Frage von blackhawk2014, 84

Wieso wird Lichthupe als Provokation/ Bedrängung interpretiert?

Hey, eine Frage, die ich mir schon länger stelle.

Also, man fährt auf der Autobahn, unbegrenzt und einer links mit 120km/h schleicht, obwohl rechts locker eine Lücke von 300 Metern ist um Platz zu machen.

Die Person scheint nicht in den Rückspiegel zu schauen. Man gibt schon aus 300 Metern Entfernung ein-/ zweimal Lichthupe um die Person auf einen aufmerksam zu machen, weil man mit 180km/h angerauscht kommt.

Wieso interpretieren das schon viele als Provokation und werden nervös?

Wieso soll ich andere Verkehrsteilnehmer nicht auf ihr Fehlverhalten hinweisen? Ist ja auch mein gutes Recht.

Letztens gehabt, das mich 10km später bei einer Pause auf dem Rastplatz jemand versucht hat zur Sau zu machen, obwohl ich nichts falsch gemacht habe. Nein, ich habe nicht gedrängelt oder irgendwen bedrängt.

Also: Wieso sind die Menschen so überempfindlich, was die Lichthupe angeht?

Lg

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von conelke, 84

Das kommt vermutlich auf die jeweilige Person an. Unter Umständen sehen einige Menschen darin, dass sie nicht frei entscheiden können und von einer fremden Person zu einer bestimmten Handlung veranlasst werden. Ihr eigenes Fehlverhalten sehen sie zunächst nicht.

http://www.t-online.de/auto/recht-verkehr/id_47212716/lichthupe-auf-der-autobahn...

Antwort
von Bonbonglas, 24

Ich mag es zwar echt nicht in diese emotional zugespitzte Diskussion hineinzuschneien, aber ich muss mal was loswerden:

Es gibt Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wer diese nicht einhält, wird zum Problem. Richtig? Richtig.

Wer diese Begrenzung nicht ausschöpft und dabei den Verkehr behindert, wird zum Problem. Richtig? Richtig.

Nun gibt es Strecken mit unbegrenzter Geschwindigkeit. Warum ist hier unbegrenzt? Weil durch die Infrastruktur (bisher) kein Sicherheitsrisiko zu erkennen ist, dass man sagen muss, dass die Strecke reguliert werden müsste. Richtig? Richtig.

Nun gibt es aber auch die Richtgeschwindigkeit von 130 km/h. Das ist ein Richtwert, den man vor allem aus versicherungstechnischen Gründen eingeführt hat. Er greift nur auf Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung. Wer schneller als diese Geschwindigkeit fährt, ist bei Unfall mindestens Teilschuldig, auch wenn er richtig gehandelt hat. Diese Richtgeschwindigkeit ist ziemlich alt im Vergleich dazu, wie sich in den letzten Jahren die Bremsleistung entwickelt hat.

Nun ist der Alltag für die meisten Leute kein Wellnessurlaub, vollgepackt mit Terminen, überall wird es knapp. Man ist generell darauf eingestellt, Zeit zu sparen, wo es geht und sich entsprechend auch Freiräume zu suchen, wo es geht.

Nun gibt es diejenigen, die beim Suchen der Freiräume Rücksicht auf andere nehmen (A) und diejenigen, die sagen "nach mir die Sintflut" (B).
Auch gibt es diejenigen, die diese Freiräume persönlich nicht brauchen, aber verstehen, dass andere sie brauchen (C) und diejenigen, die ihre Freiräume persönlich nicht ausschöpfen und erwarten, dass andere ihre auch nicht brauchen "man kann ja früher losfahren" (D)...

In der Regel kennt man sich auf der Straße untereinander nicht, also kann man bloß sagen "er/sie fährt schneller oder langsamer als ich oder gleich schnell wie ich". Zu den "Gleichen" kann man nichts Negatives oder Positives aussagen. Aber was ganz viele denken, ist: So wie ICH es mache, ist es richtig (Gruppen B und D), während andere einfach nur ihr Ziel erreichen wollen nach dem Motto "Leben und leben lassen" (A und C).

