Frage von Stkuber, 1.409

Wieso werden abergläubische Menschen "ausgelacht", aber religiöse Menschen nicht?

Ob jetzt jmd an Karten oder Glaskugeln mit denen man in die Zukunft schauen kann, oder an das Horoskop glaubt, oder doch, wie viele Menschen an einen allmächtigen "Gott" glaubt, kommt doch fast aufs selbe hinaus.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kajjo, 156
  • Du hast schon recht, dass zwischen Aberglaube und Glaube so gut wie kein Unterschied besteht. Beides kann man schnell als Mumpitz entlarven.
  • Ich finde aber nicht, dass auf Aberglauben mehr herabgesehen wird als auf Religion, es wird höchstens offener geäußert. Auch streng-gläubige Menschen werden eher belächelt als ernstgenommen.
  • So oder so ist mir schleierhaft, wieso Aberglauben und Glauben auch im 21. Jahrhundert noch so einen Macht über Menschen haben können, wenn man bedenkt wie offensichtlich das alles Mumpitz ist.
Antwort
von rotesand, 718

Hallo!

Mir kommt's rein subjektiv eher so vor, als werden religiöse Menschen, die ihrem Glauben in sehr ausgeprägtem Maße nachgehen & auch öffentlich dazu stehen, eher belächelt.. ist zumindest bei uns mit denen, die sich für die katholische oder evangelische Kirchengemeinde total aufopfern geläufig.. aber die tun dafür auch einiges, indem sie sich nach außen hin meist ziemlich peinlich verhalten, einfach negativ auffallen.

Meine subjektive Beobachtung!

Antwort
von voayager, 521

Alles eine Frager der Gewohnheit und der Macht. Natürlich haste rechtm, ob man nun an eine Kristallkugel, dem Rumpelsilzchen oder dem Gott glaubt, alles so dämlich wie nur was. Da nun Gott und auch die lieben Engel als seriöser als Kristalkugel und Vogelschau angesehen werden, blieben Erstere halt die Sieger. Klabaudermann und Kristallkugel zogen hierbei, weil zu profan, den Kürzeren. Das Geheimnisvolle siegt des Öfteren über das popelige Alltagsphänomen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

ich finde meinen Glauben an Gott nicht dämlich. Auf meinem Profil stehen Gründe, warum ich an Gott glaube.

Kommentar von IDC16 ,

Ich glaube und werde auch immer an das fliegende Spagetthimonster glauben.

Kommentar von Abahatchi ,

Danke für den Tipp, hatte schon überlegt, was ich heute wohl essen könnte. Spagetti mit Hackfleischbällchen und Thomatensosze gab es schon lang nicht mehr.

Kommentar von suziesext04 ,

du sollst doch bloss dran GLAUBEN, und es nicht gleich auffressen, das Monsterspaghetti  :D :D

Kommentar von Abahatchi ,

Es war aber so lecker! Mhhhmmmm

Antwort
von FoX190493, 52

Hallo, das ist in der Tat eine sehr gute Frage! Ich denke es liegt vielleicht an der gesellschaftlichen Anerkennung der Religion! Die Religion ist geschichtlich natürlich eher anerkannt worden als zum Beispiel die "Zauberei". Aberglaube ist ja nichts schlimmes.

Grundsätzlich muss man aber sagen, dass die Vergangenheit zeigt, dass jede Religion auch ihre Zeit brauchte um akzeptiert und danach auch respektiert zu werden! Der Islam kämpft da teilweise heute noch in den Westeuropäischen Ländern drum. Ich selbst habe dazu aber keine eigene Meinung, da ich mich mit dem Thema noch nie wirklich auseinandergesetzt habe. 

Vielleicht sollte man auch mal erwähnen, dass die Masse der "Gläubigen" auch viel mit der Akzeptanz zu tun hat. Dennoch denke ich, dass jede Religion einfach nur Bullshit ist! Heute heißen die Bücher Herr der Ringe und Harry Potter, damals haben sie über den jungen Jesus geschrieben. Nur weil Millionen von Menschen die selbe Lüge glauben wird daraus keine Wahrheit. 

Jeder Mensch sollte an etwas glauben, Glaube ist unheimlich wichtig! Er gibt uns das Gefühl nie alleine zu sein! Deshalb ist Glaube wichtig, Religion überflüssig!

Glaube einfach an was Du willst, Hauptsache Du kannst daran aus voller Überzeugung glauben und es hilft Dir weiter!

Gruß 

der FoX

Kommentar von scatha ,

Die Religion ist geschichtlich natürlich eher anerkannt worden als zum Beispiel die "Zauberei".

Auch hier wird die Geschichte von den Siegern geschrieben. Damals wie heute nannte man die Kulthandlungen der besiegten Völker jeweils Zauberei und verbot sie.

Jeder Mensch sollte an etwas glauben, Glaube ist unheimlich wichtig! Er gibt uns das Gefühl nie alleine zu sein! Deshalb ist Glaube wichtig, Religion überflüssig!

