann sich die Dinge ja auch bewusst schlecht reden, oder? Jeder Mensch hat ein Recht darauf, auf sein Land stolz zu sein, auf die Geschichte (der die 12 Jahre angehörten), auf die Kultur etc.! Die Menschen sind hier nun einmal stur, mich stört es nicht. Wenn es dich stört, dann kann ich dir nur sagen "Wer Deutschland nicht liebt, soll Deutschland verlassen!" (Ich weiß woher das Zitat stammt, aber in diesem Fall bin ich der Meinung, dass der Herr Recht hatte). Sicher läuft einiges falsch, aber das ist menschlich und man versucht es zu ändern. Das gibt dir nicht das Recht, die Leute als dumm oder einfach gestrickt zu bezeichnen, die darauf stolz sind, was unter anderem auch sie mit ihrer Hände arbeit (z.B. in der Nachkriegszeit)aufgebaut haben! Gruß

Antwort von goodboy21,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Das hat in erster Linie was mit der Vergangenheit zwischen 1933-1945 zu tun. Das ist kein Argument aber, denn die Amerikaner haben die Indianer früher abgeschlachtet, die Türken einen Millionen Massaker an den Armenier begonnen, die Chinesen unterdrücken heute noch die Menschen in Tibet etc. Die Liste lässt sich noch weiter fortsetzen.

Dennoch ist Nationalstolz ziemlich hirnrissig. Und das aus ganz einfachen ersichtlichen Gründen.

Der pure Zufall entscheidet darüber, in welches Land man geboren wird, die Grenzen wurden wiederrum von anderen Menschen gezogen und man hatte bzw. hat kein Einfluss auf die Geschichte und Geschehenes des Landes.

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Sagt einem der gesunden Menschenverstand eigentlich nicht schon hier, dass man sein "Stolz" auf eine nahezu Illusion gleiche Sache baut?

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Wobei ich Patriotismus nicht direkt verurteilen würde, solange es in einem gewissen Rahmen bleibt.

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Manchmal komme ich mir unter den angeblichen Erwachsenen vor wie einem Kindergarten. Obwohl wir alle in einem Boot sitzen, erschließt man sich in einzelnen Gruppen und schließt andere aus der Gruppe aus. Gilt selbstverständlich nicht für alle.


"Wenn wir zum Mars fliegen - und das werden wir - wäre es dumm, auf die Erde herunterzublicken, und zu sagen: Ich kam von den Vereinigten Staaten von Amerika, Deutschland, Frankreich, England oder Israel. Wir kommen von der Erde! Und dafür sind wir noch nicht reif."

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Edgar Mitchell

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"Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen. Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz sein könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er gerade angehört, stolz zu sein. Hieran erholt er sich und ist nun dankbarlich bereit, alle Fehler und Torheiten, die ihr eigen sind, mit Händen und Füßen zu verteidigen."

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Arthur Schopenhauer

Kommentar von punkrockboy,

Dieser Antwort ist NICHTS, aber auch wirklich rein GAR NICHTS hinzuzufügen!

Amen!

Kommentar von goodboy21,

Dankeschön.

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Schade dass diverse Nutzer hier noch zu verblendet sind, um das Ganze mal so sachlich betrachten, da ich das eine oder andere Däumchen hier noch vermisse. Aber was solls, gegen Dummheit ist bekanntlich keine Kraut gewachsen.

Kommentar von Tabby09,

OK, um nicht als dumm abgestempelt zu werden, hier dein DH. Die Antwort ist aber wirklich klasse :-)

Kommentar von Tabby09,

OK, um nicht als dumm abgestempelt zu werden, hier dein DH. Die Antwort ist aber wirklich klasse :-)

Kommentar von goodboy21,

Grins ;-)

Danke.

Kommentar von FrolleinSchulze,

nur noch ein DH von mir

Kommentar von punkrockboy,

Nur einer?

Antwort von xXxulTIMatexXx,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ein Volk ohne Stolz führt keine Kriege mehr - zumindest nicht für eigene Interessen.
Dies dachten sich die Alliierten, als sie die Umerziehung des Deutschen Volkes planten.
Das Resultat war jahrzehntelanges Einwirken von Propaganda auf jeden einzelnen Deutschen.
So wurden uns immer wieder eingeredet, dass man sich schämen müsste, Deutsch zu sein.
Alles schlechte in unserer Geschichte wird jeden Tag in den Medien gezeigt, obwohl die Alliierten heutzutage weniger Einfluss auf unsere Regierung haben.
Die Besitzer dieser Medien wurden nämlich selbst so sehr beeinflusst, dass sie die Umerziehung des Deutschen Volkes befürworten.
Von den Medien und der Gesellschaft beeinflusst, können die meisten Deutschen Nationalstolz nur noch mit Schlagworten wie "Nazi", "Rassist", "Kriegstreiber" und ähnlichem beschreiben.