Ganz interessant ist, dass B-Leute die langsameren fast immer für D-Leute halten und die D-Leute die schnelleren immer für B-Leute. B und D - Leute haben gemeinsam, dass sie auf die jeweils andere Gruppe aktiv-aggressiv reagieren. Dass andere zur A oder C Gruppe gehören könnten, fällt ihnen in ihrer blinden Aggression gar nicht ein.

Ganz anders sind die Typen A und C. Sie gehen meist davon aus, dass andere für ihr Fahrverhalten einen Grund haben und unterscheiden meist nicht zwischen A, B, C oder D, solange sie nicht akut in Gefahr gebracht oder provoziert werden.

Die Lichthupe wird meist von A und B getätigt. Intension bei A "Vorsicht!", Intension bei B "Weg da!". Ist der Empfänger ein C-Typ, wird er bei nächster Gelegenheit einscheren, D-Typ denkt schon, es wäre ein B-Typ. Fährt B zu nah auf, entsteht Provokation (Typ A nimmt ja Rücksicht). C reagiert dann vielleicht passiv-aggressiv, er nimmt ja auch auf andere Verkehrsteilnehmer Rücksicht und will dann da keinen anderen mit reinziehen, indem noch etwas aktiv von ihm ausgeht. D reagiert aktiv aggressiv und bremst aus, was alle anderen abgesehen von B davon halten, interessiert ihn in dieser blinden Wut nicht.

Es ist eigentlich völlig Wurscht ob die Richtgeschwindigkeit 130 ist oder vielleicht in 10 Jahren 150, weil die Bremstechnik besser geworden ist, oder ob das schnellere Fahren mehr Sprit kostet (das ist jetzt mehr oder weniger ein persönliches Problem). Es geht nur darum, wer sich wie im Recht fühlt.

Ich denke mir nur, wenn mein Freund wieder die 1000 km nach Polen fahren muss, wer kann es ihm böse meinen, wenn er bei Strecken ohne Geschwindigkeitsbegrenzung mehr als Richtgeschwindigkeit fährt, damit er nicht den ganzen Tag am Fahren ist und auf den letzten Metern vielleicht am Steuer einschläft?

Antwort
von Daniel079, 71

Ich kenne das selber, mein Vater benutzt gerne die Lichthupe, wenn jemand einfach nicht die 3. Spur verlässt, obwohl er zBsp mit 100 dahinsiecht. Nun ohne zu drängeln setzt er die Lichthupe von einem ordnungsgemäßen Sicherheitsabstand ein. Das führte oft dazu, dass wir einfach von dem Fahrer ausgebremst wurden, wie man es auf einer normalen Straße macht, wenn jemand zu nahe zum eigenen Fahrzeug rankommt, oder dass wir, wie du schon geschrieben hast, als Drängler hingestellt wurden...finde das einfach nicht in Ordnung, die Lichthupe wurde ja nicht zum Drängeln erfunden - manche Leute haben einfach keine Ahnung, das ist die traurige Wahrheit

Gruß, Daniel

Kommentar von blackhawk2014 ,

Wenigstens einer, der keinen Müll in meine Frage interpretiert. Danke

Kommentar von violatedsoul ,

Ja, Männer müssen sich ja gegenseitig zeigen, wie absolut "cool" sie sind, nicht? ;-))

Ihr seid zwar alles, aber nicht cool, wenn ihr rast, aber wer das denkt, der denkt das eben..........

Kommentar von Daniel079 ,

Ich für meinen Teil habe nie behauptet, dass mein Vater ein Raser ist. Er hält sich strikt an die 130km/h Begrenzung, dennoch fallen hier die 30km/h unangenehm auf

Kommentar von blackhawk2014 ,

Wieso soll ich mein Auto nicht ausfahren, wenn ich es darf? 

Es geht um Deutschland. Ich halte mich auch an die 80/100/130, wenn sie beschildert ist. Aber wenn frei ist, dann ist frei und dann will ich auch fahren, ohne das mich eine Schnecke dazu nötigt abzubremsen.

