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Wieso verstößt die Taufe nicht gegen das Grundgesetz?

gefragt von SickChickJaySickChickJay am 02.09.2009 um 19:09 Uhr

Ich beziehe mich damit auf
Artikel 4: Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich.
und
Artikel 140: Niemand darf zu einer kirchlichen Handlung oder Feierlichkeit oder zur Teilnahme an religiösen Übungen oder zur Benutzung einer religiösen Eidesform gezwungen werden.

Wieso verstößt denn die Taufe nicht gegen das Grundgesetz?
Nur weil die kleinen Kinder noch unmündig sind sollten die Eltern das nicht einfach so entscheiden dürfen. Immerhin lässt sich das ja auch nicht mehr rückgängig machen.

Kann ma denn da gar nichs tun, damit wirklich jeder - wie es ja auch im Grundgesetz vorgesehen ist - über seine Religion frei entscheiden kann?


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Alleyne
beantwortet von Alleyne am 3. September 2009 13:52
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im Prinzip hast Du Recht, so schafft man sich auch potenzielle Kirchensteuerzahler, weil nicht jeder entscheidet sich, mit 14 Jahren auszutreten.
Man wäre ja schön bekloppt in diesem Alter auf das viele Geld, das man zur Konfirmation geschenkt bekommt, zu verzichten. . . Hand auf´s Herz !
.
Ist man dann erst mal konfirmiert, ist das Thema Kirche vom Tisch.
Irgendwann hält man dann seine 1. Gehaltsabrechnung in den Händen und da ist dann halt Kirchensteuer drauf. Bumm... und??? Bis der jenige dahinter kommt und das tatsächlich realisiert oder überhaupt weiß, dass man auch austreten kann (viele wissen das nämlich nicht), hat die Kirche schon ordentlich Kasse gemacht. Schöne Sache sowas...
.
Würde sich die Tradition mit der Taufe und der Konfirmation zusammenlegen lassen und zwar auf das 15. Lebensjahr, in dem man selbst entscheiden kann. Und würde man nicht so reich beschenkt werden, würde es noch weniger Kirchenmitglieder geben.

Kommentar von bliksem am 15. September 2009 07:59

Ich z.b. Glaube nicht an die Co2-Religion. Ich muss trotzdem Ökosteuer zahlen. Aus der Kirche kann man wenigstens austreten!

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 18. September 2009 09:24

ich glaube kaum, dass das eine auch nur ansatzweise mit dem anderen zu tun hat...

Kommentar von Thunder1262 am 15. September 2009 18:11

KEINER ist gezwungen, seine Kinder Taufen zu lassen. Sicher können die Kinder sich dann selber aussuchen, ob sie zur Konfirmation, Kommunion, Hochzeit oder auch nie getauft werden. Wenn du nicht getauft bist, bist du Kofessionslos und zahlst keine Kirchensteuer. Und Bliksem, wenn du kein Motorisiertes Kraftfahrzeug oder Kraftrad fährst zahlst du in dem Sinne auch in dem Sinne keine ÖKO- Steuer. Wo sich keiner vor drücken kann, was aber längst überholt ist, sind die GEZ gebühren.

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 18. September 2009 09:26

natürlich ist keiner gezwungen, seine Kinder taufen zu lassen. Aber i.d.R. werden die Kinder im Babyalter getauft und da werden sie für gewöhnlich nicht nach ihrer Meinung gefragt. Und das war auch das Problem der Frage. Der getaufte hat keine Religions-Entscheidungs-freiheit. Erst mal wird getauft und wenn er will, kann er austreten. Streng genommen verstößt dies sehr wohl gg, das Grundgesetz.

Kommentar von euphonium am 21. September 2009 10:18

Du kannst um GEZ-Gebühren genauso herumkommen, wie um die Kirchensteuer, melde einfach alle Radio-, Fernseh- und Computergeräte ab und verkaufe sie, dann zahlst Du nichts an GEZ.

Kommentar von C353c985ad16c1e4cf9e01b1b3e6210fsmallAnnemaus85 am 25. September 2009 00:20

Klar kann man sich um die GEZ-Gebühren drücken. In dem man "keinen Fernseher hat".. ähäm. Studenten sind eh befreit. ;)

Kommentar von F00f90c9aa3fd7cd43cf9a9c0eb57b25smallSstar am 28. September 2009 18:14

Scheiß Cristentum (nicht Bös gemeint), Islamisten sind net so, über Juden weiss ich nichts. :P

Kommentar von jh47xxy am 10. November 2009 19:51

... aber bös geschrieben! Moslems streiten nicht so lange über Tatsachen - die Geschichte lehrt uns: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt! Glücklicherweise lehrt die Bibel so etwas nicht - nachzulesen in der Bergpredigt Jesu im Matthäusevangelium.

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 16. November 2009 10:20

Den Christen genügt das "wissen", dass der Ungläubige nach seinem Tod auf ewig in der Hölle leiden wird. Das ist sehr nett von ihnen...


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MarcSu
beantwortet von MarcSu am 2. September 2009 19:12
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Die Eltern haben das Recht, im Sinne ihres Kindes zu entscheiden bis zu dessen Volljährigkeit.

Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft kann sehr wohl rückgängig gemacht werden, durch Austritt aus der Kirche.

Kommentar von D679c4561184a77444647dbdc3fc71e3smallThorzton am 19. September 2009 13:07

Ausserdem wurde schon vor dem Christentum getauft

Kommentar von 7056f0b52168246611dc2c25fc1f6bccsmallRina1234 am 22. September 2009 20:12

woher weißt du das?

Kommentar von snoop27 am 23. September 2009 12:28

weil jesus getauft wurde, von johannes dem täufer.

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 05:59

aber jesus wurde als erwachsener getauft und er hat selber entschieden dass er getauft werden will!Nach der Bibel nimmt sich keine von den wichtigsten Religionen Deutschlands.

Kommentar von 68eb6c41e2eb03b6183a5b688050d5a3smallniaweger am 29. September 2009 03:02
@ MarcSu am 2. September 2009 19:12

.
> Die Zugehörigkeit zu einer Glaubensgemeinschaft kann sehr wohl rückgängig gemacht werden, durch Austritt aus der Kirche. <
.
Das ist allerdings nur die Kirchenzugehörigkeit, aus der man wieder rauskommt - im Allgemeinen auch frühestens im Alter von 14 Jahren (die meisten Eltern, die ihre Kinder als Säuglinge taufen ließen, stimmen einem Austritt vorher nicht zu), und ohne Zahlung einer Verwaltungsgebühr zwischen 20 und 50 € bleibst du dein Leben lang Mitglied, obwohl du niemals selbst einen Aufnahmeantrag gestellt hast - und getauft bleibst du dein Leben lang - damit änderst du nichts durch einen Kirchenaustritt.
.
Meiner Meinung nach sind viele Regelungen im Zusammenhang mit den großen Kirchen in keinster Weise verfassungskonform - jeder andere Verein muss sich um seine Mitgliedsbeiträge selber kümmern und darf es nicht einfach an Vater Staat abwälzen, und wenn ein anderer Verein darauf beharren würde, für deinen Austritt Geld zu verlangen, obwohl du eine derartige Verpflichtung niemals unterschrieben hast, dann würde dieser Verein vermutlich verboten.

Kommentar von mleyser am 29. September 2009 14:33

Falsch, ab 14 ist man religionsmündig! Bis dahin entscheiden die Eltern.

Kommentar von 9656864b2e4b55bbee4de57919bedc50smallgartenfee am 29. September 2009 16:45

na ja, aber bis dahin ist man durch die eltern, durch die kirche und das gesamte umfeld bereits derartig religions-indoktriniert, daß man vermutlich erst viel später auf die idee kommt auszutreten, wenn man bereits als erwachsener die ein oder andere erfahrung gemacht hat, die einen zweifeln läßt.

ansonsten ist es eben genau das problem. die kinder werden im säuglingsalter getauft, wo sie nicht entscheidungsfähig sind. und dann religiös erzoegen, bis sie nicht mehr selbst entscheiden können, da sie bereits geprägt wurden durch die kirche und ihren ganzen religionszauber. sie kennen es ja nicht anders und halten es daher für normal, daß es einen gott gibt usw. ein schlauer schachzug von den kirchen, die leute gleich von kleinauf so zu indoktirnieren. ansonsten würde vermutlich kein halbwegs intelligenter mensch so etwas glauben, was die kirche da von sich gibt.

Kommentar von Simple_avatar3smallKroetchen82 am 30. September 2009 18:35

Also ich verstehe die Freiheit des Glaubens so, dass jeder mündige Mensch das Recht hat seinem eignen Glauben zu praktizieren. Ich denke Kinder werden auf irgendeine Weise immer "indoktriniert", indem ihnen von Anfang an die Sichtweisen und Werte der Erwachsenen beigebracht werden. Und das ist gut so!

Jeder Mensch, und insbesondere Kinder, benötigen Bezugspersonen mit denen sie sich vergleichen, denen sie nacheifern oder sich von ihnen Abgrenzen können. Ohne diese Möglichkeiten werden Kinder zu sozialinkompetenten Wesen.

Also bestimmt das direkte Umfeld eines Kindes immer auch seinen Glauben oder Nichtglauben.

Wenn jemand ein Kind in die Welt setz, hat derjenige demnach meiner Meinung nach das Recht und sogar die Pflicht seinem Kind Wertvorstellungen und Sichtweisen nahezubringen. Selbst wenn versucht würde dem Kind viele verschiedene Wertvorstellung und viel Offenheit beizubringen, wird die Weltanschauung der Eltern (und später auch die der Freunde) immer gewichtiger bleiben.

Demzufolge ist es vollkommen egal ob die Eltern Ihre Kinder nun taufen lassen oder nicht. Jedes Kind hat durch seine Eltern eine gewisse "Vorbelastung". Taufe hin oder her.

Und da der Sinn einer Taufe nicht etwa der ist, das Kind in die Kirche eintreten zu lassen, um später Kirchensteuer von ihm verlangen zu können, sondern eben auch der, das Kind unter den Schutz Gottes zu stellen an den die Eltern nun mal glauben, so finde ich, ist das doch für Kinder ein sehr schönes Ritual.

Im Übrigen kenne ich genügend Leute die getauft sind, aber als Jugendliche nicht konfirmiert werden wollten. Die zahlen auch heute keine Kirchensteuer. Und genau so ist es doch auch gedacht. So lange das Kind selbst noch nicht entscheiden kann, entscheiden die Eltern was das Beste ist. Und Später wird der Jugendliche selbst noch mal gefragt. Ich weiß nicht was daran auszusetzen ist.

Ich kann mein Kind übrigens auch in jedem anderen Vereinen als Mitglied anmelden. Da sagt auch Keiner was gegen.


anonym
beantwortet von heikephs am 3. September 2009 07:21
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Du hast vollkommen recht!

Nach der Bibel ist das, was da in der Kirche veranstaltet wird, auch keine Taufe. Das ist eine Säuglingszwangsbewässerung zur Mitgliederrekrutierung, mehr nicht.

Taufe ist etwas ganz anderes. Lies es nach im Römerbrief, Kap. 6.

Kommentar von heikephs am 3. September 2009 07:28

Durch die Taufe bekennt jemand, daß er ein Sünder ist, daß er Strafe verdient hat, und daß Jesus Christus diese Strafe getragen hat - stellvertretend für ihn.