Kommentar von Gleipnir,

DH

Kommentar von Sajonara,

Was beschwett ihr euch denn, rein ökonomisch gesehen war der Krieg das "Beste" was Deutschland passieren konnte und besonders diese Niederlage und Zerstörung!

Die Reichen und Besitzenden sind dadurch noch viel reicher geworden, das "Wirtschaftswachstum" war in den Nachrkriegsjahren unerhört und heute sitzen sie wieder genauso feist und fett in ihren Sesseln, die jenigen, die alles mit verantwortet und damals schon gelenkt haben. Diese "Deutschen" aus Wirtschaft und Politik, denen das Land egal ist, hauptsache: Profit!

Schon damals wurde mit Rüstung enorm viel Geld verdient und mit Zerstörung Vermögen gemacht, Krupp , Flick, Abs und andere "ehrenwerte" Kaufleute in Hamburg und anderswo.

Die brauchen heute keinen Nationalismus mehr die haben diese Nationalidee nur benützt, um ihre rein wirtschaftlichen Interessen damit zu stützen, die haben das Volk verblendet in eine unnötigen Krieg rennen lassen und mit dem Vaterlandsgedanken das eigen und fremde Völker bweusst getötet, benützt und beraubt.

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

Wie kommst Du darauf, dass wir den Kapitalismus in seiner heutigen Form gut finden?
Du magst vielleicht ein sehr linkes Weltbild haben und alles, was gegen Sozialismus, Kommunismus etc. steht, als Freunde des Kapitalismus sehen, aber das stimmt nicht.
Die wenigsten stolzen Deutschen, die heutzutage leben, sind irgendwelche Bonzen, die durch Kriege und Konflikte reicher werden.
Die riesigen Gewinne für die Rüstungsindustrie während der Weltkriege hatten rein gar nichts mit Nationalstolz zu tun.
Dies war viel eher ein Nebeneffekt der Kriege.
Sie schwammen im Strom mit, aber sie hatten keineswegs selbst dafür gesorgt, dass der Nationalstolz wieder zurückkommt.
Damals war das gesamte Deutsche Volk durch den Versailler Vertrag und die unglaublichen "Friedensbedingungen" durch die Alliierten so sehr unterdrückt worden, dass es von selbst (und mit zusätzlicher Hilfe einiger Leute) auf die Idee kam, seine Ketten zu zerschlagen.
Ein großer Anteil daran muss auch der NSDAP zugeschrieben werden, welche jedoch auf keinen Fall das Hauptziel hatte, nur die Industrie zu unterstützen.
Nationalstolz war übrigens damals selbst verständlich.
Außerdem finde ich deinen ersten Satz extrem unangebracht, wenn man an die vielen Millionen Toten denkt, die der Krieg in Deutschland forderte.
Für so etwas wäre sogar eine Entschuldigung angebracht. ;)

Kommentar von Sajonara,

@ xxxmale etc -unglaublich was du hier von dir gibst! Wer hat denn den krieg so richtig angefangen und gewollt, die Deutschen waren Unschuldslämmer das ist ja schlimmster Unsinn, wer hat die Barbarei wieder eingführt in der Welt mit geplanten und gezielten Morden und Unterdrückung aller Andersdenkenden: Schwule, Zeugen Jehovas, Zigeuner, Kriegsdienstverweigerer, Pazifisten, etc.,

Wer war denn zu feige vor H1tler zu treten und ihn persönlich umzubringen, wenn er wirklich gestört hätte, irgendwer aus dem Volke, Adelige, Offiziere? Natürlich war niemand Mitglied der Partei und alle haben von den Greueltaten nichts gewusst!

Die Industrie hat sehr bewusst die Partei unterstützt und wirtschfatliche interessen gingen Hand in Hand mit politischen, ähnlich wie heute,..

Rüstung ist das größte und besten "Geschäft" überhaupt, auch heute noch!

Und wer hat den so willig den ersten Weltkrieg geführt und schon damals geglaubt, die restliche Welt behrrschen und besiegen zu könne, das es danach Sanktionen gab, war doch wohl nur eine gerechte Strafe, aber das wird anderen als berechtigten Reaktion darauf nicht zugestande!

Strafen Töten und Morden und andere Menschen unterdrücken das wolllen die Deustchen schon gerne nur selber und siegen und brüllen und wild durch die Gegend rasen!?

unerhört deine Worte hier teilweise, aber du bist indoktriniert und übernimmst nur die verzerrten Ideen anderer, ..

