Frage von alohaa901, 452

Wieso verbannt "Gott" den Teufel nicht einfach?

... Dann würde der Mensch sündenfrei leben  und das ist doch sein Wille.
Was hat Gott davon, dass der Mensch ihn anbetet ?

Antwort
von Chaoist, 178

Also wenn du eine theologisch fundierte Antwort möchtest, wie ich einem deiner Kommentare entnehme, dann

  1. bist du hier nicht am besten Ort dafür.
  2. solltest du erst mal nachforschen, wo denn geschrieben steht, dass es so sein soll. Das kann sich nämlich von einer Bibel zur anderen unterscheiden, und der Volksglaube ist oft Meilen weit von theologischen Auslegungen entfernt.

Wenn wir jetzt aber mal im allgemeinen Volksglauben bleiben, dann lautet die "richtige Antwort", dass das Leben eine Schule für das Leben im Paradies ist; Inklusive der Möglichkeit eine 5 zu kassieren.
( Nur die Harten kommen in den Garten ;)

Antwort
von DerBuddha, 83

die richtige frage wäre doch, wie es sein kann, dass gott ALLES erschaffen hat und es für gut befand und dann entwickelt sich aus seinem für "gut befundenen" werk, nämlich den mächtigen engeln, ein gegenteil von dem, was gott eigentlich wollte?................wäre also nichts mit allmächtigkeit und allwissen...........*g*

im grunde genommen wird kein gläubiger eine wirklich echte antwort darauf haben, denn sonst müsste er zugeben, dass gott selbst den teufel erschaffen hat, um ja angeblich zu sehen, wie die menschen sich dann entscheiden..............eigentlich auch wieder ein beleg für die unwissenheit des gottes, denn er müsste ja wissen, wie es am ende endet............*fg*

oder aber, er ist einfach nur ein spieler und spanner und erfreut sich an dem ganzen mist............

Antwort
von Ryuuk, 109

Wenn Gott tatsächlich existieren, oder das Konzept des christlichen Gottes auch nur halbwegs logisch aufgebaut wäre, wären das alles gute und gerechtfertigte Fragen.

Dummerweise trifft aber weder das eine noch das andere zu. Es gibt keinen Gott und das Konzept des christlichen Gottes hat mehr Löcher als ein Fischernetz und ist absolut unlogisch in jeder Hinsicht.

Aber hypotetisch gesprochen:

Ein guter Grund den Teufel zu behalten, wäre das er ein guter Sündenbock ist. Der Gott der Bibel ist keine gute Person. Er ist launisch, eitel, jähzornig, brutal und allgemein von niederem Charakter. Der Teufel kaschiert gut, das er sich eigentlich nicht um seine Schöpfung kümmert. Er kann ihm alles schlechte in der Welt in die Schuhe schieben und dann wie der Held aussehen, wenn er uns "erlöst".

Gott will nicht, das wir sündenfrei leben. Er will das wir uns als schlecht betrachten und bei ihm um Vergebung suchen.

Und Anbetung erfüllt den ganz offensichtlichen Zweck sein Ego zu befriedigen. Gott ist extrem narzistisch. Seine ganze Schöpfung dient nur dem Zweck sich selbst zu demonstrieren, was für ein toller Hecht er ist, indem er sich in der Anbetung von niederen Wesen suhlt.

Antwort
von Abundumzu, 42

Hallo alohaa901,

viele Menschen stellen sich die gleiche Frage, wie Du und finden keine befriedigende Antwort. Warum nicht? Weil man sie nur finden kann, wenn Gottes Wort (in seiner Gesamtheit) recht gründlich untersucht - und zwar noch gründlicher als ich das in den folgenden Zeilen versuchen kann. 

Was also folgt ist eher eine grobe Skizze, um Dir einige Anregungen zu vermitteln, warum Gott den Teufel nicht gleich „als er begann“ verbannt hat. Warum er sich so viel Zeit lässt, bevor er seine Ankündigung, den Teufel zu beseitigen (in Offenbarung 20:10) endlich wahr macht, zumal dieser Mörder (Johannes 8:44) immer wieder unbeschreibliches Leid über die Menschen bringt.

Um die biblische Begründung anschaulich zu machen, schildere ich Dir einen Vergleich, der das Verstehen vereinfacht:

Ein Mörder der zum Massenmörder avancierte steht vor Gericht und versucht mit einer höchst niederträchtigen Taktik, das Verfahren zu verschleppen. Er streitet alle Anklagepunkte ab und lügt, dass sich die Balken biegen. Seine Komplizen und er selbst streuen das Gerücht, der Richter sei an einem gerechten Prozess gar nicht interessiert und würde sogar die Geschworenen bestechen. Daher werden Zeugen gesucht und vorgeladen, und im Laufe des Verfahrens werden es immer mehr.