Das Untertauchen im Wasser ist ein Symbol für das Sterben mit Christus und das Auferstehen mit ihm. Können deshalb auch nur mündige Menschen begehen.


Faktisch passiert da gar nichts, die Taufe ist also kein "Sakrament" (heiligmachendes, das den Himmel öffnet), sondern einfach nur ein Bekenntnis - vor der sichtbaren und der unsichtbaren Welt.

Sie verpflichtet zu nichts und kann nicht als Mitgliedsausweis verlangt werden. Man kann auch nicht in eine Gemeinschaft hineingetauft werden. Das widerspricht der Bibel.

Kommentar von hansschorsch am 4. September 2009 18:05

Auch wenn baptistische Taufthesen 100 Mal wiederholt werden, werden sie nicht besser. Lest lieber das gute Buch von Lerle "Haben die Apostel Kinder getauft?" (Ergebnis: Ja, sie haben.)

Kommentar von heikephs am 5. September 2009 08:58

Ich gehöre nicht zu den Baptisten, deren Taufpraxis halte ich auch für nicht biblisch. Ich lese die Bibel und mache mir meine eigenen Gedanken.

Kommentar von hansschorsch am 19. September 2009 15:38

Taufe ein Bekenntnis? Und wie sah es bei den vielen Mitgetauften aus - im Haus des Gefängniswärters, die auf SEINEN Glauben mitgetauft wurden? Nirgends in der Bibel steht, dass die Taufe ein Bekenntnis sei, sie kann es zwar sein, sie muss es aber nicht sein. Aber fest steht: Sie ist ein Handeln Gottes am Menschen, dem auf den Leib zugesagt wird, dass Christi Kreuz und Auferstehung auch für ihn gilt. Also kein Bekenntnis des Menschen zu Gott, sondern ein Bekenntnis Gottes zum Menschen.

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 06:10

Taufe ist ein Bekenntnis die man SELBER(!!!!!) als erwachsener ablegt!!!heikephs hat vollkommen recht!

@hansschorsch sag mir bitte wo und wann baptisten die taufe 100 mal wiederholen????? ich glaube du hast dieses märchen irgendwo aufgegraben, das stimmt überhaupt nicht!

ich selber bin keine baptistin und sonst keine freikirchlerin aber ich habe auch die bibel gelesen.:-P


playswithwolves
beantwortet von playswithwolves am 2. September 2009 22:21
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Das tut sie. Das Problem ist, dass die Kirche und Religion in Deutschland eine Sonderstellung hat (siehe Narrenfreiheitsparagraph § 166 StGB). Alles wird beeinflusst (Politik, Wirtschaft, Bildung und Erziehung). Trennung von Kirche und Staat in Deutschland? LEERE WORTE - NIX DAHINTER

Kommentar von 2ab4e0d2e7990e3aadff5b3c7b2111b5smallQuandt am 17. September 2009 12:47

Nicht umsonst sind wir eines der wenigen Länder mit Zwangskollekte ...

Akičíta léga wazíyatataŋhaŋ ;-)

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 06:08

kirchen verstoßen doch durch das "gesetz der taufe" selber gegen die bibel. diese verlangt die taufe nur bei erwachsenen menschen, und diese sollen selber entscheiden wann sie getauft werden und ob. in der bibel steht nirgends von einem taufpaten das ist nur erfindung der pfarrer aus dem mittelalter geblieben damit sie nur noch mehr geld kassieren

Kommentar von Simple_avatar3smalllesewahn am 27. September 2009 21:22

Zwangskollekte??? Wo??? Wenn ich nichts in den "Klingelbeutel" schmeißen will, dann tue ich es auch nicht...

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 16. November 2009 10:21

Ähm -> Kirchensteuer??!!


Falbe
beantwortet von Falbe am 3. September 2009 07:34
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Die Kindertaufe steht so gar nicht in der Bibel. Es gab eine Kindersegnung,Jesus hat die Kinder gesegnet. Die Taufe kam erst wenn der Mensch sich bewußt,eindeutig dafür entschieden hat den Weg des Glaubens an Jesus Christus zu gehen. Auch dann war keine Vereins-Zugehörigkeit damit besiegelt. Das finde ich auch vollkommen richtig so.


Kommentar von hansschorsch am 4. September 2009 18:01

Es steht aber auch kein Verbot der Kindertaufe in der Bibel, im Gegenteil: Wer sich tiefer damit beschäftigt (traditionsgeschichtlich, judaistisch, patristisch, exegetisch), kommt zu dem Schluss, dass Kinder sehr wohl zu den Häusern, die getauft wurden, mitgezählt haben werden. Die Taufauffassung der Neuzeut (Taufe als bewusster Bekenntnisakt) ist ins Neue Testament hineingelesen und hat nichts mit dem kollektiven Denken der Bibel und der Beschneidung jedes jüdischen männlichen Säuglings am 8. Tag nach der Geburt zu tun, - Kol 2, 11 zieht direkt die Parallele zwischen Beschneidung und Taufakt.

Kommentar von heikephs am 15. September 2009 08:24

Nein. Direkt davor steht dieses:

8 Sehet zu, daß nicht jemand sei, der euch als Beute wegführe durch die Philosophie und durch eitlen Betrug, nach der Überlieferung der Menschen, nach den Elementen der Welt, und nicht nach Christo.

beschnitten am Herzen, d.h. am Herzen ist die Beschneidung (= das Bundeszeichen = "ich gehöre dazu") geschehen; danach kommt das Begrabensein in der Taufe - - - das sind zwei Paar Stiefel, das kannst Du doch nicht einfach als Begründung für das vorhergehende benutzen!

Hier steht eindeutig, daß man zuerst am Herzen beschnitten wird, und dann die Taufe kommt!

Vergiß auch nicht, daß Paulus diesen Brief an Glaubende schreibt, die erst geglaubt haben, und dann getauft worden sind!

Der Glaube kommt aus der Predigt, nicht aus der Taufe.

Kommentar von hansschorsch am 18. September 2009 20:07

Du setzst leider voraus, was du beweisten müsstest. Prof. Martin Luther überseht ihr Freikirchler ja sowieso, - der hat schon damals genug gute Gründe geliefert, warum die alten Traditionen der Kindertaufe bei römisch-katholischen und orthodoxen Christen richtig seien. Aber darauf wollt ihr ja nicht hören, ebensowenig auf die heutige neutestamentliche Wissenschaft. Warum reden wir überhaupt noch miteinander?

Kommentar von snoop27 am 23. September 2009 12:33

warum ihr überhaupt noch miteinander redet? weil vielleicht beides stimmt, bzw die bibel "ausgelegt" wird, und jeder ein anderes verständniss hat, da gibts nicht die ultimative wahrheit. bei uns in eine baptistischen gemeinde werden keine kinder getauft, allerdings kann man, wenn man als kind getauft wurde, seine taufe anerkennen (also quasi ohne erneut getauft zu werden in die gemeinde eintreten).

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 06:13

Gott sagt man soll tun was ER sagt und Martin Luther war auch nur ein Mensch.....der allergrößte Grund weswegen die Kindstaufe eingefügt war, waren die Kirchen die Geld brauchten. Jemals von Erroberungskriege gehört,Kreuzzüge usw? Die meisten wurden von Kirchenoberhäupte angezettelt, und dazu brauchte man ein Geld und Leute die mitkämpfen, mehr nicht. und das sage ich dir als NICHTfreikirchler. Ich konnte noch die Bibel lesen und Geschichte und KANN noch die reellen umstände sehen!!!!!

@snoop27 DH!

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 29. September 2009 17:39

Das sehe ich auch so.


damas
beantwortet von damas am 2. September 2009 19:10
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du lässt das mit der taufe und lässt das kind ein paar jahre später selbst entscheiden

Kommentar von lslya am 2. September 2009 19:11

das machen aber die wenigsten Eltern

Kommentar von 06485153d0047d9f506eff740e258fb2smalldamas am 2. September 2009 19:12

dann bleibt einem immernoch der Kirchenaustritt

Kommentar von lslya am 2. September 2009 19:23

Da ist wohl was dran. Wir haben das Problem auch. Mein LG möchte gern, dass unsere Kinder getauft werden, ich nicht. Meine Meinung dazu ist, dass sie das wenn sie alt genug sind und sich mit der Materie auseinander gesetzt haben, selber entscheiden können.

Kommentar von heikephs am 4. September 2009 08:45

Das ist auch der Sinn der Sache. Taufe bedeutet: Ich habe mich mit meinem ganzen Leben für Jesus Christus entschieden.

Wie soll man so etwas stellvertretend für jemanden anders sagen können?

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 06:14

aus tradition können grad eltern alles gg

Kommentar von Simple_avatar3smalllesewahn am 27. September 2009 21:31

ICH als bekennder Christ, als gläubiger Christ, MÖCHTE das auch meine Kinder diesen Glauben finden. Ich bin bereit dazu meine Kinder im Glauben zu erziehen. Ich versuche meinen Kindern den Weg zuweisen. Ich beantworte all ihre Fragen zu diesem Thema... sollte es aber dennoch so sein dass meine Kinder eines Tages sagen: Ich will das nicht, ich glaube nicht ich trete aus der Kirche aus, dann kann, muss und werde ich diese Entscheidung akzeptieren denn ich bin immer noch Mensch. "Tradition" verbinde ich eher mit den Eltern die Ihre Kinder taufen lassen, weil es einfach dazu gehört... (ach machen alle machen wir auch mal), aber die Kirche nie außer vll. an Weihnachten von innen sehen.

Kommentar von marsol28 am 27. September 2009 22:04

Eine tolle Antwort! Genauso sehe ich es auch. Wir haben unseren Sohn taufen lassen, weil wir ihn im Glauben erziehen wollen, denn die christlichen Werte sind gute! Sollte er später trotzdem einen anderen Weg wählen, dann muß ich dies akzeptieren. Die Kirchensteuer ist in meinen Augen übrigens kein aus dem Fenster geworfenes Geld! Denn all die caritativen Einrichtungen werden durch diese finanziert. Gäbe es die Kirche nicht, die sich auch dank Spenden dafür einsetzt, das die Straßen etwas freier sind von Gewalt ( jeder Jugendliche zählt), dann müßte der Staat mehr Steuern einziehen. Und diese Steuer müßte jeder zahlen. Die Kirchensteuer hat also einen tiefen Sinn!

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 29. September 2009 17:41

@ lesewahn:

Meine Eltern haben alles das getan, was du da beschreibst. Und trotzdem haben sie uns nicht "taufen" lassen.

Das hat überhaupt nichts miteinander zu tun!


gerhass
beantwortet von gerhass am 2. September 2009 21:42
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Du suchst da künstlich ein Problem. Dass Eltern für ihre Kinder Entscheidungen treffen, ist doch nicht ungewöhnlich, sondern der Normalfall. Es hat noch niemand bleibende Schäden davongetragen, wenn er getauft wurde. Derjenige, dem es nicht gefällt, kann es ja ab einem bestimmten Alter ändern.

Kommentar von heikephs am 4. September 2009 08:50

Doch: es gibt bleibende Scbäden.

