Frage von maxialexander, 303

Wieso wird man als Nationalist in jeder Diskussion diskriminiert/ beleidigt?

Selbst wenn man offen für eine Diskussion mit "linken" ist, wird man gleich beleidigt und es gibt Leute, die wollen mich nichtmal zu Wort kommen lassen bzw kanzeln einen nationalen Standpunkt gleich als "schwachsinnig" ab. Wieso gibt es keine Meinungsfreiheit mehr in der heutigen Gesellschaft und wieso lässt sich niemand mehr auf andere Sichtweisen ein?  

Antwort
von offeltoffel, 97

Ist andersrum genauso. Ich würde mich als eher links bezeichnen und erlebe dabei oft, dass Leute mit Gesinnung wie du (ganz ohne negative Wertung!) mich mitleidig belächeln, als sei ich etwas minderbemittelt oder hätte einen Helferkomplex. So wie wenn jemand eine flugunfähige Stubenfliege verarztet.

Ich bin ganz deiner Meinung, dass es in Deutschland an einem offenen Dialog fehlt. Das Thema ist allerdings auch sehr emotional und es ist schwer, sachlich zu diskutieren, ohne dass alberne Standpunkte (von beiden Seiten) kommen oder man den andere plötzlich nicht mehr für voll nimmt.

Oft habe ich aber auch gar keine Lust, mich oder meine Meinung zu verteidigen. Bevor ich aber meine Ideale verrate und einfach nur beipflichte, sage ich lieber "glaub doch, was du willst".

Kommentar von SiViHa72 ,

Jupp, so isses.

Antwort
von berkersheim, 29

Die deutsche durch den Nationalsozialismus belastete Geschichte ist nun mal nicht einfach. Da muss man schon genau unterscheiden, ob man patriotisch-national eingestellt ist, wie es in Frankreich oder Italien keinen Linken stört oder nationalistisch. Da in der vergifteten Diskussion zwischen Linken und Nicht-Linken vorwiegend Begriffe nicht mehr sauber definiert sondern als versimpelte Politkeulen geschwungen werden, ist es schwierig oder fast unmöglich, in ein vernünftiges Gespräch zu kommen. Das hat vor 33 schon nicht funktioniert und wir steuern wieder aus ähnliche Zustände zu. Ich frage mich allerdings auch, warum Du ins Gespräch kommen willst. Sozialist sein ist eine Glaubenshaltung, da haben Argumente einen schweren Stand. Da sind einfach alle grundlegenden Hypothesen konträr zu den Deinen. Da eine Brücke zu finden, ist zumindest schwer. Du bist für die kein Diskutant sondern ein Gegner. Die haben schon an der Tatsache zu lecken, dass die "importierten" Türken eher massenhaft nationalistisch ihrem Erdogan folgen und so gar nicht für ihre erhoffte sozialistische Revolution taugen. Jetzt wundern sich die, die ein deutsches WIR-Gefühl wo immer zerredet und diffamiert haben, dass die Migranten dann lieber bei ihrem eigenen Nationalstolz bleiben. Die reden gern von Integration und betreiben Desintegration selbst unter Deutschen oder integrationswilligen Migranten.

Antwort
von Schuhu, 99

Mehr Meinungsfreiheit als in der heutigen Gesellschaft hat es in Deutschland nie gegeben. Man weiß auch von "Rechten", die andere nicht zu Wort kommen lassen. Ja, es gibt auf allen Seiten Menschen, die Argumente haben und Menschen die Beleidigungen und Fäuste einsetzen müssen.

Antwort
von Unrasiert, 103

Klar hast du Meinungsfreiheit, nur ob die Gegenpartei deine Meinung akzeptiert bzw. überhaupt hören möchte kann man nicht beeinflussen.

Manche Leute wollen ihren Horizont nicht erweitern bzw. sind nicht imstande eine ordentliche Diskussion zu führen.

Kommentar von Machtnix53 ,

Ein Nationalist ist jemand, dessen Horizont auf die eigene Nation verengt ist. Da ist es fraglich, ob man durch Diskussion mit ihnen seinen Horizont erweitern kann.