Dem Gericht ist bewusst, dass eine lange Prozessdauer viele Unannehmlichkeiten mit sich bringt, und versucht deshalb unnötige Verzögerungen zu vermeiden. Aber noch deutlicher ist dem Gericht bewusst, dass es der Abscheulichkeit dieses Falles wegen einen unanfechtbaren Präzedenzfall schaffen muss, eine Grundsatzentscheidung, die für künftige Urteile eine tragfähige Rechtsgrundlage bilden kann. Für ein solch entscheidendes Urteil müssen allerdings beide Seiten ausreichend Zeit erhalten, ihren Standpunkt gründlich darzulegen.

Wie passt nun dieses Bild zu einer Anklage, die der Teufel (in der Bibel auch als Drache, Urschlange und Satan bezeichnet) gegen Jehova, den „Höchsten über die ganze Erde“, vorgebracht hat? (Offenbarung 12:9; Psalm 83:18). Wer ist der Teufel eigentlich? Was wirft er Jehova Gott vor? Und wann wird Gott ihn unschädlich machen? Und warum ist ein Präzedenzfall überhaupt nötig?

Der Teufel war ursprünglich ein vollkommenes Geistgeschöpf, ein Engel Gottes (Hiob 1:6, 7). Erst als er zuließ, dass egoistischer Ehrgeiz sein Sinnen so deformierte, dass er von dem Gedanken besessen war, von Menschen angebetet zu werden, machte er sich selbst zum Teufel. Er stellte nicht nur Gottes Recht zu herrschen infrage, sondern ließ sogar durchblicken, Gott verdiene es gar nicht, angebetet zu werden. Außerdem behauptete er, Gott würde die Menschen gewissermaßen bestechen und sie würden ihm nur dienen, solange es ihnen dabei gut gehe. Doch bei Problemen würde jeder [Du und ich eingeschlossen] seinem Schöpfer „direkt ins Angesicht fluchen“ (Hiob 1:8-11; 2:4, 5). 

Hätte der Schöpfer der ganzen Erde diesen abgrundtief boshaften Verleumder sofort aus dem Weg geräumt, wäre die Frage, wer der Stärkere ist, postwendend geklärt worden. 

Nicht geklärt dagegen wäre die Frage geblieben, wer in dieser aufgeworfenen Streitfrage denn nun im Recht sei. 

Die vielschichtigen Anklagen Satans ließen sich daher nicht einfach durch eine Machtdemonstration aus der Welt schaffen, sondern verlangten Antworten. Deshalb leitete Gott in seiner absoluten Autorität sozusagen ein gerichtliches Verfahren ein, bei dem die strittigen Fragen vor aller Augen im ganzen Universum geklärt werden sollten.

Als ein Gott hoher Grundsätze und vollkommener Gerechtigkeit sorgte Jehova dafür, dass beide Parteien Zeit hätten, in diesem Rechtsstreit ihre Zeugen zu präsentieren. Dadurch  erhielten Adams Nachkommen eine Chance: Sie konnten auch in schwierigen Lebenslagen ihre Liebe und Treue zu Gott unter Beweis stellen und so auf seiner (Gottes) Seite in den Zeugenstand treten.

An dieser Stelle gehe ich noch kurz auf Deine Vermutung ein (Zitat) „Dann [wenn es den Teufel nicht mehr gibt] würde der Mensch sündenfrei leben und das ist doch sein [Gottes] Wille.“ 

Gottes Wille ist das schon, aber es gibt in der vernunftbegabten Schöpfung keinen solchen kausalen Automatismus. Warum kann man das so sagen? Weil die Entscheidungsfreiheit wesentliches Persönlichkeitsmerkmal aller Geschöpfe (auch aller vollkommener Geschöpfe) ist. Eben deshalb wurde dieser Geistsohn Gottes (um den sich Deine Frage dreht) aus eigenem Antrieb zu dem, der er werden wollte, nämlich zu einem Widerstandsleistenden (oder Satan). Es gab zu seiner Zeit keinen Verleumder (Teufel), der ihn dazu veranlasst hätte. Und deshalb wird niemand dadurch „Sünden-Immun“ wenn es keinen Teufel mehr gibt. So etwas kann sich immer wiederholen - allerdings nie wieder mit derart verehrenden Folgen wie wir sie gegenwärtig erleben.

Warum nicht?

Kommentar von Abundumzu ,

Warum nicht?

Siehe dazu  die Begründung weiter unten. 

Zunächst bewegt natürlich Dich und uns alle die ebenso brennende Frage: Wie lange soll das noch dauern?

