Frage von SergeantStefan, 304

Wieso werden immer Juden verfolgt?

in der Geschichte der Menschheit wurden meist die Juden gemobbt daher frage ich mich wieso immer die Juden?

LG Gerry <3

Antwort
von Accountowner08, 137

Das musst du die Antisemiten oder Judenfeinde fragen. Objektiven Grund gibt es keinen.

Juden sind normalerweise überdurchschnittlich gesetzestreue Bürger (weil aufgrund der Diskriminierung über die Jahrhunderte ständig eine latente Angst davor besteht, vertrieben zu werden, deshalb will man nicht blöd auffallen). 

Die jüdische Kultur ist eine Kultur des Lernens und der Diskussion, Bildung für alle (Knaben) und gewisse Hygiene-Grundregeln gibt es dort schon seit 2000 Jahren und mehr. D.h. in einer Zeit, wo es in Europa überwiegend Analphabeten gab konnten die meisten (männlichen) Juden zumindest (hebräisch) lesen und schreiben.

Die jüdische Kultur ist grundsätzich eine sehr friedfertige Kultur, was man im Köpfchen hat zählt (grob gesagt) mehr als der grosse Bizeps. Kommt hinzu, dass man als sehr kleine Minderheit bei bewaffneten Auseinandersetzungen eh kaum eine Chance hat.

Grundsätzlich brachten die Juden also den Ländern, in denen sie sich ansiedelten eher einen Mehrwert als einen Nachteil. Häufig forderten Grafen, Fürsten, Äbte, Könige die ihre Stadt oder ihren Landstrich wirtschaftlich entwickeln wollten, Juden auf, sich bei ihnen anzusiedeln, bzw. boten ihnen Schutz an. Das Muster war dann so, dass Jahrzehntelang alles klaglos funktionierte, und plötzlich überlegte der Fürst (oder sein Erbe) es sich anders und vertrieb die Juden. Oft hing das auch damit zusammen, dass der Fürst eventuelle Schulden nicht zurückzahlen wollte, sich am Besitz der Juden bereichern wollte, oder von christlichen religiösen Fanatikern beeinflusst wurde - oder beides, wie im Fall von Isabella der Katholischen und ihrem Alhambra-Edikt von 1492.

Ich denke, dass beim Antisemitismus in Europa die christliche Religion und ihre Hetze gegen Juden, ihre Intoleranz gegen Andersgläubige eine wichtige Rolle gespielt hat.  Gier der lokalen Fürsten, Intoleranz und Neid der Bevölkerung waren weitere wichtige Faktoren.

Kommentar von Hamburger02 ,

Also zumindest die Juden, die ich persönlich kenne, sind ausgesprochen angenehme Zeitgenossen. Und da ich berufsbedingt eine zeitlang als Untermieter in einer jüdisch-säkularen Familie in London gelebt habe, die die jüdische Kultur nach wie vor pflegt, kann ich sagen, dass die gewonnenen Einblicke interessant und eher ein Gewinn für mich waren. Gründe für Diskrimierung konnte ich jedenfalls keine erkennen. Das sonntägliche Roastbeef war jedenfalls köstlich. ;-)

Umsomehr regt mich die aggressive Politik der gegenwärtigen israelischen Regierung auf, da ich darin eine erhebliche Gefahr für den Staat Israel sehe.

Kommentar von Accountowner08 ,

Na ist ja nett von dir, wenn du dir um den israelischen Staat so viele Sorgen machst.... Aber nimm vielleicht doch lieber ein paar Beruhigungsmittel, bevor du dich zu sehr aufregst. Es bringt ja niemandem was, da du wahrscheinlich in Israel nicht stimmberechtigt bist und es dir damit verwehrt ist, eine Regierung zu wählen, die die Interessen dieses Landes deiner Meinung nach besser vertritt... Und auch bei denen, die dort wählen gehen erfüllen sich nicht alle Wünsche...

Antwort
von Hamburger02, 137

Um von tatsächlichen Problemen und deren Schuldigen abzulenken, wird ganz gerne mal ein Sündenbock gesucht. Das ist auch heute noch zu beobachten. Dazu wurden in der Geschichte gerne mal die Juden herangezogen, weil sie als in sich geschlossene Gruppe wahrnehmbar waren.