Antwort
von TrudiMeier, 52

Wenn ich schon im Rückspiegel sehe, dass einer mit einem Affenzahn ankommt, mache ich freiwillig Platz sofern ich die Möglichkeit dazu habe. Interessiert mich nicht im geringsten. Was mich aufregt:  Ich fahre mit 130 auf der linken Spur. Von hinten kommt einer mit Affenzahn angerauscht, sitzt schon fast in meinem Kofferraum und betätigt wie wild die Lichthupe  - obwohl er unschwer erkennen kann, dass ich überhaupt keine Möglichkeit habe jetzt und sofort die Spur zu wechseln, weil die rechte Spur voller Lkws ist. Ich kann mich doch nicht in Luft auflösen, nur weil der hinter mir ein schnelleres Auto hat.  Ich fahre auch nicht betont langsam um den Raser hinter mir auszubremsen. (Würde genauso geahndet, wie unnötige Lichthupe, weil es ebenso eine Nötigung darstellt)

Eigentlich ist man (ich zumindest) nur so lichthupenempfindlich, weil sie meist zum Drängeln genutzt wird. Wenn jemand meint, er müsse mich mit 200 überholen - bitte schön - nicht mein Problem, wenn er ein paar Kilometer weiter in der Leitplanke hängt. (nicht nur einmal erlebt!)

Kommentar von blackhawk2014 ,

Drängeln muss ja auch nicht sein. Wenn rechts wirklich kein Platz ist, dann reihe ich mich auch ein, ist ja kein Problem.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ich drängel mich aber auch nicht zwischen zwei Lkw´s (auch wenn Platz ist) nur, damit du überholen kannst.  :-)

Antwort
von tabstabs, 53

Ein-zweimal um anzukündigen das man deutlich schneller ist ist noch keine Provokation. Habe so auch schon die Polizei vor mir informiert das ich deutlich schneller fahren möchte als sie. Dies natürlich nur unter der Voraussetzung das rechts wirklich genug Abstand ist damit der Vordermann nicht auch wiederum auf der mittleren Spur abbremsen muss. Und dies mache ich nur wenn wirklich ein großer Geschwindigkeitsubterschied zwischen Vordermann und mir bestehen würde. Also nicht nur 40/50 km/h. Ich fahre auf einer freien Autobahn wenn es der Verkehr zulässt gerne 260-300 km/h. Somit bin ich im Normalfall deutlich 100-140 km/h schneller als die auf der mittleren Spur. Und dies ist ein Unterschied wo die meisten so oder so mich durchlassen. Sollten sie es mal nicht machen. Einfach locker bleiben und warten. Wenn der Vordermann sicher ist das er selber durch einen Spurwechsel nicht abbremsen muss lassen sie dich gerne vorbei. Solltest du jedoch einen haben der dich absolut aus Protest und oder Provokation nicht vorbei lassen möchte. Locker bleiben Nummernschild merken später notieren und Anzeige wegen Nötigung stellen. Dem wird sehr schnell entsprochen und auch geahndet.

Kommentar von violatedsoul ,

Und deine Erklärung heißt dann "Weil ich nicht mit meinen üblichen 260 bis 300kmh durchbrettern konnte, erstatte ich Anzeige wegen nicht vorbeilassens?"

Warte mal ab, wem zuerst gesagt wird, dass er leicht danebenliegt mit seiner Fahrweise ;-)

Solche Raser wie du sind der Grund für Unfälle der schlimmsten Art!

Kommentar von tabstabs ,

Violated ich fahre unfallfrei. Und das mit über deutlich 400.000 (ohne Rennfahrten und Rallys) gefahren KM. Ich erstatte Anzeige wenn ich es als Nötigung empfinde. Ja und das ist mein gutes Recht. Ich habe auch bisher weder ein Knölchen noch andere Verkehrsdelikte auf meinem Konto. Auch kein ich fahre 50 da wo 30 erlaubt ist. Ich nehme mir meine Freiheiten welche mir durch unser Gesetz eingeräumt
werden. Ich fahre wo 120 erlaubt ist 120. da wo ich keine Begrenzung habe fahre ich so schnell wie es mir dir Verkehr erlaubt. Und wenn einer dann meint auf einer dreispurigen Autobahn meint ganz links zu fahren obwohl Mitte und rechts frei sind zeige ich auch mein Interesse mit einem Lichtsignal an.
Das selbe gilt für Landstraßen wo 100 ist und der Vordermann fährt 80. auch dort kündige ich mein überhol Interesse mit einem kurzen akustischen Signal an bevor ich ausschere.
Man sollte sich besser erstmal an die eigene Nase fassen. Wenn man schnell fährt hat man auch Verantwortung für die anderen Verkehrsteilnehmer und muss mit deren Versagen rechnen. Und nicht jeden ist bewusst wenn man mit diesen Gesxhwindigkeiten fährt das man auch den Sicherheitsabstand einhält. Nicht jeder kapiert das dieser Abstand nicht heißt ich fahre nicht schneller als du sondern ich halte diesen Abstand aus Sicherheitsgründen. Wenn der Vordermann das nicht versteht ist es mein gutes Recht zu zeigen: hallo ich möchte vorbei ohne die aufzufahren und somit unser Unfallrisiko zu erhöhen.

