HansWalter am 01.05.2008 um 15:47 Uhr
Hey zusammen,
Ich frage mich seit längerer Zeit wieso Alkohol noch nicht verboten wurde im Gegensatz zu so vielen anderen Dingen die der Gesellschaft schaden?
Ich meine man ließt doch jeden Tag in der Zeitung oder sieht im TV welche Auswirkungen Alkohol mitsich bringen kann.

Das ist meiner Ansicht nach absolut berechtigt was Du sagst. Ich finde es auch bedenklich mit welcher Selbstverständlichkeit Alkohol und die dazugehörige Werbung von uns angenommen wird. Man braucht sich nur mal einen Prospekt eines beliebigen Discounters ansehen, dort wird direkt neben der Limo Wodka angeboten, das stört mich schon, denn Jugendlichen wird somit auch die Beiläufigkeit und Verharmlosung vorgegaukelt. Aber leider geht es hier halt auch nur um Geld und deshalb wird nichts dagegen unternommen.

Weil man zum Glück nicht alles, was nur in unkontroliertem Genuss/Gebrauch schädlich ist verbieten kann.
Denke einmal nach: Autofahren kann Menschen töten beim Unfall - verbieten?
Fett ist schädlich für die Gesundheit - verbieten?
Salz, Zucker, Räucherwaren ebenso - verbieten?
Zuviel Wissen falschen Köpfen kann gefährlich sein - verbieten?
Im Wasser kann man ertrinken - verbieten?
Sex macht süchtig - verbieten?
Verbieten frustriert die Menschen - verbieten vebieten?
PS.: Denke auch mal daran, wie in Amerika die Prohibition "in die Hose" gegengen ist....
moon73 am 1. Mai 2008 16:01 Ach das ist doch totaler Quatsch und überhaupt nicht zu vergleichen. Bekannte Drogen (Cannabis, Heroin, Koks usw.) sind aus gutem Grund verboten, Alkohol bewirkt genauso eine Bewußtseinveränderung und führt in die Abhängigkeit, wie genau o.g. Drogen auch. Also komm mir nicht mit Fett, Salz und Autos!!
Marah am 1. Mai 2008 16:01 Schau mal auf die Zeit meiner Antwort! Da haben wir beide einen ähnlichen Gedanken gehabt...DH
ypi1975 am 1. Mai 2008 16:12 richtig - man kann nicht alles verbieten und solange man ALKOHOL in Maßen nicht in Massen geniesst kann auch nix passieren.
JEder is seines Glückes schmied und sollte wissen wann er genug hat
moon73 am 1. Mai 2008 16:15 In Maßen genossen, schaden mir Koks und Haschisch auch nicht, aber das ist eben kein Argument, denn die Zahlen belegen, daß sehr viele Menschen vom Alkohol abhängig sind und erzähl denen mal was von in Maßen genießen.
HansWalter am 1. Mai 2008 16:22 dh moon73
pelzbohne am 1. Mai 2008 16:19 Verbieten? Was für eine Frage!Wer schon mal in einer Psychiatrischen Klinik war,wo man entgiftet,entzieht und versucht die Menschen und ihre Angehörigen wieder aufzubauen,stellt diese Frage gar nicht.Es gibt eben nicht nur Menschen die mit solchen unverantwortlich frei zugänglichen Drogen vernünftig umgehen können.
moon73 am 1. Mai 2008 16:21 @pelzbohne: Stimme ich dir voll zu. Das ist ja die Verharmlosung in unserer Gesellschaft, daß den wenigsten bekannt ist, wie schlimm die Folgen von Alkohl sein können. Und mal ehrlich, ich glaube jeder von uns kennt mindestens 1 Person in seinem Umfeld, die Probleme mit dem Alkohohl hat.
Rolf u. Högemann am 1. Mai 2008 16:34 @moon - Wenn Du auf die Abhängigkeit kommst - es ist ja auch erwiesen, dass viele Menschen Sex-Abhängig sind und auch dort eine Art Entziehung benötigen. Desgleichen gibt es bei der Spielsucht, Fressucht, Computersucht, Arbeitssucht, Machtsucht, Einkaufssucht usw. Labile Menschen können von ALLEM süchtig/abhängig werden werden. Alkohol ist eben "nur" eine der Süchte, die aber am plakativsten auffällt.