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

TEIL 1

Die Deutschen waren alle böse, Alle Deutschen haben alle anderen Völker getötet, die Deutschen haben dies getan, Die Deutschen haben das getan, bla bla bla...
Ist Dir wirklich nicht klar, wie sehr Du verallgemeinerst??!
Du behauptest, ein ganzes Volk wäre das Böse in Person!
Dann kann man also auch alle Bürger der ehemaligen Sowjetunion als Vergewaltiger, Verbrecher und Massenmörder bezeichnen - Stalin hatte schließlich weitaus mehr Menschen umgebracht als A.H. und die furchtbaren Kriegsverbrechen der Roten Armee hatten viel zu viele Menschenleben gekostet...
Aber das darf man nicht!
Das Russische Volk litt selbst extrem unter Stalins Terrorherrschaft!
Viele Russische Kriegsgefangene brachten sich lieber selbst um, als in Heimat zurückzukehren, wo man sie als Vaterlandsverräter ermordet hätte!
Nicht das Russische Volk, sondern die Politoffiziere, ihre Propaganda und die Regierung hatten Schuld daran, dass unter den westlichen Völkern so grausam gewütet wurde!
Genauso war es auf Deutscher Seite:
Wenige ranghohe Parteibonzen wussten bestens über den Holocaust Bescheid - Der Rest des Volkes eindeutig nicht!
Du weißt nicht annährend, was damals für eine Propaganda auf alle Kriegsführenden Völker von der eigenen Regierung gewirkt hat.
Ein Attentat auf A.H. damals, wäre heutzutage vergleichbar mit einem Attentat auf Obama oder den Dalai Lama - zumindest, wenn man die Gedanken des Volks dazu sieht.
A.H. hatte aus Sicht des Deutschen Volkes nur Gutes getan, keiner wusste irgendetwas von Verbrechen.
Nur Verbrecher wurden erschossen, die Juden wurden in den Osten evakuiert, die Polen haben angefangen, ...
So etwas dachten die Leute damals - durch die Propaganda!

Kommentar von Sajonara,

@ xxxultimateetc. - Erstens:

Den Dalai Lama in irgendeiner Form mit H1tler (einem perfiden größenwahnsinnigen Dikator der schlimmsten Sorte) zu vergleichen, ist ja schon ein starkes Stück und das Leid der russischen Bevölkerung mit jenem zu vergleichen die ihnen das erst zugefügt haben ist ja auch ungeheurlich und einseitig, ..

Wer hat den die Deutschen dazu gebracht, in alle möglichen Länder mit "Hurrah" einzumarschieren, diese willigen Untertanen, die sich nicht trauen vor ihre Chefs zu treten und ihnen zu widersprechen, ein Volk von Militaristenund Ja Sagern!

Noch heute gibt es genügend "Deutsche", die wen sie mal ein Amt haben, ihre Menschlichkeit in der Schublade lassen und brutal kleingesitig und einseitig mithelfen, andere Menschen zu unterdrücken und zu erniedrigen, wer geht den als Soldat freiwillig nach Afghanistan noch heute, wer muss das denn machen, warum verweigern die denn nicht, diese Kriecher?

Nicht alle Deutschen sind so, zum Glück aber besonders jene nicht, die sich von einseitigem Nationalismus fern halten und auch nicht bei gekauften WM's Weltmeisterschaften in unterdrückten und ausgebuetten Ländern wie Südafrika mitjubeln, ...

Das Volk wusste ebenso über die Judenverfogung bescheid, in mehreren Städten Deutschlands wurden alle Juden an Sonntagen öffentlich zum Bahnhof transportiert und in Güterwagen weggebracht, meinst du die Leute hättengeglaubt für die geht es in die Sommerfrische? Zumal danach viel Häuser und Wohnungen leer standen und gerne "übernommen" wurden. Juden hatten eine höheren Bevölkerungsanteil im dritten reich als alle Auslände rheute zusammenu das sol neimand bewmerken wen die plötzlich fehlen und sich Fragen dazu stellen, so dumm war schon damals kaum jemand!

Kommentar von Sajonara,

Zweitens

Mit diesen ewigen Reparationszahlungen zu kommen, ist schon naiv und kleingeistig bis zum Abwinken!?

"Deutschland" hat den Krieg verloren und musste dafür bezahlen, das ist unter "großen Jungs" ebenso üblich und darüber zu jammern in voller Breitseite auch heute noch und das nicht "wie ein Mann" zu ertragen, zeigt ja ebenso, aus welchem kleingeistigen Holz diejenigen geschnitzt sind, die jene jammervolle These, auch heute noch larmoyant immer wieder zum Besten geben.

Deutschland ist mit Hurrah und und vor wahnsinn glänzenden Augen in einen brutalen Stellungskrieg gezogen, an dem wieder mal die Industrie enorm profitiert hat, wie in allen Kriegen üblich!

Denn wer liefert denn die Waffen und wartete darauf, das diese eingesetzt werden, die kath. Kirche?

