Frage von bluestyler, 203

Wieso waren die Täter in Würzburg und Orlando kein Moslem?

Komisch, viele sind doch der Meinung, dass die Organisation ,, IS " nur islamische Mitglieder hat. Wieso waren aber beide Täter NICHT GLÄUBIG und hatten davor private Probleme, vor allem finanzielle und familiäre Probleme. Ich als Moslem bin immer noch der Ansicht, dass der IS nicht mit dem Islam zu tun hat. Immerhin hat der IS im ersten Jahr HAUPTSÄCHLICH Moslems umgebracht, ca 700.000

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von ArnoldBentheim, 99

Ich als Moslem bin immer noch der Ansicht, dass der IS nicht mit dem Islam zu tun hat.

Vielleicht sollten die Muslime genau diese Haltung dem sog. IS und auch
sonst allen fanatischen Terroristen und Mördern, die ihre Verbrechen mit
dem Islam legitimieren, einmal unmissverständlich und öffentlichkeitswirksam nahe bringen!

Ich frage mich allerdings: Warum tun die  Muslime das nicht?  :-/

MfG

Arnold

Kommentar von bluestyler ,

Weil es keiner wahr haben möchte. 90% Aller Muslime sind friedliche Menschen und wir respektieren alle andere, egal ob Christ,Jude etc. Wir alle sind Menschen und wir alle wollen in Frieden leben

Kommentar von ArnoldBentheim ,

Vielen Dank für die Auszeichnung!  :-)

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Das würde mich freuen, lieber Bluestyler, wenn das so wäre

- nach Deiner Qualifizierung von Sabatina James, Hamed Abdel Samad und Ayann Hirsi Ali als "Hassprediger" zweifle ich allerdings an Deiner friedlichen Absicht!

Antwort
von blechkuebel, 93

Der IS bietet eine unglaublich einfache Weltsicht, klare Handlungsanweisungen und klare Feindbilder und das ist für Leute, die sich in einer Krise befinden und sowieso einen Hass auf die Gesellschaft haben oder sich in dieser Gesellschaft nicht wohlfühlen, attraktiv.

Die IS-Ideologie bietet auch Gelegenheit zur Selbstwertaufwertung: Man kann sich allen "Kuffar" überlegen fühlen.

Antwort
von ArbeitsFreude, 26

Du hast doch selbst, lieber bluestyler,

einen guten Link gepostet (CICERO), der genau den Schlüssel zur Antwort auf Deine Frage liefert - Ich zitiere die muslimische Autorin:

"Aber Mateen gab vor, Muslim zu sein und wahrscheinlich glaubte er sogar, ein guter zu sein. Also genügt es nicht, den Attentäter als
grausam zu bezeichnen.
Bei einigen Muslimen scheint es fast so, als
wären sie in erster Linie über die blutige Tat als solches, nicht aber
unbedingt über die Intention entrüstet.

Homophobie ist real
Denn Homophobie ist real, weit verbreitet und auch in muslimischen
Kreisen tief verankert. Viel zu wenig wird darüber gesprochen. Die Gefahr, greifbare Hassquellen zu negieren, gar zu ignorieren und sie so ins Unausweichliche münden zu lassen, ist verantwortungslos von uns allen.

Ein langwieriger Diskurs über die homophoben Züge muslimischer
Communities ist nie wirklich entstanden. Wenn, dann nur, um über die
theologischen Aspekte zu debattieren. Nie haben Muslime die
gesellschaftlichen Missstände aufgegriffen, nie das salonfähige
Unterminieren sozialer Teilhabe homosexueller Gläubiger. Sie haben
systematisch die Konfrontation gescheut."

Deine FRage, lieber Bluestyler, ist also - leider - falsch gestellt, da sie am Problem vorbeigeht. (Zumal wir die beiden Attentäter nicht mehr fragen können - die Antwort also eh nie erfahren werden...)

Das Problem scheint zu sein, dass es im Islam im Allgemeinen und im Koran im Besonderen mehr als genügend "Munition" dafür gibt, das Umbringen anderer zu rechtfertigen und dabei trotzdem oder gerade deshalb ein guter Muslim zu sein....

Antwort
von hutten52, 59

Du machst dir was vor. Es waren Moslems, sie bekannten sich zu Mohammed, zum Koran, sie riefen "Allah-u-akbar", sie hatten Mittäter.

Wann endlich sind Moslems innerlich so stark, dass sie die gewalttätige Seite ihrer Religion nicht mehr verleugnen, sondern kritisieren? 

Kommentar von bluestyler ,

Nur weil man Allahu akbar schreit ist man Moslem? hahaahah was ist das denn?

Kommentar von bluestyler ,

Wenn das so ist, dann stell dir vor, dass ein Ungläubiger einen Menschen tötet und davor sagt ,, Pray Jesus " . Heißt es, dass er ein Christ ist, nur weil er es sagt? Ihn Juckt diese Bedeutung gar nicht, weil er ungläubig ist. Also ist dieser Typ ein Terrorist und wie alle meinen, sind dann auch alle Christen Terroristen, da ihr ja alle Moslems in einem Topf steckt.

Kommentar von Guapotito ,

Wieso sollte man sich das vorstellen - es passiert ja so nicht? ,,Allah u akbar"-Schreie dagegen sehr wohl.

Kommentar von ArbeitsFreude ,

Die Lord's resistance Army bspw., lieber bluestyler, geht GENAU SO VOR (und noch schlimmer) und die MEINEN auch, sie seien Christen. Das ist der Haken an diesen ganzen Buchreligionen: Man kann sie so herrlich auf ein paar simple Glaubenssätze reduzieren.

Entscheidend ist, was im Kopf der Terroristen vorgeht - und wenn da nun mal nicht viel mehr drin ist als 1. "Ich habe Bock zu töten" 2. "ich bin ein guter Moslem/Christ/Kommunist/vonmirausauchruhig:Buddhist" - dann ist das so und dann muss man sich mit den gewaltaffinen Aspekten der jeweiligen Religion auseinandersetzen.

TürzuundRiegelvor hilft da nicht denn: "UNGEIST" geht genauso durch Wände wie Geist;)

Antwort
von Biance, 5

Nein der Is hat auch europäische Mitglieder verstehe das wer will ob die gekauft wurden mit Geld ist viel möglich!

Oder können es die Kinder von europäischen Frauen sein die einen IS Kämpfer nahmen und dahin gingen!Vom Aussehen doch möglich?

Was eine Frau daran findet unverständlich erlich!Meine wie die mit Frauen umgehen!

Normal ist es nicht.Aber die legen doch ihren Glaubenskrieg bez.des Islams aus in Namen Allas oder?

Wird der Islam von jeden Moslem anders ausgelgegt?Für einen ein Grund zu morden für andere ein friedliches Leben?Muss doch so sein oder???

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