Die Juden haben m.E. deswegen als Volk die jahrtausende lange Diaspora unter anderem deswegen überlebt, weil sie ein starkes Gruppenempfinden entwickelt haben, was aber ohne Abgrenzung gegen die "Normalbevölkerung" nicht geht. Diese Abgrenzung machte es andererseits aber leider auch möglich, die Juden als geschlossene Gruppe zu benennen und ihnen kollektiv irgendwelche Schuld zuzuweisen.

Kommentar von Accountowner08 ,

"was aber ohne Abgrenzung gegen die "Normalbevölkerung" nicht geht. "

Das siehst du durch eine sehr zeitgenössische Brille. Wir leben in einer Gesellschaft, die an Gleichheit glaubt, aber das ist eigentlich erst seit dem 20. oder späten 19. Jahrhundert so.

Davor wurde es nicht unbedingt als negativ betrachtet, innerhalb der Gesellschaft eine Gruppenidentität zu haben, da gab es Zünfte und Stände, etc...

Natürlich war es für Juden oder jüdische Gemeinde immer wichtig, ihre Identität als Juden zu behalten. Aber wenn du sagst, dass "diese Abgrenzung...." dann müsste das Gleiche auch für die Fürsten und den Adel, die ja ebenfalls eine Minderheit waren, gelten...

Kommentar von Hamburger02 ,

Gilt ja auch. Die Adelshäuser heutzutage grenzen sich nach wie vor gegen die Normalbevölkerung ab, was früher aber noch stärker war. Da konnte man den Adel schon an der Kleidung erkennen. Und letztlich hat das auch dazu geführt, dass z.B. während der französischen Revolution "der Adel" eine in sich geschlossene Gruppe war, die von den Revolutionären bekämpft wurde.

Abgrenzung hat Vor- und Nachteile, die ich hier aber nicht bewerten sondern nur feststellen möchte. Sobald Abgrenzung jedoch zu einer Parallelkultur führt, was bei Juden hierzulande nicht der Fall war, dann beurteile ich das auf jeden Fall negativ.

Kommentar von Accountowner08 ,

Parallelkulturen waren früher und sind auch heute noch in vielen Gesellschaften gang und gäbe. 

Lies dich ein bisschen ein, wie das in Indien funktioniert mit den Hindus und Moslems und Christen und verschiedenen Untergruppen von Hindus und verschiedenen Sprachen (dazu kann ich dir das Buch "a suitable Boy" von Vikram Seth empfehlen, oder z.B. in Mali, wo Angehörige verschiedener Völker und Religionen eng zusammen leben (siehe z.B. Hampaté Ba "amkoullel, l'enfant Peul).

Auch in Deutschland koexistieren verschiedene Sprachen (Friesisch, die verschiedenen Platt, Sorbisch, Wendisch), und in vielen Europäischen Ländern ist es genauso (sollen z.B. die Deutschsprachigen in Belgien oder Italien ihre Minderheits-Kultur und -Sprache aufgeben?)

In einem aufgeklärten Staat ist jeder verpflichtet, die Gesetze zu befolgen, aber jeder hat die Freiheit, seine Kultur und Religion nach seinem Gutdünken auszuleben. Das ist ein Grundrecht.

Und wenn es zur kulturellen Identität gehört, eine zweite Sprache zu lernen oder religiöse Gesetze zu befolgen, dann muss dafür in einem Rechtsstaat Platz sein (so lange nicht unter dem Vorwand der Religionsfreiheit gegen Gesetze verstossen wird.)

Antwort
von kloogshizer, 181

Henryk M. Broder meinte mal, dass er bei seinen Untersuchungen zum Thema Antisemitismus immer beim "auserwählten Volk" landet. Die meisten Juden sehen das wohl ungefähr so: 

http://www.judentum-projekt.de/religion/religioesegrundlagen/auserwaehlt/

Antwort
von julialala96, 171

Soweit ich weiß besaßen die Juden immer viel Geld, was aber daran lag dass sie früher keine Berufe ausüben durften außer Geldverleih. Das erfolgte natürlich mit Zinsen wodurch sie zusätzlich Geld erlangten. Das ruft natürlich bei "anderen" viel Neid hervor und führte dann zu Enteignungen, Verfolgung usw

Kommentar von drachenfreund ,

Auch das sind nur Vorurteile, die sich über Jahrhunderte weiterverbreitet haben. Nein, die Juden besaßen nicht immer viel Geld. Es gab einige erfolgreiche reiche Juden, aber viele waren auch bettelarm.