Nämlich dann, wenn der Getaufte meint, damit habe er alles für sein ewiges Sellenheil getan. Pustekuchen - gar nichts hat er getan. Die Hölle wird einmal von Getauften wimmeln, die meinten, sie bräuchten Ihr Leben nicht Jesus Christus zu geben, weil der Pastor schon alles nötige für sie tut!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 12:13

Du vergisst, dass der gute Hirte jedem verlorenen Schaf nachgeht, bis er es findet. Ich kenne viele Menschen, die mehrmals die Chance hatten, bis sie sie endlich einmal ergriffen haben. Ich gehöre auch zu ihnen.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 12:57

Ja, natürlich. Solches tut Gott zweimal oder dreimal im Leben eines jeden Menschen.

Man kann aber auch sein Heil verscherzen - und es gibt leute, die Gott nicht mehr ruft, weil sie ihre Gnadenzeit aufgebraucht haben.

Irgendwo gibt es einen Punkt, von wo aus es kein Zurück gibt. Bloß wir Mneschen können es von außen nicht beurteilen, wann Schluß ist, deshalb dürfen wir nie einen Menschen aufgeben.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 15:46

Gott gibt nie einen Menschen auf. Aber wenn der ihm definitiv sagt "Lass mich in Ruhe, ich will nichts mit dir zu tun haben", dann achtet er dessen Freiheit.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 18:29

Richtig.

Kommentar von marsol28 am 27. September 2009 22:16

Richtig sagst Du! Ich stimme den Aussagen von Gritti auch zu! Ist es dann nicht an uns Erwachsenen ihnen den rechten Weg zu weisen, ihnen das Gute mit auf den Weg zu geben, Teil der Gemeinschaft zu sein? Ein Erwachsener der nicht getauft ist hat es viel leichter sich gegen den Weg mit Gott zu entscheiden. Wie hier so häufig zu lesen ist ist Gott out. Leider! Niemand der es nicht muß setzt sich in diesem Alter noch so damit auseinander, dass er sich taufen lässt, denn was andere denken ist viel wichtiger. Lasse ich mein Kind taufen, dann lege ich ihm nahe, sich mit dem Thema auseinander zu setzen, bevor es Entscheidungen trifft. Mein Kind wird mit mir sprechen, eine konstruktive Diskussion kann folgen! Ich kann ihm begründen, warum wir den Schritt gegangen sind, ihn taufen zu lassen. Mein Bruder hat sich sehr lange mit dem Thema auseinandergesetzt und ist für sich als einziger von 5 Geschwistern zu dem Schluß gekommen, das es nichts für ihn ist. Das ist es, was ich möchte. Mein Kind soll sich mit dem Glauben auseinandersetzen und nicht den bequemen Weg mitbekommen. In der Taufe gebe ich ihm also erst die Möglichkeit zu wählen. Bequemer ist es, nicht getauft zu sein und einfach im Strom mitzuschwimmen und es zu lassen. Gott gibt niemanden auf, nie!

Kommentar von 6fab6e29f953140bb8898d918e8c980bsmallPapillonBecky am 30. September 2009 16:45

Danke! Endlich sagt es mal jemand! Ich find diese Diskussion gut, wirklich... Etwas überflüssig, aber dennoch hat sie was.

Durch die Taufe wird man doch erst an dieses Thema herangeführt. Ich bin jetzt 16 Jahre alt, werde bald 17 und wurde mit 15 konfimiert. Nicht weil ich da schon gläubig war, sondern weil ich dachte: "Hey, da gibt es bestimmt noch einige Leute, mit denen du dich austauschen kannst... Vielleicht wirst du dadurch ja ein Stück gläubiger... Findest doch noch deinen 'Weg zu Gott und dem Glauben'" Wäre ich nicht getauft worden, hätte ich mich gar nichte rst damit befasst, dann hätte ich gesagt: "Gut. Ich bin jetzt Atheistin." EInfach weil ich vorher, bei all meinen Fragen, die meine Eltern durchaus versucht haben zu beantworten, so ist das nicht, aber das waren ewige Diskussion, niemand helfen konnte. Und zu meiner Enttäuschung auf mein KOnfirmantenunterricht nicht. ABER: ich habe mich mit dem Thema wirklich intensiv auseinandergesetzt in der Zeit. Ich weiß jetzt dass ich keine Atheistin bin, aber auch nicht gläubig. Sondern zum Agnostizismus gehöre.

Aber ich wäre niemals in Berührung mit dem Thema gekommen, wenn ich nicht getauft worden wäre als Baby und da bin ich mir relativ sicher.

Und selbst wenn man jetzt "nicht gläubig" ist, dann sollte man vielleicht doch nicht gleich total auf seiner Meinung beharren... Wer weiß schon was einem im Leben passiert und man wird plötzlich doch gläubig. Soll es alles schon gegeben haben. Manche Leute brauchen eben länger als andere.


Angel84
beantwortet von Angel84 am 3. September 2009 17:07
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Seltsamerweise gilt das Grundgesetz in vieler Hinsicht nicht so wirklich für Kinder... Beispiel: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Und? Das fängt zu Hause an, dass viele Kinder würdelos behandelt werden und geht oftmals in der Schule weiter... Ich gebe dir da recht. Denn es dreht sich schließlich nicht alleine um die Taufe. Es geht ja dann in Schule und Kindergarten damit weiter, dass je nach Art der Taufe auch noch konfessionelle Prägungen dazu kommen. In vielen Schulen ist es nicht mal möglich den Ethik-Unterricht vorzuziehen, solange man nicht aus der Kirche ausgetreten ist (dafür verlangen sie hier bei uns sogar noch eine beglaubigte Urkunde über den Austritt!). Mit anderen Worten... es ist nicht weit her mit "eigener Wahl", denn ein getauftes Kind wird notgedrungen in seiner "ertauften" Glaubensrichtung geprägt werden und bis es Interesse daran hat, sich über Information und eigenes Denken über andere Möglichkeiten zu informieren, gehen doch so einige Jahre ins Land...

Kommentar von marsol28 am 27. September 2009 22:19

Sind die christlichen Werte denn nicht ertsrebenswert?

Kommentar von 46c14679cca793845b8cafd6d9659db9smallAngel84 am 27. September 2009 23:12

Wieso muss ich dies als "christlich" deklarieren? Die Werte, die für jeden zählen sollten, haben nicht Christen "erfunden" und dafür braucht es auch keine Kirche...


Oliee8
beantwortet von Oliee8 am 2. September 2009 19:12
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säuglingsbeschneidung verstösst theoretisch auch gegen das gesetzt und trotzdem wird es gemacht / geduldet. Ich glaube so ist es bei der Taufe auch, Ausnahmeregelung.

Kommentar von hansschorsch am 4. September 2009 18:07

Sehr richtig!


anonym
beantwortet von ProfessorX am 22. September 2009 04:26
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Hallo sickChickjeck, also so gut all diese Antworten gemeint sind, so treffen sie nicht den Sinn. Es ist ganz einfach zuerklären: Mündigkeit! Das bedeutet das ebend Kinder einer gesetzlichen Schutzreglung unterworfen sind, demnach sind sie bis zum vollendeten 6.Lebensjahr nicht mündig-ergo nicht haftbar. Danach beschränkt und mit 18 volljährig- Das hat Sinn, denn in diesem frühem Alter kann kein Kind die Folgen einer Handlung voraus sehen-geschweige denn sofort reagieren! Mit 14 daef das Kind allerdingst selbstbestimmen ob es an religiösen Veranstaltungen beiwohnen möchte. Das schließt Religionsunterricht ein!


dasgibtstrafe
beantwortet von dasgibtstrafe am 26. September 2009 15:00
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gute Frage: ich habe ganz bewußt darauf verzichtet und lasse die Kinder selbst entscheiden, ich selbst habe mich auch erst im Erwachsenenalter taufen lassen


Chrissylicious
beantwortet von Chrissylicious am 2. September 2009 19:10
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Rückgängig machen ? Man kann ja immernoch aus der Kirche autreten !

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 2. September 2009 19:11

Ja aber dann ist ma immer noch Christ... Du wirst ja nicht exkommuniziert.

Kommentar von Simple_avatar2smallChrissylicious am 2. September 2009 19:13

Und dann ? Was ist der Nachteil, Christ zu sein ? Wenn du eine andere Religion wählen möchtest, dann musste eben zu einer anderen Religion konvertieren!

Kommentar von 1a11ef013d897a5d54699cd9b72513besmallPantex am 2. September 2009 19:13

Christ bist Du, wenn Du an Gott glaubst. Aus der Kirche austreten bedeutet im Prinzip nur, daß man keine Kirchensteuer mehr zahlt.

Kommentar von Simple_avatar2smallChrissylicious am 2. September 2009 19:15

Na also, wenn man aus der Kirche austritt und nicht an Gott glaubt - wo ist dann das Problem ?

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 2. September 2009 19:28

Dass Kinder 13 Jahre lang gezwungen werden können, einer Religionsgemeinschaft anzugehören, finde ich nicht okay.

Kommentar von 87659cf9337b5f07a504a64cf70e0ad8smallSolipsist am 2. September 2009 20:39

Das Problem? Das man aus einem Verein austreten musste, in welchen man nie eingetreten war.

Das nervt. Ist Würdelos.

Du würdest Dein Kind mit 3 Monaten doch auch nicht zum CSU-Parteimitglied machen oder?

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 3. September 2009 09:34

Wenn der Austritt wenigstens kostenlos wäre -.-

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 15:44

So weit mir bekannt ist, muss man es nur am Magistrat oder am Gemeindeamt melden.

Kommentar von Db987754eb3ea3a2253288958b9927d7smallUnchrist am 7. September 2009 23:02

Ich weiß es ja nicht so selbst (bin laut papieren russisch-orthodox... das heißt solange diese papiere noch existieren) und ich weiß es nicht wie es Bundesweit ist, aber mein Kumpel musste zahlen. http://www.kirchenaustritt.de/niedersachsen/ Gebühr: 24 €

Kommentar von heikephs am 4. September 2009 08:46

@ Sick Chick Jay:

Du bist erst dann Christ, wenn Du Dich dem Herrn Jesus Christus ausgeliefert hast.


Vorher bist Du allenfalls katholisch oder evangelisch. Das sollte man genau unterscheiden.


Eselin
beantwortet von Eselin am 2. September 2009 19:10
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mit 14 Jahren bist du religionsmündig und kannst die Entscheidung ändern oder eben in der Konfirmation (confirmare = bestätigen, festmachen) die Kindstaufe bestätigen und selbst ja zu Gott und der Kirche sagen

Kommentar von 9d8f8bb58712712489e2b128b69340e7smallAlleyne am 3. September 2009 13:42

man kann die Konfirmation aber auch mitnehmen und danach austreten - geht alles.


Pappelgrund
beantwortet von Pappelgrund am 2. September 2009 19:14
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Natürlich geht es mit dem "rückgängig" machen. Ich denke mal, dass Kinder bis zum 18. Geburtstag ausgeschlossen sind von der Kirchensteuerzahlung. Wenn sie dann volljährig werden, ein erstes eigenes Einkommen haben bzw. ihre erste Steuerkarte erhalten können sie entweder mündlich dem widersprechen oder einen kurzen schriftlichen Antrag an ihre Kirche senden, dass sie ab xxx kein Mitglied dieser Glaubensgemeinschaft sind. Da sie solche Entscheidungen eben erst mit der Volljährigkeit machen können und dürfen, bezieht sich der GG-Artikel auch nur auf volljährige und mündige Personen.


