Frage von katsching621, 26

Wieso werden Drogen in Schulen so wenig angesprochen?

Man lernt nichts über Drogen

Antwort
von Rottenbunnycorp, 10

Das Problem ist, es werden soviele Halbwahrheiten oder sogar Lügen über Drogen verbreitet, dass wenn man ins Detail gehn würde, man erkennen würde, dass sie garnicht so schlimm sind wie man denkt.

Man erfährt zwar grob wie sie im Gehrin wirken und auch ungefähr was für Auswirkungen das hat, aber zum Beispiel die Behauptung, dass es Drogen geben würde die beim ersten Mal abhängig machen, würde sehr schnell als Lüge entpuppt werden, wenn man erfahren würde wie eine Abhängigkeit funktioniert.

Außerdem würden ach so schlimme Drogen wie LSD aufeinmal nicht mehr so schlimm darstehen, wenn man sich mal mit der Materie befasst.

Die Regierung will ja auch ihre Drogenverbote beibehalten und wenn man jetzt schon in der Schule erfährt, dass Drogen garnicht so schlimm sind, wie in den Medien oder sogar von unserer Drogenbeauftragten, behauptet wird, dann wären relativ schnell viele Drogen aufeinmal legal, oder wenigstens entkriminalisiert.

Bevor es zum Beispiel damit angefangen hat, dass über Cannabis immer mehr berichtet wurde, auch dass es garnicht so schlimm ist wie immer behauptet wird, wurde Cannabis immer als sehr schlimmer Droge dargestellt. Ein Beispiel, dass ich nennen kann ist: Bei Galileo (die sich warum auch immer Wissenschaftssendung nennen darf) wollten sie Alkohol und Cannabis vergleichen. Zu den Nebenwirkungen von Cannabis waren sie äußerst ausführlich (Depression, Abhängigkeit, Antriebsmangel, verlust des Sozialen Umfelds, kann Psychosen auslösen), bei Alkohol jedoch hieß es nur, dass es Abhängigkeit macht, nicht gut für die Leber ist und bei übermäßigem Konsum dick macht, aber die anderen Nebenwirkungen oder wie schlimm diese Nebenwirkungen seien können, wurden bei Alkhol einfach nicht berichtet (Leberzyrose, dass man bei kaltem Entzug sogar sterben kann, dass es schädlich für alle Organe ist). Somit haben sie es geschafft, dass Alkohol als harmlos darstand und Cannabis als extrem schädlich, obwohl nichts von deidem der Fall ist. Alkohol zum Beispiel steht beim Abhängigkeitspotenzial und auch bei den Schädigungen ganz weit oben, Cannabis bei beidem Kriterien jedoch weit unten, das bedeutet jetzt nicht, dass Cannabis nicht schädigend/harmlos ist, jedoch im Bezug auf alle anderen Drogen zählt Cannabis noch zu den ungefährlichsten.

Lange Zeit, sogar teilweise heute noch, wurde ja auch behauptet, dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, was bis heute noch nichtmal bewiesen wurde, trotzdem wird es/wurde es als Tatsache hingestellt.

Das gilt aber nicht nur für Cannabis, denn auch bei so ziemlich jeder bekannten Droge werden Studien zu Schädigungen/Nebenwirkungen gemacht, die zuerst als bewiesen gelten, dann kommt eine Gegenstudie die beweist, dass es nicht stimmt, oder einräumt, dass man nicht sagen kann, dass es stimmt, aber trotzdem wird immer noch behauptet, dass die erste Studie wahr wäre.

Ich weiß ich bin von der eigentlichen Frage ein bisschen abgeschweift, aber ich wollte die These, dass viele Halbwahrheiten oder Lügen erzählt werden nur näher begründen.

Zu aller letzt noch, ich will nicht sagen, dass Drogen unschädlich sind, noch dass man sie nehmen sollte. Manche Drogen können sehr schädlich sein, aber wie heißt es ''die Dosis macht das Gift'' und man kann mit jeder Droge einen Umgang finden, indem man sie nehmen kann und sie nicht schädlich ist.

Ich hoffe das war hilfreich für dich :)

Antwort
von john201050, 8

gute frage, frag doch mal beim kultusministerium nach.

vermutlich hängen da aber hauptsächlich alte säcke rum, die vom thema selbst absolut keine ahnung haben, aber ihr lebtag schon die "worüber wir nicht sprechen, das existiert nicht" schiene fahren und einfach dabei bleiben. alles andere würde ja vorraussetzen den eigenen horizont zu erweitern oder gar selbst etwas neues zu lernen.