Religion im eigentlichen Sinne soll ja genau das sein, was du beschreibst. Wenn sie zu leeren Brauchtum oder Frömmelei wird, ist sie nicht mehr das,was unsere Altvorderen mit "religio" (=Rückverbindung zum Ursprung) beschreiben wollten.

Antwort
von LillieEinstein, 50

Ich glaube, weil man Abergläubische nicht damit beleidigt, man sagt nur seine Meinung, und das hat sich glaube ich auch so entwickelt, dass man da mehr lacht. Denn bei einer Religion verletzt man die Person mehr, wegen seinem Glauben, und der Herkunft, Ursprung ...etc. Deswegen sollte man immer vorher nachdenken, was man zu jemandem sagt, und ob es denjenigen damit verletzt. Denn jeder kann sich sein eigenes Bild von einer Religion machen, finde ich. Ob gut oder schlecht, aber man sollte andere damit nicht verletzten. Ich glaube Abergläubischen könnte das vielleicht weniger ausmachen, als Religiösen. 

Antwort
von Donaldman, 182

Vermutlich, weil mehr Menschen religiös sind als abergläubisch. Außenstehende Menschen schließen sich fast immer der Mehrheit an.( Mitläufer)

Antwort
von JTKirk2000, 366

Wieso werden abergläubische Menschen "ausgelacht", aber religiöse Menschen nicht?

Worauf basiert Deine Vermutung? Ein paar Minuten vor Deiner Frage wurde eine andere Frage, die mittlerweile gelöscht wurde, von "Simon1344378"
gestellt, die etwas ganz anderes aussagt: "Wollte Fragen wie es sein kann, dass Menschen an eine Religion(bsp.römisch-katholisch) glauben können. Sind diese Menschen tatsächlich so geistig Eingeschränkt?"

Zumindest die meisten Gläubigen meinen, der wahren Religion anzugehören und, egal ob gläubig oder nicht, so nimmt jeder an, dass er die Wahrheit insofern kennt, wie er oder sie diese wissen will. Insofern ist dies gleichzusetzen mit der Annahme, dass zumindest die meisten Gläubigen annehmen, der wahren Religion anzugehören, wohingegen eben diese meisten Gläubigen annehmen, dass Andersgläubige, gelinde ausgedrückt, falschen Religionen angehören, ja sogar dass Mitglieder einiger christlicher Religionen Mitgliedern anderer christlicher Religionen ihnen den Status einer christlichen Religion aberkennen, obwohl sie erstens diese andere Religion nicht einmal kennen und zweitens andere Religionen oft dahingehend weit christlicher sind, weil in diesen eher das gelebt wird, was laut der Bibel Christus gelehrt und vorgelebt hat. 

Kommentar von mindesten ,

Ziemlich erschreckend wie manche Menschen denken, dass sie in der Lage sind über andere und ihr "geistiges Vermögen" urteilen zu können. 

Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich sehe nicht, dass ich geurteilt hätte. Ich habe nur das zusammengefasst, was es im alltäglichen Leben (so auch hier bei gutefrage.net) immer wieder geschieht.

Kommentar von Abahatchi ,

Ich sehe nicht, dass ich geurteilt hätte.

So hatte ich seinen Kommentar auch nicht verstanden, sondern das Du selbst schriebest, dasz es ja so war und er Dir zustimmte. Vermutlich hast Du seinen Kommentar nicht als Zustimmung zu Deiner Antwort verstanden sondern als Vorwurf an Dich.


Kommentar von JTKirk2000 ,

Ich habe den Kommentar von mindesten auch nicht wirklich als Vorwurf gesehen. aber ich finde schon interessant, wieso dieser Kommentar auf meine Antwort kam und von daher wäre eine Klarstellung zum Anlass dieses Kommentars durchaus sinnvoll - allerdings vom entsprechenden Kommentarautor selbst, da Andere diesen Kommentar durchaus als Vorwurf mir bzw. meiner Antwort gegenüber sehen könnten und (aufgrund bisheriger Erfahrung hier bei gutefrage.net bekanntermaßen) einige davon auch würden.

Antwort
von scatha, 213

Ausgelacht werden Minderheiten, also Leute, deren Lebenseinstellung von der öffentlichen Meinung als Außenseiter wahrgenommen werden.

Wer einer größeren anerkannten Religionsgruppe angehört, ist keine Minderheit.

In keinem Fall kommt es auf den Wahrheitsgehalt eines Glaubens an. Solange man glaubt, was die Mehrheit glaubt, dann kann man (objektiv) noch so falsch liegen und man ist dennoch en vogue.

Kommentar von lalaloaoaoa ,

Fast niemand lacht Behinderte aus, obwohl sie eine Minderheit sind.

