Frage von LatinoLingo, 150

Wieso vertragen sich meine Hunde nach der OP nicht mehr?

Hallo Leute,

ich habe einen AmStaff und einen Pitbull beide vertragen sich grundsätzlich sehr gut, nur der Pit Bull reagiert ab und zu aggressiv, wenn beide gefüttert werden. Warum das so ist, habe ich bis jetzt noch nicht erkennen können. Besonders weil das nicht jedes Mal vor kommt. Allerdings wurde das aggressive Verhalten in den letzten 4 Wochen häufiger (ca. 1x die Woche).

Mein AmStaff ist 2 Jahre alt. Der Pit Bull (Patterdale Terrier/Pit Bull Mix) ist 8 Monate alt. Abgesehen von dem Futter gibt es um nichts Streit. Weder um Spielzeug, noch um einen Schlafplatz. Wenn es zum Streit kommt, dann reagiert der AmStaff extrem unterwürfig, der Pit Bull extrem einschüchternd. Kamm aufgestellt, Zähne fletschend und extrem knurrend steht er vor dem Staff, der dreht sich weg und rührt sich nicht. Aber leider ist dieses absolut verängstigte Verhalten für den Pit Bull jedes Mal ein Trigger. Denn der Amstaff beruhigt sich dann für mehrere Stunden nicht mehr. Der Streit beginnt jedes Mal von vorne.

Jetzt habe ich allerdings ein richtiges Problem: Gestern wurde bei meinem Staff ein Zahn gezogen. Als ich ihn nach Hause gebracht hatte, hat er extrem eklig gerochen und war von der Narkose immer noch benommen. Zu Hause angekommen freut sich der Pit das mein AmStaff wieder zu Hause ist. Er leckt ihn ab, zuckt dann aber zusammen. Schnuppert, schnuppert, verspannt sich immer mehr und geht dann auf den Amstaff los. Kein festes beissen, kein Kampf um Leben und Tod, sondern dieser versuch sein Gegenüber einzuschüchtern. Ich habe ihn dann sofort ins separate Zimmer, damit sich mein AmStaff in Ruhe erholen kann. Aber auch heute Morgen, nach dem der Geruch fast völlig verflogen ist, reagiert mein Pit erst ängstlich und dann über aggressiv. Was soll ich nur tun? Hilft es, wenn ich beide mit dem gleichen Shampoo wasche? Ich mache mir grosse Sorgen um die 2.

Ich muss noch dazu sagen. Der Pit ist sehr, sehr unsicher. Geräusche lassen ihn bellen. Gerüche von fremden Tieren (Pferde, Kühe, Schafe usw.) lassen ihn regelrecht ausflippen. Deshalb habe ich auch gewusst, dass evtl. Probleme geben könnte, als ich den üblen Geruch von meinem Staff bemerkt hatte... Leider hatte ich dann auch recht. Ich habe gestern mehrmals gelesen dass man unsichere Hunde NICHT kastrieren soll. Und, wie solls anders sein, heute habe ich einen Termin zur Kastration. Aufgrund des Dominanz-Verhalten beim Futter, bin ich davon ausgegangen, dass ihm das helfen würde. Aber jetzt interpretiere ich sein Verhalten eher als Angst-Beissen und dann wäre das Kastrieren eher Kontra-Produktiv. Was soll ich machen? Ich habe wirklich Angst um das gute Verhältnis der beiden. Ich habe schon einige Lösungsanstäze für das Angstverhalten von meinem Pit. Ich war mit ihm in der Welpenschule. Jetzt gehe ich wieder mit ihm hin. Ich werde mit ihm durch die Stadt laufen und schauen dass ich ihm die Angst nehmen kann. Ich hoffe sehr ich bekomme das hin.

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Antwort
von adventuredog, 62

kleine Frage:

der 8monate junge Pit soll kastriert werden?  ist das eine behördliche Auflage oder wozu soll das gut sein. Mir erschließt sich der Sinn nicht.

Beide Rassen sind nicht unbedingt Rudeltauglich, sondern eher Einmannhunde. Kann es sein, das der junge Hund, der an der Schwelle zum Erwachsenwerden steht, sich seiner Kraft u Überlegenheit langsam bewußt wrid und Dich ganz allein für sich einfordert? Davon mal abgesehen, in der Natur werden schwache oder offensichtlich kranke Rudelmitglieder auch ausgestoßen. es gibt nur wenige Hunderassen, die ihren Familienrudelzusammenhalt u damit auch die schwachen Mitglieder pflegen. Diese gehören zu den Lagerhunden, eine andere Kategorie als deine halt.

Hinzu kommt die Unsicherheit des jungen Hundes. Vermutlich wurde er bereits beim Züchter nicht optimal (oder falsch) aufs spätere Leben vorbereitet?  Die Sozialisierung und Prägung in dieser Welpenzeit ist ausserordentlich wichtig für ein späteres reibungsloses Miteinander mit Mensch u Tier.

Du soltet dir einen Hundetrainer suchen, der sich mit Rudelhaltung auskennt und Ahnung u Erfahrung im Umgang mit diesen speziellen Rassen hat.

Sonst wird es über kurz oder lang zu einer Trennung der beiden Feinde kommen oder zu schlimmerem.....

ps. behandelst du eigentlich beide Hunde gleich? das wäre ein Fehler. Der ältere soltle unterstützt und bevorzugt werden, der jüngere darf sich nicht vordrängeln u sollte von dir in seine Schranken verwiesen werden. Grenzen setzen! Ängstliche Hunde brauchen mehr Sicherheit als "normale" - Regeln u Grenzen bieten diese Sicherheit.



