Frage von Funmichi, 83

wieso werden alte atheisten oder atheisten, die im sterben liegen plötzlich gläubig?

Antwort
von Kendall, 60

Urban legend bzw. Unterstellung, die gerne von fundamentalistischen Christen verbreitet wird. Dawkins hat mal (halbironisch) in einem Interview gesagt, dass er auf seinem Sterbebett eine Tonbandaufnahme macht, damit man ihm das nicht posthum nachsagt.

Antwort
von floorian1312, 38

Ich bezweifle zwar, dass das alle Atheisten machen, aber: Au Angst machen Menschen viele Dinge. ;)

Antwort
von Bina0401, 33

Ich weiß zwar nicht wie oft das vorkommt, aber ich sag mal ganz frech das passiert aus Angst vor dem Tod. Ich meine, falls es dann doch einen Himmel und eine Hölle gibt, hat man vielleicht noch die Chance, nicht so lange im Loderfeuer zu brennen. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber ich glaub echt, dass das vielen Sterbenden durch den Kopf geht.

Antwort
von Thyralion, 51

Weil den meisten der Tod Angst bereitet.

Sie versuchen sich das eigene Ableben erträglicher zu gestalten, in dem sie sich im letzten Moment in eine der gängigen Ewigkeitsgeschichten flüchten.

Das mag aus der Perspektive von jungen Menschen sehr Opportun erscheinen, ist aber umso näher man dem eigenen Tod kommt, sehr leicht nachzuvollziehen und verzeihlich.

Kommentar von Waldem4r ,

Hängt meiner Meinung nach in der Tat sehr mit dem Alter zusammen. In jungen Jahren habe ich mich auch als Atheist bezeichnet, nach der Jugend eher als Agnostiker, das ist auch so geblieben. Spiritualität scheint eines des Grundbedürfnisse für die meisten Menschen zu sein. Wer auch immer glaubt dies mit Zynismus in Frage zu stellen, also die Wertvorstellungen anderer Menschen zu verachten oder verspotten, hat meiner Meinung nach die größte Baustelle bei sich selbst. 

Antwort
von ShitzOvran, 52

Gibt es da eine Statistik, oder wie kommst du darauf?

Antwort
von Kapodaster, 39

Wie kommst du überhaupt darauf, dass es so wäre?

Antwort
von peace1287, 26

Gute frage! Ich denke, dass ihnen im angesicht des todes klar wird, dass sie falsch lagen und der tod doch nicht das ende aller dinge ist.. häufig ist es ja auch so, dass tode mit einem lächeln im gesicht sterben. Hinzu kommen die vielen nahtoderlebnisse, die es in allen unterschiedlichen kulturen und religionen gibt und die dennoch immer ähnlich beschrieben werden. Und in den meisten fällen auch als positiv von den Betroffenen wahrgenommen werden.

Allerdings, so glaube ich, ist die religion hinfällig. Es kommt mehr darauf an, an das göttliche im kosmos zu glauben, als sich einer bestimmten glaubensrichtung zu verschreiben..  

Kommentar von peace1287 ,

Bei negativer Bewertung wäre eine Begründung nützlich!

Antwort
von promooo, 20

Hat es dir der Atheist erzählt, der gestorben ist? :D oder hat er ein Erfahrungsbericht online gestellt :D

Antwort
von DerTroll, 32

Das habe ich zwar jetzt noch nicht gehört. Aber ich kann mir schon vorstellen, daß man im Alter sich verstärkt Gedanken darüber macht, wie es weitergeht und was nach dem Tod kommt und sich dann mehr damit befaßt und vielleicht dann erst "den Ruf" wahrnimmt.

Antwort
von Geisterstunde, 42

Das ist mal wieder ein schwachsinnige, pauschales Vorurteil.

Antwort
von Griesuh, 25

Wer sagt so was? Wie kommst du darauf?

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