Und, sind wir mal ehrlich, VERBIETEN ist nie eine Lösung gewesen (siehe USA, Prohibition) - veantwortungsvolles Umgehen mit allen Dingen ist die wahre und einzige Lösung, die ein Mensch von Kindesbeinen an lernen muss - und ein Abhängiger -leider- auf schmerzhafte Weise.
Und sage bitte nicht, dass ich davon keine Ahnung hätte - ich habe in meinem allernächsten Umfeld einen Alkoholiker, den ICH wieder aufgebaut habe, mit allen Konsequenzen - und gerde daraus habe ich gelernt, dass ein Verbot NICHT die richtige Lösung ist. Ein Verbot kommt von aussen - Verantwortung und Aktzeptanz aus dem Inneren des Betroffenen.
moon73 am 1. Mai 2008 16:37 Es geht um die Verharmlosung von Alkohol und die Leichtigkeit in diese Sucht zu stürzen, eben weil es nicht verboten ist und Alkohl überall gerne gesehen ist und deshalb ist es mit anderen Süchten (Sex/Essen)nicht zu vergleichen. Ob jemand Süchtig wird, das hängt vom Menschen alleine ab, da geb ich dir Recht, aber es geht darum, wie einfach wird es mir gemacht . Und auf Alkohol bezogen: SEHR einfach!!
Rolf u. Högemann am 1. Mai 2008 16:50 Also bräuchten wir kein Verbot des Alkohols, sondern einen Weg, schwerer da ranzukommen.
Kennst Du Schweden? Dort gibt es den Alkohol ab 18 nur in Spezialläden, wie in einer Apotheke. Du ziehst eine Nummer, wartest, bis Du dran bist und bekommst auch nur eine gewisse Anzahl an Getränken. Und allen ist es irgendwie unangenehm, in diese Systembolaget hineinzugehen.
Und es fehlt hier bei uns wohl immer noch eine fundierte Erziehung zum Umgang mit Alkohol (und allem anderen, das Suchtpotential hat). Nur Verbieten mcht eine Sache für Jugendliche nur noch interessanter...
moon73 am 1. Mai 2008 16:56 Ich sehe doch wie im Bekanntenkreis oder hier so auf dem Dorf mit Alkohol umgegangen wird. Alles ganz easy , alles ganz locker, die Kids fangen schon mit 14,15 an zu trinken. Also du kannst sagen was du willst, der Genuß von Alkohl wird in Deutschland viel zu locker genommen. Alleine schon der Irrwitz daß bis vor Kurzen unter 18jährigen der Kauf und Genuß von Alkohl erlaubt war. Klar ist es eine Sache der Erziehung und der Stärke und der Vorbildfunktion. Aber in der Praxis sieht es doch so aus daß von 10 Jugendlichen mindestens 7 Alkohlol trinken und das regelmäßig.Und einem Kind oder Jugendlichem muß man so einiges verbieten, dazu gehört nicht nur der Alkohl. Mir ist die Toleranz und Akzeptanz die Alkohl hat einfach zu extrem und deshalb wäre ich lieber für ganz verbieten.
Rolf u. Högemann am 1. Mai 2008 17:08 moon - dann nur die eine Gewissensfrage: Glaubst Du, das würde funktionieren? M.E. gäbe es dann die gleichen Auswirkungen wie beim Rauschgift: Beschaffungskriminalität, Illegalität, Besorgen des Alk im Ausland oder schlecht gepanschter, selbstgebrannter, an dem die ganze "Partygesellschaft" stirbt (wie öfter in er UDSSR).
UND - auf was würde dann die Gesellschaft ausweichen, um Ihre Suchtbedürfnisse zu befriedigen? Egal, was es dann wäre, irgendwann stellt sich dann wieder die Frage, ob diese "Suchtmittel" dann nicht besser verboten werden.... Ich befürchte, das wäre eine Schlange, die sich selbst in den Schwanz beisst. Wir werden wohl das Problem nur für uns selber und unsere allernächste Umgebung ein wenig in den Grif bekommen können.
Eine Mögtlichkeit der Sience-Fiction gäbe es: Weltweite Gehirnwäsche der gesamten Menschheit, welche die Veranlagung zur Sucht und die Erinnerung an Drogen aller Art ein für allemal auslöscht - aber da kämen bestimmt wieder ein paar Menschen vorher an und würden sagen, diese Massnahme verstösst gegen die Menschenrechte.... :-)