Und ja jemand der mich nicht vorbei auslässt OHNE einen Sicherheitsaspekt der nötigt mich. Ich habe so schon 4 Anzeige erstattet. Beweismaterial lag Dank dashcam jedes Mal vor. Somit 4 mal vor Gericht Recht bekommen.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Lass gut sein, sie werden es niemals verstehen.

Kommentar von atzef ,

Spätestens der Verweis auf die dashcam hat dich als Geschichtenerzäher überführt. :-) Du hast kein einziges Urteil wegen Nötigung in den von dir beschriebenen Fällen erwirkt. Geht auch gar nicht, da das von dir beanstandete Verhalten keine Nötigung im Sinne des Straftatbestands darstellt. :-) Geltungssüchtiges Geschwätz. :-)

Kommentar von tabstabs ,

Zu der dashcam diese werden sehr wohl mittlerweile zugelassen http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Erstes-Gericht-laesst-Dashcam-Video-zu-article1497...

Natürlich ist es eine Nötigung.

Verhindert ein Kraftfahrzeugführer durch stetiges Fahren auf dem linken Fahrstreifen einer BAB, dass er von einem nachfolgenden Fahrzeug überholt wird, so kann dies den Tatbestand der Nötigung erfüllen. Das ist allerdings nicht bereits bei jedem planmäßigen Verhindern des Überholtwerdens, sondern nur dann der Fall, wenn erschwerende Umstände mit so besonderem Gewicht hinzutreten, dass dem Verhalten des Täters der Makel des sittlich Missbilligenswerten, Verwerflichen und sozial Unerträglichen anhaftet (OLG Düsseldorf, 17.2.2000, 2b Ss 1/00 -10/00, rkr.). (Abruf-Nr. 000692)

Und dies geschieht täglich auf unseren Autobahnen.

Antwort
von violatedsoul, 72

Nur weil du mit 180 angerauscht kommst, soll man also Platz machen? Ich sag dir was. Ich fahre manchmal bewusst "langsam", um Rennfahrerverschnitte etwas runterzuholen. Manche überholen dann auch rechts, damit sie drei Meter weiter endlich um die Leitplanke gewickelt sind......oder am Stauende andere mit ihrer Raserei in Gefahr bringen.

Autobahn heißt nicht Rennstrecke!

Kommentar von blackforestlady ,

So mache ich das auch.

Kommentar von TrudiMeier ,

Ich fahre manchmal bewusst "langsam", um Rennfahrerverschnitte etwas runterzuholen.

Ist genauso Nötigung, wie unnötiges Drängeln mit der Lichthupe. Ich versteh eins nicht - warum lasst ihr die Raser nicht einfach vorbei?

Kommentar von violatedsoul ,

Um sie zu ärgern ;-)

Sie nerven. Und wer meint, er muss fliegen, der soll sich zwei Raketen auf den Rücken schnallen.

Kommentar von TrudiMeier ,

Warum? Wär mir viel zu stressig. Wenn ich meine, die Raser ärgern zu müssen, ärger ich mich im Grunde doch selbst.  Da lass ich die lieber vorbei und fahr ganz entspannt weiter. Der mit 200 ist meist eh nicht viel eher am Ziel.

Kommentar von violatedsoul ,

Ich hab schon meinen Spaß dabei. Wenn sie dann genervt überholen, winke ich ihnen hinterher und sage zu mir "Du bist sooooooooooo cooooooooool" :-)))))))))

Kommentar von TrudiMeier ,

Ganz ehrlich, dieses Verhalten ist aber auch nicht besser als das der Raser.....