Kommentar von LatinoLingo ,

Das der kleine Ängste hat ist ganz klar. Vorbei fahrende Autos lassen ihn panisch zur Seite gehen. Kühe beschnuppert er, sobald sie sich beweisen bellt er. Aber nicht dieses "ich bringe dich um" bellen, sondern dieses panische, aufgeregte bellen. Sicherlich ist es nicht förderlich für die Situation, dass mein AmStaff so ein ultra unterwürfiger Hund ist. Er hat wirklich nie, gar nie, nie gegenüber irgendjemand oder irgendetwas Aggression gezeigt und geht allem aus dem Weg (er hat sogar einmal einem Wildschwein in einem Park die Nase abgeleckt). Er ist wirklich ein super freundlicher Hudn (was dem Blödsinn und Mainstream Gedanken der anderen Antworten absolut widersprich) und möchte keinen Ärger. Wegen dem kastrieren bin ich so was von unsicher. Die einen sagen: Er ist Dominant. Lass ihn kastrieren (der AmStaff ist es übrigens nicht und es gibt gute Gründe das nicht einfach so zu machen @sunnyhyde) das hilft. Andere sagen: er hat Angst. Lass ihn nicht kastrieren, er ist ängstlich. Das macht alles nur noch schlimmer! Ich weiss es wirklich nicht. Ausserdem gibt es noch einen grossen Unterschied: Gegenüber anderen Hunden die ich treffe ist der Pit nicht aggressiv. Im Gegenteil. Er spielt gern und animiert sogar die anderen mit ihm zu spielen. Nur einmal gab es einen kleinen Zwischenfall: Ein Hund stand auf einem Hügel, hat meine beiden angestarrt, Rute nach oben, Kopf gesenkt. Da ist mein Pit nach vorne und hat ihn angebellt und verjagt (nicht gebissen!).

Kommentar von adventuredog ,

Hallo

zuerst einmal:

wer sind andere

 Dir fehlt m.E. eine Fachperson, die sich mit der Rasse u ihren Eigenarten auskennt. Der Züchter war es jedenfalls nicht, denn sonst hätte er dir nicht zu deinem noch nicht fertig erzogenen und viel zu jungen AmStaff einen Pit bull verkauft....

Es gibt ausser der Kastration noch die Möglichkeit den Suprelorin Chip zu setzen. lies mal hier:

http://www.tierarztpraxis-am-schlagbaum.de/hormon.php

das gäbe dir ein wenig Zeit, mit deinen Hunden zu arbeiten und zu einem Team zu werden.  Und : es ist nicht die endgültige Lösung!

Der Hund auf dem Hügel hat deine fixiert. Der Pit hat nur seine ihm gegebene Aufgabe ausgeführt: der andere muss weg.

DU musst schneller reagieren als der Pit, damit er merkt, DU führst und beschützt (!) das Rudel und nciht er. Gib ihm eine andere Aufgabe.


Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 29

eine OP und die damit verbundene ungewohnten geruche irritieren hunde und ihr zusammensein.

bei euch war aber schon voerher die sitaution nicht gut. es ist immer unklug sihc bevor der erste hund vollstaendig ausgewachsen und gut erzogen ist einen 2. hund zu holen. der abstand im alter bei deinen hunde kann sehr problematisch sein. 

der juengere hund kommt ja erst gerade in die pupertaet und dann kann es noch zu mehr konflikten kommen.

bitte hole dir einen guten gewaltfrei tranierenden hundetrainer ins haus, der dich und die hunde beobachtet.

schlimmstenfalls musst du dich leider von einem hund trennen! 

Expertenantwort
von Einafets2808, Community-Experte für Hund, 47

***der Pit Bull reagiert ab und zu aggressiv, wenn beide gefüttert werden. Warum das so ist, habe ich bis jetzt noch nicht erkennen können. ***

Wenn es ausschließlich beim füttern passiert , dann vermute ich das es Futterneid ist. Trenne die Hunde beim füttern und lass es nicht zu das sie da rum pöpeln, oder sich angehen. Oder füttere die Hunde so weit auseinander , das die Lage entspannt bleibt.

Du hast für Ruhe zu sorgen.

Dann der nächste Knall, der Hund ist noch verpeilt von der OP, du schaust zu wie ihm das abschlecken des anderen immer unangenehmer wird.

***Er leckt ihn ab, zuckt dann aber zusammen. Schnuppert, schnuppert, verspannt sich immer mehr und geht dann auf den Amstaff los.***

Sorry aber da hattest du ebenso einschreiten müssen.und den Lütten da weg holen müssen. Der andere kann nicht richtig kommunizieren, wegen den Narkosenachwirkungen hat vermutlich schmerzen und alles um ihn herum ist komisch.

***Aber auch heute Morgen, nach dem der Geruch fast völlig verflogen ist, reagiert mein Pit erst ängstlich und dann über aggressiv.**

Sorry aber kannst du überhaupt deine Hunde lesen und richtig einschätzen? Der hat schmerzen und will seine Ruhe haben vor dem.

Bei euch stimmt es hinten und vorne nicht ...
***Der Pit ist sehr, sehr unsicher. Geräusche lassen ihn bellen. Gerüche von fremden Tieren (Pferde, Kühe, Schafe usw.) lassen ihn regelrecht ausflippen***

wenn dein Hund bei solchen Reizen ausflippt , unsicher ist und bellt wie ein Irrer. Liegt das an dir und deiner Erziehung, sei mal eine anständige führende Bindungsperson, zeig deinen Hund das sie vor solchen Umwelteinflüssen und reizen keine Angst haben müssen. Schaffe positive Verknüpfungen und gib ihnen Sicherheit.