Kommentar von scatha ,

Guter Einwand. Muß mal darüber nachdenken. Zu meiner Kinderzeit wurde sogar darüber gespottet (vielleicht um das dahinterstehende Leid zu verdrängen), aber es ist ja auch beim "gemeinen Volke" immer der Gedanke dabei "Das könnte jeden treffen".
Ein "irregeleiteter" Glaube hingegen wird so wahrgenommen, daß der Anhänger dieses Glaubens selber den Irrweg gewählt hat, also durchaus "etwas dafür kann". das Auslachen ist vielleicht ein Mechanismus, um sich davon abzugrenzen, und damit den Zusammenhalt der eigenen Gruppe zu fördern.

Kommentar von david23x ,

Ob man abergläubisch ist, kann man sich aussuchen, ob man behindert ist nicht.

Ich denke es kommt bei Abergläubigen einfach zusammen, dass sie eine Randgruppe sind und offensichtlich an Unsinn glauben, während bei religiösen Menschen nur das zweite stimmt.

Kommentar von scatha ,

Nur so nebenbei:Abergläubische sind nicht unbedingt eine Raandgruppe. Denk' mal an das Mittelalter, und das offiziele "Die Erde ist eine Scheibe"-Weltbild.
Auch heute gibt es eine Menge Aberglauben. Einiges davon ist sogar Teil unsers allgemein anerkannten Weltbildes. Nur merken es die meisten nicht, weil "was jeder glaubt, muß ja richtig sein." Auch heute ist in mancher Hinsicht die Erde eine Scheibe.

Antwort
von onlinefarmer, 51

Ich denke weil viele Religionen schon über Jahrhunderte/Jahrtausende von den Massen anerkannt werden, sind die meisten menschen daran gewöhnt. "Aberglaube" wird als "Aberglaube" bezeichnet weil er wahrscheinlich nicht so stark etabliert ist und es keine großen Menschengruppen gibt die gemeinsam daran glauben. Meiner Meinung nach sollte jeder an das glauben an das er möchte. 

Antwort
von howelljenkins, 433

die grossen religionen haben sich etabliert, weil sie abgesehen von dem glauben an ein hoeheres wesen vor allen dingen moralische richtlinien enthalten, die der gesellschaft zutraeglich sind.

in den usa z.b. spielt die bibel/das christentum auch eine grosse weltliche rolle, in vielen vornehmlich islamischen oder vorwiegend buddhistischen laendern ebenfalls. das liegt nach meiner einschaetzung daran, dass die grundlehren in diesen grossen religionen auch fuer weniger glaeubige sinn ergeben.

du sollst nicht toeten, nicht stehlen, deine eltern ehren ... etc. sind ja durchaus gesellschaftlich sinnvolle gebote.

aberglaube hat dagegen i.d.r. keinen gesellschaftlichen wert. aberglaube ist verschuettetes salz ueber die schulter werfen, 7 jahre unglueck beim zerbrechen eines spielgels, unglueck, weil man unter einer leiter durchgeht etc.

das hat neben wissenschaftlicher unbewiesenheit auch keinen sozialen aspekt oder wert. es ist noch nicht mal ein echter zusammenhang da.

in die zukunft schauen zu wollen mit kristallkugel oder karten hat auch keinen gesellschaftlichen wert und betrifft i.d.r. ja nur den einzelnen kunden.

Kommentar von Stkuber ,

Die 10 Gebote sind aber heute nicht mehr nützlich, im Gegensatz zu früher.

Dafür haben wir ja jetzt Gesetze

Kommentar von Gegengift ,

Die 10 Gebote sind ja nur die Quintessenz. Dahinter steckt aber ein ganzes Glaubensgebäude. Und das ist unersetzbar. Wenn auch jeder Mensch eine andere Quelle hat, aus der er seine moralische Stütze zieht.

Kommentar von SeifenkistenBOB ,

Mit ein bisschen Sapere Aude hätte auch jedes Individuum auf die 10 Gebote kommen können.

Kommentar von rumar ,

Ach ja ?

Und du findest es offenbar geil, damit ein bisschen groß zu tun, dass du angeblich weißt, was "sabbere Audi" heißt ...

Kommentar von Purphoros ,

Durch Religion diktierte Moral ist nichts, das der Gesellschaft zuträglich wäre.

Eine Moral, die diktiert und aufgedrückt wird, lehrt nur, was laut Dogma richtig und falsch ist, aber nicht, wieso etwas richtig oder falsch ist. Der Indoktrinierte lernt nur, dem Dogma zu gehorchen. Ich verweise hierbei auf Kreuzzüge, Jihad, und viele andere große und kleine Untaten, die durch religöse Moral gerechtfertigt wurden und werden. Auch das Gegenteil ist möglich, so manche Indoktrinierte sehen ohne ihren Glauben keinen Grund sich an einen Moralkodex halten. Ich habe selbst mit einigen Menschen gesprochen, die ernsthaft gefragt haben: "Wenn es keinen Gott gibt, warum sollte ich dann nicht einfach tun, was mir gefällt, töten, wen ich möchte, und mir nehmen, was ich will?" Sie hatten selbst keine Antwort auf diese Frage. Darüber hinaus ist eine diktierte Moral unbeweglich, limitiert auf die Doktrin. Man kann ja nicht einfach mal 5 neue Gebote an die alten zehn anhängen und so tun als ob sie schon immer auf Moses Tafeln gemeißelt waren.