Unser Schöpfer Jehova weiß besser als jeder andere, dass Menschen leiden, während das „Gerichtsverfahren“ seinen Gang geht. Doch er ist entschlossen, den Fall so bald wie irgend möglich abzuschließen. Die Bibel beschreibt ihn als „Vater inniger Erbarmungen“ und „Gott allen Trostes“ (2. Korinther 1:3) Er lässt uns sogar wissen, dass er „sich nach dem [wiederherstellenden] Werk seiner Hände sehnt . . .“ (Hiob 14:15).

Und dieser „Gott allen Trostes“ wird den Teufel ganz bestimmt keinen Tag länger am Leben lassen als nötig, und    -    jetzt kommt etwas ganz Gewichtiges: - er, der allmächtige Gott, wird sämtliche Folgen des zerstörerischen Einflusses Satans beheben - so gründlich, als seien sie nie geschehen (Offenbarung 21:1-6).

Andererseits aber wird er ihn auch nicht zu früh beseitigen, sondern erst dann, wenn der Gerichtsfall von universeller Bedeutung restlos geklärt ist.

Wenn dann die „Akten geschlossen“ werden, wird Jehovas Recht zu herrschen gründlich gerechtfertigt sein. Das Verfahren gegen Satan wird für alle Zeiten als Prüfstein dienen: Sollte jemals wieder eine ähnliche Anklage vorgebracht werden, macht dieser Präzedenzfall jedes neue Verfahren überflüssig.

Genau zu der von Gott vorgesehen Zeit wird Gott seinen Sohn sodann anweisen, den Teufel unschädlich zu machen und alles wiedergutzumachen, was dieser angerichtet hat. (Apostelgeschichte 17:30-31). So wie die Bibel es ankündigt wird Christus dann „Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht“ vernichten, „denn er muss als König regieren, bis Gott alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod zunichte gemacht.“ Schlussendlich wird dann der Sohn seinem Gott und Vater das Königreich übergeben (1. Korinther 15:24-26).

Und so wie es die Bibel vorhersagt, werden weltweit wieder paradiesische Verhältnisse herrschen. Die Menschen werden in echtem Frieden leben, so wie Gott es ursprünglich vorgesehen hatte: „Die Sanftmütigen . . . werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.“ Ja, „die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen“ (Psalm 37:11, 29).

Einladend und sehr anschaulich beschreibt die Bibel, was für eine herrliche Zukunft alle erwartet, die loyal zu ihrem Schöpfer stehen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen“ (Offenbarung 21:3, 4). 

Diese väterliche Fürsorge wird sich nicht nur langfristig, sondern ewigwährend auf den Frieden und das Wohlergehen der gesamten vernunftbegabten Schöpfung im Himmel und auf der Erde auswirken.

Einen solchen himmlischen Vater voller Dankbarkeit zu ehren und voller Hingabe anzubeten, wird ein Herzensbedürfnis aller jener Geschöpfe sein, die sich mit Wertschätzung ihr Bewusstsein dafür bewahren, wem sie diese Fülle an Segnungen zu verdanken haben.

Und noch dies: Hätte unser Gott seinerzeit den Teufel „einfach so verbannt“, wären alle gottergeben Menschen um eine wertvolle Erfahrung ärmer: Sie hätten nie erleben können, welche unerschütterliche Kraft und welche unbeschreibliche Freude ein lebendiger Glaube entfalten kann, der sich sogar inmitten einer Welt des Teufels bewährt (siehe 1. Johannes 5:19).

Schon heute erleben Zeugen Jehovas in allen Ländern und allen Sprachen dieser Erde diese einzigartige brüderliche Verbundenheit. Sie motiviert uns gegen den Strom zu schwimmen und die beste aller Botschaften auf der ganzen Erde zu verbreiten (so wie in Matthäus 24:14 vorhergesagt). 

Gern möchten wir unsere Freude mit so vielen Menschen wie irgend möglich teilen und deshalb lassen wir nichts unversucht, möglichst jeden zu erreichen.

Die Entscheidung unseres Schöpfers, den Teufel vorübergehend gewähren zu lassen, wird sich schlussendlich als sehr weise herausstellen. Sie liefert der gesamten vernunftbegabten Schöpfung auf unabsehbare Zeit Anschauungsunterricht zu dem Thema „Frieden stiften und Frieden bewahren“.

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Vielleicht - so hoffe ich jedenfalls - helfen Dir diese Denkanstöße ein wenig weiter.

Alle Gute

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PS: Teile der Argumentation der WACHTTURM-Online-Bibliothek entnommen.

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Antwort
von habakuk63, 111

Hast du dich mal in das Thema eingelesen, wohl eher nicht. Gott hat den Teufel verbannt, aus dem Himmel. Weil er (Erzengel Luzifer) einen Aufstand der Engel angezettelt hat. Luzifer hat es als ungerecht empfunden, dass die Menschen eine unsterbliche Seele erhalten haben und den Engeln eine solche nicht gegeben wurde. 