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das thema wird in den schulen mMn total falsch angegangen. anstatt den schülern bei zu bringen wie welche drogen genau wirken und welche risiken und gefahren es mit sich bringt, werden ein paar horrormärchen erzählt und das thema ansonsten tot geschwiegen.

sobald jetzt aber die jugendlichen mit bekommen, dass man ihnen viel müll erzählt hat, nehmen sie die ganzen warnungen überhaupt nicht mehr ernst. und das ist fatal, wie ich finde.

zum beispiel hat mir eine biolehrerin mal erzählt von cannabis würde man rosa elefanten auf der straße sehen. ich hab das erstmal geglaubt, aber als ich raus bekommen habe, was für ein unglaublicher schwachsinn das ist, wusste ich nicht mehr welche warnungen ich überhaupt noch ernst nehmen sollte. und das ist wie bereits gesagt echt gefährlich.

wenn man sich dagegen mal ein paar langzeit-tripberichte im land-der-träume durchließt oder "shore stein papier" auf youtube sieht, bekommt man die schonungslose wahrheit. der biochemische hintergrund, fehlt zwar meist, aber was wirklich gefährlich ist, das bekommt man trotzdem ganz gut mit.

und das ist nicht der joint am samstag abend.

Kommentar von EySickMyDuck ,

Ok... So blind läufst du doch nich durch die Gegend, kann dir bei dem was du schreibst nur absolut recht geben... Vielleicht reden wir auch nur aneinander vorbei... Als Beispiel nehm ich mal die Phase in der bei uns in der Gegend versucht wurde den Schülern das Thema Toxine in Pflanzen mal näher zu bringen. Kurz darauf fielen reihenweise die Kurzen um weil sie sich Engelstrompeten und Stechapfel rein gezogen haben was sie nebenbei bemerkt vorher nicht mal kannten... Oft war da zu hören "das bissl Magenkrämpfe kann ich ab" o. der immer wieder gern geglaubte Trugschluss "Wahnvorstellung, Realitätsverlust... So ein Quatsch, ich weiß doch das dat nur 'n Film is"...

Antwort
von toffilitsch, 13

Hi, also wir haben zum Thema Drogen fast jedes Jahr einen Beitrag. Entweder jemand kommt in die Schule oder wir machen einen Klassenausflug irgendwo hin. Also ich kann das jetzt schon fast auswendig... :) Wenn du mehr darüber wissen möchtest, frag doch einfach mal deinen Klassenlehrer, ob ihr mal einen Ausflug etc. machen könnt.

Antwort
von GOBOTV, 8

Es kommt dir nur so vor aber es gibt Lehrer die sind dafür spezialisiert darauf auf Mediensucht und Drogen sucht

Kommentar von john201050 ,

meine biolehrerin hat mir mal erzählt, von cannabis würde man rosa elefanten auf der straße sehen und dass das ganz böse wäre.

so sieht also drogenaufklärung in den schulen aus. lehrer die überhaupt keine ahnung vom thema haben, erzählen ein paar horrormärchen, die man ihnen in der schule schon erzählt hatte.

super.

Antwort
von Melinda1996, 15

Dan fragt doch mal den Lehrer ob man darbot sprechen kann. Bein uns gar dad immer gur geklappt.

Antwort
von xxTOxx, 8

Ich bin gerade in der 5. Klasse und wir behandeln das Thema im Fach Biologie!

Antwort
von Gweny02, 8

Wir haben einmal im Jahr einen Drogenpräventionstag 

Kommentar von john201050 ,

und da werdet ihr wirklich aufgeklärt oder bekommt ihr die üblichen "drogen sind böse, mkay" geschichten zu hören ohne irgend welche erklärungen welche droge wie wirkt und welche risiken, gefahren und möglichkeiten diese droge deshalb mit sich bringt?

ich vermute ja stark ersteres. war bei mir nämlich auch so.

Antwort
von 762002, 13

Bei mir in der Schule gibt es einmal im Schuljahr Gesundheitstage an denen man sich damit auseinandersetzt

Antwort
von Schlamassel, 9

Wir werden jährlich belehrt, dass sie auf dem Schulgelände verboten sind...

Antwort
von EySickMyDuck, 16

Moin...
Ja eben genau darum... Damit ihr nix über Drogen lernt... Für manche reichen ein paar Brocken angeeignetes Grundwissen schon aus um sie zum "abwägen" zu animieren...