Im Kontrast dazu steht die eigene Moral. Mit Empathie, Kritischem Denken, und dem Austausch von Gedanken mit anderen kann das Individuum selbst eine Moral finden. Es ist eine Moral, die nicht auf Gehorsam, sondern auf Überlegung und Überzeugung beruht. Dadurch ist sie zum stabiler: Weder das Wegfallen der Autorität noch das Einwirken durch Authorität können eine Moral aus Überzeugung ins Wanken bringen oder manipulieren. Jedoch ist eine Moral durch Überzeugung in der Lage, erweitert zu werden, indem das Individuum fortwährend Werte analysiert und immer neue Konzepte in seine Überlegungen einbezieht.

Eine Moral zu diktieren, hilft der Bildung eines Rechtsbewusstseins ebenso sehr, wie es beim Laufenlernen hilft, huckepack getragen zu werden.

Antwort
von colocolo, 269

Glauben ist viel einfacher und bequemer als Lernen, Forschen und Denken. Deswegen sind Religionen so verbreitet.

Weil aber die Menschen nicht nur etwas glauben, sondern auch im Recht sein wollen, bilden sie mehr oder weniger große Gemeinschaften, innerhalb deren sie einander versichern, dass sie die Wahrheit gepachtet haben.

Wer etwas anderes glaubt oder besseres weiß, wird von der Mehrheitsgemeinschaft auf vielfältige Art und Weise bestraft. Darunter fällt auch das Lächerlichmachen.

Im Allgemeinen, aber nicht immer,  ist Aberglaube leicht als unsinnig zu erkennen ("nur Mäuse haben Grund, sich von einer schwarzen Katze zu  erschrecken"). Viele Dinge, die zum "rechten Glauben" gehören (was dies auch sein mag), sind ebenfalls unsinnig; aber wenn hohe Herren mit hohen Hüten auf hohen Sitzen es verordnen, wird aus dem Unsinn oft ein tieferer Sinn.

Ich würde also meinen, dass der entscheidende Unterschied zwischen Glaube und Aberglaube darin liegt, dass der Glaube besser organisiert, institutionalisiert, verbreitet und mit weitaus mehr Macht ausgestattet ist als der Aberglaube.

Und, wie bekannt ist, kann man Machtlose mit geringerem Risiko auslachen als Mächtige.


Kommentar von Gegengift ,

Glauben ist viel einfacher und bequemer als Lernen, Forschen und Denken. Deswegen sind Religionen so verbreitet.

Herrlich simpel manche Erklärungsmodelle. "Glauben" im religiösen Kontext hat allerdings nur teilweise etwas mit dem "Glauben" zu tun,  wie er im Sprachgebrauch verwendet wird. Das sollte einem schon klar sein eigentlich.

aber wenn hohe Herren mit hohen Hüten auf hohen Sitzen es verordnen, wird aus dem Unsinn oft ein tieferer Sinn

Die meisten Religionen entstanden als Volksbewegungen und unterliefen die vorhandenen Herrschaftsstrukturen. Der Zugang zur Spiritualität macht die Menschen unabhängig von den Lehren und Ideologien ihrer Artgenossen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Glauben ist viel einfacher und bequemer als Lernen, Forschen und Denken.

Ich glaube an Gott. Aber der Grund, warum ich das tue ist nicht, dass ich zu faul war Naturwissenschaften zu lernen. Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil. Übrigens schließen sich Naturwissenschaften und Glaube nicht immer direkt aus. Einige Menschen denken ihr ganzes Leben über ihren Glauben nach, die sind nicht faul.

Antwort
von Ella560, 55

Meiner Meinung nach läuft das nicht aufs Selbe hinaus. Aus zwei Gründen:

Die Weltreligionen sind sehr bekannt, wenn auch oft nicht im Detail (Ich meine z.B., dass fast jeder Deutsche schonmal vom Islam, Christentum oder Judentum gehört hat, aber nicht unbedingt die heiligen Schriften gelesen und mehrfach interpretiert hat). Wenn man hört, dass jemand einer Weltreligion angehört, ist das meistens nichts, wo man noch weiter nachfragen muss. Bei anderen Auffassungen, Religionen oder Glaubensrichtungen muss dagegen oft nachgefragt werden, was es überhaupt bedeutet. Und was einem Menschen nicht bekannt ist oder er nicht auf Anhieb versteht, kann gerade bei Glaubensfragen schnell als Spinnerei abgetan werden.

