Frage von Skurrt, 114

Wieso werden E-Autos nicht beliebter?

Was ist wieder mal schief gelaufen ... dachte bis 2020 sollten 1 Millionen E-Autos auf den Straßen fahren! Wieso sind die nicht so beliebt ? Oder sind die teurer als Sprit oder Diesel Fahrzeuge? Außerdem würde es der Umwelt gut tun wenn jeder bald schon mit E-Autos fährt ... ich blick da nicht durch, helft mir bitte auf die Sprünge!?

Antwort
von atoemlein, 30

Weitere Gründe nebst den genannten:

  • Benzin ist (noch) viel zu billig, es besteht kein Anreiz.
  • Verbrennungsmotoren haben den "Vorteil", sinnlos viel Wärme zu produzieren. Damit ist das Heizen eines Autos im Winter kein Problem - beim E-Auto hingegen schon.
  • Die Energiedichte von Benzin ist unerreicht durch Elektrochemie. Wer gleich weit fahren will wie mit einem vollen Tank, muss rund 1 Tonne Batterien mitnehmen.
  • Das "Betanken" geht mind. 20mal länger als mit Treibstoff und erfordert extreme elektrische Leistung.


Antwort
von germi031982, 26

Zu teuer, zu niedrige Reichweite, kaum Laderaum vorhanden. Damit wäre das nur als Zweitfahrzeug nutzbar, und dafür sind die schlicht zu teuer. Dann die noch schlechte Ladeinfrastruktur. Wer ein Eigenheim hat ist im Vorteil, hier kann man sich in der Garage eine Ladestation aufbauen, alle anderen wären auf öffentliche Zapfstellen angewiesen wenn ein Vermieter keine Garagen, Stellplätze oder sowas besitzt. Und selbst als Besitzer eines Eigenheimes, da müsste dann evt. die Elektroinstallation modifiziert werden wenn es sich um eine alte Installation handelt die nur mit 3x35A abgesichert ist denn für die Ladestation wären mindestens 3x16A, besser noch 3x32A von nöten. Die Notladefunktion über Schuko ist eigentlich keine Option, denn das ist halt eine Notfunktion und nicht mehr.

Antwort
von Peppie85, 36

man kann die menschen zu ihrem glück nicht zwingen. außerdem wäre eine zu schnelle umstellung von benzin auf elektro auch umweltpoltisch eine herausforderung, denn wenn man den wirkungsgrad beim aufladen und entladen der Akkus mal mit einrechnet, sind elektroautos bei unserem derzeitigen strommix in der tat noch mindestens genauso umweltbelastend wie die benziner...

ich sehe zumindest umweltpolitisch derzeit (erd)gas als einen der maßgeblichen zukünfitgen energieträger, auch für unsere mobilität.

erdgas, auch künstlich generiert, so wie wasserstoff, der sich mit regenerativen energietärgern recht gut und einfach erzeugen lässt, wären jedenfalls eine echte alternaitve.

lg, Anna

Kommentar von germi031982 ,

Wenn man sich mittels Solarzellen seinen Strom für das Laden erzeugt hat man prinzipiell keine Emission.

Und Wasserstofferzeugung ist prinzipiell besser, da bei dessen Verbrennung nur Wasserdampf entsteht. Bei Erdgas, das zum überwiegenden Teil aus Methan besteht, entsteht bei der Verbrennung Wasserdampf und CO2.

Kommentar von Peppie85 ,

das ist so weit korrekt, aber a.) entstehen bei transport und lagerung von wasserstoff wesentlich höhere verluste. die ggf. durch kühlung etc. abgefangen werden müssen, was wieder energie braucht und b.) kann man methangas auch genau wie wasserstoff künstlich erzeugen. hier würde dann nur das co2 frei, was bei der erzeugung gebunden wurde...

lg, Anna

Antwort
von MrAnoncow, 49

Die E-Autos lohnen sich jetzt noch überhaupt nicht. Langstrecken Fahrten damit kannst du vergessen. Die Preise sind noch übermäßig hoch und die Kapazität noch nicht ausreichend. Aufladestationen gibt es viel zu wenige und manchen Leuten werden sie auch einfach nicht gefallen. Denke mal dass die Hauptgründe aber nicht ausreichend Kapazität der Leistung  & zu wenig Auflademöglichkeiten sind & zu hoher Preis sind.

