Frage von NataVioline, 17

wieso verlangt das jobcenter trotzdem diese maßnahme?

die mutter von meiner langjährigen schulfreundln ist seit viele jahren arbeitslos. sie hat seit 15 jahren eine putzstelle teilzeit. sie hat mir erzählt neulich dass sie beim jobcenter eine vereinbarung für eine maßnahme unterschreiben musste wenn sie es nicht gemacht hätte hätte das jobcenter geld gekürzt 20%. sie war also gezwungen zu unterschreiben.

was haltet ihr erstens davon?

zweitens: die mutter ist 50 jahre, gesundheitlich nicht eingeschränkt nur im reinigungsbereich darf sie auf ihre hände kein reinigungsmittel abbekommen weil ich verstanden habe das sie eine empfindliche allergische hände hat. aber vom arzt hat sie schon ein bericht bekommen. sie muss deshalb nur handschuhe tragen.

sie hat mir gesagt das die maßnahme diese woche angefangen hat. die geht 1 jahr lang. die ersten 6 wochen muss sie jeden tag 4 stunden bewerben und zwar nicht irgendein job sonder alles was sie ausüben kann. sie kommt nicht aus deutschland. hat also in deutschland keine ausbildung etc. gemacht ist seit 1999 in deutschland. seit dem arbeitslos. ihr mann eben so.

wenn 6 wochen rum sind muss sie dann jeden tag 8-15 uhr bewerben.

sie sagte mir das sie die bedingungen für 1 jahr schon heftig findet.

wie seht ihr das? wenn sie teilzeit arbeit hat wieso bietet man ihr trotzdem diese maßnahme an? welcher sinn steckt dahinter? ich meine sie hatte als sie nach deutschland kam die sogenannte einstiegsqualifikation gehabt da muss man quasi 6-9 monate sich bewerben bei ihr war das jeden tag 3-4 stunden glaub ich. sie sagte diese maßname (EQ) kommt nur 1x generell vor. wieso nach so vielen jahren noch mal so eine lange maßnahme anbieten??

danke im voraus

Antwort
von NameInUse, 9

Ziel ist, dass sie Vollzeit arbeitet und nicht mehr aufstocken muss. Wenn sie Vollzeit arbeiten würde, wäre sie auch entsprechend lange außer Haus. Wo sonst in der Welt bekommt man soviel Geld vom Staat wie in der BRD? Es ist unverschämt das als selbstverständlich zu sehen und sich dann auch noch belästigt zu fühlen, wenn man eine Maßnahme machen soll, die einen in Arbeit bringen soll, die vollzeit ist.

Kommentar von TitusPullo ,

wenn man eine Maßnahme machen soll, die einen in Arbeit bringen soll, die vollzeit ist.

Nur leider bringen die meisten Maßnahmen keine Arbeit.

Antwort
von DerHans, 9

Sie erhält Leistungen vom Staat und muss sich an die Regeln halten- 

Was soll daran falsch sein`?

Antwort
von Schnibbelhilfe, 8

Dann ist sie doch nicht arbeitslos wenn sie Teilzeit arbeitet ;-)

Mit dieser Maßnahme soll gelernt werden sich zu bewerben und alles was dazu gehört. 

Kommentar von NataVioline ,

doch arbeitslos ist sie, weil sie wohngeld bekommt. ihr mann lebt auch im haushalt der ist auch arbeitslos. zwischendurch zeitarbeitsfirmen macht er dann wieder arbeitslos. meine freundin also die tochter lebt auch im selben haushalt die hat im januar eine ausbildung beendet ist seit dem auch arbeitslos. ich denke das im gesamten haushalt ist jeder trotzdem vom jobcenter "abhängig". meine freundin sagte wenn man eine arbeit hat und je mehr man verdient umso mehr werden die einnahmen mit dem jobcentergeld "verrechnet". ich denke sie muss die maßnahme machen damit sie so viel einnahmen hat dass das jobcenter dann zum schluss weniger ausgaben hat so in etwa. siehst du das auch??

Kommentar von Schnibbelhilfe ,

Wohngeld bekommst du auch wenn du normal arbeiten gehst und eine Gewisse Verdienstgrenze nicht erreichst.

Ja logisch wird das verrechnet und man bekommt weniger von der Jobcom. Ist ja auch vollkommen richtig so.

Das Wohngeld wird ja auch nach dem Verdienst berechnet.

Ist vollkommen OK das die Jobcom das so macht. So werden die "Faulen Früchte" gezwungen sich einen Job zu suchen.

Vollkommen korrekt so. 

Antwort
von TitusPullo, 9

Die Maßnahmen vom jobcenter sind menschenunwürdig und reine Zeitverschwendung.

Dennoch sollte das Ziel sein auch ohne Geld vom Staat auszukommen, also sollte man sich schon um einen richtigen Job kümmern. In dem Alter natürlich nicht so einfach. Und ja auch ein Vollzeitjob ist keine Garantie nicht mehr auf Hilfe vom Staat angewiesen zu sein, leider.

Kommentar von NataVioline ,

zeitverschwendung? bitte erläutern :) zusammenhang?

Kommentar von TitusPullo ,

Nach 3 Maßnahmen die ich machen musste und rein garnichts gebracht haben kann ich das durchaus so sehen. Ich hätte auch einfach im Bett bleiben können, der Effekt wäre der gleiche.

Um mal ein Beispiel zu nennen: Obwohl ich Fachabitur habe, hat man mich in einen Kurs gesteckt wo Hauptschulniveau 7. Klasse unterrichtet wurde, in den räumlichkeiten bei Volkswagen :D Warum da? Keine Ahnung^^

Kommentar von NataVioline ,

Ok du sagst die Maßnahmen bringen in der Regel nix. Ich denke warum das Jobcenter das trotzdem macht weil du sagst die haben dich in Kurs hauptschulniveau gesteckt das ist nur damit die sehen das du was leistest egal ob was daraus wird. Solange du Bemühungen deinerseits zeigst sind die jobcom zufrieden. Ach das die Maßnahmen  nix bringen die jobcom kann diesbezüglich nicht hellsehen die denken es könnte was bringen aber Hellseher sind die nicht. Die meinen bestimmt trotzdem ist die Maßnahme einen Versuch wert. 100 % Garantie kann niemand geben nur wenn du elektrogerät oder haushaltsgerät kaufst kriegst du 100% 2 jahre herstellergarantie 😅😅😅😅

Kommentar von TitusPullo ,

Du hast doch keine Ahnung von dem Thema. Es gibt genug Menschen die deswegen an sich zweifeln und Depressionen bekommen es gibt genug Berichte darüber aber Hauptsache irgendeinen Schwachsinn schreiben.

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