Das Wort "Aberglaube" urteilt bereits über die von dir genannten Praktiken und sagt aus, dass sie ein falscher Glaube sind. Was du beschreibst, kann man eventuell als Esoterik bezeichnen. Diese Praktiken werden nicht ernst genommen, weil es viel zu viele Vorurteile gibt. Die Kirche bezeichnet Esoterik und Okkultismus als schlecht, falsch und z.T. sogar als Sünde. Durch Medien werden "abergläubische" Menschen oft als dumm, verrückt oder böse dargestellt. Eine Zeit lang habe ich mich sehr für das Thema Magie und Übersinnliches interessiert. Bekannte, die davon etwas mitbekommen haben, waren zunächst verwirrt. "Du glaubst, dass du eine Hexe bist? Willst du auch mit einem Besen fliegen?" Nicht jeder, der Karten legt, erfüllt das gesamte Klischee eines Esoterikers. Viele Menschen wissen gar nichts über die Rituale, haben Halbwissen und Vorurteile.

Was zwar nicht deine Frage beantwortet, aber mir trotzdem wichtig ist: Religionszugehörigkeit ist akzeptiert und wird vielen Menschen anerzogen, ohne dass sie es hinterfragen. Menschen, die ihre eigenen Überzeugung haben, werden zwar oft nicht akzeptiert, haben sich aber selbst Gedanken zu dem Thema gemacht. Ob dabei etwas Rationales bei herauskommt, sei wie bei jedem Glauben dahingestellt, aber auslachen sollte man niemanden.

Antwort
von IDC16, 340

Weil eben viele Menschen an einen allmächtigen Vater glauben, aber nur wenige an... Glaskugeln...

Das Christentum ist schlicht etablierter als jede Vorstellung eines abergläubischen Menschen.

Jeder Europäer hatte schon einmal irgendetwas mit dem Christentum zu tun.

Kommentar von Stkuber ,

Ja und? Ändert ja trotzdem nicht, dass beides völliger Quatsch ist.

Kommentar von IDC16 ,

Sehe ich auch so, aber das war die Frage.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Meiner Meinung nach ist das Christentum kein Quatsch. auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Kennen Sie die erfüllten Prophezeiungen der Bibel? Ich glaube, dass diese durchdachte Welt nicht aus Zufall entstanden ist, sondern, dass sie geplant wurde.

Kommentar von Ryuuk ,

Menschen berichten auch das sie von Aliens entführt wurden. Du solltest nicht alles glauben was du hörst.

Und es gibt keine Beweise das es Magie war. Wenn diese Leute überhaupt je krank waren. Ich hab noch nie von jemandem gehört dem Jesus einen fehlenden Arm hat nachwachsen lassen und das wäre tatsächlich bemerkenswert.

Kennst du die ganzen Prophezeiungen, die nicht wahr geworden sind?

Natürliche Prozesse sind nicht zufällig. Sie funktionieren mit erkennbaren Mustern und nach einer internen Logik die wir allgemein als die Naturgesetze bezeichnen. Es braucht keinen Gott damit die funktionieren.

Kommentar von ilinalta ,

comhb3mpqy, du schreibst so gut wie immer diese Sätze. So langsam wirkst du auf mich wie eine hängengebliebene Schallplatte.

Kommentar von Ryuuk ,

So gut wie immer? Das heißt er schreibt auch mal was anderes?

Kommentar von Abahatchi ,

Auf eine immer wiederkehrende falsche Schluszfolgerung kann man eben immer wieder mit einer einfach verständlichen Formulierung antworten. Die Erleuchtung durch Ryuuk ist so leicht verständlich, dasz es eben keinen Grund gibt, unlogische Kommentare auf anderem Wege zu berichtigen. 

Auch wenn eine Schüler eben beim 1000. male nicht begreift, wie man die Längen von rechtwinkligen Dreiecken berechnet, warum sollte der Leher bei 1001. mal etwas anders sagen als: A²+B²=C²? Es gibt keinen Grund, etwas anderes zu sagen, weil es die kürzeste und einfachste Antwort auf das Unverständnis des Schülers wäre.

Kommentar von IDC16 ,

Danke, dass du mir das Schreiben erspart hast, Ryuuk. :D

Kommentar von IDC16 ,

Das ist meiner Meinung nach jeder Theist.

Antwort
von Liv220, 90

Leider stimmt es nicht,  dass religiöse Menschen nicht ausgelacht werden denn gerade durch verschiedene Religionen entstehen oft kriege! 

Antwort
von Andrastor, 194

Da hast du allerdings Recht. Nur werden gläubige Menschen sich selbst genausowenig auslachen wie abergläubische. Wenn du aber beide Gruppen als Aussenstehende/r betrachtest, kannst du sie beide auslachen, wenn die ganze Angelegenheit nicht so traurig wäre.