Das "Deutsche Reich" wollte sich ausdehnen, koste es was es wolle, die Bevölkerung war nur Staffage und Kanonenfutter, die Industrie hat abkassiert und dadurch in eigenem Interesse die NS Fraktion gedeckt.

H1tler hat schon früh sehr viel Geld bekommen, um seine Partei auszubauen, alle hatten damals Angst vor "der roten Gefahr", einem Volksaufstand in dem es wirklich um Befreiung und Rechte für die arbeitenen Massen der Bevölkerung ging, davon fühlten sich die Industriekreise, heute wie damals bedroht.

Merkst du etwas, du Besserwisser und Kriegsverherrlicher?

Krieg ist ein schmutziges Geschäft, mehr nicht und ein Volk was sich darauf einlässt und dabei so brutal mitmacht, wie die Deutschen muss auch seine Lasten tragen und darf sie nicht, wie heute gerne getan, verleugnen, negieren und kleinreden.

Von Deutschland ging die brutalste Vernichtungsmaschinerie der Welt aus, um die uns die Araber noch heute bewundern, sehr schön was?

So diszipliniert morden konnten nur die Deutschen, so perfekt, Menschen verachtend, gehorsam und zynisch, das war kein Volk mehr das waren Schlächter, das war ein organiserter Menschenschlachthof damals auf den kann niemand stolz sein, ...

Kommentar von Sajonara,

Drittens

Hier geht es nicht um "Hass" auf ein ganzens "Volk", was nicht gut ankommt, hier geht es darum, sich von einer brutalen und barbarischen Haltung zu distanzieren, die uns als Vorbild und nationalistisches Gedankengut positivistisch und rein gewaschen von einigen, heute wieder untergejubelt werden soll.

Sicher gab es genügend Leute, die auch im dritten Reich anderes gedacht haben und Ängste hatten! Aber ebenso gab es sehr viele, die bewuSSt mitgeMACHT haben, in vollem Stolz und an einem der übelsten Regimes (abgesehen von Pol Pot) in der Welt aktiv beteiligt waren,

Darauf kann man nicht "in Stolz" zurückblicken, sondern sollte sich davor hüten es zu bejubeln.

Jeglicher einseitiger Nationalismus übersieht die Menschen, wir sind kein Volk, wir sind einzelne Menschen und sollten uns nicht für übergreifende Interessen der Oberen einsetzen und verheizen lassen!

Und das wäre eine Message aus dem 3.Reich, die zu beachten wäre und nicht die ewige "Stolz" getränkte Sauce von den kämpfenden Truppen, die eigentlich "unbesiegbar" waren.

Menschen sind keine Soldaten, freie Menschen haben keine Zeit für Nationalismus! Diese Welt gehört allen Menschen zu gleichen Teilen und wer aus dem Volk nur eine schlagkräftige Armee machen will, arbeitet ebenso an Unterdrückung und Ausbeutung der Massen mit, wie industrielle, fehlgeleitete, wirtschaftliche Machtinteressen, das ist perfide, einseitig, und im Grunde zutiefst Menschen verachtend.

Es gibt keinen Grund, auf diese blutig mörderische Geschichte Deutschlands in irgendeiner Form "Stolz" zu sein und das positive darin entdecken zu wollen, wer so denkt, ist aus dem gleichen Holz geschnitzt, wie jene, die damals schon Menschen benützt und für ihre eigenen Interessen eigesetzt und gegenseitig ausgespielt haben, ...

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

TEIL 2

So ähnlich war es doch auf Seiten der Sowjets - bis auf die Tatsache, dass viele Russen genauso viel Angst vor ihren eigenen Offizieren hatten, wie vor den Deutschen Truppen.
Schließlich schossen diese gerne mal auf die "bösartigen Vaterlandsverräter", wenn diese mal nicht freiwillig ins Deutsche MG-Feuer liefen...
Wie Du hoffentlich jetzt gemerkt hast, ist es FALSCH, ein ganzes Volk für die Verbrechen von wenigen Leuten verantwortlich zu machen.


Die Industrie hatte selbstverständlich die Politik unterstützt, weil eine Wiederbewaffnung (durch den Versailler Vertrag gab es vorher nur sehr wenige Waffen in der Reichswehr) für sie ein Vorteil war.
Allerdings hätte die NSDAP auch ohne die Hilfe der Rüstungsindustrie die Macht erlangen können.
Diese hatte außerdem nicht den geringsten Einfluss auf die Entscheidungen der Deutschen Regierung, als der Krieg drohte...
Es war vorerst eher ein Glücksfall für die Industrie, bis die Alliierten Bomberverbände alles in Schutt und Asche legten.