RosaSchwein
beantwortet von RosaSchwein am 2. September 2009 21:41
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Hierbei spielt der christliche Gedanke, "ein Kind in eine Gemeinschaft" bringen.. Ich verstehe den Aspekt, dass die Eltern eben entscheiden und es so manchem vorkommt wie Zwang. Jedoch werden dem Kind viele Möglichkeiten eröffnet, Teilhabe und wenige Jahre später aktive Teilnahme an Aktivitäten innerhalb einer christlichen Gemeinde. Aber genau aufgrund DESSEN kann es sich nachher ja bewusst dagegen entscheiden. Ich empfinde es nur als Gewinnung eine Horizontes!


Kommentar von heikephs am 4. September 2009 08:48

Taufe bedeutet aber etwas ganz anderes. Ob Du Dein Kind in eine christliche Gemeinschaft bringst, hat damit nichts zu tun. Unsere Kinder sind jeden Sonntag mit dabei bei den Erwachsenen. Deshab sind sie noch lange nicht getauft - und ob sie Christen werden, kann man auch nicht automatisch erwarten.

Kommentar von Nyalaana am 23. September 2009 15:12

Hmm, also wenn ich von meinen Eltern zur Taufe gebracht worden bin. Dann bin ich also weniger "gut "getauft als Du? Woher weist Du denn so genau was Taufe bedeutet?

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 24. September 2009 14:29

Nimm dir doch mal das ganze Neue Testament vor, lies es in einem Rutsch durch und achte einfach auf die Stellen, wo "Taufe" drin vor kommt.

Die schreibst du dir heraus und vergleichst sie.

Das ist immer das beste, finde ich.


anonym
beantwortet von Michel76 am 2. September 2009 19:11
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Was ist denn daran so schlimm, wenn man getauft ist, aber später nicht dem Glauben nachgeht? Spielt doch keine Rolle, ob ungetauft oder getauft. Oder behindert das irgendwie?

Kommentar von Ce2bf41320b276e70c4f370a886dec74smallSickChickJay am 2. September 2009 19:22

Laut Grundgesetz hat man aber doch nunmal das Recht, frei über seine Religion entscheiden zu dürfen. Allerdings gilt dieses Recht für Kinder anscheinend nur auf dem Papier...

Kommentar von Michel76 am 2. September 2009 19:45

Mit der Taufe wird den Kindern in keiner Weise eine Entscheidungsfreiheit genommen. Sie können noch immer wählen, wenn sie die nötige Reife dafür haben. Alles kein Problem. Lebt ein Kind irgendwie schlechter bis es 14 ist, wenn es getauft ist? Hat es irgendwelche Nachteile gegenüber einem nicht getauften Kind?

Kommentar von heikephs am 3. September 2009 07:36

Das Problem ist, daß Leute, die sich zu Jesus Christus bekehren, erstmal Probleme mit dem öffentlichen Bekenntnis haben, da sie meinen, sie seien bereits getauft.


Andersherum ist es ein Problem, daß manche Leute meinen, sie kämen in den Himmel, seien gerettet, nur weil der Pastor mit ihnen als Baby was veranstaltet hat.

Da wirkt die Taufe dann wie eine Schluckimpfung.

Diese Leute versäumen es, sich rechtzeitig um ihr ewiges Heil zu bemühen, weil ja schon "alles erledigt" ist...


Und das ist ein Riesenproblem, hier lädt die Kirche gewaltige Schuld auf sich!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 11:55

Hast du schon einmal was von der oft angebotenen Möglichkeit zur öffentlichen Tauferneuerung gehört, von persönlicher Annahme der empfangenen Taufe? Es ist IMMER notwendig, sich um sein Heil zu bemühen (Phil 2,12-13, es auch ganz bewusst anzunehmen und danach zu leben. Die Kirche hat sich schon weitgehend geändert.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 12:56

Ja, das ist doch totaler Humbug.

Entweder mit Bewußtsein getauft oder nicht. Das sind doch alles nur Klimmzüge, um Leute ruhigzustellen, die erkannt haben, wie verlogen die ganze Sache ist.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 15:52

Mir scheint, du trägst einen unüberwindlichen Hass im Herzen gegen jeden, der nicht deiner Meinung ist. Gut, dass Gott anders ist.

Schreib was du meinst, ich gebe keine Anwort mehr.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 18:37

Ich habe keinen Haß. Ich ärgere mich höchstens über die Leute, die ihre Macht ausüben, indem sie suchende Menschen sich hörig machen mit irgendwelchen Parolen, die nicht mit der Bibel übereinstimmen. Und indem sie allen mit Ausschluß drohen, wenn sie Lehren der Bibel glauben.

Du könntest ja mal Bücher lesen wie

http://www.efg-hohenstaufenstr.de/downloads/bibel/rkksakramentegnadenmittel.pdf

oder

http://www.cbuch.de/productinfo.php/info/p230Deppe--Sind-Sie-auch-katholisch-.html

oder

http://www.clv.de/index.php?sid=x&shp=oxbaseshop&cl=details&anid=1368&listtype=list

  • das sind alles sorgfältig recherchierte Bücher von renommierten Autoren, die sich mit der Lehre der katholischen Kirche beschäftigen.

Aber vermutlich wirst Du mit Deiner Einstellung auch solchen Leuten einen "Haß" unterstellen, weil sie Deine geliebte Mutter Kirche entlarven. Sorry, das ist ein bißchen kraß ausgedrückt, aber irgendwie müßte man Dich ja mal aufwecken...

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 24. September 2009 14:14

Leute, jetzt schreibt euch doch nicht in Rage wegen sowas!


anonym
beantwortet von Kellerassel am 2. September 2009 19:12
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Jedes so getaufte Kind darf, wenn es nun will auch wieder aus der Kirche austreten. Bei den Evangelischen ist es mit Vollendung des 14. Lebensjahres möglich.


anonym
beantwortet von Mummy26 am 2. September 2009 19:12
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es gibt ja sehr wohl die Möglichkeit..dem Kind die Entscheidung selber zu überlassen,ob es getauft werden möchte-welcher Religion es angehören möchte! Die sogenannte "Erwachsenentaufe"..wo der Täufling dann wirklich die freie Entscheidung hat..ob´er eben getauft werden möchte! Was ich sehr gut finde! Aber auch wenn man als Baby getauft wird,hat man doch immer noch die Möglichkeit,seinen Glauben zu "wechseln" und sich selber zu entscheiden,wenn man älter ist!


abiggi
beantwortet von abiggi am 2. September 2009 19:15
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ich weiss nicht, ob man hier irgendjemandem die Schuld zuschieben kann. Meine Meinung dazu ist, diese Taufe ist eine Idee der Kirche, und da kommt leider nicht immer Gutes bei raus. Man kann aber Gott sei dank wenn man älter ist, aus der Kirche austreten oder wechseln


Gritti
beantwortet von Gritti am 3. September 2009 00:09
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Du hast recht, SickChickJay, die Taufe kann einem niemand mehr herunternehmen, auch wenn man aus der Kirche austritt, bleibt man getauft. Aber man kann die Taufe auch - bildlich gesprochen - wie ein Weizenkorn in die Tasche stecken, es vergessen und vergammeln lassen. Aber dann hat man nichts von ihr, der Effekt ist als wäre man nicht getauft.

Ich würde meinem Kind nicht vorenthalten wollen, was es durch die Taufe bekommen kann. Ich rede ja auch deutsch mit ihm, und weiß gar nicht, ob es nicht vielleicht viel lieber eine andere Sprache lernen würde.

Kommentar von heikephs am 4. September 2009 08:51

Was bekommt das Kind denn durch die Taufe?

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. September 2009 17:44

Teil 1 Hallo heikephs,die Kindertaufe zeigt, dass die Heilsgnade ungeschuldet ist. Ein Kind sollte aber nur auf den tatsächlich vorhandenen Glauben der Eltern hin getauft werden. Da sich die Taufgnade nur entfalten und der Glaube = das Vertrauen des Kindes auf den liebenden Vater und Jesus wachsen kann, ist – wie du weißt - die Hilfe der Eltern notwendig. Sie müssen das Kind liebevoll versorgen, sie müssen ihm zeigen, dass es wertvoll ist. Sie müssen seine Fähigkeiten entdecken und fördern, damit es sich zutraut, etwas zustande zu bringen. Sie müssen ihm altersgemäße Verantwortung übertragen, sie müssen es Geduld und Versöhnungsbereitschaft lehren. Sie müssen ihm zu seinem Schutz auch Grenzen setzen, damit es wachsen und reifen kann. Und all das weniger mit Worten als mit dem eigenen Sein aus der Kraft der eigenen Taufe heraus.

Du wirst sagen: Ein neugeborenes Kind kann doch noch nicht sündigen, wozu braucht es in diesem Stadium schon Vergebung und Rechtfertigung? Das stimmt, bewusst kann ein Kind nicht sündigen, aber jedes Kind macht schon im Mutterschoß Erfahrungen, die es ängstigen. Es ist aufs engste mit der Mutter verbunden, und es gibt keine Mutter, die immer gut drauf ist, selbst dann nicht, wenn sie das Kind gewünscht hat.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. September 2009 17:48

Teil 2 Das Kind im Mutterschoß kann darüber noch nicht reflektieren, aber diese Eindrücke übertragen sich u.a. durch die Hormone (z.B. Stresshormone). Das Kind merkt, wenn die Mutter in Bedrängnis ist, es merkt, wenn die Umwelt gegen es ist und es reagiert entsprechend. Es merkt, wenn die Mutter schwer arbeiten muss und Sorgen hat. In ihm festigt sich die falsche Lebenseinstellung: „Leben ist hart und schwer, Leben muss verdient sein, ich bin eine Last, oder: ich muss das bringen, was sich meine Eltern erwarten, …..“ Und diese Einstellung führt zu Überforderung, zu Wut, zu Verweigerung, zu allen möglichen Sünden. Darum würde ich als Mutter dringend wollen, dass mein Kind durch die Taufe aus der Macht des Bösen befreit und in das Reich der Kinder Gottes versetzt wird. Natürlich ist es später, wenn das Kind selbst entscheiden kann, notwendig, dass es sich bewusst entscheidet, das für sich anzunehmen, was ihm in der Taufe geschenkt wurde.

Kommentar von heikephs am 5. September 2009 19:06

Ich befehle meine Kinder dem Schutz Jesu Christi an, und ich vertraue ihm, daß er das beste für die Kinder macht. So weiß ich, daß alles Böse an Jesus Christus vorbei muß, und er genehmigt nur, was gut für sie ist.

Ich habe den Eindruck, daß Du hier der Taufe einen magischen Einfluß beimißt. Die Taufe ist ein Bekenntnis des Täuflings, daß er sich zu Jesus Christus gekehrt hat.

Alles was Du sonst über Säuglinge schreibst, stimmt auch nicht ganz mit der Bibel ein. Der Mensch ist böse von Anfang an. Es wird nicht durch seine Umwelt böse gemacht. Das wäre Humanismus pur. Humanismus und Christsein schließen aber einander aus.