Kommentar von alohaa901 ,

Ja genau , aber dennoch ist Gott allmächtig und allwissend. Daher : wieso stoppt Gott den Teufel nicht ? Wieso darf der co-existieren ?

Kommentar von Mismid ,

Wieso sollte er etwas auslöschen, dass er selbst geschaffen hat. Wer tötet schon den eigenen Sohn ohne Schuld auf sich nehmen zu müssen?

Kommentar von habakuk63 ,

Wenn der Teufel, als die Verkörperung von allem Bösen und Schlechten, nicht existieren würde, dann würde ein Großteil der Morallehre aller Religionen, die sich auf das alte Testament stützen (christlich aller Ausprägungen, das Judentum, der Islam mit allen Ausprägungen) ins Leere laufen.

Es gibt nichts mit nur einer Seite, auch nicht DAS GUTE, denn das ist nur eine Seite unseres Handelns und unserer Existenz, die andere Seite ist DAS BÖSE.

Kommentar von habakuk63 ,

Die andere Frage ist die, wie soll ein unsterblicher Engel getötet werden. Oder etwas lasch ausgedrückt, verhält es sich mit dem Teufel  genauso, wie mit einem Beamten, den kann auch niemand entlassen sondern nur mit schlechten Aufgaben auf eine schlechte Position versetzen.

Kommentar von Mismid ,

naja das stimmt nicht so ganz! Auch ein Beamter kann seinen Status verlieren wenn er sich genug zu Schuldne kommen läßt und unerenhaft entlassen werden und sogar die Pensionsansprüche verlieren. Der Teufel braucht aber keine Pension, da er kostenlose Unterkunft besitzt und auch kein Geld für Nahrung benötigt.

Antwort
von Andrastor, 39

Gott benötigt den Teufel um alles Böse auf ihn zu schieben und selber perfekt gut zu bleiben.

Ohne Teufel, gäbe es keine Ausrede mehr und Gott selbst müsste für schlimme Dinge die passieren zur Verantwortung gezogen werden.

Gott hat nix davon dass der Mensch ihn anbetet, aber der Klerus der jeweiligen Religionsgemeinschaft hat sehr wohl einiges davon neue Anhänger zu finden.

Gott ist eine reine Erfindung und das ganze Konstrukt um Gott, Teufel, Himmel und Hölle dient nur der Religion selber.

Antwort
von chrisbyrd, 75

Im Tausendjährigen Reich (Messianischen Reich), wenn Jesus als König auf der Erde regiert, wird der Teufel für 1000 Jahre gebunden (Offenbarung Kapitel 20). Diese Zeit wird insgesamt sehr friedlich und positiv sein, aber trotzdem gibt es noch Sünde und Verfehlungen. Der Mensch kann also auch ohne den Teufel sündigen.

In dieser Zeit darf der Teufel noch in bestimmten Bereichen wirken. Doch sein ist vorgezeichnet: "Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit" (Offenbarung 20,10).

Antwort
von Anthropos, 52

Die Frage, die du stellst, ist nicht einfach zu beantworten. Allerdings lässt sich so viel sagen, dass der Teufel auch nur ein von Gott geschaffenes Wesen mit Verstand ist. Und Gott lässt auch dem Teufel, der übrigens einst ein Engel war, die Freiheit der Entscheidung. Entweder kann er sich für Gott oder gegen Gott entscheiden, so wie Menschen auch. Und Gott schätzt die Freiheit. Der Mensch würde dann allerdings nicht sündenfrei leben, denn die Sünde begeht der Mensch nicht nur durch den Teufel. Damit wären wir beim Freiheitsgedanken des Menschen, der dem Menschen gelassen wird, so wie auch den Engeln. Aber nur weil der Teufel verbannt wird, hat der Mensch noch lange nicht seine Freiheit verloren. Die Sünde kommt nicht nur vom Teufel, sondern auch vom Menschen.

Die Frage, warum der Mensch Gott anbetet aus der Perspektive Gottes ist interessant. Allerdings lässt sich auch die Frage stellen, warum Gott den Menschen geschaffen hat. Man kann das leicht beantworten: weil Gott die Erde und den Menschen will. Er kann es einfach und will so dem Menschen zeigen, wie toll er ist und ihn an seinem göttlichen Sein teilhaben lassen. Und damit der Mensch zum Ausdruck bringt, dass er Gottes Erschaffung des Universums zu würdigen weiß, betet der Mensch Gott an.

Antwort
von 666Phoenix, 55

Erstens, ist damit beweisen, dass "er" keine "Allmacht" besitzt!