Aber wenn du die Hunde noch beobachtest , zuschaust bis es knallt, wundert mich das Verhaltens des Staffs und des pitts nicht wirklich.

Und kein Amt verlangt eine Kastration, völliger Quatsch. Schon garnicht in dem Alter.

Lass mal einen anständigen gewaltfreien Hundetrainer bei dir einfliegen, das du lernst wie du mit Hunden in Rudelhaltung umzugehen hast.

Bevor der Lütte richtig erwachsen ist, dann wird das kein Spaß mehr.

Nebenbei ein Vollbad hilft dir auch nicht weiter. Wenn Hunde stinken, kann das viele viele Ursachen haben. Schlechtes Futter, Hunde hat sich gewälzt, Analdrüsenprobleme, Probleme mit den Zähnen. Zahnfleisch oder Kiefer, oder zu häufiges Baden . Weil dadurch zerstört man die natürliche Talgschicht der Haut. Heißt die Haut muss häufiger Talg und Fett produzieren um die natürliche Hautflora wieder herzustellen, oder mangelnde Fellpflege.

Kommentar von LillyFee000 ,

dass kein Amt eine Kastration verlangt stimmt nicht. da wo ich gewohnt habe müssen listenhunde unbedingt kastriert werden um die illegale Zucht ( welpenhandel) mit listenhunden zu vermeiden. kannst ja selbst mal im Internet schauen

Kommentar von Einafets2808 ,

Ja aber laut Tierschutzgesetz, ist das Kastrieren ohne gesundheitliche Ursache nicht erlaubt. Das gehört wie das kopieren von Ohren und Rute zur verstümmelung.

Dann macht sich ja das Amt strafbar, wenn sie es von dem Halter verlangen.

Ist nicht einleuchtend.

Kommentar von Einafets2808 ,

Wenn nun der rüde vollkommen gesund ist, wird kastriert macht sich der Tierarzt strafbar.

Kommentar von Einafets2808 ,

Hab gerade diesen Artikel bin 2014 gefunden. Und dort steht das es nicht rechtens ist, was Ämter oder Tierheime zum Teil vorschreiben, das sie die Hunde mit 1 Jahr kastrieren müssen.

http://www.juraforum.de/ratgeber/tierschutz/kastrationspflicht-fuer-hunde

Kommentar von 2016Frank ,

Du nimmst ein einzelnes Urteil eines kleinen Amtsgerichtes als verbindlichen Präzidentsfall?

Kommentar von LatinoLingo ,

Ich danke dir vielmals für deine ausführliche Antwort. Aber du hast da einiges nicht richrtig gelesen. Das mit dem Futter. OK - Futterneid und es ist meine Aufgabe das zu regeln. Klar. Aber wie bei allem gibt es über ein Thema 1.000 verschiedene Meinungen. Ich habe die letzten Wochen den Ansatz versucht: Beide Füttern. Abstand ja, aber nicht zu weit. Wenn einer leer gefressen hat, den Napf wegnehmen. Funktioniert wohl nicht, da der Futterneid immer grösser wird.

Wegen dem Vorfall nach der OP: Mein Amstaff hat so reagiert wie immer. Er war weder aggressiv noch sonst irgendwas. Aber noch viel wichtiger ist: Mein Pit Bull hat sich gefreut seinen "Kumpel" wieder zu sehen. Aber als er ihn abgeschleckt hat und dann seinen Geruch war genommen hat, hat sich der Pit Bull immer mehr verkrampft. Dem AmStaff war alles egal. Sie wie ihm immer alles egal ist. Er ist ein sehr ruhiger, unterwürfiger Hund. Und zwischen dem freudig abschlecken bis zum Knall vergingen vielleicht 2 Sekunden. Natürlich habe ich reagiert. So nett deine lange Antwort auch ist, mir gefällt dein Tonfall nicht. Natürlich kann ich meine Hunde lesen. Und mein Amstaff hatte ÜBERHAUPT KEINE SCHMERZEN. Er durfte über Nacht im Schlafzimmer sein. Was er sonst nicht darf. Am Morgen hat er ganz freudig meine Hand abgeschleckt und meinen Papierkorb durchwühlt. Es ging im gut. Nur hat der Pit Bull wieder komisch auf ihn reagiert. So etwas gab es noch nie. Nach einem kleinen Zwischenfall nach der Fütterung haben sie sich nach realtiv kurzer Zeit wieder sehr gut verstanden.

Ja, du hast Recht, ich habe den Fehler gemacht seine Angst zu unterschätzen. Mir war lange Zeit nicht klar, dass sein bellen zu Hause (übrigens auch nicht ständig und bei jedem Geräusch) ein ernstes Zeichen für seine Unsicherheit ist. Ich werde daran arbeiten. Aber auch hier gibt es 1.000 Meinungen, daher würde ich dich bitten mir nicht grobe Dummheit zu unterstellen. Ich habe einiges Versucht. Nicht jeder Hund ist gleich. Und falls hier wieder das "Kampfhund" Image für das eine oder andere Abstempel-Decken geführt hat, hört bitte auf damit. Diese Hunde werden seit 100 Jahren nicht mehr für den Hundekampf gezüchtet. Es sind einfach nur Hunde. Es gibt in jeder Rasse unsicherer Hunde die dann auf Attacke übergehen. Irgendjemand hat hier noch geschrieben: Ein Hund der Angst hat geht nicht nach vorne. So ein Blödsinn... Aufgrund solcher Kommentare versuche ich das selbst zu lösen. Aber jetzt bin ich verzweifelt. Das muss ich zugeben. Ich brauche einen neuen Input. Ich hoffe du kannst mir diesen geben. Danke.