Die Taufe befreit auch nicht aus der Macht des Bösen - woher hast Du das nur? In der Bibel steht davon nichts!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 00:54

Teil 1: Hallo heikephs, halte es du, wie deine Gemeinde die Bibel auslegt. Meine Kirche lehrt es anders und ich habe Argumente dafür, die Taufe von Kindern unter bestimmten Umständen für gut zu halten, damit begehe ich kein Sakrileg. Dass ich der Taufe keinen magischen Einfluss beimesse, habe ich an anderer Stelle ausgedrückt. Natürlich muss der Glaube in jedem Getauften nach der Taufe wachsen und beim Kind sind die Eltern nötig, dass der Same der Gotteskindschaft, der in der Taufe eingepflanzt wird, gepflegt wird und Früchte tragen kann. Selbstverständlich habe auch ich mein Kind dem Schutz Jesu Christi anvertraut, …. so wie du es schreibst.

In Röm 6,3-4 steht, dass wir ALLE, die wir auf Christus Jesus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind (das bedeutet: hineingetaucht in deinen Tod, reingewaschen durch sein Blut, neu geworden), dass wir mit ihm begraben wurden durch die Taufe auf seinen Tod, und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue (wiedergeborne) Menschen leben.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 10:37

Ja, alles was ab Vers 11 gesagt wird, gilt eindeutig für Menschen, die als bewußtdenkende in der Sünde gelebt haben.

Und ich glaube nicht, was meine Gemeinde sagt, sondern ich suche mir meine Gemeinde danach aus, welche Wahrheiten sie vertritt - jedenfalls in den lebenswichtigen Dingen.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 11:28

Hallo heikephs, für das, was ab Vers 11 gesagt wird, sind wir als Eltern zuständig, es so zu leben, dass das Kind, das ja mehr mit den Augen lernt als mit den Ohren, das als lebendiges Vorbild vor sich hat. Dass es auch erlebt, wie die Eltern um Vergebung bitten, wenn sie gefehlt haben, das auch erlebt, wie Vergebung gewährt wird von Jesus und von den Menschen, so dass es das Leben in Christus vor sich hat und in sich aufnehmen kann. Ich betone noch einmal, dass ich für mein Kind wünsche, dass es von der ZWINGENDEN MACHT als Folge der Ursünde befreit ist. Damit es nicht unter einer Gesetzesfrömmigkeit zusammenbricht, sondern ihm in Christus ermöglicht wird, in Freiheit der Gnade Folge leisten.

Ich habe mir meine Gemeinde nicht ausgesucht – GOTT hat mich in die katholische Kirche berufen. Wenn – bildlich gesprochen – die „Kiste“ in dem Acker der Kirche auch schmutzig ist, der „Schatz“ ist dennoch in ihr verborgen und ich bin eingeladen, ihn auszugraben. Natürlich sind in der Kirche Sünder, aber gäbe es in ihr keine solchen, dann würde ich ja nicht hinpassen. Ich habe immer die Möglichkeit, meine Sünden zu bekennen und mich von Jesus reinigen zu lassen, und das tun die (meisten) anderen auch.

Ich verurteile nicht die Aussagen des kirchlichen Lehramtes, sondern denke im Licht des Heiligen Geistes darüber nach und finde unter seinem Einfluss die Begründung für das was es sagt, und was ich ohne Verrenkungen meines Verstandes annehmen und leben kann.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 00:58

Lt. Gal 3,27 haben alle, die auf Christus getauft sind, Christus als Gewand angelegt. Und wer in Christus (hineingetauft) ist, der ist (selbstverständlich!)eine neue Schöpfung ….. (2Kor 5,17) – Und das möchte ich, soll auch für mein Kind gelten.

Und Jesus sagt, lasst die Kinder zu mir kommen, hindert sie nicht daran, denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich (Mt 19,14). Er sagt auch gar nichts davon, dass der Mensch von Anfang an böse ist. In Mt 28,19-20 sagt er: ….. macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Alle Menschen – das gilt nicht nur für die Mission, sondern eben für ALLE.

Das Kind kommt mit einer gefallenen und durch die Ursünde befleckten Menschennatur zur Welt Ich habe nicht gemeint, dass das Kind durch seine Umwelt böse gemacht wird. Das Böse, das es erfährt, gibt allerdings den Anstoß zu seiner eigenen Reaktion, die auch (selbst)zerstörerisch sein kann. Und die Neigung dazu kommt ja wohl von der Ursünde, deren zwingende Macht durch die Taufe getilgt wird.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 10:51

Nein, so ist das falsch. "Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist ER treu und gerecht, daß er uns die Sünde vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit." Joh.brief

Jesus Christus alleine reinigt uns von der Sünde, nicht die Taufe!

Durch die Taufe wird lediglich bekannt, daß wir diesen Schritt getan haben!

Wir sollen alle zu Jüngern machen (und zu niemandem sagen: dich will Gott nicht haben) - und doch spricht er vom kleinen Häuflein, das sich herausretten läßt. Es werden eben nicht alle hören! Traurig und scheußlich, aber wahr.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 10:57

1.Mose 8:

...obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an...

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 11:36

Die Taufe ist ein Sakrament, und das bedeutet, dass Christus selbst durch dieses Sakrament handelt. Auch das Sakramentsverständnis der protestantischen Kirche sagt das. Nicht die Taufe als Ritus reinigt von der Sünde, sondern Jesus allein. Das ist ganz klar. Das Trachten des Menschen ist böse von Jugend an - ja, als Folge der Erbsünde ist der Mensch geneigt zur Sünde.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 11:46

Wir sind als Eltern dazu berufen, das Pflänzchen der neuen Möglichkeiten als Gotteskind, die unser Kind durch die Taufe empfangen hat, zu pflegen und so dem Kind zu helfen, dass es hört und sich auch tatsächlich retten lässt. Dass die als Ritus empfangene Taufe, die niemals die Chance hat, eine große Pflanze zu werden, niemand rettet, ist ja klar. Aber ich nehme die Taufe an als das, was sie in Wirklichkeit ist.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 12:52

Lies die Bibel bitte mal ohne den Leidfaden der katholischen Kirche, sondern einfach nur so, und bitte Gott, sie Dir zu erklären.

Die Taufe ist kein Sakrament. Davon steht nichts in der Bibel, das ist katholische und evangelische Irrlehre!

Es steht nirgendwo in der Bibel, daß die Taufe rettet!

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 15:41

Die Bibel hab ich zuerst gelesen und dabei den Heiligen Geist gebeten, sie mir zu erklären. Erst dann bin ich in die katholische Kirche eingetreten.

Was wir heute in der Bibel lesen, wurde relativ lang nach Jesu Tod und Auferstehung geschrieben, deshalb hat ja Lukas Augenzeugen befragt und ist allem sorgfältig nachgegangen. Es gab auch schon vorher schriftliche Zusammenfassungen, die nicht erhalten sind. Vieles wurde auch mündlich weitergegeben.

Das Wort Sakrament steht überhaupt nicht in der Bibel.

Es gibt also die katholische Irrlehre und es gibt die evangelische Irrlehre - wie gut, dass dir Gott die Wahrheit offenbart hat, und du sie uns nun verkünden kannst. Ich wünsche dir alles Gute.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 18:40

Das nehme ich Dir nicht ab, aber laß mal gut sein. Ein Tip noch zum Schluß: halte die Augen auf und prüfe alles an der Bibel - und zwar im Gesamtzusammenhang, nicht nur herausgerissene Worte. Gottes Segen dazu!

Kommentar von Charly1507 am 19. September 2009 02:11

"Sakrament" bedeutet auch nicht "rettende Heilstatsache". "Sakrament" bedeutet lediglich, dass eine Handlung von Jesus eingesetzt worden ist. In der Evangelichen Kirche haben wir zwei Sakramente: Taufe und Abendmahl. Beides rettet nicht. Aber beides versinnbildlicht die Gegenwart Jesu. Retten tut allein der Glaube an ihn.

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 19. September 2009 15:14

http://de.wikipedia.org/wiki/Sakrament

"An die formale Darreichung eines Sakramentes wird eine von Gott zugesagte, Heil bringende oder -fördernde geistige Wirkung geknüpft."

Davon steht nichts in der Bibel.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 24. September 2009 00:55

Hannipuepp@ Ein Sakrament ist ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare WIRKLICHKEIT.

Dass ein formal gespendetes Sakrament ohne den Glauben des Empfangenden (oder dessen glaubenden Eltern) wirkt, steht nirgends im Katechismus der katholischen Kirche. Aus der Bibel (Mk 5,25f) erfahren wir aber, wie in der Erzählung, wo die blutflüssige Frau durch Jesus von ihrem Leiden befreit wird, dass Jesus spürt, wie eine Kraft von ihm ausströmt, weil die Frau, die er ja noch gar nicht gesehen hatte, ihn von hinten im Glauben berührt hat. Er sagt: "Dein GLAUBE hat dir geholfen, .....". Andere hatten Jesus ja auch berührt, da ging aber keine Kraft von ihm aus. Und ohne Glauben wirkt auch kein Sakrament.

Jesus sagt auch ausdrücklich in Joh 6,48-58: "ICH BIN das Brot des Lebens, ..... wenn ihr das Fleisch des Menschensohns nicht esst und sein Blut nicht trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch, ...." Also ist das Essen und Trinken wichtig, wenngleich es ohne den Glauben, dass ich Jesus selbst als Nahrung für das geistliche Leben in mich aufgenommen habe, nutzlos ist.

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 24. September 2009 14:15

Ein Sakrament ist ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare WIRKLICHKEIT.

Ein sichtbares Zeichen für eine unsichtbare Wirklichkeit nennt man Symbol.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 24. September 2009 15:01

Wiki: Der Terminus Symbol (aus dem Griechischen: Etwas Zusammengefügtes) oder auch Sinnbild wird im Allgemeinen für Bedeutungsträger (Zeichen, Wörter, Gegenstände, Vorgänge etc.) verwendet, die eine Vorstellung meinen (von etwas, das nicht gegenwärtig sein muss)

Als Sakrament bezeichnet man in der christlichen Theologie einen Ritus, wie zum Beispiel die Taufe, der als sichtbares Zeichen beziehungsweise als sichtbare Handlung eine unsichtbare Wirklichkeit Gottes bewirkt, sie vergegenwärtigt und an ihr Anteil gibt.

Es geht nicht um eine Vorstellung oder ein Sinnbild, sondern um Wirklichkeit. Und der Ausdruck, dass das Sakrament eine Wirklichkeit Gottes bewirkt, ist missverständlich, da Gott wirklich ist und das im Glauben empfangene Zeichen (Sakrament) mich eben öffnet für die Wirksamkeit seiner realen Wirklichkeit in mir, die ich aber auch in meiner Freiheit zulassen muss. Gott ist absolut, er IST WIRKLICH.


Medusa88
beantwortet von Medusa88 am 3. September 2009 07:46
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Die Taufe ist schon eine Art kleiner Exorzismus! Bei jeder Taufe wird ein Exorzismus-Gebet gesprochen, das den Täufling den Mächten des Bösen entziehe! Ich halte nichts davon, da ich absolut nicht religiös bin.