Kommentar von john201050 ,

das thema wird in den schulen mMn total falsch angegangen. anstatt den schülern bei zu bringen wie welche drogen genau wirken und welche risiken und gefahren es mit sich bringt, werden ein paar horrormärchen erzählt und das thema ansonsten tot geschwiegen.

sobald jetzt aber die jugendlichen mit bekommen, dass man ihnen viel müll erzählt hat, nehmen sie die ganzen warnungen überhaupt nicht mehr ernst. und das ist fatal, wie ich finde.

bist du nicht auch der meinung, eine ehrliche und wahrheitsgemäße drogenaufklärunge wäre besser?

Kommentar von EySickMyDuck ,

Natürlich wäre es das aber du kennst doch die heutige Jugend... Obwohl man sagen muss das es langsam aber sicher wieder etwas besser wird...

Kommentar von blabla6713234r ,

"Die heutige Jugend" wenn ich sowas lese kommts mir schon hoch. Die Kidner sind sich in jeder Generation ähnlich.

Kommentar von EySickMyDuck ,

Die Kinder an sich vielleicht schon aber das das Umfeld in dem sie heranwachsen ist nich das selbe wie vielleicht vor 10 Jahren und das war wiederum anders als das vor 20 Jahren usw., könnt i etz so weiter machen bis in's Mittelalter... Entweder du hast bis jetz das Glück gehabt in deinem Umfeld nur die Hand voll derer zu haben die in "normalen Familienverhältnissen" aufwachsen o. du läufst schlicht und einfach blind durch die Gegend bzw. verschließt die Augen...

Antwort
von Yiugana, 9

Also ich hatte das Thema in der Schule aber die Lehrer hatten weniger Ahnung als die meisten Schüler XD und es wurde nur sehr kurz angeschnitten

Wenn das Thema garnicht erst angesprochen wird interessieren sich auch weniger dafür .... das ist der Plan und ich denke auch so... wenn über Wirkung und so gesprochen wird kommen einige auf die Idee es selbst probieren zu wollen die sonst nicht im Traum daran gedacht hätten...

Antwort
von Navvie, 14

Hallo Katsching!

Diese Frage sollten Sie an die Kultusministerien richten.

LG

Navvie

Antwort
von Lukomat99, 7

Die Jugend weiss ALLES. Noch nie hatte man so früh so viel wissen. Alles ist ein Mausklick von uns entfernt, trotzdem war die Konsumrate noch nie so hoch. Was soll man sich denn noch Mühe machen als Lehrer.
So Schocker zeigen, wo alte Männer sich die Lungen aus dem Leibe husten und sich das Trinken mit der Schnabeltasse durch ein Loch im Hals einflössen?
Hat man bei uns schon vergebens versucht.

Schlussendlich liegt es auch an den Jugendlichen und nicht nur an den Lehrern.

Mit freundlichen Grüßen

Kommentar von Lukomat99 ,

Wissen *

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Mein Gott, wenigstens einer, der die Verantwortung nicht den anderen in  die Schuhe schiebt. Dürften Lehrer noch an den Ohren ziehen, oder mit dem Zeigestock auf die Finger geben, würde sich niemand anmaßen, ihnen die Schuld am Konsum zu geben 😞 Das arme Volk der Lehrer kann es sowieso niemandem mehr recht machen. An allem sollen sie schuld sein, aber Pöbeleien müssen sie sich wortlos gefallen lassen...traurige Entwicklung.

Antwort
von o0bellaAnna0o, 17

Im Biounterricht lernt man genug, um zu wissen, dass Drogen sch**** sind, gepaart mit ein paar Fotos von Meth/Crystal/etc-Kaputtniks. Wem das nicht reicht, um die Finger davon zu lassen, dem ist auch mit noch mehr Aufklärung nicht geholfen. Da kann ich nur sagen: selbst schuld.

Kommentar von DerNeueimBlock ,

Wie kurzsichtig.

Ist doch klar dass es nicht ausreicht den Schülern beizubringen das Drogen gefährlich sind und ihnen irgendwelche gefälschten Fotos zu zeigen.

Früher oder später kommen die meisten über den Freundes- oder Bekanntenkreis in den Kontakt mit Drogen, und wenn sie dann merken dass die "Aufklärung" in der Schule zum Großteil aus Lügen bestand, tja, dann haben auch die meisten keinen Respekt mehr vor Drogen. Immerhin kennen ja nur die wenigsten die wahren Risiken die von ihnen ausgehen, denn in der Schule hat man sich ja nur darauf konzentriert den Schülern beizubringen wie böse doch Drogen sind...