Kommentar von Einafets2808 ,

****ch habe die letzten Wochen den Ansatz versucht: Beide Füttern. Abstand ja, aber nicht zu weit. Wenn einer leer gefressen hat, den Napf wegnehmen. Funktioniert wohl nicht, da der Futterneid immer grösser wird. ***

Wenn einer schneller fertig ist, und der dann zum anderen läuft, musst du reagieren. Ein Abbruchsignal wie "nein" oder "lass es" muss da kommen. Wenn der Hund darauf nicht hört solltest du das Kommando besser festigen. Sowas muss genauso erlernt werden wie Sitz oder Platz. Gegenfalls Hunde in getrennte Räume füttern oder die Hunde Anleinen beim fressen. So würde ICH das regeln.

Schaffst du da Sicherheit, und die Hunde müssen das nicht selber regeln kommt da auch Ruhe rein.

***Mein Pit Bull hat sich gefreut seinen "Kumpel" wieder zu sehen. Aber als er ihn abgeschleckt hat und dann seinen Geruch war genommen hat, hat sich der Pit Bull immer mehr verkrampft.***

Nur weil sich der Jungspund freut muss das ja nicht für die anderen der Fall sein, der total benommen nach der OP ist. Ist doch klar das sein Kumpel anders riecht, mit dem Schmerzmitteln im Blut oder dem komischen Geruch aus dem Maul. Ich hätte den Jungen da überhaupt nicht hin gelassen.

***Aber auch hier gibt es 1.000 Meinungen, daher würde ich dich bitten mir nicht grobe Dummheit zu unterstellen. Ich habe einiges Versucht. Nicht jeder Hund ist gleich***

Das brauchst du mir nicht zu sagen. Deswegen rate ich dir zu einem Hundetrainer, der dich zuhause direkt vor Ort mit den Hunden sieht. Der kann dich korrigieren was du anders machen solltest. Ich habe in meiner Antwort dich in keiner Weise verurteilt weil du Listenhunde besitzt. Das gleiche Problem kann auch zwischen Chihuahuas vorkommen oder Labbis oder Goldis.

*** Es gibt in jeder Rasse unsicherer Hunde die dann auf Attacke übergehen. ***

Und genau das musst du lesen können und lesen lernen. Hunde kommunizieren mit ihrem gesamten Körper. Schonmal was über Beschwichtungsgesten gelesen, falls nein solltest du das nach holen.

Es gibt alleine 25 verschiedene Rutenstellungen die alles anderen Bedeutungen haben. Blick abwenden, Ohrenstellungen, Körperhaltung, Lefzen. Ich bin mir ziemlich sicher dein Ersthund hat schon weit aus vorher Signale gesendet , das er seine Ruhe haben will, und dein Jungspund hat das nicht kapiert. Die Freude, die Aufregung die Anspannung seinen Kumpel wieder zuhaben.

Und genau da musst du einschreiten und deinen Hund lesen können. Zudem ist der Jungspund im  pubertären Alter.  

***Das muss ich zugeben. Ich brauche einen neuen Input. Ich hoffe du kannst mir diesen geben. Danke. ***

Leider kann ich das nicht, da ich dich nicht kennen und nicht weiß wie du mit dem Hunden umgehst.

Wie reagierst du wenn einer der Hunde mit fressen fertig ist und will zum Napf?

Es scheint ja immer kurzzeitig zu einer Auseinandersetzung zu kommen.

Kommentar von LatinoLingo ,

Ich danke dir viel, vielmals für deine Antwort. Es gibt eine gute Nachricht, die ich schnell erzählen möchte.

Meine Partnerin und ich haben es gestern geschafft, dass die beiden wieder normal in einem Raum sein und zusammen gassi gehen konnten. Die Lösung war nicht mehr ganz so schwer, als
ich begonnen hatte den Pit Bull nicht mehr als dominant und aggressiv, sondern als unsicher zu sehen.

Als die beiden im Zimmer waren, lag der AmStaff ganz ruhig auf der Couch. Der Pit Bull lief hin, nachdem wir ihn aus dem anderen Zimmer gelassen hatten. Wieder begann er zu schnuppern, um dann sofort zu knurren. Der AmStaff bellte einmal kurz, das Knurren vom Kleinen wurde lauter. Daraufhin haben wir mit ruhiger Stimme gesagt: "Easy Oni. Das ist nur der Ecco". Man hat sofort eine Besserung gesehen. Als Belohnung haben wir ihn gestreichelt. Dann haben wir einen Ball genommen und diesen hochgehalten, einfach nur um seinen Fokus auf etwas neues zu richten. Den gleichen Effekt wollten wir beim AmStaff, also
Ecco, erreichen. Hat gut geklappt daraufhin haben wir beide gestreichelt und Oni (der Pit Bull) hat sich vor Ecco gelegt. Sie sind so eingeschlafen. Danach konnten wir mit beiden gassi gehen.