Azizamasrya
beantwortet von Azizamasrya am 3. September 2009 07:50
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Genau aus diesem Grund gibt es in der Bibel eigentlich nur die Erwachsenentaufe. Das einzige Argument, das diejenigen haben, die Kinder taufen, ist, dass irgendwelche Leute sich - und ihr ganzes Haus - taufen ließen. Abgesehen davon, dass das Haus nicht untergetaucht wurde, ist das kein Beweis, dass da auch Babies zwangsgetauf wurden.

Kommentar von hansschorsch am 4. September 2009 18:12

Nein, es gibt nach der Bibel "nicht nur" Erwachsenentaufe. Luther hat sich gegen diesen Unfug vehement gewehrt, aber er wird seit 500 Jahren (solange gibt es Wiedetäufer) immer wieder verbreitet, leider durchs Internet am verheerendsten. Biblisch war es, ganze Häuser kollektiv zu taufen (Apg 16: Glaube (Singular) an den Herrn Jesus, so wirst du und dein Haus (Plural) gerettet. Zum Haus zählten gerade auch die, die nicht gehen konnten oder sprechen konnten (also Greise und Säuglinge), wie eine Untersuchung von Oscar Cullmann schon vor 60 Jahren zeigte. Eine genaue formgeschichtliche Untersuchung des Herrenlogions Mk 10, 14par zeigt, dass auch das Wort: Lasst die Kinder zu mir kommen... schon innerhalb der Evangelienüberlieferungen als Beleg dafür herhielt, dass die Taufe von kleinsten Kindern nach dem Willen Jesu Christi ist, ihm nicht widerspricht, am deutlichsten zeigt dies die Ausgestaltung in Joh 3, 3 und 5: durch Wasser und Geist, - hier ist das Wort, wie ein Kind zu werden, zur theologisch höchsten denkbaren Form stili siert worden. Wer nicht von neuem gezeugt wird... - Diese Andeutungen genügen hier. Ich habe eine 67 Abhandlung zur Verteidigung der Kindertaufe geschrieben.

Kommentar von heikephs am 5. September 2009 19:08

Das ändert aber nichts daran, daß die Taufe ein Bekenntnis ist - und das können einfach nur Menschen mit selbständigem Denken abliefern.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 01:05

Die Bußtaufe, die Johannes spendete war eine Bekenntnistaufe. In Apg 19,1f lesen wir, dass diese 12 Männer, die nur mit der "Taufe des Johannes" getauft waren, sich auf den Namen Jesu, des Herrn taufen ließen.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 10:47

Es gibt in der Apg verschiedene Sorten von Taufe. Leute, die Juden waren; Leute, die zum Mischvolk in Samaria gehörten; Heiden; und diese hier, die nur mit der Bußtaufe von Johannes getauft waren. Man muß hier sorgfältig unterscheiden und darf nicht alles durcheinanderwerfen.


Heute gehören wir alle eindeutig zur Gruppe der Heiden. Wie das geht, steht in Apg 10, 47+48: erst wiedergeboren durch den Geist, danach die Taufe.

Auch im Missionsbefehl Mt 28 findest Du diese Reihenfolge: macht sie zu Jüngern (= Nachfolgern, die gehorsam ihm nachwandeln) und tauft sie.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 12:15

Und die Heiden (Apg 13,48), wo alles schön der Reihe nach ging: erst hören, dann glauben, dann taufen - was glaubst du? Es wohl anzunehmen, dass sie das Heil nicht für sich behielten, sondern es auch für ihre Kinder annahmen und sie taufen ließen.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 12:50

Wieso ist das anzunehmen? Weil Du es so machst? Nein, danke, ich halte das andere für sinnvoller.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 7. September 2009 15:32

Das steht dir frei.

Kommentar von hansschorsch am 18. September 2009 20:11

Unfug. In Mt 28 heißt die Reihenfolge gut volkskirchlich: Machet zu Jüngern (altkirchliche Formel für zu Christen machen, sie taufen), indem ihr sie tauft und lehrt, alles zu halten. Erst Taufe (als Kind), dann Lehre (Konfirmation), genau wie es Juden bis heute machen. Eure postulierte Reihenfolge ist schlimmstes Gesetz, das dem Geist des Evangelium fremd und zuwider ist. Ihr versündigt euch am Geschenk der Kindertaufe.

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 19. September 2009 15:26

Falsch. Matthäus nach Luther:

"18.Und Jesus trat zu ihnen, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.

19.Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,

20.und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Du kannst doch nicht "gut volkskirchliches" als "original Bibeltext" hinstellen! Ich bin empört über solche Verdrehung!

Kommentar von hansschorsch am 13. September 2009 21:30

Falsch. Taufe ist kein Bekennenis (baptistische Verdrehung), sondern Handeln Gottes am Menschen, ob mündig oder unmündig (Luthers und ökumenische Lehrmeinung).


Eldor
beantwortet von Eldor am 3. September 2009 08:41
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Um unter den Schutz des Grundgesetzes zu fallen, musst du volljährig sein. Es ist genau, wie du sagst, Kinder sind "Eigentum" der Erziehungsberechtigten. Die Kinderrechte sind in den letzten Jahren zwar gestärkt worden (keine Prügelstrafe mehr), aber von Selbstbestimmung eines Kindes redet niemand.

Das sind alles jahrhunderte-alte Vorstellungen, die nicht so schnell verändert werden können. In Textform geht es schneller, aber die Wirklichkeit hinkt immer hinterher.

Im Übrigen habe ich deine Ansicht geteilt und mich nie für Kindertaufe eingesetzt.


Kitecat
beantwortet von Kitecat am 3. September 2009 09:50
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Ich denke es dreht sich hierbei auch um unsere Geschichte. 1. waren früher Kirche und Staat zwei getrennte Machtbereiche. 2. gibt es die Taufe sicher länger als unser heutiges Grundgesetz und diese Frage wurde offensichtlich nicht mit berücksichtigt. 3. dürfen Eltern frei nach ihrem Glauben ihre Kinder erziehen. Wie sich die Kinder nachher entscheiden, steht auf einem anderen Blatt. 4. Atheismus ist nämlich auch eine Glaubensrichtung und darf einem Menschen auch nicht aufgezwungen werden. 5. Bin ich selbst auch für die Glaubenstaufe. Aber Eltern sollen ihre Kinder nach ihrem Gewissen erziehen dürfen.

Kommentar von D51bc4792e2fbdc030a43ccfc39e153esmallKitecat am 3. September 2009 09:56

Ich hab was vergessen. Das mit dem rückgängig machen ist ja nicht nötig, es ist sowieso nur eine symbolische Handlung. Das einzige was sie zwingend einbringt ist, dass man als Erwachsener Kirchensteuer zahlen muss. Doch vorher kann man ja austreten.


gottesanbeterin
beantwortet von gottesanbeterin am 3. September 2009 09:52
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Ich denke, daß die christlichen Kirche, ganz besonders die römische Kirche noch in mehreren anderen Punkten gegen das Grundgesetz verstößt. Was die Taufe betrifft, verstoßen dann ja eigentlich die Eltern der Kinder gegen das Grundgesetz. Die Kirche hat halt ihre eigenen Gesetze und die sind hauptsächlich menschenverachtend.


DieDahlia
beantwortet von DieDahlia am 3. September 2009 11:09
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Ich denke ähnlich darüber, vor allem, weil davon nichts in der Bibel steht. In meiner Religion (Zeugen Jehovas) gibt es keine Babytaufe. Jesus wurde auch nicht als Kind getauft, sondern als er entscheidungsfähig war. So ist es auch bei uns. Ich hab mich mit 15 Jahren taufen lassen.


BartFreundlich
beantwortet von BartFreundlich am 3. September 2009 11:11
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viele entscheidungen liegen nun mal im ermessen der eltern. so wie du argumentierst, sollte es wohl verboten sein, unmündige kinder zu taufen? genau das steht aber in widerspruch zu dem von dir zitierten artikel 4.


GegenDenStrom25
beantwortet von GegenDenStrom25 am 3. September 2009 18:32
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Sehr gute Frage! Meine Eltern haben das so gemacht, dass sie gewartet haben bis sie mir die Entscheidung selbst zugetraut haben und obwohl ich sah, dass die Kinder aus meiner Klasse alle tolle Geschenke zur Konfirmation bekommen hatten, habe ich mich gegen eine Taufe entscheiden und bin bis heute sehr froh darüber. Ich finde es auch überhaupt nicht richtig, dass man für einen Menschen, der noch nicht selbst entscheiden kann, eine solch recht weitreichende Entscheidung fällt. Selbst als Eltern nicht. Ich finde das schränkt auch den von der Kirche und Bibel hoch angeprießenen freien Willen ein. Eigentlich ist es nicht richtig! Jeder Mensch sollte frei und selbstständig darüber entscheiden, ob und welcher Kirche er angehören möchte. Ich hoffe, dass unsere Generation mit dieser veralteten Taufe im Kinderalter Tradition bricht und den Kindern wieder ein bisschen mehr Freiheit und Rechte lässt, so wie ich es haben durfte. Ich bin übrigens in der Schule dann sowohl in den evangelischen und katholischen unterricht gegangen bevor ich mich entschieden habe, dass keine der beiden meine vorstellung von glauben vertritt.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. September 2009 17:52

Hallo GegenDenStrom, Mein Sohn - obzwar getauft - wollte bewusst nicht gefirmt werden, trotz toller Geschenke, die seine Altersgenossen erhielten. Einige Jahre später hat er aber selbst eine tiefe Glaubenserfahrung gemacht, und dann ging er auch zur Firmung. Er hat seine Glaubensentscheidung bis heute nicht bereut.


johmarie
beantwortet von johmarie am 3. September 2009 21:24
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mit niemand sind wohl eher größere menschen als taufbabys gemeint. und ich bin froh dass ich als baby getauft wurde. sonst müsst ich s ja jetzt nachholen.

die tradition ist nun mal so im christentum. das baby EMPFINDET diese zeremonie doch NICHT ALS ZWANG!! wie auch. es ist ein baby und möchte bei seinen eltern sein, was es wärend der teufe ist. ich verstehe also die frage nicht ganz.

wenn jemand etwas nicht als zwang wahrnehmen kann (aufgrund von babyalter) dann kann es sich doch auch nicht um einen zwang handeln. oder siehst du das anders? zumal das kind keinen schaden davonträgt.


anonym
beantwortet von Befra1980 am 4. September 2009 16:46
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Wenn alle ihren Glauben genauso ernst nehmen würde wie alle anderen zukunftsbetreffenden Entscheidungen (Schule, Ausbildung, Heirat etc.)würden sie sich dreimal überlegen welchen Glauben sie ihren Kindern mit "in die Wiege legen"! Darum finde ich die Handhabung der Taufe in meinem Glauben (Zeugen Jehovas) am Besten. Sobald jemand sich entscheidet Gott dienen zu wollen, gibt er sich Gott im Gebet hin und als sichtbares Zeichen läßt er sich dann taufen. Das kann unterschiedlichsten Altersklassen sein (z.B. Ich ließ mich mit 12 Jahren taufen, mein Bruder mit 19 Jahren usw.) Wenn er sich nicht dafür entscheidet dann ist das seine Entscheidung. Gott möchte, dass man ihm aus freien Stücken dient nicht aus Zwang. Ich habe auch Verwandtschaft die sich dagegen entschieden hat. Das akzeptieren wir natürlich auch (auch wenn man dann natürlich ganz andere Prioritäten setzt und andere Zukunftspläne hat).


anonym
beantwortet von hansschorsch am 4. September 2009 18:03
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Es ist kein Zwang, Kindern das Evangelium anzubieten, es ihnen zu predigen und in der Taufe zu schenken. Wer später nicht daran glaubt, hat auch keinen Schaden. Es obliegt der Verantwortung der Eltern, ob sie ihr abgelegtes Versprechen, das Kind christlich zu erziehen, halten. Man könnte ebenso das Gegenteil als Zwang betrachten , das Kind nicht zu taufen, ihm das Evangelium vorzuenthalten. Darum ist die ganze Fragestellung unsachgemäß.