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Aha. Alles Lügen also. Dann waren die kaputten Junkeys, die ich gesehen und kennengelernt habe, wahrscheinlich nur ausgeklügelte Technik des Staates, zur Abschreckung? Der Heroinsüchtige, der mit völlig zerfressener Haut und kahlem Kopf Menschen mit einer Spritze bedroht: Geld her oder du kriegst HIV... Danke für den idiotischen Kommentar. Ich war hautnah dran. Freunde sind gestorben an der Sch****. Oder im Knast gelandet. Ob ich selbst probiert hätte? Niemals! Und es gibt genug, die von vornherein nicht probieren. Somit kann kein Junkey es auf die fehlende Aufklärung in der Schule schieben, es ist die eigene Entscheidung.

Kommentar von mairse ,

Man kann nicht die Extremfälle auf die Allgemeinheit übertragen.

DerNeueImBlock meinte mit den gefälschten Bildern wahrscheinlich diese MethFaces, die im Internet kursieren und nachweislich gefälscht sind.

Aber was du nicht zu verstehen scheinst ist dass niemand nach dem ersten Konsum

-Abhängig wird

-zum kahlen Junkie wird

-sonst irgendwelche schwerwiegende Folgen davon trägt

Allerdings wird genau das gerne in der Schule suggestiert. Wenn die Jugendlichen dann aufgrund eigener Erfahrungen erkennen, dass es nicht so ist, ist auch die abschreckende Wirkung dahin...

Genau deswegen ist RICHTIGE Aufklärung so wichtig, damit die Schüler VERSTEHEN, wie es zu solchen Extremfällen kommt und wie sie sich dagegen schützen können!

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Dann hast du etwas anderes gelernt in der Schule als ich, erstens, und zweitens... Machst du für einen Autounfall deinen Fahrlehrer verantwortlich? Für Suizid die Kirche? Für Aids den Arzt? Ich bleibe dabei: Jedes Kind weiß, dass Drogen kein Spielzeug sind, und wer sich trotzdem in Gefahr begibt, ist selbst dafür verantwortlich. 

Kommentar von john201050 ,

das thema wird in den schulen mMn total falsch angegangen. anstatt den schülern bei zu bringen wie welche drogen genau wirken und welche risiken und gefahren es mit sich bringt, werden ein paar horrormärchen erzählt und das thema ansonsten tot geschwiegen.

sobald jetzt aber die jugendlichen mit bekommen, dass man ihnen viel müll erzählt hat, nehmen sie die ganzen warnungen überhaupt nicht mehr ernst. und das ist fatal, wie ich finde.

bist du nicht auch der meinung, eine ehrliche und wahrheitsgemäße drogenaufklärunge wäre besser?

natürlich ist jeder selbst für sich verantwortlich, aber das ist keine ausrede den jungen menschen in unserer gesellschaft wichtige informationen um bestmöglich zu handeln einfach vor zu enthalten. du gibst kindern im kindergarten ja auch keine maschinenpistolen, sagst dann "spielt nicht damit, das ist böse" und lässt sie dann einfach alleine von wegen "Da kann ich nur sagen: selbst schuld."

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Du vergleichst Kindergartenkinder  mit Jugendlichen.

Kommentar von mairse ,

Er vergleicht keine Jugendlichen mit Kindergartenkindern, er verwendet eine Hyperbel als sprachliches Stilmittel.

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Klar, das Thema ist ja auch  nicht mehr als eine Kurzgeschichte. Jetzt wirds mir hier echt zu doof. Nehmt Drogen oder lasst es sein, aber macht nicht immer andere Leute für eure Fehler verantwortlich!

Kommentar von blabla6713234r ,

Dein Kommentar zeigt, dass der dauerhafte Beschuss der Bürger durch Politische Propaganda leider viel zu oft funktionier. Ich hoffe für dich, dass du eines Tages deine beschränktheit überwinden kannst und anfängst selber denken zu können.

Kommentar von o0bellaAnna0o ,

Meinst du mich??? Ich war 15 als ich das erste mal gesehen habe, wie jemand irgendwas gezogen hat. Der Typ sah so abgefuckt aus, dass ich wusste, dass ich niemals so sein will. Ich bin in  der Lage, selbst zu denken, darum musste mir das kein Lehrer abnehmen. Also wirklich, wie alt bist du eigentlich? Vermutlich rede ich hier mit einem Drei-Käse-hoch, der mein Kind sein könnte 🙈 Und ihr sollt die Zukunft sein...

Kommentar von Lukomat99 ,

Bin genau deiner Meinung o0BellaAnna0o

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