Kommentar von MISTERM3 ,

Einige Hersteller bieten sogar an beim Kauf eines E-Autos für die die Urlaubsfahrt für 2 Wochen einen Wagen mit normalem Antrieb kostenlos zu leihen!

Kommentar von Dunkel ,

Naja das ist zwar ein ein tolles "nice to have", aber wirklich viel bringt es auch nicht.

Ich meine, was ist der Grundgedanke hinter einem eigenem Auto? Flexibel und unabhängig zu sein und unkompliziert von A nach B zu kommen.

Jeder der schon mal ein Auto gemietet hat kennt das Problem:

Man muss sich Tage / Wochen vorher festlegen welches Auto man wie lange haben möchte, muss das Fahrzeug abholen und zurück bringen und sollte tunlichst darauf achten vor Unterzeichnung des Übernahmeprotokolls jeden noch so kleinen Schaden zu finden. Das finde ich weder flexibel noch unkompliziert. Gerade wenn man bedenkt, dass man zu Hause ja eigentlich ein Auto ab 30.000 € aufwärts stehen hat.

Auch längere Spontanausflüge fallen dadurch flach. Daher wäre ein E-Auto für mich aktuell lediglich ein Zweitfahrzeug. Und dafür ist dann (zumindest für mich) Preis/Leistung heutzutage noch zu schlecht.

Antwort
von Kyneth, 74

Sie sind stark auf dem Vormarsch! Allerdings sind Elektroautos immer noch relativ teuer. Aber auch das bessert sich langsam.

Kommentar von jetztgehtslos ,

"Sie sind stark auf dem Vormarsch!" - Hast du andere Infos als wir Normalbürger ?

Antwort
von Maikiboy29, 48

1. Zu teuer

2. Zu geringe Reichweite

3. Wo aufladen wenn man kein eigenes Haus hat und auch sonst keine Möglichkeit hat ein Ladegerät anzubringen?

Antwort
von azmd108, 37

Einfach nicht alltagstauglich. Guck dir doch die Großstädte an, wo jeder auf der Straße parkt, wo willst du da dein Wagen laden? 

Antwort
von Ysosy, 27

Golf mit Verbrenner Motor 17 000 Euro. Golf mit Elektroantrieb 30 000Euro.

Tankstellen gibt es überall. Ladestationen gibt es... irgendwo.

Auto tanken dauert Ca 5 Minuten. Auto aufladen 4-8 Stunden.

Reichweite mit Kraftstoff 900 Kilometer. Reichweite mit Strom 200 – 300 Kilometer.


Antwort
von Strolchi2014, 51

Sie sind weitaus teurer als Benziner oder Diesel Autos.

Außerdem gibt es noch viel zu wenig Möglichkeiten Strom nachzuladen.

Antwort
von MISTERM3, 47

Wieviele haben eine eigene Garage mit Starkstromanschluß?Also haben die zu Hause schon mal keine Möglichkeit sie zu laden!Dann muß nach ein paar Jahren der Akku gewechselt werden was dann oft mehr kostet als das Auto noch wert ist.Tja und was kostet ein E-Auto überhaupt, welcher normalverdiener soll sich das leisten können.Dazu hinkt Deutschland und deren Autobauer total hinterher!

Antwort
von dompfeifer, 5

Elektroautos sind - von der Ölquelle bis zum Antriebsrad ("Well to Wheel") gerechnet - ausgesprochene Umweltfrevel! Öl und Kohle werden in Kraftwerken verbrannt zur Stromerzeugung (ca. 60% Verlust). Der Strom wird mit Verlusten durch das Land transportiert. Die Energie wird dann (mit Zwischenspeicherung) noch dreimal verlustreich gewandelt. Und die im Vergleich zum Verbrennerauto deutlich größeren Schadstoffemissionen werden auch noch auf die dicht besiedelten Regionen konzentriert, dort wo die Wärmkraftwerke stehen. Da bleibt uns in der Stadt bald die Luft weg!