"Und wer hat den so willig den ersten Weltkrieg geführt und schon damals geglaubt, die restliche Welt behrrschen und besiegen zu könne, ..."
Mal überlegen.
Mir fallen da nur Italien, Frankreich, England, Deutschland, Russland, Japan, Österreich-Ungarn, das Osmanische Reich und alle anderen kriegsbeteiligten Nationen ein.


"das es danach Sanktionen gab, war doch wohl nur eine gerechte Strafe, aber das wird anderen als berechtigten Reaktion darauf nicht zugestande!"
Na klar.
Was verlieren die blöden Deutschen denn auch den Krieg?
Haben sie doch selbser Schuld.
Schließlich waren sie neben allen anderen Staat auch Schuld am Ausbruch dieses Krieges.
Da hat man es doch verdient, von den Siegern viel zu hohe "Friedensbedingungen" diktiert zu bekommen.
Die sind zwar auch Schuld am Krieg, aber sie haben ja schließlich gewonnen...
Merkst du selbst, nä?


Kommentar von xXxulTIMatexXx,

TEIL 3

"Strafen Töten und Morden und andere Menschen unterdrücken das wolllen die Deustchen schon gerne nur selber und siegen und brüllen und wild durch die Gegend rasen!?"
Na klar!
Deutsche sind der Inbegriff des Bösen!
Wir haben schon zwanzig mal die gesamte Erdbevölkerung vernichtet und über 70 Sonnensysteme versklavt.
Schließlich liegt das in unserer bösartigen Deutschen Natur...
Wie schön, dass du keine Hasspropaganda aus dem 2. Weltkrieg übernommen hast...


"unerhört deine Worte hier teilweise, aber du bist indoktriniert und übernimmst nur die verzerrten Ideen anderer, .."

Der neutrale Leser unserer kleinen Diskussion soll selbst entscheiden, wer von uns beiden Schwachsinn erzählt.
Dazu muss ich sagen, dass Verallgemeinerungen und der Hass auf ein ganzes Volk nicht bei jedem gut ankommen...

Kommentar von osmond,

Hi, ich schlage vor, eine neue Bevölkerungshymne auszuwählen. da sich deutschland ja eh abschafft (Sarrazin Titel), ist das Lied von SCHLEIM doch passend: deutschland muß sterben, deutschland verrecke. Nur eine kleine Frage: wer zahlt am Ende? Wenn deutschland verreckt ist? lgO http://www.youtube.com/watch?v=ID4lstARK0w

Kommentar von osmond,

@ Co-Kommentatoren: ACHTUNG: mein Kommentar war und ist ironisch gemeint! Bitte vor "Beifallsbekundungen" dies zuvor bedenken. Bert Brecht sagte mal: Zitat: "Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?" Zitatende. Manche empfinden die Einwanderungspolitik unserer Regierungen als strikte Befolgung der Brechtschen Anweisung. lgO

Kommentar von goodboy21,

Ich hätte gerne gewusst, warum mein Kommentar hier jetzt entfernt wurde...?

.

Ich zittiere es nochmal:

"Wann wird man eigentlich endlich auch Kommentare bedäumen können?

Egal, dann ein virtuelles DH für den Kommentar von Sajonara."


Was zu Hölle war jetzt an diesem Kommentar so falsch, das es entfernt wurde? o_O

Kommentar von punkrockboy,

Hast recht! Die Bild-Zeitung ist wirklich sehr Anti-National eingestellt!

Antwort von gutefrage6781,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

warum kann man nicht die welt lieben...warum muss man immer in diesen nationalen grenzen denken??

Antwort von osmond,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi, übertriebener Nationalstolz ist seit 1945 bei uns verpönt. Betrebungen, unsere Nationalhymne in der Schule zu lernen (BdWttbg), wurde von einer ehemals großen Volkspartei hintertrieben. Ja, lange hieß es sogar, die 1. Strophe des Deutschlandliedes (inbrünstig 1954 in Bern (Fußball WM) intoniert, sei verboten! Bei der letzten Fußball WM gab es linke Wettbewerbe, wer die meisten Deutschlandfahnen abriß. Diese linken Gruppen werden noch mit staatlichen Geldern alimentiert (Antifa). Siehe Link. Da sind Immigranten ironischerweise nationalstolzer als die Eingeborenen hier. Etwas, was wir von unseren Multi-Kulti-Neubürgern lernen können. Nur soviel noch: im Ausland (USA, GB, I, usw.) werden wir wegen unseres fehlenden Nationalstolzes, um nicht zu sagen: Vaterlandshasses, mißtrauisch beurteilt. Wer sein Vaterland schmäht, ist geistig "ungesund", hat nach dortiger Meinung irgendwo nicht alle Tassen im Schrank bzw. zumindest nicht in der richtigen Reihenfolge. Gruß Osmond http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article1332648/In-Neukoelln-ist-ein-Fahn... Zitat: An der Sonnenallee ist ein subtiler Streit um die wohl größte deutsche WM-Fahne ausgebrochen. Im Kiez gleich hinter dem Hermannplatz, wo viele arabischstämmige Berliner leben, prangt die schwarz-rot-goldene Fahne seit Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft in Südafrika weithin sichtbar an der Häuserfront. Aufgehängt wurde die zwanzig mal fünf Meter große Flagge von der Familie Mohammed. Im Erdgeschoss des Hauses hat Yussef Bassal seinen Handy- und Elektroladen. Zusammen mit seinem Cousin, dem Tempelhofer CDU-Politiker Badr Mohammed hat er die Fahne besorgt und aufgehängt.