Kommentar von Unrasiert ,

Du hast ja schon Recht, aber die Erkenntnis, dass man solche Leute nicht davon überzeugen kann, dass sie ihren Standpunkt nochmal überdenken sollten ist ja auch eine Art "Horizont" Erweiterung.

Antwort
von kubamax, 89

Weil der Nationalismus in früheren Zeiten ausschließlich für die Kriege zuständig war. Du hast also schlechte Karten. Die Geschichte läßt sich nicht mehr ändern.

Kommentar von Franzmann0815 ,

Nationalismus ist doch lediglich, das man stolz ist aus einem land zu kommen. zb bin ich ein nationalist, weil ich stolz darauf bin aus deutschland zu kommen.

Kommentar von kubamax ,

Trotzdem hat der Nationalismus eine unrühmliche Geschichte mit Kriegen.

Kommentar von archibaldesel ,

Nein, dann bist du Patriot. Nationalist bist du, wenn du sagst: Weil ich einer bestimmten Nation angehöre, bin ich besser als andere. Das ist ein ziemlicher Unterschied.

Kommentar von jackthegiant ,

Nein, Patriotismus hat nichts mit Krieg zu tun auf jedenfall nichts mit einem Angriffskrieg oder der Inavasion von Polen,den Niederlanden,Belgien,Frankreich,Luxenburg,Dänemark,Schweden,Norwegen,Litauen,Weißrussland,der Ukraine und etlichen anderen Staaten ,capito ?

Antwort
von archibaldesel, 49

Weil Nationalismus etwas anderes ist, als Patriotismus. Nationalismus ist meist chauvinistisch. Er stellt die eigene Nation über andere.

Kommentar von DoktorBlues ,

Völlig falsch. Ein Nationalist steht für die Freiheit und Selbstbestimmung der Völker.

Ein Rassist sieht in seiner Rasse die Überlegenheit anderer Rassen oder auch sehr oft Völker.


Antwort
von Kefflon, 87

Du meinst so was wie die AfD, die von niemanden ernst genommen wird?

Weil die Gesellschaft unhöflich ist. Ganz einfach. Ich finde das man jeden ausreden lassen sollte(außer Holocaust-Leugner). Aber viele Leute haben einfach keine Manieren.

Kommentar von SiViHa72 ,

Jetzt bitte 3 Runden Mitleid für die stets so korrekte AfD  ohhhhh

Kommentar von Kefflon ,

Ich lasse jeden AfD-Fanboy ausreden, aber wenn er zu Ende gesprochen hat, lege ich mich auf den Boden und bekomme einen Lachanfall... Was Politik betrifft bin ich irgendwo in der  Mitte. 

Kommentar von Behrmuda ,

Auch Holocaust-Leugner sollte man aussprechen lassen. Je schlechter eine Idee oder ein Gedanke ist, umso besser ist es für die Gegenpartei, dessen Aussprache zuzulassen. Wenn eine Idee nämlich tatsächlich schlecht ist, diskreditiert sie sich von ganz alleine.

Kommentar von Kefflon ,

Dem kann ich nicht zustimmen. Es gibt gewisse Grenzen. Das größte Verbrechen an der Menschheit ist so eine Grenze.

Kommentar von Behrmuda ,

Die Kirche stellt sich hin und spielt die Kreuzzüge herunter und Erdogan leugnet den Genozid an Armeniern. Beide nehme ich nicht ernst, genausowenig wie einen Holocaust-Leugner. Wieso sollte das eine mehr oder weniger akzeptabel sein als das andere?

Kommentar von Kefflon ,

Es geht nicht ums ernst nehmen. Es geht ums aussprechen lassen. Anschließend kann man sich immer noch tot lachen

Kommentar von maxialexander ,

Nein. "Schlimm" sind wir sicher nicht. Wir passen nur nicht in euer "alles- ist-gut" und Multikulti- Weltbild

Kommentar von Kefflon ,

Die NPD ist zu dumm(genau so wie die AfD), um eine ernst zunehmende Politik zu machen. Politik besteht nicht nur aus der Flüchtlingskrise.