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 29. September 2009 17:46

Meine Eltern haben uns das Evangelium nicht vorenthalten. Sie haben uns aber auch nicht "taufen" lassen.


anonym
beantwortet von hansschorsch am 4. September 2009 18:15
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Nimm / nehmt doch mich als Beispiel: Ich wuchs in einem völlig unchristlichen und kirchlich gleichgültigen Elternhaus auf - wie die meisten Klassenkameraden, obwohl ich getauft wurde. Ich bin heute unendlich dankbar für meine Kindertaufe, an der ich mich SEHR freue, dankbar Gott und meinen Eltern gegenüber, auch wenn sie mich ohne tieferen Grund taufen ließen. Wäre ich nicht getauft worden, wäre mir das Evangelium so nie gesagt worden, ich hätte keinen Lebenssinn im Religions- und Konfirmandenunterricht bekommen, ich hätte nicht Theologie studiert und wäre nicht Pfarrer geworden.Als Zwang aber habe ich es nie missverstanden

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 11:03

Das kannst Du so nicht sagen. Das Evangelium wird in der Mehrheit ungetauften Leuten gesagt...

Kommentar von hansschorsch am 18. September 2009 20:12

Das kann ich sehr wohl so sagen.


anonym
beantwortet von hansschorsch am 4. September 2009 18:26
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Das Grundgesetz sieht religiöse, sinnstiftende Erziehung sogar vor, - unsere Gründungsväter wussten noch sehr gut, warum sie nach dem Krieg bei vollen Kirchen sehr viel Wert darauf legten. Schlimmer als das, was du als "Zwang" schilderst, ist für mich jede Erziehung ohne Gott, jeder fehlende Gottesbezug im privaten wie politischen Leben. Es ist geradezu verantwortungslos, Menschen in die Welt zu setzen und ihnen NICHTS von Gott sagen zu können.


coeleste
beantwortet von coeleste am 7. September 2009 20:35
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diese frage ist echt gut. stimmt. das baby stört sich vielleicht am wasser.ansonsten blickt es eh nicht durch,was das ganze soll. ein komplett unvollkommener trost ist der katchumen u konfirmationsunterricht,wo der jüngling/jung-frau sich bewußt entscheidet für den gag aus seiner babyzeit. farce.


cita2609
beantwortet von cita2609 am 15. September 2009 22:27
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man kann zwar irgendwann mal aus der kirche austreten, aber als kind wird einem doch erstmal der glauben bzw die religion aufgezwungen. ich zahle im jahr alleine 500 euro kirchensteuer, würde sehr gerne austreten, aber dann brauch ich mein elternhaus nicht mehr betreten. ich zahle dieses geld doch eigentlich nur für eine geschichte die in einem buch steht.....wieviele tausend bücher mit geschichten gibt es und keiner kann mir beweisen das es gott wirklich gibt

Kommentar von Sarahsahara am 17. September 2009 07:33

ich bin ja selber chrsit aber kirchensteuer usw halte ich für keine ausbeute, und so unfreiwillig wie es bei dir ist, dann ist es recht nicht ok. ..heißt dass im prinzip zahlst du 500euro familen-eintritts-geld? bist du dir sicher dass sie so handeln würden?

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 29. September 2009 17:47

interessanter Gedanke!


anonym
beantwortet von Sarahsahara am 17. September 2009 07:28
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moralisch gesehn gebe ich dir voll recht, aber gesetzlich gesehn gilt hier glaub ich wirklich das gesetz der unmündigkeit des kindes lg s.

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 17. September 2009 08:04

Die Taufe ist an und für sich eine freiwillige Sache, die im Ermessen der Eltern liegt, die gemäß religiösen Vorstellungen halten. Ein wahrer Demokrat könnte sein Kind nicht taufen, weil er damit dem Kind eine religiöse Richtung vorgibt, die garnicht im Sinne des Kindes ist. Die Taufe sollte verschoben werden, bis der zu taufende Mensch so weit ist, aus sich selbst zu entscheiden, in welche religiöse Richtung er/sie sich entscheiden will. An dieser Art der Formulierung wird auch ersichtlich, das Religion etwas prägendes, einengenes hat, was eben nicht dazu beiträgt, dass der gläubige Mensch, letztlich das glaubt, was wahrlich wahr ist, Alle derzeitigen Religionen haben bitter versagt, weil es ihnen nicht gelungen ist, ihe Gläubigen so zu führen, das Frieden herrsche unter den Menschen und den Zweierbeziehungen. GALLARIAOY


anonym
beantwortet von heelman am 22. September 2009 12:11
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Grundgesetz - das Wort gibt es nur auf dem Papier!


anonym
beantwortet von isaay am 22. September 2009 20:45
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Ich denke, man darf sich ja erst mit 14 Jahren entscheiden, welcher Religion man angehören will. Davor wird man durch die Eltern bevormundet. Aber keiner nimmt einem später das Recht, einer anderen Religion beizutreten.


anonym
beantwortet von PoisonHeadcrab am 24. September 2009 13:24
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Genau DAS ist der Grund wieso heute immernoch soviele Menschen religiös sind... >.< Die Eltern trichtern ihren Kindern in jungen Jahren all den Schrott ein, sodass diese sich ihr ganzes Leben nicht davon trennen können...

Es sollte strengstens verboten werden, seine Kinder unter 16 Jahren irgendwie religiös zu beeinflussen!!! Dann ist hoffentlich auch schon in 80 statt in 1000 Jahren Schluss mit Religion...


anonym
beantwortet von Perle99 am 24. September 2009 14:52
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Hat mich zum Nachdenken angeregt.


anonym
beantwortet von caeci81 am 24. September 2009 23:20
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Na ja, vielleicht sollte man eine andere Frage stellen. Dürfen die Eltern ihrem Kind Eis zu esssen geben? Nur weil die Kinder klein sind, haben sie doch nicht das Recht dies zu tun. Verstößt das auch gegen das Grundgesetz (GG)? Menschen, die nicht in der Lage sind in Umfang eines Erwachsenen Entscheidungen zu fällen, unterliegen der Entscheidungsgewalt anderer Erwachsener. Diese Entscheidungsgewalt darf der Entscheidungsinhaber nur zum Vorteil und Wohle des Nichtmündigen ausüben! Wenn Eltern sich entscheiden ein Kind taufen zu lassen, hat davon noch kein Kind einen Schaden erlitten. Der Heranwachsende kann sich dann für oder gegen die ,,Clubmitgliedschaft" in einer Kirche entscheiden. Hier setzt der Freiheitsbegriff des GG ein. Alles andere sind -sorry- geistige Blähungen!


kikkerl
beantwortet von kikkerl am 26. September 2009 06:03
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lebt man in einer freichristlichen gemeinde, kann man selber entscheiden was man "werden" will und was nicht.

Die Kindstaufe selber ist auch eine Blasphemie genau wie der papst der oberhaupt der kirche ist! Die Bibel sagt nichts von einer Kindstaufe bei der die eltern entscheiden, sondern sie sagt dir als mensch du sollst dich selber zu gott bekehren und dann selber taufen lassen. was die Bibel von eltern eines kindes verlangt heisst sie sollen ein Bündnis mit Gott abschließen und dieses hat mit der Taufe absolut GAR NICHTS(!!!) zu tun, damit wird gemeint dass die Eltern das Kind im sinne gottes erziehen.

Und wieder haben die katholische und die Evangelische Kirche erreicht dass die menschen das wort "Taufe" falsch interpretieren.....

Kommentar von 8d755ac3d5bb9127d76fdc5e04308e45smallGALLARIAOY am 26. September 2009 06:18

Die Taufe ist kein Verstoß gegen das Grundgesetz! Es fragt sich natürlich, was diese Taufe überhaupt bewirken soll!?? Wird das Neugeborene dadurch ein besonderer Mensch!?? Was die dieversen Religionen der Taufe zumessen, ist nur eine Glaubensbekenntnis. Und >glauben heißt nur, etwas für wahr annehmen, ohne es zu wissen. Wenn DU ein Wissender wärest, würdest DU die Taufe ablehnen, weil sie mit diesem so genannten GOTT nichts gemeinsam hat. Mit anderen Worten, diesem so genannten GOTT interessiert diese Taufe überhaupt nicht, weil die Taufe zu keiner VERVOLLKOMMNUNG führt. Es gibt einen Hintergrund, dem wir irdischen Menschen, diese wundervolle Schöpfung verdanken, nur dieser Hintergrund ist nicht identisch mit den von den Kirchen postulierten GOTT. Wir, die GALLARIA OY haben unseren Sohn nicht taufen lasse, obwohl wir als Kind einmal von evangelish auf katholisch umgetauft worden sind, weil unser Sohn selbst entscheiden sollte, welcher Religion er angehören möchte, und welcher Religion er die Kirchen- bzw. Religionssteuer in den Rachen wirft. Du wirst an unseren Formulierungen erkennen, dass wir keiner Religion angehören, jedoch ein Dienender diesem so genannten GOTT gegenüber sind, in dem Sinne, dass unser Handeln dem GANZEN zu dienen hat. GALLARIAOY

Kommentar von 1f5d6f6f6e06100ebaafe13146e71ab0smallkikkerl am 26. September 2009 09:10

naaa schon wieder angriffslust??? kann über deine aussage wirklich nur den kopf schütteln. mir tut dein sohn jetzt schon leid....


ibicks
beantwortet von ibicks am 26. September 2009 12:11
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die christen sind schon immer dermeiinung, über JEDEM gesetz zu stehen, auch über ihren eigenen


FragMich24
beantwortet von FragMich24 am 29. September 2009 09:49
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Was denkst Du, welchen Schaden hat jemand, der als Baby getauft wird und als Erwachsener sich von jeglicher Religion freispricht ?


Pantex
beantwortet von Pantex am 2. September 2009 19:11
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Dte Taufe ist ja noch nichts Endgültiges.

Erst die Konfirmation, da wird man im Prinzip gefragt, ob man in dem Glauben bleiben möchte. Und mit 14 (etwa) kann man das selbst entscheiden.

Kommentar von heikephs am 3. September 2009 07:30

Man wird gefragt, ob man der ev. Kirche treu bleiben will. Nix mit Jesus.


iDyKy
beantwortet von iDyKy am 2. September 2009 19:11
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man kann den glauben wechseln und ausserdem lassen nicht alle eltern ihre kinder taufen uuund die eltern sind immer noch die vormünder^^ das heisst die dürfen entscheiden

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 3. September 2009 00:01

Eltern sind verpflichtet für ihr Kind zu entscheiden, wie sie überzeugt sind, dass es für ihr Kind gut ist.