Zweitens, hat der "Teufel" (was immer das sein soll) nichts mit den "Sünden" zu tun, die den Nicht-an-irgendeinen-Gott-Glaubenden permanent eingeredet werden. 

Diese "Sünden" sollen ja angeblich vom "freien Willen" der Menschen kommen. Den hat "er" aber auch eingerichtet! 

Kommentar von Fantho ,

Erstens, ist damit beweisen, dass "er" keine "Allmacht" besitzt!

Naive Antwort...

Zweitens, hat der "Teufel" (was immer das sein soll) nichts mit den "Sünden" zu tun, die den Nicht-an-irgendeinen-Gott-Glaubenden permanent eingeredet werden.

In gewisser indirekter Weise schon..

Diese "Sünden" sollen ja angeblich vom "freien Willen" der Menschen kommen.

Nicht angeblich, sondern tatsächlich...

Den hat "er" aber auch eingerichtet!

Ändert aber nichts daran, dass letztendlich der Mensch die 'Schuld' für seine Verfehlungen trägt respektive für seine 'Sünden' selbst verantwortlich ist...

Gruß Fantho

.

Antwort
von MrMiles, 131

Ich glaub weil er den Menschen die Wahl selbst überlassen will ... . Eigener Wille etc. .

Antwort
von Digarl, 88

Ich finde es echt komisch, dass genau die Religiösen solche Fragen nicht beantworten und ich als Atheist wieder ran muss:

Gott gab jeden Menschen einen freien Willen, damit haben wir viele Vorteile. Doch mit dem Spaß kommt wie jeder weiß auch mindestens eine Verpflichtung. Wir sind seit jeher darauf angewiesen auf Erden für uns selbst zu sorgen. Deshalb gibt es auch die ganzen Kriege und Morde, Gott schreitet nicht ein weil er uns einen freien Willen gab und wir somit selbst dafür verantwortlich sind.

Gott richtet aber sobald wir tot sind. Man könnte dieses Leben deshalb auch als Prüfung bezeichnen und da ist der Teufel wichtig für. Der Teufel will dich zum bösen verführen und Gott kann so prüfen ob du ihm treu bist.

Aber wie gesagt, ich glaube selbst nicht an Gott. 

Kommentar von KleineLady ,

das klingt einfach nur blöd. aber ich muss mich mit diesen Quatsch auch nicht auseinander setzen. das heißt ja fast, bist du Gott nicht treu musst du sterben 😂 ich glaube erst an ihn wenn er mir von oben die Hand schüttelt und sagt: "Hast du gut gemacht" 😁

Kommentar von Digarl ,

Das klingt nicht nur blöd, dass ist es. Ich bin wie gesagt Atheist, glaube also an keine Gottheit.

Religion entstand ursprünglich um den Sinn des Lebens zu erklären. Aber sobald die ersten Regierungen entstanden (vor über 5000 Jahren) wurde sie benutzt um das Volk an den Herrscher zu fesseln.

Wissenschaftlich gesehen, darf man ihn aber nicht ausschließen. Man darf nichts ausschließen da dies ja wieder unwissenschaftlich wäre. 
Für die 0,0000001% Chance das es ihn gibt habe ich mir ein Script für das Gericht zusammengelegt ;) 

Kommentar von Fantho ,

das heißt ja fast, bist du Gott nicht treu musst du sterben

Steht wo geschrieben?

ich glaube erst an ihn wenn er mir von oben die Hand schüttelt

Pech gehabt, denn es ist genau andersherum: Du wirst ihn erst erkennen bzw. seine symbolische Hand schütteln können, wenn Du ihn wahrnehmen kannst...Die Wahrnehmung Gottes geht nur über einen tiefen Glauben...

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Wenn du denkst.... 

Du hast grad selbst zugeben, dass es keinen Gott gibt. Alles was existent ist, kann man auch ohne glauben sehen. Doch Gott, Geister, Dämonen, Engel und den Teufel nur mit dem Glauben. 

Glaube verführt leicht zur Einbildung! 

Kommentar von Fantho ,

Du hast grad selbst zugeben, dass es keinen Gott gibt.

Ich weiß nicht, wo ich dies je geschrieben haben soll. Ist ganz Deine eigene Interpretation..

Alles was existent ist, kann man auch ohne glauben sehen

Das ist korrekt! Bestreitet kein Mensch, denn Du schreibst ja 'kann man auch'...

Doch Gott [...] nur mit dem Glauben.

Das ist ebenso korrekt! Bestreitet ebenso kein Mensch...

Glaube verführt leicht zur Einbildung!

Und nochmal: Das ist auch korrekt, denn Du schreibst ja nicht, dass dies immer zur Einbildung verführt...

