Frage von sweetgirl42, 42

Wieso war die Kultur für die Besatzungsbehörde nach dem zweiten Weltkrieg so wichtig?

Antwort
von Eselspur, 28

weil die Besatzungsmächte verstanden haben, dass nach der braune Barbarei nur die Stärkung des Geistes einen Wiederaufbau Europas bewirken kann.. 

Antwort
von spaeschel85, 9

Weil eine friedliche Zukunft nur durch gesellschaftliche Brücken funktionieren kann.

Viele Deutsche verstehen das bis heute nicht. Fürchten den Untergang Deutschlands und sehen Amerika als Besatzungsmacht. Ganz so wie die Nazis gegen Ende des zweiten Weltkrieges.

Im Gegenteil hat die USA nach dem Krieg den Wiederaufbau Deutschlands gefördert, so dass wir zur mächtigsten Wirtschaft ganz Europas wurden. Ein reicher Staat ist ein stabiler Staat. Eine stabile Demokratie ist ein guter Verbündeter. Wir sind effizient organisiert, auch wenn wir uns militärisch noch bis 1990 an Beschränkungen halten mussten.

Deutschland ist heute so mächtig, dass sich viele europäische Nationen von uns eingeschüchtert fühlen, obwohl wir über geringe militärische Macht verfügen. Dabei unterstützen wir Europa indem wir im Zentrum einen stabilen Anker bilden, den wir in den letzten Jahrzehnten mit Frankreich und Großbritannien geteilt haben. Umgekehrt bilden die anderen europäischen Länder auch einen Anker, der uns Stabilität gibt. Die USA hat verstanden, dass nur ein demokratisches und vereintes Europa ein guter Verbündeter sein kann und beide Seiten, die USA und Europa stärkt. Darum wurden nach dem Krieg gesellschaftliche Brücken nach Deutschland gebaut, und die Wirtschaft unterstützt.

Die deutschen Millionenstädte sind kulturelle Zentren einer ganz neuen Generation, die das Deutschland der Großväter mit europäischen und weltweiten Einflüssen verbindet. Musik wird hier produziert und sehr erfolgreich international vermarktet. Zugegeben durchschnittliche Serien und Filmen finden in Süd- und Osteuropa viele Abnehmer und Zuschauer.

Auch wenn wir die Verbrechen der Kaiserzeit mehr oder weniger vergessen haben; mit den Verbrechen des - juristisch mit uns identischen - Großdeutschen Reiches aus der Nazizeit sind wir vorbildlich umgegangen. Erdogan und Co. können sich ein Beispiel daran nehmen. Deutschland verbindet Westeuropa mit Osteuropa. Wir sind westlich, demokratisch, weltoffen, globalisiert orientiert und es gibt viele Stimmen, dem sich abschottenden Russland stärker die Hände zu reichen.

Das wurde alles möglich gemacht, weil unsere damaligen westlichen Feinde, nicht nur aus Amerika, uns die Hand gereicht haben anstatt uns zu verurteilen und auszugrenzen.

Leider gibt es ewig Gestrige, die immernoch alte Feindbilder aus dem zweiten Weltkrieg hochhalten. Amerika ist der böse Feind aus dem Westen der über die bösen - manchmal sogar angeblich jüdischen - Banken Europa kontrolliert. Der hässliche Amerikaner, der für das Übel in der Welt verantwortlich ist. Der uns kulturell dominiert. Uns unterjochen und das starke Deutschland immer mehr kaputtmachen will. Die einstige Feindschaft, die es nur im Krieg von 39-45 gegeben hat, wird immernoch heraufbeschwört. Die alten Wunden sind trotz Allem immer noch nicht verheilt und reißen manchmal wieder auf.

Antwort
von palzbu, 18

Den Deutschen wurde über die „Kulturschulung“ folgendes beigebracht. Die USA sind die Guten. Der „American Way of Life“ ist das einzig Wahre, Echte und Erstrebenswerte. Die USA sind der hehre Ort für Recht und Gerechtigkeit. Im Osten wohnt das Böse. Dort wohnen die russischen Dämonen, die Westeuropa überfallen und mit dem Kommunismus versklaven wollen. Wir Deutschen mittendrin sind die Pestbeulen, die 2 Weltkriege verursacht, Europa verwüstet und die Juden umgebracht haben. Unsere Freunde die Amerikaner haben uns trotzdem lieb, beschützt und unterstützt. Dieses Weltbild gilt noch heute bei bestimmt 80% der Deutschen in den alten Bundesländern.

Dass dieses Bild noch nie gestimmt, sich seit spätestens 1989 sogar grundlegend verändert hat, haben nur wenige mitbekommen. Es würde das den Deutschen geradezu eingemeiselte Weltbild nur stören.

Die USA sind unsere Freunde und Beschützer, basta. Der Feind sitzt im Osten, basta. Deutschland hat Schuld für die nächsten 1000 Jahre auf sich geladen, basta.

Dass die USA für alle Kriege der letzten Jahrzehnte verantwortlich sind wird
ausgeblendet. Dass Putin uns mehrfach friedliche Zusammenarbeit angeboten hat wird ausgeblendet.

Dass die Welt sich stark verändert hat wird ausgeblendet.

Die Gehirnwäsche der Amis hat gut funktioniert.

Kommentar von nikfreit ,

Kulturschulung

Klasse Beschreibung, hoffe Du hast kein Copyright auf diese Wortschöpfung.

Antwort
von Kuestenflieger, 25

west: weil sie die menschen nicht für die dummheit der braunen bestrafen wollten.

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