Kommentar von Accountowner08 ,

@julialala

Ah, soweit du weisst? Da bist du aber ziemlich falsch informiert... Wenn es unter Juden einzelne Reiche gibt heisst das lange noch nicht, dass alle Juden reich sind oder dass Juden im Durchschnitt reicher sind als andere...

Du würdest auch nicht sagen, dass die Deutschen Raubtier-Dompteure und Zauberer sind, nur weil die Deutschen Roy und Siegfried über Jahrzehnte eine sehr erfolgreiche Raubtier-und Zaubershow in Las Vegas hatten.

Solche Aussagen wie deine sind nichts anderes als antisemitische Vorurteile.

Kommentar von julialala96 ,

Ich habe aber keine antisemitischen Vorurteile nur mal zur Info ;-) habe auch nie behauptet, dass es bei den Juden keine ärmere Bevölkerung gab.

Kommentar von Accountowner08 ,

Wenn du nicht behaupten willst, dass es bei den Juden keine ärmere Bevölkerung gab, dann solltest du anders formulieren als "Soweit ich weiß besaßen die Juden immer viel Geld". Wenn man so etwas liest, schliesst man daraus, dass du in deinem Kopf ein Bild hast, dass DIE Juden REICH sind oder waren. Und das stimmt einfach nicht.

Antwort
von atzef, 95

Vor allem ist das etwas, das in christlich geprägten Gesellschaften vorkommt.

Da spielt allgemein einfach rechtgläubige Konkurrenz eine Rolle, die Darstellbarkeit der Juden als "Christusmörder" und der schnöde Umstand, dass man mit den Juden sich immer auch gleich des Gläubigers entledigen konnte, bei dem man sich zuvor verschuldet hatte, da im Mittelalter vor allem Juden Geld gegen Zinsen verleihen durften.

Antwort
von Joline007, 115

zum einen ,weil es früher den Christen verboten war Geld zu leihen,deshalb hat man bei Juden das Geld geliehen . Oft wollte das Geld nicht mehr zurückgegeben werden und Juden Waren dann die bösen und geizig ,weil sie ihr Geld wieder zurückverlangten. Auch waren Juden immer im Handel tätig und hatten viel Geld ,es war womöglich auch der Neid der anderen . Was Hitler angeht ,er war ein Psychopath . Wurde auch in einem Inzest gezeugt ..Vater war der Onkel der Mutter , und sein Vater hatte jüdische Wurzeln ,dieser war aber Hitler gegenüber immer gewalttätig gewesen . Inzest in der Familie in Verbindung mit Hass zum Judenvater ,brachte ihn dazu alle Juden auszurotten 

Kommentar von Accountowner08 ,

Das mit den jüdischen Wurzeln von Hitlers Vater ist widerlegt. 

Kommentar von Joline007 ,

Widerlegt von wem ..sogar in hitlers buch mein Kampf erwähnt er es quasi selbst ,was soll dann widerlegt worden sein 

Kommentar von Accountowner08 ,

Das haben Historiker erforscht und widerlegt.

Übrigens stimmt vieles, was in "Mein Kampf" steht, insbesondere über seine persönliche Biographie nicht. Hat man auch erforscht.

Kommentar von Joline007 ,

Naja ich hab da meine Meinung dazu ,solange ich die Beweise nicht lese die es widerlegen glaub ich net dran 

Kommentar von Accountowner08 ,

Du bist wahrscheinlich in einem Gedankensystem eingeschlossen, das sowieso nur ganz bestimmten "Quellen" glaubt. Vielleicht gibst du dich auch dem Irrglauben hin, dass du besser informiert bist, wenn du dich nur auf ganz bestimmte Informationen beschränkst, anstatt einfach aus dem Vollen zu schöpfen...

Und wahrscheinlich bist du auch schlicht und einfach zu faul, die Sachen, die du kolportierst, gründlich zu überprüfen und dafür "Beweise" zu finden. Könnte ja anstrengend sein, wenn man tatsächlich mal 3, 4 verschiedene Bücher mit verschiedenen Auffassungen zum selben Thema lesen müsste, um sich eine informierte eigene Meinung zu bilden.

Da greift man dann doch lieber auf die vorgefertigten Modelle eines Ken Jebsen oder wie sie alle heissen zurück...