Doch seitdem die Fahne hängt, hat sich die Stimmung in der Sonnenallee merklich verändert. „Am Tag kommen Leute aus der linken Szene vorbei und beschimpfen uns“, sagt Bassal. Sie fordern Bassal auf, die Fahne abzuhängen und werfen ihm Nationalismus vor. Doch der schüttelt darüber den Kopf. „Darf ich nicht stolz auf Deutschland sein?“, fragt der eingebürgerte Ladenbesitzer. In den vergangenen Tagen ist die Lage eskaliert. Mehrmals versuchten Unbekannte die Fahne von der Häuserfront zu entfernen. Einmal wurde sie in Brand gesetzt, einmal verschaffte sich eine Gruppe Zugang zum Dach des Hauses und schnitt die Fahne ab. In der Nacht zu Freitag tauchten dann 16 schwarzgekleidete Leute auf und forderten den Ladenbesitzer erneut, die Fahne abzuhängen. Die Stimmung war hitzig, berichten Bassal und Mohammed. Demnach wollten die ungebetenen Besucher ihnen verbieten, die Fahne hängenzulassen. „Aus ihrer Sicht sind wir Migranten. Sie verstehen nicht, dass Deutsche Deutschland verteidigen, die nicht deutschstämmig sind.“ Alle Familienmitglieder sind seit vielen Jahren eingebürgert. Aus Sicht der Fahnengegner müssten Migranten Migranten bleiben. Bevor die Polizei in der Nacht eintraf, waren die Vermummten verschwunden.

Antwort von wolfgang11,
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Ich bin in der Zeit aufgewachsen, wurde automatisch Hitlerjunge und als solcher Soldat. War ich nun Nazi? Wie das Volk verdummt wurde, ist mir erst klar geworden, als ich aus der Gefangenschaft zurückkam. So ist es fast allen ergangen. Deshalb stört es mich gewaltig, daß das geamte Volk als Nazis hingestellt wird und sogar noch die dritte Generation. Vor allem wird es immer wieder in der Presse, im Film und Fernsehen so dargestellt. Ich bin von der Nazizeit so bedient, möchte sie nicht noch einmal erleben und bin kein Neonazi. Ich würde den Ausdruck Vaterland aber anders interpretieren. Ich habe für das Vaterland gekämpft, aber ich bin in meine Heimat zurückgekehrt. Ein Vaterland gab es nicht mehr. Ich liebe meine Heimat, die Menschen und deren Mentalität mit allen Ecken und Kanten. Und ich bin Stolz auf das, was die Menschen nach dem Krieg geleistet haben, aus einem Trümmerhaufen eine der wirtschaftlich stärksten Nationen mit einem hohen Lebensstandart geschaffen zu haben.

Antwort von xAFDx,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Deutschland plagt sich immernoch mit der Vergangenheit rum. Das sollte nicht so sein, jedoch sollte man es nicht übertreiben. Zu sagen: "ich liebe mein vaterland" ist schon ein bisschen riskant. schon der begirff vaterland ist sehr patriotisch. und mit den wörtern lieben und hassen sollte man in der öffentlichkeit auch vorsichtig sein. es spricht jedoch nicht sagegen zu sagen dass mensch froh ist in deutschland zu leben.

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

Was ist denn an Patriotismus schlecht?

Kommentar von xAFDx,

Es ist nicht unbedingt schlecht, solange es sich in Gränzen hält. Klar die Grenzen sind relativ, aber es gibt schon gewisse "Richtlinien" um nicht als zu national zu wirken.

Antwort von Tassilofrank,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Daran ist nichts falsch. Es gibt leider Menschen die ihr Land nicht selbst achten können und damit aber auch sich selbst nicht. Also brauchen sie ein Ventil und das ist dann der Nazi/Rassismus-Vorwurf.

Gutes Beispiel: Wenn eine Renate Künast alle zwei Monate irgendwelchen politischen Gegnern Rassismus vorwirft. Vor zwei Jahren waren alle noch Rassisten die gefordert haben dass die deutsche Sprache erlernt werden muss. Jetzt fordert sie es selbst. Das bedeutet doch sie ist jetzt auch eine Rassistin. Oder hat sich jetzt etwa die Rassismus Definition geändert? Nein die Definition ist nicht veränderbar. Leute die am lautesten nach „politisch korrekt sein“ schreien musst du immer mit Vorsicht genießen und erst mal nach deren Haltungen und Aussagen googeln. Du wirst immer fündig werden.