Antwort
von MrClarkKent, 249

Das ist leider das stereotypische Denken der Gesellschaft. Religionen sind auf der Welt verbreitet, gerade in islamischen Ländern wachsen die dortigen Bürger mit ihren Religionen auf und richten ihr Leben danach aus. Esoterische Dinge waren gerade im Mittelalter sehr verpönt (mild ausgedrückt), die Menschen wurden als Hexen dargestellt und umgebracht (Hexenverbrennungen). Zwar wird heute nicht mehr so verfahren, aber diese negative Einstellung gegenüber der Esoterik ist der Gesellschaft erhalten geblieben. Menschen, die sich damit beschäftigen und daran glauben, gehören der Minderheit an, weshalb sie zwar heute nicht mehr verbrannt werden, aber dafür nicht ernst genommen werden. 

Antwort
von kutterkind3, 15

lachst du nicht grad indirekt auch das Christentum aus?. Ich bin eigentlich für Religion und Aberglaube, aber ich finde das man die Menschen einfach tolerieren sollte wie sie sind. Das solltest du dann auch gegenüber dem Christentum tun , wenn du Respekt verlangst!!!

Kommentar von Stkuber ,

Ich bin Agnostiker ;)
Finde es aber überflüssig, sich nach bestimmten Regeln zu halten die vor 2000 Jahren aufgestellt wurden.

Antwort
von winter70, 14

Ich glaube, Du verwechselst da etwas. Eine Religion ist eine ziemlich ernste Sache. Kartenlegen und Aberglaube tragen eher zur  Belustigung bei.

Kommentar von Stkuber ,

Inwiefern ist Religion eine ernste Angelegenheit?

Antwort
von Lennister, 143

Das sind eben gesellschaftliche Konventionen: Religion ist akzeptiert, Horoskope, Glaskugeln etc. eher nicht. Und gesellschaftliche Konventionen sind schlicht nicht rational, man muss einfach mit ihnen leben. 

Antwort
von MarioXXX, 52

Wilhelm Jensen über Erfindung als Zitat

Wer etwas allen vorgedacht,
wird jahrelang erst ausgelacht.
Begreift man die Entdeckung endlich,
so nennt sie jeder selbstverständlich.

Bevor etwas erfunden oder manchmal auch entdeckt wird, wird man ausgelacht, dann ignoriert, dann ist man verblüfft, dass es funktioniert und praktisch ist und schließlich wird es als selbstverständlich angenommen.

Sagen wir es ist jetzt 1916: Ein Visionär sagt: das im Jahr 2016 nahezu jeder ein Handy, Computer, Autos,etc... besitzt. Er würde als Abergläubiger verspottet werden und viele würde zu ihm sagen,dass es nicht möglich ist und keiner braucht diesen Schrott.

Aber ehrlich, wer kommt heute ohne Handy oder Computer aus?

Bei Religion ist es ähnlich, nur ist es schon viel älter und viele fürchteten vor der Kirche, denn wer es wagt zu sagen, dass die Religion dämlich ist, hätte man ihn sofort umgebracht.

Kommentar von Stkuber ,

Leicht von Thema abgekommen

Kommentar von MarioXXX ,

Was genau willst du denn wissen?

Antwort
von dompfeifer, 130

Die Abergläubischen werden auch von religiösen Leuten besonders deshalb ausgelacht, weil sie als Außenseiter weitgehend individuelle Rituale pflegen, die weder einer umfassenderen religiösen Lehre folgen noch den kultischen Bedürfnissen größerer Glaubensgemeinschaften gerecht werden. Den Abergläubischen mangelt es am schützenden Kollektiv.

Antwort
von PWolff, 206

Weil "abergläubische" Menschen sagen, sie würden ja nicht wirklich an das Zeugs glauben. Diskrepanz zwischen Wort und Tat.

Oder sie glauben wirklich daran, und es ist gesellschaftlich akzeptabel, diese Vorstellungen in der Öffentlichkeit lächerlich zu finden, andere aber nicht.

Übrigens kann man als Atheist ebenso religiös und auch militant-religiös sein wie als Theist. (Stichwort: Sowjetunion und Satellitenstaaten)

Kommentar von PWolff ,

Diskrepanz zwischen Wort und Tat.

Ist leider nicht in allen Fällen so akzeptiert lächerlich wie es es verdient hätte.

Kommentar von Ryuuk ,

Nur ist Kommunismus ist keine Religion also fällt das eher flach.

Und ideologisch zu sein ist nicht das selbe wie religiös zu sein.

Kommentar von PWolff ,

Kommunismus ist zunächst eine Weltanschauung, wie auch zunächst die Überzeugung, dass eine Gottheit existiere oder was auch immer.

Wenn eine Weltanschauung anfängt, die Entscheidungen eines Menschen zu bestimmen, wird sie zur Religion. Und der Kommunismus (oder "Kommunismus") des "Ostblocks" hatte so ziemlich alle Merkmale einer Staatsreligion, und auch sonst einer Religion (ein ehemaliger Kommunist hat irgendwo mal geschrieben, dass das, was er an Lenins Grab gesagt hat, tatsächlich ein Gebet war.)