Kommentar von Joline007 ,

Mich als faul zu bezeichnen ist ganz schön dreist ohne mich zu kennen . Außerdem hab ich dir mindestens eine Quelle genannt wie ich zu der Feststellung komme ,du mir keine einzige ...da kann jetzt jeder daher kommen und sagen ach die Historiker haben es widerlegt bla bla ..Ich Urteile ja auch nicht aus welchen Quellen du liest und v.a ob du aus den richtigen liest! 

Kommentar von Accountowner08 ,

Ich bezeichne dich als faul, weil du unreflektiert falsche Aussagen kolportierst.

Eine einfache Recherche und ev. noch vertiefende Recherchen hätten dich zu den Quellen gebracht, die deine These widerlegen.

Es wurde tw. behauptet, Alois Schickelgruber/Hiedler (Hitlers Vater) sei das uneheliche Kind von Maria Schickelgruber (das ist unbestritten) und nicht Johann Hiedler, der ihn später im Leben als Sohn anerkannt hat, gewesen, sondern von einem gewissen "Leopold Frankenberger" bei dem Maria Schickelgruber in Graz gearbeitet habe, und dieser Leopold Frankenberger sei jüdisch gewesen.

Nun wurde das erforscht, in der Geschichte wurden Inkonstistenzen gefunden, insbesondere die, dass es in Graz keinen Leopold Frankenberger gab, und dass es höchsten sein könnte, dass Frau Schickelgruber bei einem leopold Frankenreiter gearbeitet haben hätte können, dieser Herr Frankenreiter war jedoch keineswegs jüdisch.

Wenn du dazu Näheres erfahren willst, empfehle ich dir, "Hitlers Wien" von Brigitte Hamann oder "Hitler und seine Deutschen" von Christian Graf von Krockow oder "Hitler" von Ian Kershaw zu lesen, wenn du damit fertig bist, kannst du noch mal nachfragen kommen, dann kann ich dir noch mehr Literatur angeben.

Aber wie gesagt: Ich bezweifle sehr, dass du dir die Mühe machen wirst, auch nur 2-3 Bücher zu lesen (oder zumindest bis zur richtigen Seite durchzublättern und dort die Angaben zum Sachverhalte zu lesen), um dir eine eigene, informierte Meinung zu bilden. 

Du verlässt dich wahrscheinlich lieber auf die vorgefertigten Meinungs-Häppchen deiner bevorzugten Verschwörungstheoretiker.

Antwort
von SergeantStefan, 133

Ich meine nicht nur den nationalsozialismus brudis

Antwort
von Netie, 89

Als der Herr Jesus gekreuzigt werden sollte, wusste Pilatus, dass die Juden ihn aus Neid überliefert hatten. Und er (Pilatus) stellt die Gegenfrage: "Was hat er denn Böses getan?"

Nachdem Pilatus merkte, dass die Juden nicht nachgeben wollten, "wusch er seine Hände in Unschuld" während das Volk sprach: "Sein Blut komme über uns und unsere Kinder."

Dieser Ausspruch hat sich bis auf diesen Tag erfüllt. Herumgestoßen, bedrängt und verfolgt ist das Volk der Juden.

Kommentar von Dummie42 ,

Das ist eine Schönfärberei der römischen Rolle zu ungunsten der jüdischen Beteiligung. Als das Christentum im römischen Reich die Oberhand bekam, standen die Römer vor dem Problem ihren Religionsgründer selbst ermordet zu habe, dumme Sache. Die Juden mussten das als Sündenböcke 2000 Jahre ausbaden. Nun sind die Cristen endlich schlauer geworden, da kommen die Muslime und greifen den Antisemitismus wieder auf.

Kommentar von Accountowner08 ,

Das ist aber nicht dein Ernst, Netie?

Insbesondere angesichts der Tatsache dass die Christen in ihren verschiedenen Ausprägungen jahrtausendelang eine sehr starke treibende Kraft für Ausgrenzung, Verfolgung, Vertreibung und Ermordung waren.

Kommentar von Netie ,

Um gewissen Leuten die Schuld zuzuschieben, dazu habe ich die Frage nicht beantwortet. Doch das wisst ihr ja.

Kommentar von Accountowner08 ,

Deine Antwort, Nettie, ist christliche Judenfeindlichkeit pur. Genau daraus waren über Jahrhunderte die von den verschiedenen christlichen Konfessionen und Kirchen inszenierten Judenverfolgungen gestrickt. Das ist dir schon bewusst, oder?