Als wir die beiden dann nicht mehr im Auge behalten konnten, haben wir sie zur Sicherheit getrennt. Als wir am Abend noch einmal mit beiden raus wollten, gab es leider wieder Ärger. Sie haben sich gesehen, beschnuppert und sind wieder in einen Kommentkampf geraten. Heute morgen haben wir beide abgelenkt, bevor es überhaupt zu einem Blickkontakt gekommen ist. Dieses Mal haben wir sie langsam mit Leckerli näher gebracht. Mir war auch wichtig, dass Ecco entspannt war. Ich hatte schon oft das Gefühl, dass seine übertriebene Unterwürfigkeit Oni provoziert. Das hat auch sehr gut geklappt. Gassi gehen war kein Problem. Immerhin schon mal ein Ansatz. Vielleicht riecht Ecco immer noch komisch durch die OP und Oni reagiert deshalb so unsicher/aggressiv auf seinen Geruch. Mit meiner Nase nehme ich allerdings keinen "ekligen" Geruch mehr wahr.

Zu dem Futter: Das Verhalten von Oni einzuschätzen ist sehr schwer. Er ist ein ängstlicher Hund. Das ganz sicher. Als er jünger war, hat er einmal vor Angst gepinkelt, als ein Traktor
an uns vorbei gefahren ist. Besonders Geräusche machen ihm grosse Angst. Wenn er die elekt. Zahnbürste hört, zieht er den Schwanz ein und verkriecht sich in eine Ecke. Allerdings ist sein Verhalten beim Futter dominant. Würde ich sagen. Das war in den letzten Wochen so:

Ich habe beide Näpfe in der Hand, warte bis Oni nicht mehr aufgeregt ist. Erst dann stelle ich Ecco den Napf hin. Dann laufe ich 3, 4 Meter weg, Oni läuft hinterher und ignoriert Ecco. Manchmal schaut er nach hinten, aber auf ein kurzes "komm" hin folgt er mir. Dann lasse ich Oni sitz machen und stell ihm den Napf hin. Ecco ist immer als erster fertig. Sobald er vom Napf geht, nehme ich den weg. Wenn Oni zu Ecco rüber schaut sage ich nein. Meistens läuft er jedoch zu Ecco hin, statt an seinem Napf zu bleiben. Ich sage dann auch sofort nein und schicke ihn zurück. Das hat eigentlich gut funktioniert. Eigentlich. Denn es war das letzte mal so. Näpfe waren alle weg. Beide hatten gefressen. Oni läuft zu Ecco. Ecco verkrampft. Oni starrt. Und jetzt kommt mein Hauptproblem: Ich kann die Hunde lesen, vielleicht nicht perfekt, aber ich bin auch kein völlig ahnungsloser Hundebesitzer. Ich hatte die Situation als gefährlich eingestuft, aber leider habe ich auch stets das Gefühl das meine Befehle Oni in solchen Situationen eher zum Angriff animieren. So auch hier. Ich sage "nein" und stosse ihn leicht mit dem Knie weg. Sobald die Berührung kommt springt Oni auf Ecco los. Und wieder gab es einen
Kommentkampf. Keiner von beiden hat jemals geblutet oder hatte gar tiefe Wunden. Aber es sieht schon sehr, sehr heftig aus und die Gefahr auf einen Verletzungskampf ist hoch. Was soll ich nur tun?

Das mit dem Beschwichtigungsgesten werde ich mir anschauen. Zu Ecco noch einen kleinen Nachtrag. Er besitzt keine Rute. Gar keine. Ihm musste diese amputiert werden, da er nur einen kleinen Stummel hatte den er nicht bewegen konnte. Der war ielleicht 8

oder 9 cm lang. Dadurch konnte er sein Geschäft nicht erledigen, bzw. hat alles rausgequetscht. Das macht natürlich die ganze Sache für meinen unsicheren Pit Bull nicht leichter. Allerdings ist er ja mit Ecco gross geworden und kennt es nicht anders. Oder?

Kommentar von Einafets2808 ,

Bitte was? Frank?

Kommentar von Einafets2808 ,

Ganz ehrlich ich lese das und fass mir gerade an den Kopf.

Was du für ein tam tam machst ist ja nicht mehr feierlich.

***Der Pit Bull lief hin, nachdem wir ihn aus dem anderen Zimmer gelassen hatten.***

Sorge dafür das der Lütte den anderen nicht  permanent beschnuppert oder belästigt. Der riecht den auch aus 5 km Entfernung. Oder auch aus 2 oder 3.

Jedes Mal dringt der Hund in den Individualraum des anderen ein, und du guckst zu und wartest, und reagierst dann wenn es zu spät ist.

Wenn beide Hunde schon angespannt sind, der ältere ist verunsichert und wird immer belästigt.

Mensch wach auf...und lass es nicht zu das der andere immer wieder in seinen Individualraum eindringt.

Wenn es Futter gibt, der eine ist fertig und er läuft zum anderen und schnuppert oder will zum Napf oder schlendert da rum Dann nicht warten sondern setze dein nein Durch. Nein ist nein. Nicht nein sagen Hund schleicht trotzdem um den Napf herum.  Wie sollen die Hunde lernen entspannt zu fressen , wenn du immer wartest. Sage nein, nimm den Hund bring ihn zu seiner Decke und dort hat er zu warten bis der andere fertig ist. Beide fertig Näpfe weg und gut ist.

Bei euch ist eine permanente Anspannung. Und das spüren die Hunde auch das beobachten von eurer Seite verunsichert die Hunde.

***Was soll ich nur tun?***
Endlich mal einen Hundetrainer beauftragen der zu euch nach Hause kommt. Oftmals reichen da 2-3 Stunden , wo er euch die Hunde beobachtetet und dir Tipps gibt. Oder bist du dir zu geizig mal Geld auszugeben?

So wie du das beschreibst wird das auf Dauer nichts und wenn es hetzt schon angespannt ist, es wird früher oder später knallen. Das versichere ich dir wenn du nichts änderst. Du musst die Hunde sogar räumlich trennen , das kann doch nicht sein.