Ideologisch nicht dasselbe wie religiös: Nur, wenn wir unter "Religion" ausdrücklich einen Glauben an eine Gottheit verstehen. Oder von Ideologie nur spricht, wenn Militanz dazu kommt, und von Religiosität nur, wenn Gefühlsduselei oder so dazu kommt.

Kommentar von Ryuuk ,

Wenn eine Weltanschauung anfängt, die Entscheidungen eines Menschen zu bestimmen, wird sie zur Religion.

Ähm, nein. Eine Religion ist eine Doktrin bestehen aus traditionellen Ritualen, Zeremonien, Mythologien und dem assoziiertem Dogma eines Glaubenssystems das verspricht das nach dem Tod des physischen Selbst ein Aspekt des Selbst (sei es die Seele, das Bewusstsein, die Erinnerungen ect.) weiterbesteht.

Das sind Dinge die alle Religionen gemeinsam haben.

Kommunismus passt nicht in dieses Muster von Kriterien. Es ist also keine Religion.

Ein großer Unterschied zwischen Religion und Ideologien wie Kommunismus ist, religiöse Menschen sind überzeugt das die Welt so ist, wie die Religion es beschreibt.

Ideologische Menschen sind überzeugt das die Welt so sein sollte, wie die Ideologie es beschreibt.

Kommentar von Deponensvogel ,

Ich geb dir ja teilweise recht, aber es ist völliger Blödsinn, dass alle Religionen einen Jenseitsglauben gemeinsam haben. Im alten Mesopotamien haben sie beispielsweise nur für das Hier und Jetzt gelebt und nach dem Tod war es halt einfach aus, Punkt.

Antwort
von CalicoSkies, 152

Weil das eine gesellschaftlich akzptiert ist, das andere nicht.

Es besteht sowohl rein rechtlich als auch rein logisch kein Utnterschied zwischen dem Glauben an einen Gott und dem Glauben an den Weihnachtsmann - nur ist eben das eine gesellschaftlich akzeptierter :)

Ist einfach Ausdruck unserer heutigen Gesellschaft, in der Religion noch ein (m.E. nach zu großer) Platz eingeräumt wird.

Lg

Kommentar von suziesext04 ,

"dass der Glaube etwas prinzipiell anderes sei als der Aberglaube, ist von allen Aberglauben der grösste." K.H.Deschner 'Kriminalgeschichte des Christentums, Einleitung Bd.1'

Antwort
von Eselspur, 182

Ich gebe dir weder recht, dass abergläubisch Praktiken ausgelacht werden, noch dass das Christentum in unserer Gesellschaft nicht verspottet wird, noch "dass das fast das Gleiche" ist.
Es ist das Gegenteil.

Kommentar von Stkuber ,

Genauer erklären bitte

Kommentar von Eselspur ,

es gibt abergläubische Menschen, die religiös sind bzw. religiöse Menschen die abergläubisch sind. okay Vom Wesen her unterscheidet sich aber Religion und Aberglaube diametral.

Kommentar von Abahatchi ,

Sie können nicht diametral sein, weil beide gleichermaszen an etwas glauben, was nicht wissenschaftlich belegt werden kann und dies ist eine Gemeinsamkeit. Somit sind Religion und Aberglaube nicht diametral.

Kommentar von Eselspur ,

Abahatchi, es ist schon sehr oft hier und anderswo festgestellt werden, dass religiöse Inhalte grundsätzlich nach naturwissenschaftlichen Methoden nicht belegt werden können, deshalb entzieht sich sowohl die Ablehnung als auch die Annahme diesen Kriterien.

Weder die Gründe für Freundlichkeit und Liebe zu den Mitmenschen, noch für Gleichgültigkeit und Hass können wissenschaftlichen belegt werden, trotzdem sind sie diamentral.

Kommentar von Abahatchi ,

Weder die Gründe für Freundlichkeit und Liebe zu den Mitmenschen, noch für Gleichgültigkeit und Hass können wissenschaftlichen belegt werden,

Sie sind potenziell wissenschaftlich erklärbar und belegbar. 

Kommentar von Eselspur ,

Wie soll der Grund für Liebe wissenschaftlich erklärbar sein?

Kommentar von Ryuuk ,

Genauso wie alles andere auch.

Kommentar von Eselspur ,

Wissenschaft weiß, dass sie im Grunde nur wenig erklären, aber viel analysieren kann. 

Kommentar von Abahatchi ,

Wissenschaft weiß, dass sie im Grunde nur wenig erklären,

Lieber wenig aber gut erklären können, als pauschal etwas glauben zu müssen und irgendwann peinlich berührt feststellen zu müssen, dasz Blitze durch Elektromagnetismus erklärbar sind und nicht durch Thor. 

Jedoch kann die Wissenschaft heute mehr erklären, als Du jemals lernen könntest. Was bei Dir wenig ist, das ist hier die Frage.