Kommentar von KaeteK ,

Das ist keine Judenfeindlichkeit, sondern  Netie hat Gottes Wort zitiert -Siehe Matthäus 27,25  Die Juden selber haben in ihrer  Dreistigkeit  ihr eigene Zukunft besiegelt und prophezeit. Sie haben ihren Messias verworfen - nicht nur das, sie haben ihn getötet.

Du mußt den Zusammenhang verstehen. Das ist keine Aussage von Netie..

.Im Übrigen: Ich kenne keine Christen, die Juden verfolgen, im Gegenteil, sie wissen um die Zukunft Israels und ihre Wiederherstellung.

Matthäus 27
22 Pilatus spricht zu ihnen: Was soll ich denn mit Jesu tun, welcher Christus genannt wird? Sie sagen alle: Er werde gekreuzigt! 23 Der Landpfleger aber sagte: Was hat er denn Böses getan? Sie aber schrieen übermäßig und sagten: Er werde gekreuzigt! 24 Als aber Pilatus sah, daß er nichts ausrichtete, sondern vielmehr ein Tumult entstand, nahm er Wasser, wusch seine Hände vor der Volksmenge
und sprach: Ich bin schuldlos an dem Blute dieses Gerechten; sehet ihr zu. 25 Und das ganze Volk antwortete und sprach: Sein Blut komme über uns und über unsere Kinder!

lg

Kommentar von Accountowner08 ,

OK. Damit bestätigst du, was alle möglichen Christen hier immer wieder abzustreiten versuchen: dass die christliche Religion fundamental antisemitisch (oder judenfeindlich) ist und dass all die Übergriffe, die Christen im Laufe der Jahrtausende gegenüber Juden begangen haben grundlegend in ihrer Religion angelegt sind.

Danke.

Antwort
von toomuchtrouble, 96

Sie haben das Pech, dass sich eine jüdische Sekte als Staatsreligion im damaligen römischen Reich durchgesetzt hat, gegen das sich dieses Volk aber auch sonst immer wieder aufgelehnt hatte. Dass sich unter Verfolgungsdruck besondere Fähigkeiten entwickeln, münzen dumme Zeitgenossen, die ihren Hintern im Dunkeln nicht finden, immer gern in eine jüdische Weltverschwörung um.

Antwort
von Freund16, 129

Ich denke aus dem gleichen grund warum damals  manche frauen als angebliche hexen verbrannt wurden. Menschen suchen in der regel immer einem sündenbock. Aber es gab auch schon verfolgungen von christen damals. Bis erst die tolerierung des christentums kam.

Antwort
von martinzuhause, 131

das betrifft auch viele andere.

Antwort
von pikachulovesbvb, 98

"Immer" ist an der Stelle schon mal falsch.

Es wurden sowohl Schwarze, Weiße, Juden, Christen, Moslems etc verfolgt.

Die Juden wurden deshalb verfolgt, weil Hitler Sie als "falsch" angesehen hat.

Kommentar von Bambi201264 ,

Immer ist an dieser Stelle schon mal richtig. Es wurden zwar auch immer mal andere "Minderheiten" verfolgt", aber die Juden wirklich schon immer, und es dauert auch bis heute an...

Kommentar von pikachulovesbvb ,

Hast du dazu Quellen?

Kommentar von pikachulovesbvb ,

Danke,

somit widerrufe ich meine Aussage 

"Immer" ist an der Stelle schon mal falsch.

Kommentar von Accountowner08 ,

@pikachulo...

Mit deiner Feststellung, dass "immer schon mal falsch" ist hast du durchaus recht.

Und auch damit, dass du darauf hinweist, dass auch andere Minderheiten und Bevölkerungsgruppen verfolgt werden.

Es gab in der jüdischen Geschichte immer wieder Zeiten der friedlichen Koexistenz. Das Problem war, dass man nie wissen konnte, wie lange es dauern würde, bis man wieder verfolgt, diskriminiert, vertrieben wurde.

Diskriminiert war man als Jude oft schon von vornherein, durfte nur in gewissen Stadtvierteln wohnen, Heiratsgenehmigungen oder Aufenthaltsgenehmigungen wurden eingeschränkt oder kontingentiert (oft auf einen Nachkommen pro Familie, alle anderen durften nicht heiraten oder mussten auswandern).

Aber die jüdische Geschichte besteht nicht nur daraus, es gab immer wieder Zeiten und Orte, wo es den Juden gut ging.

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