Warum aussperren, der andere verbindet das mit Strafe und verknüpft das unter Umständen falsch und negativ mit dem anderen Hund. Bekommst du es nicht geregelt das der Jungspund des alten nicht mal in Ruhe lässt? Ball hoch heben, oder sonst was, sorry komisch Sachen die ihr da macht.

Ihr macht durch euer Verhalten das nur noch schlimmer. Besorgt euch jetzt einen Trainer und hört auf die Hunde auszusperren. Das ist doch keine Lösung.

Aufwachen!!!! Oder einen Hund abgeben..

Kommentar von LatinoLingo ,

Ok, ich nehme zurück was ich geschriebe habe. Ich danke dir NICHT für deine Antwort. Mit deinen Beleidigungen und deinem überheblichen Getue hilfst du Keinem. Ich suche Hilfe und du beschimpfst mich hinter vorgehaltener Hand als Volltrottel und das schon zum 2. Mal. Leute wie dich braucht es nicht - einen Text lesen kannst du ganz offensichtlich auch nicht. Das war schon beim ersten Post so und jetzt wieder. Oder du gibst dir einfach keine Mühe. Was auch immer... denn asoziales Verhalten legst du so oder so an den Tag. Dafür auch ein Beweis: Einmal schreibst du, ich soll dafür sorgen, dass der Kleine (und was ist Lütte überhaupt für ein dummes Wort?!) nicht in den "individual Raum" des anderen eindringen soll und dann meckerst du weshalb ich die beiden trenne. Wie soll ich dafür Sorgen das er nicht in seinen individual Raum eindringt, wenn ich schlafen gehe? Da ist dann trennen wohl die bessere Variante. Oder? Zumal jeder Ratgeber ganz klar sagt: "der Hund braucht einen Rückzugsort" - dahin habe ich beide hingehen lassen. Und das ich nach einigen Stunden normalen zusammen Sein der Beiden sie trenne, egal ob ich schlafen gehen muss oder nicht, und ich denen sozusagen jedem seinen Freiraum lasse, befürwortest du indirekt an der einen Stelle, nur um mich dann ein paar Zeilen weiter wieder als Idiot hinzustellen. Was soll ich jetzt machen? Dem AmStaff seinen individual Raum lassen? Oder soll ich sie nicht trennen? Und wenn ich sie trennen soll, wie soll ich das machen, wenn er ihn aus 3 km riechen kann? Noch mal, Leute wie dich braucht es nicht. Und mich dann noch als geizig beschimpfen. Gehts noch? Danke für gar nichts - oh, doch warte. Danke für deine Beleidigungen und für die gesteigerte Unsicherheit die ich jetzt dank dir habe. GuteFrage muss stolz auf einen "Experten" wie dich sein. In meinem Augen bist du einfach nur eine überhebliche, selbstgefällige Besserwisserin die hier ihren Frust raus lässt anstatt zu helfen!

Kommentar von Einafets2808 ,

Sorry was erwartest du denn von mir? Das ich in mein Auto springe und die kostenlose privat Stunden gebe? Was erwartest du bitte für Hilfe? Ich ja dir jetzt Tipps gegeben, zu der Fress Situation. Und dir den Rat and Herz gelegt einen Trainer zu euch kommen zu lassen. Wie soll man den Rest einschätzen können ohne dich mit den Hunden zu sehen. Du musst die Hunde räumlich trennen, das der ältere seinen ruhe hat. Das habe ich in keinem Satz so geschrieben. Lediglich bei der Fütterung , wenn es anders nicht geht. Aber du machst tam tam und probierst hier und da was aus.

***Mit deinen Beleidigungen und deinem überheblichen Getue hilfst du Keinem***

***nur um mich dann ein paar Zeilen weiter wieder als Idiot hinzustellen***

***Danke für deine Beleidigungen***

Wo bitte habe ich dich beleidigt? Kopiere rein? Weil das was du schreibst schlicht gelogen ist. Auch habe ich nicht geschrieben das du ein Idiot bist Du verwechselst die Wahrheit die ich dir versuche dar zu legen mit einer Beleidigung.

Ich kopiere :***In meinem Augen bist du einfach nur eine überhebliche, selbstgefällige Besserwisserin die hier ihren Frust raus lässt anstatt zu helfen!***

DAS IST BELEIDIGEND!!! Nur mal so nebenbei.

Du verstehst nicht worauf ich hinaus will. Fakt ist die Situation mit den Hunden ist so nicht tragbar.

***nicht in den "individual Raum" des anderen eindringen soll und dann meckerst du weshalb ich die beiden trenne.***
Du weißt was Individualraum ist oder ? Ich habe dir nur gesagt es wäre besser die Hunde während der Fütterung zu trennen nicht dauerhaft. oder ihn auszusperren. Nochmal wenn du nicht weißt wie du Hunde die Hunde auf abstand halten kannst ohne sie räumlich zu trennen. SCHAFF dir einen Hundetrainer an.

*** und was ist Lütte überhaupt für ein dummes Wort?!***

Ist eine andere Definition von Kind . In den Sinne meine ich deinen Jungen Hund.

Wenn ich ja so Asozial bin warum stellst du mir immer wieder fragen, was deine Hunde betrifft. Ich versuche dir die Augen zu öffnen, und antworte dir, was bekommt man hier , man wird beleidigend. Wenn du mit konstruktiver Kritik nicht umgehen kannst ist das nicht mein Problem. Ich Kann es sonst würde ich nicht weiter kommentieren.

Du hast mich asozial , überheblich beschimpft. Im Gegensatz zu dir war ich nicht beleidigend.