Kommentar von heikephs am 3. September 2009 07:32

Aber nicht stellvertretend taufen. Jesus Christus ist stellvertertend für uns gestorben, und das bekennt ein Täufling, wenn er sich nach biblischem Vorbild taufen läßt.

Das kann man nicht mehr stellvertreten, das muß jeder selbst bekennen.

Kommentar von A4b059175127300492468658b3bb139csmallGritti am 4. September 2009 17:57

Natürlich können sich die Eltern nicht stellvertretend taufen lassen. Dennoch soll das Kind schon früh der Taufgnade teilhaftig werden. Da es in der Taufe auch den Heiligen Geist bekommt, ist dem Kind, sobald es dazu reif ist, bei seiner persönlichen Entscheidung sehr geholfen.

Kommentar von heikephs am 7. September 2009 12:54

Nein, die Eltern lassen das Kind "taufen" und geben stellvertretend ein Bekenntnis ab. Das ist nach der Bibel falsch.

Aufgabe der Eltern ist, für das Kind zu beten. Durch das Anhangen der Eltern an Gott durch Jesus Christus sind die Kinder geheiligt, aber noch lange nicht gerettet!

Kommentar von Charly1507 am 19. September 2009 02:05

Darf ich daruf hinweisen, dass es in der Bibel auch so etwas wie einen "stellvertretenden Glauben" gibt? Z. B. in der Begebenheit von den vier Männdern, die einen Gichtbrüchigen durchs Dach zu den Füßen Jesu niederließen. Dort heißt es: "als Jesus IHREN Glauben (den Glauben der Freunde) sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen ..." Ich sehe das auch so für die Taufe, dass Eltern zuächst stellvertretend für das Kind glauben. Das erleichter oft die Entscheidung für Jesus.


anonym
beantwortet von hansschorsch am 4. September 2009 18:51
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Noch ein paar Sätze aus dem Grundgesetz: Grundgesetz Artikel 3 (3) [Gleichheit vor dem Gesetz; hier: Verbot der Benachteiligung auf Grund des Glaubens] Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Grundgesetz Artikel 4 (1) [Glaubens-, Gewissens- und Bekenntnisfreiheit] Die Freiheit des Glaubens, des Gewissens und die Freiheit des religiösen und weltanschaulichen Bekenntnisses sind unverletzlich. Grundgesetz Artikel 7 Abs. 1 bis 3 [Schulwesen] (1) Das gesamte Schulwesen steht unter der Aufsicht des Staates. (2) Die Erziehungsberechtigten haben das Recht, über die Teilnahme des Kindes am Religionsunterricht zu bestimmen. (3) Der Religionsunterricht ist in den öffentlichen Schulen mit Ausnahme der bekenntnisfreien Schulen ordentliches Lehrfach. Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt. Kein Lehrer darf gegen seinen Willen verpflichtet werden, Religionsunterricht zu erteilen.


sincerelyfucku
beantwortet von sincerelyfucku am 4. September 2009 20:52
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wenn man groß ist und ein problem hat kann man ja aus dem glauben austreten also is des völlig egal.


Princesschina86
beantwortet von Princesschina86 am 15. September 2009 16:12
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Man kann ja aus der Kriche austreten...


paddy88
beantwortet von paddy88 am 20. September 2009 13:23
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weil man Aufgrund seinens freien Willens aus der Kirche austreten kann (soviel zu nicht mehr getauft sein-das ist ja sinn und Zweck der taufe-Mitglied einer Kirchengemeischaft zu sein....)würde ich mal sagen-denke auch gerade darüber nach^^.... und wer sagrt das man nicht über seine Religion frei entscheiden kann?..willst du einen Säugling nach 2 Wochen fragen, ob er gern katholisch oder evangelisch bzw. überhaupt gern getauft wäre? Oder wie?....


anonym
beantwortet von heelman am 22. September 2009 12:11
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Grundgesetz - das Wort gibt es nur auf dem Papier!


netty88
beantwortet von netty88 am 23. September 2009 15:49
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Ab einen bestimmten Alter kann der getaufte seine eigene Entscheidung treffen.


anonym
beantwortet von othmarli am 24. September 2009 06:56
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Als Ignostiker kann ich Dir folgendes sagen:

Wen interessierts?

Es ändert nichts, aber auch gar rein nichts.


anonym
beantwortet von PoisonHeadcrab am 24. September 2009 13:25
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Genau DAS ist der Grund wieso heute immernoch soviele Menschen religiös sind... >.< Die Eltern trichtern ihren Kindern in jungen Jahren all den Schrott ein, sodass diese sich ihr ganzes Leben nicht davon trennen können...

Es sollte strengstens verboten werden, seine Kinder unter 16 Jahren irgendwie religiös zu beeinflussen!!! Dann ist hoffentlich auch schon in 80 statt in 1000 Jahren Schluss mit Religion...


Arya20
beantwortet von Arya20 am 25. September 2009 12:38
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also ich finde nicht, dass das gegen das GG verstößt, immerhin kann eine Taufe doch rückgängig gemacht werden. Man kann wenn man älter ist aus der Kirche austreten oder zu einer anderen Religion konvertieren.. Also sehe ich da kein Konflikt mit dem GG.


anonym
beantwortet von mtbkaiser am 25. September 2009 16:22
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naja mann kann ja dann wenn man erwachsen ist die religion wechseln und das ist ja dann das selbe wie wenn man die taufe rückgängig macht


boldsandy
beantwortet von boldsandy am 27. September 2009 02:25
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wie auch immer, hat es jemanden schon mal ernsthaft Schaden zugefügt?


PinkToast
beantwortet von PinkToast am 27. September 2009 11:50
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oha...


Saahira
beantwortet von Saahira am 27. September 2009 21:51
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Diese Überlegungen kenne ich sehr gut aus eigner Erfahrung. Generell wollte ich meine Tochter damals als sie Baby war garnicht taufen lassen. Wollte das sie selbst später als "Erwachsene" entscheiden sollte ob und wenn welche Religion sie bevorzugt. Allerdings gab es in meinem Fall dann die ÜBerlegung: "Tu ich das meiner streng kath. Mutter an? Sie ist krank, sie hat Angst ihr Enkele würde "vor die Hunde gehen"denn genau so sieht sie es anscheinend.

Um meiner Mutter Seelenfrieden willen habe ich die Taufe damals durchgezogen und meine Tochter in dem Bewustsein erzogen sie kann jederzeit austreten bzw. sie kann die Religion ausüben und leben die sie präveriert. Es kommt nicht auf solche Dinge wie getauft oder nichtgetauft an sondern drauf WIE du dein Kind dann erziehst :-)

Komischerweise wollte sie die große Komunionfeier im Verwandtenkreis haben...klar es gibt ja viele Geschenke bei dem Anlass. Aber niemand hat sie überredet oder gezwungen Ministrantin zu werden, da gibts kein Geld oder sowas für....ich war überrascht und als Nichtkirchgängerin wohl auch nie dabei wenn sie ihr "Amt" ausübte, aber sie hatte bis vor 2 Jahren Freude daran. Ich als Freidenkerin in religiöser Hinsicht habe ihr keine Steine in den Weg gelegt, sie aber auch zu nichts gedrängt.

Es gibt immer Möglichkeiten ein Kind so zu erziehen das es sich selbst verwirklichen kann, hauptsache die Komunikation zwischen den Familienmitgliedern funktioniert.

Mache mit deinem Kind das was DU für richtig hälst, dann ist es auch richtig.


Diemona1982
beantwortet von Diemona1982 am 28. September 2009 11:42
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Ich weiß gar nicht wo ganau das Problem ist ehrlich gesagt. Eltern entscheiden ja auch in welchen Kindergarten das Kind kommt, auf welche Schule, mit wem es sich trifft... bis zu nem bestimmten Alter. Das hat ja auch Einfluss auf das Kind. Irgendwer muss ja Entscheidungen treffen. Und nur weil du nicht glaubst heißt es ja nicht dass andere das nicht sollen.

Kommentar von 73f9a07c5c076cff3ef98e296a9e7d1bsmallHannipuepp am 29. September 2009 17:50

Aber mit der Säuglings-"taufe"wird einem das ewige Heil versprochen und Kirchensteuer abgezogen - beides passiert bei den andern Sachen nicht, die du aufgezählt hast.


Lilotschka
beantwortet von Lilotschka am 29. September 2009 23:13
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Ich dachte immer, die Kindertaufe habe sich im MA etabliert aus der Angst heraus, das Kind/Neugeborene könne vor der Taufe sterben und somit nicht in den Himmel kommen. Und da die Kindersterblichkeit sehr hoch war. Auch heute gibt es ja meines Wissens nach noch die Nottaufe. Und was die Vereinbarung mit dem Grundgesetz angeht: Die Taufe ist ja nicht der einzige Bereich, wo Kinder nicht selbst entscheiden dürfen. Und es gibt gute Gründe dafür, dass Kinder noch in bestimmten als unmündig angesehen werden. gg Habe heute noch über das Thema Kinderrecht mit meinen SchülerInnen geredet... Meinungs-, Entscheidungs- und Informationsfreiheit... Aber Freiheit bedeutet auch immer Grenzen. Sonst wär's Chaos.


anonym
beantwortet von Tassie am 30. September 2009 22:50
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Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen, aber hat schon mal jemand versucht aus der Kirche auszutreten? Ich bin evangelisch und habe schon überlegt aus der Kirche auszutreten. Ich mache es nicht, weil ich dem Theater in der Familie und beim Pfarrer, bei dem man ja Vorsprechen muß aus dem Weg zu gehen. Ich glaube zwar an Gott aber nicht an die Kirche. Die Kirche ist meiner Meinung nach ein wirtschaftlicher Betrieb. Die Kirchensteuern werden wohl auch nicht zu 100% für gemeinnützliche Zwecke verwendet, ein großer Teil sind Gehälter der Angestellten in der Kirche. Bis heute habe ich noch keine Aufstellung gesehen, was für welchen Zweck verwendet wird. Warum kann ich mich nicht im Gebet zu Jesus bekennen? Außerdem steht in der Bibel, daß jeder nach seinem Gewissen gerichtet wird - somit kann man doch auch ohne Taufe in den Himmel kommen, oder warum soll jemand einen Nachteil haben, der noch nie was von Jesus gehört hat? Oder von seinem Umfeld einen ganz anderen Glauben indoktriert bekommen hat, dafür kann er doch nichts?!


anonym
beantwortet von trauerman am 2. Oktober 2009 17:22
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Die Taufe verstößt nicht gegen das Grundgesetz. Mit der Konfirmation bestätigst du eigentlich deine Taufe und entscheidest dich für die Zugehörigkeit zur Kirche und zum Glauben. Ich nehme an du bist konfirmiert oder hast die hl. Kommunion empfangen. Warum hast du sie nicht abgelehnt? Wegen der Geschenke? Du kannst immer noch aus diesem "Verein" austreten


anonym
beantwortet von Maik2 am 7. November 2009 23:18
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Selbstverständlich lässt sich die Taufe rückgängig machen. Glaube einfach nicht mehr an Gott, so einfach ist das. Ausserdem geht der Gesetzgeber bei Kindern davon aus das sie nicht wissen was sie wollen.Deshalb erklärt man sie ja für unmündig.


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