Und nu, wo bleibt das Ergebnis Deiner 'Thesen'? Was soll ich jetzt damit anfangen bzw. worin kann ich erkennen, dass ich falsch liege?

Solltest Du meinen, dass Nichtsichtbares nicht existieren kann, liegst Du ziemlich verkehrt und argumentiertest sogar unwissenschaftlich...

Gruß Fantho

Kommentar von Bernhard64 ,

Du liegst mit deiner Erklärung gar nicht so falsch, du Atheist.😄

Kommentar von Digarl ,

Danke! Nur weil ich nicht dran glaube, heißt es ja nicht gleich das ich nichts darüber weiß :D 

Antwort
von Rocker73, 165

Gott hat uns einen freien Willen gegeben, es wird immer Menschen geben die anderen wehtun, die Verbrechen begehen, daran wird sich nichts ändern. Der Teufel ist keine Person oder ein Wesen an sich, sondern jeder hat einen kleinen Teil von ihm in seinem Körper, viele lassen ihn hungern, andere füttern ihn mit schlimmen Taten. Meiner Meinung nach.

LG

Kommentar von alohaa901 ,

Was hätte Gott davon, dem Mensch einen freien Willen zu verleihen, um daraufhin falls sie nicht nach seinem Schema x Handeln diese zu bestrafen

Kommentar von Rocker73 ,

Wir sind nicht seine Marionettten, sonst könnten wir garnicht frei denken, wir hätten sonst nicht den Verstand der uns von anderen Tieren unterscheidet wenn wir nicht machen könnten was wir denken. Er gibt uns Spielraum um ihm zu beweisen das wir das richtige tun und nicht auf den falschen Weg kommen!

LG

Kommentar von Digarl ,

Woher weißt du, dass wir nicht seine Marionetten sind? Vielleicht will er das du so denkst? Vielleicht ist es ja gar kein freier Gedanke den du da hast. Er ist ja allmächtig. 

Kommentar von Rocker73 ,

Wie gesagt es ist nur meine Meinung, wie es wirklich ist weiß keiner...

Kommentar von Mismid ,

behauptest du etwa Tiere hätten keinen Verstand? Was bringt dich zu dieser unqualifizierten Behauptung anderen etwas abzusprechen, von dem nicht mal bewiesen werden kann du du ebendiesen überhaupt besitzt?

Kommentar von Rocker73 ,

Ich habe nicht behauptet das Tiere keinen Verstand haben, wenn doch hab ich mich falsch ausgedrückt, tut mir leid. Ich weiß das Schimpansen, Delfine und ein paar andere Tiere auch eine Art Verstand haben. Auch geb ich dir Recht bei deiner anderen Aussage.

LG

Kommentar von Digarl ,

Ehm alle Tiere haben Verstand und Bewusstsein... Ohne könnte man nicht leben. Hier muss man nur regeln wie man Verstand definiert. 

Kommentar von Viktor1 ,
Hier muss man nur regeln wie man Verstand 
definiert. 

oder was "Verstand" kann. Der, auf den man i.A. Bezug nimmt kann das Sein hinterfragen, auch hypothetische Vorstellungen, z.Bsp. Gott,
oder Abstraktionen wie Gerechtigkeit.
Dies wäre ohne freien Willen auch nicht denkbar. Daraus ergibt sich auch Verantwortung.

Kommentar von Fantho ,

Nein, Tiere haben kein Bewusstsein. Bewusstsein ist keine Eigenschaft des Lebens, sondern der Persönlichkeit. Ausnahmen bilden Delfine...

Tiere besitzen auch keinen freien Willen; sie (re)agieren rein instinktiv und/oder anerzogen. Ausnahmen bilden Katzen...

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Falsch. Auch menschen handeln instinktiv.... Zu behaupten das sie rein instinktiv handeln wäre wissenschaftlich vollkommen daneben.

Ich denke du weißt nicht sonderlich viel über das Unterbewusstsein.. 

Kommentar von Fantho ,

Auch menschen handeln instinktiv

Habe ich das irgendwo bestritten? Ich schrieb, dass Tiere rein instinktiv und/oder anerzogen (re)agieren...

Ich denke du weißt nicht sonderlich viel über das Unterbewusstsein..

Argumentum ad hominem

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Würdest du nur durch den Instinkt geleitet werden, würdest du dies nicht einmal merken... 

Wir sagen wir haben einen freien Willen, doch vlt. sollen wir denken das wir einen freien Willen haben, dann wäre dieser nicht mehr so frei.

Außerdem heißt freier Wille lediglich, dass man sich für Dinge entscheiden kann und dabei nicht nur auf seine Instinkte achtet. Dies können Tiere durchaus! Es gibt genügend fälle, in denen Tiere gestorben sind weil sie ihren Instinkt missachtet haben. 

