Die Zeit läuft immer gleich. Aber alles was du vor dir hast, dauert lang (so fühlt man) Aber schau zurück, dann denkst du, mann, wie schnell ist das vergangen.

Wahrscheinlich, weil man nicht mehr so sehr darauf wartet, endlich erwachsen zu sein.
pfefferminzwind am 14. Juli 2009 14:15 schöne Antwort.
Weil die Tage sich anders gestalten...man hat mehr Termine...mehr Verpflichtungen und muss sich die Zeiten selbst einteilen...

Die Zeit vergeht subjektiv wahrgenommen schneller, weil sich im Alter immer mehr Routinehandlungen einstellen, deren zeitliche Abläufe man nicht mehr bewußt wahrnimmt. Neue Erfahrungen, die man intensiver erlebt und wahrnimmt, auch in ihrem zeitlichen Ablauf, werden immer seltener.

finde ich eigentlich nicht. Aber vielleicht, weil das Lebensende absehbar ist und Freunde um einen herum sterben. Dadurch wird einem das Ende noch deutlicher und man hat das Gefühl, immer weniger Zeit zu haben.

Meint man nur,früher erlebte man mehr,Heute wartet nur noch der Friedhof!

sei mir nicht böse, die Zeit ist nicht alters abhängig. Sie verläuft an sich konstant. Gut je weiter du vom Erdkern weg bist, desto langsamer schon, aber sie wird nicht schneller, nur weil man älter wird. Wie soll das sonst funktionieren, wenn ein alter und ein junger Mensch gemeinsam losgehen, müßte der ältere ja viel früher ankommen. (aber in der regel ist der älter sogar langsamer, was aber eine Alterserscheinung ist)

Das was du an Zeit noch vor dir hast, ist/wird deutlich weniger als das, was du schon hinter dir hast. Darum erscheint es dir so, als verginge die Zeit schneller. Es gibt eine Formel dazu, die hab ich aber nicht - es gibt ja nichts, was heutzutage nicht wissenschaftlich besprochen wird :-))
Du hast also recht mit deiner Frage - es ist eine Frage des Standpunktes

Ehrlich gesagt ist mir das auch schon aufgefallen. Vllt. weil man als Kind mehr Freizeit und langeweile hat als im Berufsleben.
Weil man selbst im Alter langsamer wird, und somit das Gefühl hat, in der selben Zeit nicht mehr gleich viel zu schaffen! Ist aber nur in der Wahrnehmung so, die Zeit läuft nicht wirklich schneller!

Das ist ein rein subjektives Empfinden... begründet unter anderem dadurch, daß man sich weniger langweilt, daß man mehr Pflichten hat, daß man Zeit für sich regelrecht einplanen, und sie sich nehmen muß.
Man kann nicht mehr in den Tag hineinleben, und bekommt das Gefühl, die Zeit vergehe wie im Fluge.
Das liegt an der Relativalterung. Wenn DU 10 Jahre alt bist ist 1 Jahr 10% Deines Lebensalters und enspricht ca 10% Deiner Erfahrungen. mit 50 Jahren ist ein Jahr nur noch 2% Deiner Erfahrungen. Deswegen meinst DU ein Jahr ist im Alter kürzer. Dadurch verändert sich die Zeit natürlich nicht absolut sondern nur relativ auf Dein Lebensalter.

die Psychologin
http://www.google.de/search?hl=de&q=+Dinah+Avni-Babad+&meta=
Schnulli00 am 14. Juli 2009 14:19 und ihre Arbeit dazu

Mit Routine scheint die Zeit schneller zu vergehen Wir alle kennen dieses Phänomen: Je älter wir werden, desto schneller scheint die Zeit zu vergehen. Wie kommt das bloß? Ganz einfach, sagen Zeitforscher: Kinder und Jugendliche haben ein ganz anderes Zeitempfi nden. Anders als Erwachsene müssen sie ständig etwas für sie Neues ent- decken und verarbeiten. Das erfordert eine ständige Aufmerksamkeit, die Zeit scheint dadurch langsamer zu vergehen. Sobald wir das Erwachsenenalter erreicht haben, kehrt sich dieses Empfi nden um. Wir verfügen über eine Vielzahl von Erfah- rungen, diese sind wichtig und geben uns Sicherheit - aber sie lassen auch zu, dass mehr und mehr Routine einkehrt. Routine vermittelt uns das Gefühl, als würde die Zeit schneller vergehen. Plötzlich scheint die Zeit viel zu kurz für all die Dinge, die wir uns noch vorgenommen haben. Je mehr Pläne und Ziele jemand hat, desto schneller scheint ihm die Zeit davonzu- laufen. Wer mitten im Berufs- und Familienleben steht, hat den Eindruck, dass die Zeit nur so davonrast. Hektik und Stress verstärken diesen Eindruck. Mein Rat: Schalten Sie einen Gang runter und nehmen Sie sich bewusst Zeit für sich, lesen Sie ein gutes Buch oder gönnen Sie sich eine Pfl egestunde. Ihr Tagesablauf lässt dies nur selten zu? Dann nehmen Sie sich ein Vorbild an den Kindern: Staunen Sie über die kleinen Dinge, wie das Rot der letzten Beeren in den Hecken oder die Eisblumen an der Fensterscheibe. Genießen Sie einfach den Moment – er gehört Ihnen.
Artikel von Dr. med. Cornelia Bertalanffy http://www.dr-bertalanffy.de/uploads/media/2005_III.pdf
Mit zunehmendem Alter warten Tod, körperlicher Verfall und meist auch Krankheit auf einen.
Und ich fürchte, da fühlt man nicht, dass man darauf noch lange warten muss. Eher mehrt sich die Befürchtung, dass es in immer größeren Schritten in diese Richtung geht.
Wer jung ist, denkt einfach nicht über das Vergehen der Zeit nach, denn sie scheint unbegrenzt vor einem zu liegen. Erst mit höherem Lebensalter merkt man zunehmend, dass die Lebenszeit begrenzt ist - und man wird gewahr, dass sie rasend schnell abläuft.