Nur nebenbei :-)

***Was soll ich jetzt machen? Dem AmStaff seinen individual Raum lassen? Oder soll ich sie nicht trennen? Und wenn ich sie trennen soll, wie soll ich das machen, wenn er ihn aus 3 km riechen kann?***

Sorry ich kann dir nicht mehr weiter helfen, hab alles geschrieben, so wie ich da regeln würde. ich bin ja in deinen Augen unnütz ,asozial und Leute wie mich braucht es hier ja nicht. also gutes Gelingen.

Wenn du mit Kritik in einem Frageforum nicht umgehen kannst tut es mir leid. Ich habe versucht dir dein Problem nahe zulegen.

Schöne Woche noch.

Kommentar von Einafets2808 ,

P.s ***Ok, ich nehme zurück was ich geschriebe habe. Ich danke dir NICHT für deine Antwort. ***

Auch das ist kein Thema für mich.

Kommentar von LatinoLingo ,

Du willst wissen, wo du mich
beleidigt hast? Hier:

- Ganz ehrlich ich lese das und fass mir gerade an den Kopf.

- Was du für ein tam tam machst ist ja nicht mehr feierlich.

- Oder bist du dir zu geizig mal Geld auszugeben?

- Ball hoch heben, oder sonst was, sorry komisch Sachen
die ihr da macht.

- Aufwachen!!!! Oder einen Hund abgeben..

Wie ich geschrieben, beleidigst du die Leute mit vorgehaltener Hand. Was noch viel, viel schlimmer ist einem direkt zu sagen, was man von einem hält. Und die einzige „Hilfe“ die du mir genannt hast war: Besorg dir einen Hundetrainer. Der Rest war nur abfällig. Du sagst ich soll dafür Sorgen dass der Kleine den Grossen in Ruhe
lässt. Du hast nicht geschrieben was ich machen soll, wenn ich schlafe gehe. Du hast nicht geschrieben was ich machen soll, wenn ich arbeiten bin. Gar nichts. Ich habe sie getrennt weil ich ins Bett musste. Was ist daran so schlimm? Nichts hast du dazu gechrieben. Du hast nicht mal gefragt warum ich sie getrennt habe. Stattdessen hast du mit deinen abfälligen Bemerkungen mich an den Pranger gestellt. Wo hast du geholfen? Sag mir das mal bitte.

Kommentar von Einafets2808 ,

Also wenn du diese Punkte als Beleidigung auffasst. Dann kann ich dir auch nicht helfen. Ich habe dich kritisiert in deinem Umgang mit den Hunden. Beleidigungen sind etwas anderes.

Ich wollte dir die Augen öffnen.

"""

Du suchst nach Rat: kurz und knapp mein Rat an dich besorge dir einen Hundetrainer. """"Statt du dich einsichtig zeigst und sagst "ja hast recht ich bekomme das alleine nicht hin, dann besorge ich mir einen Trainer"

Stattdessen kannst du Kritik nicht vertragen, damit sollte man aber umgehen können, wenn man irgendwelche Laien im Netz nach Rat fragt.

Wie soll ich dir sagen was du machen sollst, wenn du selber nicht klar kommt mit der Situation, oder wie soll ich dir helfen, wenn ich dich nicht mal sehen kann im Umgang mit den Hunden. Da sind so viele Faktoren wichtig.

Hast du beide Hunde von Anfang an?

Kommentar von LatinoLingo ,

Diese Worte sind auf jeden Fall beleidigend... aber egal. Habe keine Lust mehr zu streiten. Du kannst ja auch mal über meine Kritik nachdenken, wenn du willst. Natürlich mache ich irgendetwas falsch, aber das kann man einem auch netter sagen. Die Augen öffnen muss man nur jemanden der meint er mache alles richtig und nicht demjenigen, der nach Hilfe fragt - denke ich zumindest. Und natürlich werde ich mir einen Hundetrainer suchen. Aber bis dahin werden sicherlich ein paar Tage vergehen. Ich wollte nur einen kurzfristigen Rat, um die akute Situation zu lösen/entschärfen. Aber darauf bist du leider kein Stück eingegangen.

Der Pit Bull kam 1 Jahr nach dem AmStaff. Der war zum Zeitpunkt 1,5 Jahre alt.

Die Situation wird glücklicherweise von Tag zu Tag besser. Und eines habe ich durch meine Beobachtungen nun erkannt (ich mache mir wirklich Gedanken und ich versuche wirklich mein Bestes bis der Hundetrainer kommen kann):

Mein Pit Bull ist unsicher, ängstlich oder eine Mischung aus beidem. Das kann ich mit Sicherheit sagen, da er auf Geräusche sehr ängstlich reagiert, sowie auf andere Tiere (wobei in diesem Fall eher dieses aggressive Verhalten an den Tag gelegt wird) wie z.B. Kühe. Ich weiss jetzt  endlich weshalb er sich mit manchen Hunden sehr gut versteht und mit dem AmStaff in gewissen Situationen zusammen kracht: Er reagiert aggressiv auf ängstliche Hunde/Menschen. Es kam ab und zu vor, dass er Leute mit Gehstöcken, Regenschirmen und in ängstlichen Posen angebellt/geknurrt hat. Aber in der Hundeschule hiess es immer: Der ist noch Jung, der muss das noch lernen, bla bla bla. Kein Kopf machen... bla bla bla.