Alkohol ist eine Gesellschaftsdroge. Leider . In meinem Augen müßte der Alkohl genauso verboten werden wie der Konsum anderer Drogen auch. Wenn Leute Hasch rauchen, dann drehen alle ab, saufen sich die Leute die Birne voll, dann fällt das unter Harmlos. Alkohol ist nicht harmlos und kann genauso in die Abhängigkeit führen , wie andere Drogen auch.
HansWalter am 1. Mai 2008 15:53 dh

Alkohol schadet nicht der Gesellschaft, sondern zunächst dem, der ihn trinkt. Jeder hat das Recht, sich selbst zu schädigen. Man nennt das Freiheit, bzw. einen Teilaspekt derselben.
(Nein, der, der in behandlungsbedürftigem Umfang trinkt, kostet zwar zunächst Behandlungskosten, spart aber dann Rente, weil er früher stirbt. Das nennt man Statistik - und wenn man das Argument für die Krankheitskosten gelten läßt, muß gleiches für die Rente gelten.)
Wenn man dem entgegenhält, daß schließlich auch andere Substanzen, die schädigen, verboten sind, so bedeutet das nur, daß sie zu Unrecht verboten sind.
Nur kleine Geister schreien nach Verboten.
(Übrigen trinke ich selbst nur in sehr geringem Umfang Alkohol. Ich mag die Wirkung nicht.)
pelzbohne am 1. Mai 2008 16:27 Eine Hausfrau und Mutter von 3 Kindern die nicht weiß wie sie die ernähren soll, da ihr Mann die Lohntüte sofort nach erhalt zur Nächsten Kneipe trägt und sich vieleicht wünschen würde das der zugang zum Alkohol nicht so einfach wäre,muß nicht zwangsläufig kleingeistig sein.
moon73 am 1. Mai 2008 16:31 Richtig, und die Kinder die regelmäßig von ihrem besoffenen Vater geprügelt werden , sind sicherlich auch nicht kleingeistig und die Menschen, die unter Alkoholeinfluß jemanden totgefahren haben (weil sich sich unbekümmert volllaufen lassen konnten)...auch kleingeistig?
Angela2305 am 1. Mai 2008 20:21 Nein, moon, krank.
Rolf u. Högemann am 1. Mai 2008 16:42 @pelzbohne: Die "kleinen Geister" beziehen sich bestimmt nicht ausschlisslich auf den Alkohol. Und es werden noch mehr Kinder verprügelt und Menschen totgefahren, OHNE das Alkohol mit im Spiel ist. Ist nur soooo einfach, das erstmal mit Alkohol in Zusammenhang zu bringen. Wobei ich natürlich beide "Auslöser" nicht gutheisse...
Und - gibt es die Lohntüte überhaupt noch? Normalrweise geht das Geld doch aufs gemeinsame Haushaltskonto, oder?
WolfRichter am 1. Mai 2008 16:42 Es ist exakt diese Art zu denken, die ich meinte.
HansWalter am 1. Mai 2008 16:30 dh WolfRichter, darauf wollte ich hinaus. Jeder hat das Recht sich selbst zu schädigen alles andere würden gegen die Grundrechte verstoßen.
Außerdem, hat nicht jeder Mensch ein Recht auf Rausch? Was machen Menschen wie Sie und ich die Alkohol nicht vertrage, die Wirkung nicht mögen oder aus gesundheitlichen Gründen keinen Alkohol trinken dürfen?
(Trinke gar keinen Alkohol. Mir geht es am nächsten Tag einfach dreckig selbst nach einer Flasche Bier)
WolfRichter am 1. Mai 2008 16:39 Es ist der Rausch, den ich nicht mag. Ich bevorzuge Stimulanzien, die meine Steuerungsfähigkeit nicht beeinflussen, wie Kaffee und Zigaretten. (Gelegentlich trinke ich auch gerne EINEN guten Maltwhisky. Ich mag den Geschmack, nicht die Wirkung.)
Rolf u. Högemann am 1. Mai 2008 16:37 Der Satz mit den "kleinen Geistern" ist sehr weise und zutreffend.

die Dosis macht es, das das Ding schädlich ist und nicht der Stoff als solches..
und dort sollte man einhaken..
PS: Weißbrot und Kuchen fördern das Dickwerden, was auch von der Gesellschaft verpönt wird usw.