Kommentar von blackhawk2014 ,

Was hat angemessen fahren mit "cool sein" zu tun?

Kommentar von blackhawk2014 ,

Sowas nennt man Nötigung und ist mindestens genauso Ursache für Unfälle, wie das Rasen an sich.

Solltest du mal drüber nachdenken.

180 ist für dich Rennfahrer? Nur, weil nicht jeder Mensch Angst vor Geschwindigkeit hat, muss man die Leute nicht mit Absicht behindern und gefährden.

Kommentar von violatedsoul ,

Nee, nur Raser verursachen Unfälle. Und schon mal davon gehört, dass Raserei auch Einfluss auf den Spritverbrauch hat?

Wer keine Zeit hat, muss eher losfahren. Was glaubst du, warum viele Zivilfahrzeuge der Polizei Raser rausfädeln? Weil sie Langeweile haben?

Kommentar von blackhawk2014 ,

Zum Raser sein gehört mehr als nur schnell fahren.

Sondern auch unnötige Spurwechsel, rechts überholen, drängeln, usw.

Kein Wunder, das es so viele Unfälle gibt, wenn Menschen wie Du einen Führerschein besitzen dürfen, nur um andere zu "ärgern".

Ziemlich unreifes und unsoziales Verhalten.

Kommentar von violatedsoul ,

Ich fahre seit 1993 unfallfrei, hm? Und ab und zu hole ich eben Raser etwas runter. Du kannst das nennen, wie du willst.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Wer mit 100 links schleicht fährt eben unfallfrei, weil niemand vorbei kommt und sich hinten dran die, die angemessen fahren anstauen.

Kommentar von violatedsoul ,

Sucht ein Raser nach einer Rechtfertigung? ;-)

Ich fahre nicht nur 100. Aber auch nicht schneller als 150. Stichwort Spritverbrauch.

Kommentar von apophis ,

Erstens ist "nicht zu schnell fahren" nie Ursache für einen Unfall.

Zweitens ist dies ebenfalls kein Nötigen.
Die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen liegt bei 130, 120 sind dabei nicht zu langsam. Merke Richtgeschwindigkeit, nicht mindest.
Auch das "Ausbremsen" ist keine Nötigung, da sich dabei zumeist ganz einfach an die Maximalgeschwindigkeit gehalten wird. Langsames Anfahren an Ampeln oder ähnliches wird auch nicht als Nötigung gezählt.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Rechtsfahrgebot sagt  dir aber schon was, oder?

Kommentar von atzef ,

Und dir? Das gilt nicht nur für alle anderen und für dich nicht. :-)

Kommentar von blackhawk2014 ,

Ich halte mich sehr wohl daran. Egal wie schnell ich fahre ;)

Antwort
von atzef, 69

Weil dieses Verhalten an eine strafrechtlich relevante Nötigung heranreicht.

Kommentar von Daniel079 ,

Völliger Quatsch!

Kommentar von apophis ,

Das extreme und unnötige Benutzen der Lichthupe fällt durchaus unter Nötigung und wird auch entsprechend bestraft.

Und wenn die Leute sogar bis zum Rastplatz folgen und sich darüber beschweren, hat der Fragesteller eindeutig mit der Benutzung übertrieben.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Es war weder unnötig noch extrem.

Aus 300 Metern Entfernung 1 - 2 mal geblinkt ist für dich extrem? Wenn man psychisch so labil ist, ist das schon fast traurig.

Kommentar von atzef ,

Ja, dieses Verhalten ist unnötig und sehr wohl extrem.

Es impliziert, dass der vorausfahrende Fahrer ständig im Rückspiegel sich vergewissert, ob nicht irgendso ein Möchtegern mit hohem Geschwindigkeitsüberschuss angerauscht kommt. Dazu gibt es insbesondere weder eine Veranlassung, noch irgendeine Verpflichtung, wenn man selber im Rahmen der Richtgeschwindigkeit einen Überholvorgag vornimmt. Das Betätigen der Licht hupe aber bedeutet doch dann: "Hier komme ich, schau in deinen Rückspiegel und breche deinen Überholvorgang ab, weil ich dann schneller an dir vorbeikomme"..

Und genau das ist unnötig und extrem in seiner überhaupt nicht vorausschauenden, verantwortungslosen Ich-Bezogenheit. Und kann eben auch ganz leicht in einer strafrechtlich relevanten Nötigung enden...