Siehe auch Frage auf gf: Was ist heut zu Tage noch Politisch Korrekt ?

Antwort von Gleipnir,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich denke, dass liegt daran, dass viele Menschen einfach schon dermaßen verdummt, geblendet und manipuliert sind, dass sie einfach weder differenzieren noch sich ein ungetrübtes Bild von der Wirklichkeit machen können. Diese Pseudodeutschen verstecken sich hinter ihren scheinheiligen Argumenten und denken, sie wären etwas besseres, sind im Endeffekt aber nur ein paar dumme Gutmenschen ohne Heimat und das finde ich traurig! Gruß

Kommentar von Sajonara,

Besser "Gutmenschen" und etwas positives für sich und andere getan haben, als ein "Schlechtmensch" zu sein, der nur Hass, Verwirrung, Unterdrückung und Größenwahn befördert,..

Kommentar von gutefrage6781,

.-))

Kommentar von xXxulTIMatexXx,

Was haben Gutmenschen denn schon Positives für andere getan?
Sie versuchens ich selbst wichtig zu machen, indem sie immer alles anklagen, was in ihren Augen für jemanden anders schlecht sein könnte.
Diese Menschen haben nichts, aber auch rein gar nicht Positives geschafft.
Und was ist für Dich ein Schlechtmensch?
Ist der Begriff Schlechtmensch nicht gleichzusetzen mit Begriffen wie z.B. "Untermensch"?
Du kannst nicht einfach Nationalstolz mit Nationalsozialismus gleichsetzen und die mit Abstand schlechtesten Eigenschaften dieses Systems auf alles und jeden beziehen, der sein Land mag.
Gleipnir hat mit seiner Antwort vollkommen recht.
Gutmenschen sind Wichtigtuer, die einfach nur von ihren eigenen Fehlern ablenken wollen.

Kommentar von punkrockboy,

Heimat ist, wo du verstanden wirst.

  1. Brauche ich wirklich eine Heimat?

  2. Warum sollte ausgerechnet Deutschland meine Heimat sein? Die meisten dieser Menschen widern mich an. Ich fühle mich hier nicht gerade verstanden oder akzeptiert.

Kommentar von wolfgang11,

Dann solltest Du auswandern und Platz machen für Solchen, denen es hier gefällt.

Kommentar von punkrockboy,

Werd ich schon noch tun. Aber noch bin ich 15 und da geht das nicht so einfach! ;)

Kommentar von Gleipnir,

Dann bin ich doch mal gespannt, wo du dann hingehen wirst. In die Staaten vielleicht, die darauf stolz sind, der Knechtschaft der britischen Krone entkommen zu sein (mit Recht), ihr Land aber auf Mord und Genozid aufbauten und es in den letzten 200 Jahren lediglich 20 Jahre gab, in denen kein Krieg geführt wurde! Du wirst schon noch öfter dieses Problem haben..

ps: Wieso Deutschland? Weil du hier geboren bist, definiere mir den Begriff doch einmal ohne irgendwelche Floskeln!

Antwort von Sajonara,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Man sollte nicht etwa sein "Vaterland" lieben (wo sind darin eigentlich die Mütter abgeblieben, die die Kinder aufziehen und sich um Ernährung der zukünftigen "Helden" kümmern, sind die nichts wert?) - sondern man sollte die Menschen und Lebewesen lieben und sich selber und das Land, die Erde als solche, ohne Grenzen überall auf der Welt.

Wer nur seinen Boden als Vaterland verteidigt und egoistisch an seiner Scholle klebt, verkennt die Kontakte die man auch heute in alle Welt etabliert und damit aufgebaut hat. Ist es nicht wichtiger die freien Menschen überall zu verteidigen, gegen Unterdrückung und Ausbeutung, als nur zu glauben, in der eigenen Heimat läge das Zentrum des Universums?

Ausserdem wurde sogn. "Nationalsstolz", der völlig unreflektiert gelebt wurde, immer zum Ausgangspubkt rassistischer und einseitiger Theorien und Umsetzungen.

Wo und wann ist denn die Heimat all dieser Natur-Völker, Indianer und anderer heute und gestern auf der Erde respektert worden, in unzähligen Kriegen und Kolonialisations-expeditionen wurden ihnen ihre Heinmat genommen, wer har sich denn um deren Heimatverbundenheit gekümmert?

Immer war es nur die egoistisch Verteidigung der eigenen Interessen, die sich an Nationalismus geknüpft hat, im Übersehen und Nichtbeachten der Interessen der anderen ebenso freien Menschen.