Man liest in der Zeiitung von den Leuten, die nicht mit Alkohol umgehen können. Man liest nicht von den Leuten, die dies durchaus verantwortungsbewusst tun.
Zudem würde eine der wichtigsten Steuerquellen wegfallen. Und wer schießt sich schon gern selbst ins Bein.

Klar- und ich darf keinen Rotwein mehr trinken, weil irgendein geisteskranker Wirt einen Jungen abfüllt...Überlege mal wieviele Leute durch Autos verletzt werden! Auch gleich abschaffen? Es witd in unserer Gesellschaft immer Leute geben, die sich mit irgendwas zuballern wollen und dabei auf der Strecke bleiben - daran würde auch ein Alkoholverbot nichts ändern!
moon73 am 1. Mai 2008 16:18 Übrigens passieren statistich gesehen die meisten Unfälle mit Autos durch überhöhte Geschwindigkeit und gleich danach kommt Alkohol am Steuer!
Marah am 1. Mai 2008 16:34 Zusammengefasst, geschehen also die meisten Unfälle durch Blödheit...und diese kann man nicht verbieten!
Weil Verbote gar nichts bringen. In Ländern, wo dies mal versucht wurde, gab es während es Verbotes den schlimmsten Alkoholmissbrauch. Was wichtiger ist, wie bei allen Suchtmittel, alles in Massen und genügend Aufklärung. Sogar Alkohol kann unter bestimmten Umständen gesundheitsfördernd sein.

Da der Alkohol angeblich ein stückweit Gesellschaftskultur bedeuten soll.Welch Ironie derer die diesen Vorwand nutzen um ihre Sucht zu fröhnen.Ich hab nichts gegen Menschen die den Alkohol wirklich ab und zu mal nutzen um ein gutes Abendessen abzurunden oder mal in Gesellschaft ein Gläschen zu trinken.Aber da der Alkohol frei zugänglich und allgemein anerkannt ist,wird die Zahl derer die den Genuß nicht unter Kontrolle haben immer größer.Was sich da für Abgründe auftun,kann nur einer beurteilen der entweder schonmal in so einem Drogensumpf gesteckt hat oder solche die Angehöriger eines Alkoholkranken sind oder waren.Der soziale und moralische Abstieg für den Kranken oder für die Angehörigen ist praktisch schon vorprogramiert.Die Hexenjagd auf Raucher ist eine Sache, aber die Untätigkeit der Gesellschaft bis auf ein paar wenige Organisationen die keine oder nur wenig öffentliche Beachtung erhalten schreit zum Himmel.

weil so viele abhängig davon sind. die würden sich ja net selbst ausschließen, ne.

Jetzt stell Dir mal vor es währe ab morgen verboten. Was würde heute passieren?

Das ein Verbot nichts bringt sieht man an den Staaten wo es verboten ist. So in vielen Staaten der USA. Man könnte es preislich Regulieren. Aber viele Staatsmänner sind froh das diese Droge viele Leute davon abhält über politische Probleme nachzudenken bzw. zu handeln und finden es daher recht angebracht, dass sich viele den Kopf vollhauen. So wie HerrLich es sagt ist auch viel Wahres d´ran, denn ab und an ein gutes Bier oder ein Glas Wein gehört auch zu einem guten Leben. Ich habe den Vorschlag mit der Preiserhöhung schon mal einem Ministerpräsidenten von SA gemacht, der hier in der Ecke wohnt, um es als Ausgleich für die hohe Benzinsteuer zu verwenden. Ich bekam dann viel Post von x Ministerien die sich für die politische Mitarbeit bedankten, aber darauf bezogen hat sich keiner.Was interessiert auch Volkes Worte.