Kommentar von dompfeifer ,

Eine wissenschaftliche Studie des KIT zum ökologischen Vergleich der Antriebssysteme habe ich inzwischen wieder gefunden. Da sieht das Elektroauto in der Well-to-Wheel-Rechnung ziemlich schmutzig aus:

http://web3.karlsruhe.de/Wirtschaft/img/standort/profile/down773a.pdf

Antwort
von Dunkel, 22

Zu teure, niedrige Reichweite und schlechte Lade-Infrastruktur.

Im Prinzip die gleichen Probleme wie auch vor 5 Jaheren. Bin gespannt was sich da in den nächsten Jahren alles tut.

Antwort
von Karl37, 8

Kauf dir ein Auto mit Range Extender. Damit fährt man die 90% der Laufleistung als Stadtfahrten nur elektrisch und für den Urlaub gibt es den Hilfsmotor.

Antwort
von Slugger, 3

Erstmal vorab:

Solang der Strom, mit dem die E-Fahrzeuge geladen werden nicht zu 100% aus erneuerbaren Ressourcen produziert wird, ist ein E-Fahrzeug auf der gleiche Stufe mit einem Auto mit einem Verbrennungsmotor, was die Energiebilanz betrifft. Zwar könnte dadurch der CO2-Ausstoß verringert werden, wenn man das E-Auto z.B. mit Atomstrom "tanken" würde, jedoch werden hierbei trotzdem extrem gefährliche, radioaktive Abfälle übrig bleiben.

Desweiteren wurden eigentlich schon die meisten Gründe gegen ein E-Auto bereits Aufgeführt. Vom hohen Preis, über lange Ladezeiten, bishin zur geringer Reichweite.

Auch ist das E-Fahrzeug nicht das höchste, anzustrebende Gut, sondern nimmt lediglich einen Posten als Platzhalter ein. So lange, bis das Wasserstoff-Auto für die Serienproduktion ausgereift ist. Ein annehmbarer Preis und eine umweltfreundliche Gewinnung des nötigen Wasserstoffs sind hierbei von gleicher Wichtigkeit. Toyota ist in dieser Sparte schon relativ weit (siehe Mirai) und auch Hyundai bietet bereits eine Wasserstoff-Version des i35 an. Weitere Hersteller werden folgen.

Bis dahin würde ich für mich keinen wirtschaftlichen Grund sehen für den Kauf eines E-Autos. Auch greifen da viele Käufer sicherheitshalber auf einen Plug-in-Hybriden zurück. Zu guter Letzt spielt auch der persönliche Geschmack eine große Rolle, so wollen die meisten Auto-beigeisterten Fahrer auch nicht auf den Klang eines "richtigen" Motors verzichten.

LG

Antwort
von priesterlein, 33

Ist denn schon 2020? Fast jedes Kind hat ein E-Auto.

Antwort
von SebRmR, 23

Relativ geringe Reichweite.

Antwort
von jetztgehtslos, 10

Schau mal hier:

www.kfz-betrieb.vogel.de/wirtschaft/articles/531213/?cmp=nl-125&uuid=02D7B9F...

Und schau dir hier mal die Übersicht der Kosten an:

www.auto-medienportal.net/artikel/detail/35468/

Die 1 Mio E-Autos war mal wieder so ein Schnellschuss von der Angie. Genau so wie auch schon mit den A-Kraftwerken und dem "wir schaffen das". Und zuletzt mit Böhmermann.

Antwort
von FooBar1, 14

Wenn du mir eins schenkst nehm ich eins. Aber ich wüsste keinen grund mein auto abzugeben.

Antwort
von muttifrutti, 20

Deutschland kriegt es nicht gebacken Einheitliche Ladeanschlüsse zu machen,

da gibt es Schnellladestecker, andere Stecker an den Ladesäulen momentan.

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