Kommentar von Fantho ,

Würdest du nur durch den Instinkt geleitet werden, würdest du dies nicht einmal merken...

Korrekt! Aber inwiefern widerspricht dies jetzt meine Aussage, dass Menschen nicht nur instinktiv handeln?

doch vlt. sollen wir denken das wir einen freien Willen haben, dann wäre dieser nicht mehr so frei.

Den Unterschied würde man dann feststellen, wenn man diesen freien Willen auch nutzt...Und der mündige Mensch nutzt diesen freien Willen auch...

Außerdem heißt freier Wille lediglich, dass man sich für Dinge entscheiden kann und dabei nicht nur auf seine Instinkte achtet.

Du kannst zB entscheiden, ob Du mehr auf das Gefühl und die Intuition achten möchtest, oder rein auf der rationalen Ebene (re)agieren möchtest....Bei einem freien Willen geht es nicht darum. ob ich mich zwischen einer Banane oder einem Apfel entscheiden kann, sondern darum, wie ich zB meine Persönlichkeit gestaltet wissen und haben möchte...

Tiere können dies nicht...

Es gibt genügend fälle, in denen Tiere gestorben sind weil sie ihren Instinkt missachtet haben.

Ein, zwei Beispiel(e) gefällig?

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Ich meinte damit, wenn alle deine Gedankenstränge so von deinem Instinkt geplant sind, dass du dir einbildest du hättest einen freien Willen. Widerlegen kannst du es nicht. 

Ich gebe dir ein Beispiel, indem Tiere ihren freien Willen demonstrieren (das bedeutet übrigens nicht, dass sie so umfangreich wie wir denken können):

- Es gibt Heterosexuelle Pinguine, Bisexuelle Pinguine und -                 Homosexuelle Pinguine. (trifft auch auf andere Tiere zu)

- Es gibt wilde Tiere, die gegenüber Menschen feindlich gesinnt sind     und welche, die Menschen friedlich gesinnt sind (von der gleichen     Tierart und von Grundauf feindlich oder friedlich, woraus man             schließen kann, dass sie einen Charakter, eine Persönlichkeit            entwickelt haben)

- Elefanten und viele andere Tiere unter andere auch Affen                    konsumieren gegärte Früchte o.ä. (unter anderem auch spezielle        Pilze) um sich zu berauschen. Dies tun aber nicht alle Tiere deren     Art sondern nur manche. Dadurch das es nicht alle tun, kann man     wieder schlussfolgern das dies nicht instinktiv verankert ist und           somit eine freie Entscheidung. 

Kommentar von Fantho ,

Ich meinte damit, wenn alle deine Gedankenstränge so von deinem Instinkt geplant sind, dass du dir einbildest du hättest einen freien Willen. Widerlegen kannst du es nicht.

Doch, denn instinktives Handeln schließt Denken aus. Das heißt, ich wüsste nichts über den freien Willen. Da ich aber darüber Bescheid weiß und in der Lage bin, darüber zu sinnieren und zu denken, weiß ich, dass ich nicht nur instinktiv agiere...

Das Beispiel mit dem Pinguin hat nun aber auch gar nichts mit freiem Willen zu tun...

Homosexualität hat jetzt weniger mit freiem Willen zu tun, sondern mit dem innewohnenden Gefühl für dasselbe Geschlecht. Der freie Wille kristallisiert sich dann heraus, wenn zB der Mensch vor der Entscheidung steht, dieses auszuleben, dieses zu verstecken, dieses zu verdränegn etc. pp...

Pinguine können dies nicht. Sie leben ihre Sexualität also rein triebgesteuert aus...

Du bringst da irgendwas durcheinander. Wilde Tiere, welche sich friedlich einem Menschen gegenüber verhalten, rührt wohl eher aus der Beziehung, als aus freiem Willen. Solch eine Beziehung kann als Ursache haben, dass der Mensch eine Bezugsperson für dieses Tier darstellt, und zwar zumeist von klein auf vom Mensch erzogen wurde. Klar können Tiere Persönlichkeiten entwickeln, aber sie rührt aus Anerziehung, Umfeld, Gemeinschaft, etc. aus und in der das Tier beobachtet und lernt. Es entwickelt sich nicht aus freien Stücken zu jenem, oder zu diesem Charakterbild....

Berauschung erfolgt nicht aus dem Grud, dass die Affen mal berauscht sein wollen, sondern aus dem Grund, weil die Früchte zu einer bestimmten Jahreszeit zur Verfügung stehen und so herrlich süß schmecken...

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Mit wilden tieren, bezog ich mich auch auf Tiere die keine Menschen in ihrem normalen Umfeld haben, also auch wild leben. 