Dann muß alles verboten werden, was irgendwie schädlich sein könnte. Das ist dann das entgültige aus der freien Meinung und Selbstbestimmung. Möchtest Du wirklich die komplette Fremdbestimmung?
HansWalter am 1. Mai 2008 16:34 Ich will Gerechtigkeit
Samml am 1. Mai 2008 16:42 Das Leben an Sich ist gefährlich und führt unweigerlich zum Tode. Es wird immer und bei allem Leute geben, die es übertreiben oder sich dazu verleiten lassen o.o.o., aber eben auch Leute die damit normal umgehen können. Schaut Euch nur die Droge Macht an und was daraus oft im Namen des Volkes gemacht wird, da können einem auch die Sinne schweifen.

Weil Alkohol (aus der Tradition) gesellschaftlich noch akzeptabel erscheint ("das Glas guten Weins", "das Bier zum Fussball") und niemand den Säufer am Hauptbahnhof damit in Verbindung bringt. Zusätzlich bringt es enorme Branntwein-Steuern-Einnahmen. Ist doch eindeutig: Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Ich persönlich finde das auch sehr schlimm. Niemand bedenkt die Folge-Kosten in Krankenhäusern, bei Krankenkassen oder durch Unfälle im Strassenverkehr. Lieber wird ein Anti-Raucher-Gesetz mit aller Macht durchgesetzt, um von den Alkohol-Problemen abzulenken.

Schau Dir die Alkoholsteuer an.
HansWalter am 1. Mai 2008 15:55 wenn es danach geht müsste der staat andere drogen auch sofort frei geben, sieh dir die cannabissteuer in den niederlanden an.
ich frag mich jedoch ob die steuereinnahmen die kosten durch leberschäden etc. ausgleichen
Bei der Tabaksteuer ist es folgendermaßen: 14 milliarden euro einnahmen aus der tabaksteuer stehen 21 millarden euro belastung des gesundheitssystems gegenüber. Ich denke mal das es bei alkohol nicht viel anders sein wird, wobei man die Folgeschäden in form von verkehrstoten, opfern von straftaten im suff und und ja gar nicht mit geld aufwiegen kann... Dazu kommt das alkohol meiner meinung nach von der Rauschwirkung absolut nicht harmlos ist. Wenn man sich vorstellen würde das Alkohol heute erst "erfunden" würde, wäre es undenkbar das diese droge noch legalisiert werden würde... Aber verbieten ist auch unmöglich, weil Alkohol natürlich eine Riesenlobby hat. Jeder der schon mal zu viel davon hatte weiß genau, wie übel so ein kontrollverlust werden kann, aber man trinkt trotzdem wieder und wieder (ich nehme mich selbst davon nicht aus).
. . .
das dürfte eine Folge der ständigen Wiederholungen sein, daß Alkohol aus dem Drogenkomplex herausgehalten wird - den schließlich verdient Vater Staat ganz kräftig an diesem Drogenhandel - einschließlich des Rauchens !
siehe Tabak - und Alkoholsteuer(n) !
Wie bei allem Anderen eigentlich gilt auch beim Alkohol: es gibt Menschen, die damit umzugehen wissen. Deshalb halte ich ein grundsätzliches Verbot für Schwachsinn. Waffen sind auch tödlich und dennoch nicht verboten. Warum also nicht eine ähnliche Lösung? Nicht praxisnah? Dann bleibt eben alles so, wie es ist.
Außerdem kann der Staat seinen Bürgern nicht die Möglichkeit wegnehmen sich kurzzeitig zu begnügen auf Kosten der Gesundheit. Die Frage ist, wer die Verantwortung tragen soll und die ist hier beim inidividuellen (erwachsenen) Menschen.
alkohol ist eine droge, und nur, weil der staat durch den verkauf und den genuss steuern einnimmt, wurde es noch nicht verboten
Mein Sohn 13 hat mir heute berichtet, daß gestern auf dem Tanz in den Mai, den 14-jährigen Becks Lemon verkauft worden ist - da fängt die Verharmlosung doch schon an und ich finde dieses Verhalten den Jugendlichen gegenüber verantwortungslos.
DH
moon - DAS ist nun wirklich verantwortungslos, da stimme ich dir voll und ganz zu. Da fehlt aber, m.E. eher eine rigorose Überwachung und die Bestrafung der strafbaren Handlung des Verkufes von Alkohol an Jugendliche...
es bleibt definitiv nicht beim Becks^^. Bei solch Festen ist es fast selbstverständlich, dass 14jährige (oder noch jünger!) Wodka-Mixe kriegen. Echt der Wahnsinn!
Super Antwort, DH