Wieso werden Blätter im Herbst Gelb/Rot und nich z. B. Blau?

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4 Antworten

aus dem Internet

Farbwechsel
durch Verlagerung der Blattfarbstoffe

Pappel- und Ahornblätter werden
gelb, Roteichen fallen durch ihr Feuerrot auf. Das leuchtende Farbenspiel des
Herbstes beruht in erster Linie auf einer
Änderung des Mengenverhältnisses der Blattfarbstoffe. Im Frühling und Sommer
überwiegt der grüne Farbstoff, das für die Photosynthese unabdingbare
Chlorophyll. Es überdeckt alle anderen Pigmente. Mit dem Verschwinden des
Chlorophylls kommen jetzt die anderen Pigmente: Karotinoide (gelb, orange,
rot), Xanthophylle (gelb) und Anthocyane (rot, violett, blau) voll zur Geltung
und verursachen die beeindruckende herbstliche – zumeist gelbliche – Laubfärbung.
Wie das Chlorophyll waren sie an der Photosynthese beteiligt und die ganze Zeit
in den Blättern vorhanden. Braun als Farbe tritt erst beim Absterben des
Blattes auf.

Ausserdem hängt der Farbwechsel damit zusammen, dass Nährstoffe abgebaut und
wichtige Elemente wie Phosphor, Eisen, Kalium und Stickstoff in lebende Stamm-,
Ast- und Wurzelbereiche verlagert werden. Stickstoff ist für Pflanzen ein
besonders knappes Gut.

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Pflanzen haben neben Chlorophyll auch weitere Farbstoffe wie Anthocyane (rot-blau) und Carotinoide (gelb-orange). Wenn du z.B. einen Baum mit roten Blättern im Sommer siehst, so hat dieser auch grünes Chlorophyll, denn nur damit ist Photosynthese möglioch, aber rote Farbstoffe überdecken das grün.

Die Verfärbung von Blättern im Herbst enstehts dadurch, dass Chlorophyll abgebaut wird und die anderen Farbstoffe übrig bleiben. Für spezielle Funktionen dieser Farbstoffe gibt es verschiedene Theorien.

Mehr dazu kannst du auch hier nachlesen: www.spektrum.de/frage/warum-faerben-sich-die-blaetter-im-herbst/792637

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In Blättern sind verschiedene Farbstoffe: grünes Chlorophyll, gelbes Xanthophyll und orange-rotes Keratin.

Da das Chlorophyll die anderen Farbstoffe im Frühling und Sommer überdeckt, sind die Blätter grün. Das Chlorophyll wird benötigt, um durch Licht Kohlenstoffdioxid und Wasser in Saccharose und Sauerstoff umzuwandeln (Fotosynthese).

Irgendwann jedoch wird das Chlorophyll nicht mehr produziert, da weniger Licht auf die Pflanze trifft und sie nicht mehr so gut wachsen kann.

Dann kommt es darauf an, welcher Farbstoff mehr vorhanden ist. Der Farbstoff, der also dominiert, bestimmt die Farbe des Blattes.

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Kommentar von ThomasJNewton
12.10.2016, 00:28

Und du hast die Anthozyane und anderes vergessen.
Und wenn ich mich verschrieben habe, dann mit Absicht.

Du hast dich jedenfalls endgültig als Dampfplauderer entlarvt, mit deinem "Keratin", das wohl die Hasen essen, damit sie nicht blind werden?

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Kommentar von jf20011
12.10.2016, 07:38

Nein nicht wirklich... Keratin ist das einzige, was ich nachlesen musste (stand so bei Wikipedia). Xanthophyll und Chlorophyll wusste ich noch. Und das mit Fotosynthese ist ja wohl klar.

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Kommentar von jf20011
12.10.2016, 07:39

Danke, jetzt merke ich es. Ich wollte Karotin schreiben.

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Deswegen gibt es ja noch andere Fächer wie Biologie und Chemie.

Dass es diese andern Fächer gibt, sollte jeder Physikleher wissen.
Wieviel Ahnung er von diesen Fächern haben sollte, hängt wohl vom Einzelfall ab.

In diesem Fall gehört eine Ahnung wohl nicht zu senem Fach.

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