Wieso wählen so viele Deutsche parteipolitisch gegen ihre eigenen Interessen?

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8 Antworten

Ich kann nur zustimmen, dass du das natürlich nicht WISSEN kannst. Ich VERMUTE allerdings, dass der stärkste Grund für Menschen, gegen ihre Interessen zu wählen, ist, dass sie einfach zu faul sind, sich ausreichend zu informieren und die Parteiprogramme durchzulesen. Und außerdem wird auch derjenige der sich die Parteiprogramme durchliest teilweise gegen seine Interessen wählen, weil es immer Kompromisse sind. Man kann nicht sagen "ich wähle den Meinung-zu-Fluchtlingspolitik-Teil der Merkel, aber nicht den Meinung-zu-Ehegleichstellung-Teil der Merkel", man muss Prioritäten setzen und evtl. für best. Interessen gegen andere Interessen wählen. Und das ist meiner Meinung nach auch vollkommen okay, dass die Menschen das tun, denn würden diejenigen Leute, die halbwegs vernünftig denken, nur um keine Kompromisse eingehen zu müssen, oder weil sie gar alle Parteien unwählbar finden oder wie auch immer, nicht mehr wählen gehen würden, dann hätten wir ein Problem, weil dann nur noch Protestwähler und Nazis und so über bleiben würden. Ich VERMUTE, wenn die Wahlbeteiligung in De deutlich höher wäre, hätte die AFD niemals so gute Wahlergebnisse (also geht wählen, Leute, und lasst nicht zu, dass solche ausländerfeindlichen Menschen unser Land regieren). Ich pers. wähle die Linken und ich bin mir durchaus bewusst über die damit verbundenen Kompromisse.

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Die Besitzstandsbürger wählen schon nach ihren Interessen, wenn sie auf die Karte der CDU, Grüne und FDP setzen. Es sind vielmehr die Lohnknechte,-mägde, kleine Selbständige, sowie die Arbeitslosen und sonstige Habenichtse, die ihre Interessen nicht wahrnehmen. Dieses Phänomen findet man aber nicht nur in Deutschland in Österreich und der Schweiz. Dort isses dsbzgl. auch nicht besser und manch anderem europ. Land und Sonstewo in der Welt dto. Möglich das gerade in den deutschsprachigen Ländern, die breite Masse ein besonders dickes Brett vor dem Kopp haben. das wäre mal abzuklären.

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Tun sie das?

Da sich die Parteien programmatisch dramatisch angenähert haben, es also keine klassischen Lager mehr gibt, bleibt die Wahl eben nur noch zwischen Pest und Cholera.

Da entscheiden winzige Feinheiten, von welcher Partei man sich dann noch im kleinsten, gemeinsamen Nenner vertreten fühlt.

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Wie kommst du auf das schmale Brett, daß sie das tun?

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Weil sie Angst vor Veränderungen haben.

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Das wüsste ich auch gerne!

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Was qualifiziert dich dazu, besser zu wissen, was für andere gut ist, als diejenigen selber?

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Kommentar von Thomas19841984
05.10.2016, 00:29

ich hab zumindest die Wahlprogramme der Parteien gelesen und festgestellt, dass dort genau das Gegenteil von dem steht, was mir die Anhänger erzählt haben

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Wieso willst Du besser als diese Leute wissen, was ihre Interessen sind? Kann es sein, dass Du deine Interessen mit ihren verwechselst?

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Kommentar von Thomas19841984
05.10.2016, 00:50

gähn. wenn die Mehrheit der Deutschen gegen Kosovokrieg, Afghanistankrieg, Hartz 4, EU, Rechtschreibreform, Euro etc. waren, warum wählen sie dann Partein, von denen sie WUSSTEN, dass sie dies umsetzen? kann es sein, dass viele sich für dümmer halten als sie sind?

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