Kommentar von Kometenstaub ,

Och nö.... nicht schlimm.

Ich empfehle nur einmal bei Google die Stichwörter:

npd werbeplakate

einzugeben..........und die Bildersuche zu aktvieren....

Kommentar von S0CIALISTrussia ,

Da muss der Fragesteller aber,, Gas geben ";))))) bevor die noch von bösen linken gelöscht werden 

Kommentar von Kometenstaub ,

Das war böse....... ;-)

Antwort
von Behrmuda, 69

Das Phänomen nennt man die "Nazikeule". Wenn du eine Meinung hast, die rechts von der Antifa ist, bekommst du die Nazikeule. Damit versucht man alle deine zukünftigen Argumente mit einem "Schlag" zu entkräften.

Das ist allerdings nichts neues. Die Rhetorik, also die Kunst den Redens oder Debattierens, hat seine Wurzeln im antiken Griechenland und schon da war es ein gerne benutztes Mittel, den Rede-Gegner auf einer anderen Ebene anzugreifen, als auf der argumentativen.

Heutzutage wird das durch die Median amplifiziert und du weißt eigentlich schon vorher, dass du ein Nazi bist, wenn du nicht mit Refugees Welcome Banner am Bahnhof wartest - was deine tatsächliche Haltung zum Thema ist, rückt dabei in den Hintergrund.

Kommentar von SiViHa72 ,

Ja, immer die pösen Linken. dann doch lieber nur mausgerutscht,denn bei mehr rechts gibts nur Kuschelbären.

Antwort
von DesbaTop, 64

Meinunsgfreiheit gibt es natürlich noch. Aber Nationalismus ist eben...naja lassen wir das. Du kannst generell bei garnix im Leben damit rechnen, dass alle anderen deine Meinung akzeptieren. Egal ob es um Politik oder den Wöchentlichen Einkauf geht.

Das hat aber nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.

Antwort
von LenaSchmidt, 12

Meinungsfreiheit ist, dass man etwas sagen darf. Es heißt nicht, dass andere sich das anhören müssen.

Antwort
von Enzylexikon, 73

Ein Blick in die "Themen"-Tags dieser Frage ist interessant, denn dort wird auch "Anti-Antifa" genannt - und das hat nun nichts mit Nationalismus zu tun.

Wer gegen Antifaschismus ist, ist entweder extrem gleichgültig, oder ein Befürworter des Faschismus.

Das ist es nämlich auch, was sich nur allzu gerne hinter dem Feigenblatt des "Nationalismus" versteckt - eine faschistische Ideologie.

Kommentar von offeltoffel ,

...oder man ist gegen Antifaschismus, weil einem deren Methoden nicht zusagen. Generell finde ich "Anti"-Bewegungen nicht gut. Ich möchte lieber FÜR etwas stehen, als GEGEN etwas.

Kommentar von Behrmuda ,

"Wer gegen Antifaschismus ist, ist entweder extrem gleichgültig, oder ein Befürworter des Faschismus."

Das könnte man so sehen, ja. Die Antifa hat allerdings mit Antifaschismus so viel zu tun, wie Ultras mit Fußball.

Kommentar von Enzylexikon ,

oder man ist gegen Antifaschismus, weil einem deren Methoden nicht zusagen

Dann ist man zumindest lediglich gegen die Methoden und nicht gegen die Idee des Antifaschismus an sich.

Der Themen-Tag "Anti-Antifa" ohne weiteren Kontext lässt beides zu, daher bin ich diesbezüglich vorsichtig.

Generell finde ich "Anti"-Bewegungen nicht gut. Ich möchte lieber FÜR etwas stehen[...]

Das wiederum kann ich gut nachvollziehen.

Kommentar von jackthegiant ,

Da meist (Hardcore) Faschisten Rechtsextremisten in der ANTI-ANTIFA sind und gegen den Antifaschismus sind können diejenigen nur für den Faschismus sein ,egal was die böse böse ANTIFA macht.

Antwort
von SiViHa72, 67

Naja, man stellt immer fest, die die laut schreien, sind auch nicht anders als die, die sie da als Schuldigen sehen.

Tut sich also nichts.

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