So lange sich diese Haltung nicht grundlegend ändert, eigene Freiheiten auch anderen ebenso grundsätzlich zugestanden werden, ist Nationalismus und "Vaterlandsliebe" nur Deckmantel und Grundlage für aggressive und expansive Gewalt-Bestrebungen.

Antwort von coeleste,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

vergangenheitskomplex

Antwort von Mystika1245,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Daran ist nichts falsch....

Nur viele plagt die Unwissenheit...ist ein weit verbreitetes Phänomen....

Antwort von CWax93,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

du kannst dein land lieben, aber nicht sagen dass es besser ist als alle anderen länder

Kommentar von killerrj8,

und usa ? kennst du deren Nationalhymne?

Kommentar von CWax93,

mhh.. ja stimmt hast recht, aber USA is auch cool ;)

Kommentar von AndyderErste,

nein

Kommentar von Gleipnir,

Und was soll an denen bitte cool sein? Ganz einfache Frage, bitte um Antwort.

Kommentar von gutefrage6781,

usa ist cool....man oh man...warum muss man sich die idioten als vorbild nehmen...dabei war deine antwort am anfang so stringent.-)

Kommentar von DerBestimmer,

das sind die größten Rechtsradikalen, die es gibt! Was ist daran cool?

Antwort von AndyderErste,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Weil wir Deutschen bei dem Thema sehr empfindlich noch sind aufgrund der Geschichte. In einigen Fällen sind wir leider noch zu überempfindlich

Antwort von Strassenkater,

Patriot sein ist nicht verpönt so äußerten sich auch Abgeordnete des Bundestages. Weil aber Parteien wie die NPD sich den Nationalismus verschrieben haben hört sich jedes Lob auf unsere Heimat verdächtig an. Das ist einmalig unter den europäischen Staaten. Die NPD hat sich Heimatgefühl vereinnahmt,so dass andere Parteien sich davon distanzieren. So ist also fast jeder verdächtig der irgend ein altes Volkslied spielt-Oh Gott das könnte ja nach Hinten losgehen so die allgemeine Stimmung.

Antwort von surfenohneende,
Die AMIS haben seit den 1950ern sehr viel "Nationalstolz" ^^
Kommentar von gutefrage6781,

und verhalten sich wie die letzten idioten.-)

Antwort von Meandor,

Wie sagte meiner Professor (zu einem anderen Thema): "Wir sind hier in Deutschland. Hier ist das halt so!"

Der passt auf vieles und mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Gewöhnen bedeutet nicht, seine Einstellung zu ändern oder es zu akzeptieren. Aber man achtet einfach auf das Umfeld.

Antwort von bommel65,

Ein Fluch, der auf den Deutschen eben lastet - ein Ami darf das laut herausschreien.

Aufgrund der NS-Vergangenheit ist das eben so...

Kommentar von gutefrage6781,

willst du dich immer mit den schlechteren vergleichen??

Kommentar von Sajonara,

Was ist das für ein "angeblicher Fluch", an der bewussten, niederträchtigen Tötung und Ausrottung vieler Menschen beteiligt gewesen zu sein? Das ist die Folge brutaler Organisation und Untertanenmentlität die in etwas abgeschwächter Form auch heute noch in Deutschland gelebt wird, ...

Antwort von killerrj8,

Weil das in deutschland so ist . USA ,Russland udn diverse anderen posaunen es gerade zu heraus wie toll ihr Land . Guck dir allein mal die Simpsons an ,da habe ich grad ein bild im Kopf wie Homer da mit den Armen schwänkt udn schreit "USA ,USA" ,aber in Deutschland leben erstens immer noch "Nazis" und zweitens wird aufgrund der Geschichte ja empfindlich reagiert.

Kommentar von AndyderErste,

ich dachte hier leben nur bayern in lederhosen in den augen der amerikaner :D

Antwort von jospe,

das ist in deutschland so. aufgrund der vergangenheit

Antwort von krankovader,

das liegt an unsere vergangenheit. mann muss sich nur mal einen amerikanischen film anschauen um zu sehen wie patriotisch die sind. wenn wir son film drehen hat er gleich was nationalsozialistisches. so ist das nunmal in deutschland :P

Kommentar von Sajonara,

amerikanische Filme sind u.a. gezielte Propaganda auch für das eigene Land, dort gab es noch bis Ende der 60er Jahre schärfste Rassengesetze und Unterdrückung Andersdenkender, Amerika war nur der Traumm einer schmalen Elite von reichen, weißen Amerikanern, die ihre verlogenen Lebensideale als Traum den anderen vorgesetzt haben, ..

Amerikanische Intellektuelle sprechen zumeist eher vom "Ameriknaischen Alptraum"

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