Ich habe mir den Kopf zerbrochen, warum in dem einen Moment die 2 fröhlich nebeneinander stehen und im nächsten die Fetzen fliegen. Gestern Abend habe ich dann beobachten können, was diese Aggression bei meinem Pit Bull auslöst. Sobald sich mein AmStaff verkrampft und diese, wie du es genannt hast, Vermeidungsgesten einnimmt, verkrampft sich der Pit Bull mehr und mehr, bis er explodiert. Es macht mich natürlich traurig dass mein Kleiner auf ängstliche Hunde mit Aggression reagiert, aber ich bin froh nun den Auslöser gefunden zu haben und mir mit prof. Hilfe diesem Problem entgegenwirken kann. Vielleicht hast du dafür einen Tipp?

Mein AmStaff wurde im Alter von 9 Monaten ziemlich heftig von einem ausgewachsenen Dobermann gebissen. Ich hatte Ecco an der Leine, auf einmal kommt ein Dobermann ohne Leine über das Feld angerannt. Dieser wurde NICHT von seinem Herrchen geführt und der Mann der mit ihm lief rief mir zu, den absoluten Klassiker, "der will nur spielen". Wollte er aber nicht. Er hat meinen Kleinen am hinteren Oberschenkel gepackt, ihn zu boden gerissen und durchgeschüttelt. Es ging sicherlich 3 Minuten bis der Typ es geschafft hat seinen Dobermann an die Leine zu nehmen. Es war echt übel, denn Ecco hat einfach nur geschrien und hat versucht wegzurennen. Er wurde nie aggressiv deshalb und ist immer noch freudig auf andere Hunde zugegangen, deshalb dachte ich, er hätte diesen Zwischenfall gut verkraftet. Aber vielleicht resultiert die Schockstarre doch noch von diesem Ereignis. Leider verstehe ich noch nicht welche Situationen Ecco so ängstlich reagieren lassen. Aber ich arbeite dran diese sofort zu erkennen.

Gestern konnte ich die Situation das 1. Mal sehr gut entschärfen, da ich langsam aber sicher verstehe worauf ich achten muss. Da ich jetzt weiss, dass diese "Schockstarre" von meinem AmStaff bei meinem Pit Bull dieses aggressive Verhalten auslöst, habe ich mich sofort vor den AmStaff gestellt und dem anderen verboten ihn zu fixieren. Er knurrte zwar, aber mit einem "nein" konnte ich ihn davon abhalten zu eskalieren. Und konnte ihn dazu bringen von Ecco wegzugehen.

Antwort
von sunnyhyde, 59

mal ehrlich..bei den beiden rassen musst du konsequent und erfahren sein..und die erziehung muss durch trainer mit dir und beiden hunden absolviert werden. zudem würde ich mal darüber nachdenken beide zu kastrieren, sie getrennt von einander zu füttern und das alles wirklich ernst zu nehmen

Antwort
von 2016Frank, 70

Habe ich das richtig gelesen und verstanden? Der 8 Monate alte Pitbull Welpe macht die Randale im Haus? Und Du vermutest Angst als Auslöser?

Angst zeigt sich normal nicht durch "nach vorne gehen". Das ist eher ein Dominanzproblem.

Ich würde die Kastration durchziehen in der Hoffnung, dass der Hund insgesamt dann ruhiger wird. Sich also auch die Problematik mit der "Angst" entsprechend positiv verringert.

Kommentar von inicio ,

kastration ist keine erzihungsmittel und macht auch nicht ruhiger!katration ist nur aus medizinischen gruenden erlaubt.

oft werden kastraten gemobt.

dein vorschalg ist wenig hilfreich!

Kommentar von 2016Frank ,

Naja, wenn Du meinst. Was gibt es denn für einen medizinischen Grund für eine Kastration bei Ebern?

Kommentar von Einafets2808 ,

So ein Quatsch. Kastration ersetzt keine Erziehungsproblem.

Eine Kastration löst höchstens sexuellen Ursachen, wie Hypersexualität oder wenn der Hund weg rennt wegen einer Hündin.

Das ist ein Erziehungsproblem vom Halter der Hunde.

Kommentar von 2016Frank ,

Ich spreche nur aus eigener, jahrelanger Erfahrung im Umgang mit oftmals recht problematischen Hunden. Die nach einer Kastration bedeutend ruhiger und ausgeglichener waren. Hormone steuern nicht ausschließlich den Sexualtrieb sondern beeinflussen auch weitere Verhaltensmuster, die oftmals zu Problemen führen.

Übertriebene Dominanz kann in manchen Fällen dadurch durchaus gemindert werden.

Ich möchte nicht in Abrede stellen, dass Du viel Erfahrung mit Hunden mitbringst und deshalb hier zum Experten befördert wurdest.

Allerdings habe auch ich meine Erfahrungen im täglichen Umgang mit Hunden gemacht und werde mir die nicht einfach weg argumentieren lassen.

Ich hoffe da auf dein Verständnis.

Kommentar von Einafets2808 ,

Definiere mal bitte Dominanz unter Hunden?

Schonmal was von den 3 Fs gehört? Hunde die Angst haben Freezen oder flirten . Bringt es nichts und der gegenüber lässt sich nicht beeindrucken, dann kommt es zum Fight.
Bei schlecht sozialisierten Hunden.

Gut sozialisierte gehen bei unangenehmen Situationen aus der Situation um so Konflikte zu meiden.
Ängstliche und unsichere Hunde gehen auch nach vorne, weil sie keine andere Kommunikationsmöglichkeit sehen, als den gegenüber auf abstand zu halten.

Deswegen gibt es auch Angstaggression, meist versucht man den Hunden beizubringen, Hey wenn du Schiss hast gehe nicht gleich in den Fight Modus sondern du kannst auch aus der Situation gehen.

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