Kommentar von apophis ,

Wie schon erwähnt, weiss hier keiner was Du als 300m einschätzt.

Ist zwar toll, dass du vehement versuchst die "psychische Labilität" mit ins Spiel zu bringen, diese hat jedoch nichts mit Deinem Problem zu tun. Vielmehr aber mit der Ursache, undzwar Dir.

Du bist es schließlich, der nicht erkennt, dass sein Verhalten nicht angemessen ist. Zudem suchst Du hier nach Bestätigung.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Ich suche nicht nach Bestätigung. Ich wollte einfach verstehen, wieso menschen allergisch auf Lichthupe reagieren.

Aber da man hier ja sowieso nur als Trottel abgestempelt wird, obwohl einen niemand kennt hat sich das ja sowieso erledigt ;)

Kommentar von atzef ,

Außer dir ist hier keiner ausfallend geworden. Lediglich du unterstellst Kritikern deines verhaltens pauschal "psychische Labilität" und entwertest sachliche Kritik an deinem Verhalten als Vorwurf, du seiest ein Trottel. So kann man natürlich auch eine vielleicht ja mal ganz hilfreiche seriöse Auseinandersetzung mit Kritik abwehren.

Kommentar von atzef ,

Daniel, hast du dich da selber kommentiert...? :)

Kommentar von TrudiMeier ,

 Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, dass das Betätigen der Lichthupe auf der Autobahn eine Nötigung darstellt. Das ist nur der Fall, wenn derjenige gleichzeitig drängelt und fast schon im Kofferraum des Vorausfahrenden sitzt oder durch permanentes Betätigen der Lichthupe drängelt. Einmalige   Lichthupe als Überholabsicht eines langsam fahrenden Fahrzeuges ist durchaus erlaubt.

Kommentar von atzef ,

Ja. Das steht damit allerdings nicht im Widerspruch zu meiner Aussage :-)

Kommentar von blackhawk2014 ,

Nein tut es nicht. Vorrausgesetzt, man hält dabei den Sicherheitsabstand ein

Kommentar von TrudiMeier ,

Sicherheitsabstand ist aber für ganz viele ein Fremdwort - auch wenn sie nicht die Lichthupe benutzen!

Antwort
von apophis, 60

Weil die Lichthupe sehrwohl eine Provokation ist, ganz einfach.
Zumindest wie Du sie scheinbar benutzt.

Kommentar von apophis ,

Es ist als Überholsignal zu benutzen, nicht als "mach platz da, ich bin schneller losloslos"- Signal.

Zumal Du auch dezent die Richtgeschwindigkeit nicht genannt hast.

Kommentar von blackhawk2014 ,

Tut mir leid, wenn Menschen psychisch so labil sind, das sie sich aus 300 Metern schon provozieren lassen.

Ich glaube, man sollte Wesenstests einführen. um Menschen den Führerschein nicht zu geben, die sich aus Prinzip schon nicht an geltendes Recht halten wollen.

Kommentar von apophis ,

Ich wiess zwar nicht wieviel für Dich 300m sind, aber wenn ich an Deine Umstände und andere Raser/Drägler denke, dann stimme ich Dir in Deinem zweiten Absatz vollkommen zu.

Solchen Leuten sollte man den Führerschein nicht geben.

Kommentar von blackhawk2014 ,

300 Meter sind für mich 300 Meter. Kann man ganz einfach abschätzen, weißt du?

Gibt da so lustige weiße Dinger am Fahrbahnrand im gleichmäßigen Abstand. Weiß ja nicht ob du die schonmal gesehen hast.

Kommentar von apophis ,

Und Du willst mir jetzt erzählen, dass Du mit 180 auf der Autobahn fährst, einen Autofahrer vor Dir siehst, genau erkennen kannst, dass dieser 120 fährt und neben der Lichthupe noch genau erkennen kannst wieviele "Dinger" am Fahrbahnrand (Fragezwischendurch: sind die nicht nur Rechts am Rand? Weiss nicht genau) zwischen Euch zählst?

Zumal die Frage auch bleibt, was ist dannach passiert? Die Spur scheint er ja nicht gewechselt zu haben.

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