Kommentar von Eselspur ,

zur unterschiedlichen Einschätzung: Sag, du holst dich an Horoskope, erntet du Anerkennung; sagst du, du betest, gehst in die Kirche und willst Jesus folgen, erntest du Kopfschütteln.

Kommentar von Eselspur ,

laut Katechismus ein "abartiges Zuviel an Religiosität" http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P7L.HTM inkl. mangelndes Vertrauen an den lebendigen Gott

Antwort
von Aquilaya, 192

Dankeschön für diese Frage. 

Ja, es kommt auf dasselbe heraus nur ist es den wenigsten bewusst. Vermutlich ist eine Religion, die von der Menschheit öffentlich anerkannt wird und für die teilweise auch bezahlt wird eher annehmbar

Antwort
von nowka20, 32

da religion KEIN aberglaube ist, auch wenn du das nicht glaubst

Antwort
von botanicus, 92

Es ist ein Unterschied, ob man etwas glaubt (Religion) oder so tut, als könnte man etwas beweisen, wie es die Astrologen mit pseudowissenschaftlichem Gedöns tun.

Aber auslachen tu' ich grundsätzlich niemanden. Ich beschränke mich aufs Kopfschütteln :-)

Antwort
von Woxjien15, 381

Liegt an der Intoleranz an der Menschen und andererseits an der Tatsache, dass Religion meist von Geburt an anerzogen wird, Aberglaube allerdings nur eine "Randerscheinung" ist und heutzutage von relativ wenig Menschen vertreten wird. 

Antwort
von Mettwurstgirly, 119

Deine Einschätzung ist falsch. Du widerlegst sie praktisch selbst. Es gibt einige Menschen die meine, Gläubige belächeln zu müssen. Manche gehen sogar so weit, dass sie zu wissen meinen, der Glaube sei für alle unnötig. Da würde mich interessieren, woher sie sich diese Recht nehmen.

Kommentar von Stkuber ,

Religion ist !heute! unnötig. Beweise das Gegenteil

Früher was das Vllt anders.
Heute ist es aber überflüssig

Kommentar von Mettwurstgirly ,

Diese Behauptung ist wirklich frech und respektlos. Es gibt sehr viele Menschen, die in ihrem Glauben einen Halt gefunden haben und dadurch ein glücklicheres Leben führen können. Das ist Beweis genug.

Kommentar von MrRayman ,

Ehrlich gesagt ist deine Behauptung ja genau so frech wie respektlos. Ob diese Menschen nicht in etwas anderes Halt gefunden hätten ist unbekannt.

Lebensnotwendig ist der Glaube jedenfalls nicht. Zumindest würde wohl keiner an Religionsmangel sterben.

Wie nötig oder gut etwas ist, ist jedoch machmal höchst subjektiv.

Ein, wenn auch sehr negatives Beispiel ist Drogensucht: Man brauch den Stoff zumindestens zum Leben nicht, wenn man ihn jedoch einen Süchtigen entzieht, leidet er. Aus seiner Sicht wäre für ein ein Leben mit Heroin erstmal "angenehmer" als ohne.  

In wie weit man das Beispiel auch auf Religion anwenden kann, will ich hier nicht kommentieren. Es soll nur zeigen, dass man machmal über den Tellerrand gucken muss.

Kommentar von Deponensvogel ,

Was heißt hier über den Tellerrand blicken? Es gibt zig Leute die davon schwafeln, was die Religion, der Glauben ihnen nicht alles gibt, gegeben hat etc. Wenn das kein Beweis ist, weiß ich auch nicht. Wenn Leute das so explizit sagen, darf man das wohl glauben. Ansonsten musst du alles anzweifeln und dann brauchst du erst gar nicht mehr den Mund aufzumachen.

Kommentar von Deponensvogel ,

Schau dich mal um. Typisch europäisch-ignorant. Keine Ahnung vom Rest der Welt und vom eigenen Standpunkt aus allgemein gültige Dämlichkeiten in der Gegend herumspucken. Nur weil die Europäer genug Wohlstand und Aufklärung bekommen haben, um sich der Religion zu entledigen, gilt das für den gottverdammten, restlichen Erdball nicht auch.

PS: Keinen Beweis bringen und sagen "Beweise das Gegenteil!" ist genauso dämlich wie "Beweise, dass Gott nicht existiert!"

Kommentar von Deponensvogel ,

..

Antwort
von KleinesWolfi, 13

Auch religiöse Menschen werden oft genug ausgelacht. Die Atheisten halten sich für schlau und besserwissend als gläubige oder abergläubige Menschen, aber die Wahrheit ist, dass niemand von uns weiß, ob oder was z.B. nach dem Tod kommt. Deshalb ist es sinnlos, zu behaupten, dass jeder, der z.B. an ein Leben nach dem Tod glaubt, altmodisch oder sogar dumm ist. Aber es gibt leider Menschen, die das nicht verstehen können oder wollen...

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