Ebenso gibt es Tiere, die töten Menschen die quälen (z.B. der Zirkus Elefant Topsy). Andere aber lassen es über sich ergehen. 

Außerdem stehen noch genügend andere Früchte zur Verfügung. Informiere dich mal über die Subtropen und deren Gewächse. Abgesehen davon, woher weißt du ob ein Pinguin verdrängen kann? Bist du einer? Darüber gibt es keine wissenschaftlichen Begelege

Kommentar von Rocker73 ,

Ich will eure rege Diskussion ja nur ungern stören, aber könntet ihr das im Privatchat oder anderswo klären? Danke!

Kommentar von Digarl ,

Was habe ich von Tieren geschrieben ?? Ich habe niemals behauptet das sie keinen Verstand hätten..

Ups sorry, habs grade gesehen .. ich nehme es zurück 

Kommentar von Rocker73 ,

Ich glaub das war an mich gerichtet...

Kommentar von Digarl ,

Den Tieren wurde ein Bewusstsein bewiesen!

Kommentar von Fantho ,

Du scheinst nicht zu wissen, was genau Bewusstsein bedeutet...

Gruß Fantho

Kommentar von 666Phoenix ,

aloha,

"er" müsste sich sonst bei der Agentur für Arbeit anstellen und Hartz IV beantragen!

Kommentar von Fantho ,

Dann solltest Du mal anfangen, genau darüber nachzudenken!

Denn dies wäre der erste Schritt zur Bewusstseinserweiterung...

Gruß Fantho

Kommentar von alohaa901 ,

Was hat Gott davon , dass wir uns "richtig" benehme?
Das sehe ich eher als vorgeheuchelter Spielraum, da "Gott" dem Mensch regeln und Förderung durch Schriften vorgibt.

Kommentar von Fantho ,

Was hat Gott davon , dass wir uns "richtig" benehme?

Was hat die Gesellschaft davon, dass wir uns richtig benehmen?

Das sehe ich eher als vorgeheuchelter Spielraum, da "Gesellschaft" dem Mensch Regeln und Forderung durch Gesetze vorgibt.

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Gott doch auch! Tanzen wir nicht nach seiner Pfeife, kommen wir in die Hölle.

Gott hat mich niemals gefragt ob ich leben will, er wird mich auch nicht fragen ob ich sterben will. Gott ist der größte Diktator und hat sicher mehr auf den Kerbholz als Hitler und Stalin zusammen

Kommentar von Fantho ,

Tanzen wir nicht nach seiner Pfeife, kommen wir in die Hölle.

Nach den abrahamitischen Gottheiten schon, jedoch

sind diese abrahamitischen Gottheiten nicht identisch mit dem Allmächtgien Gott...

Gott hat mich niemals gefragt ob ich leben will, er wird mich auch nicht fragen ob ich sterben will.

Woher willst Du das wissen, denn Du hast doch keine Erinnerung an das Leben vor Deiner Zeugung?

Gott ist der größte Diktator und hat sicher mehr auf den Kerbholz als Hitler und Stalin zusammen

Wieso? Letztendlich waren es die Menschen, die einer falschen Gottheit hörig waren und diese Taten begangen haben...

Erstaunlich Deine Sichtweise: Auf der einen Siete streitest Du Gott(heiten) ab, auf der anderen Seite klagst Du ihn an...

Zu guter Letzt: Hítler und Stalin waren Atheisten...

Gruß Fantho

Kommentar von Digarl ,

Ich streite seine Existenz ab, dass hast du richtig beobachtet. Warum klage ich über ihn? Ich will wissen, wie religiöse Menschen ihren glauben begründen. Die meisten religiösen Menschen haben auf solche Fragen oder Behauptungen nämlich keine Antworten.

Ob Hitler und Stalin religiös waren, hatte nichts mit meiner Aussage zu tun.

Weshalb hat Gott mir denn die Erinnerungen genommen? Was ist passiert, dass ich nicht wissen soll was da auf der anderen Seite ist? Oder ist es eine Prüfung ob ich ihm treu bleibe? Warum prüft er uns, wenn er allmächtig ist? Sollte er nicht wissen ob wir treu bleiben oder nicht?

Und um nochmal auf meine Sichtweise zurückzukommen, ich glaube zwar nicht an Gott, doch setze mich auch nicht auf eine Sache fest. Sobald mal nur an eine Sache glaubt und die anderen Dinge nicht mehr an sich heran lässt ist an schon leicht fanatisch und das tut niemanden gut. Abgesehen davon erhält man keine sonderlich große Erleuchtung, wenn man sich auf eine Sache festsetzt. 

Kommentar von Fantho ,

Ob Hitler und Stalin religiös waren, hatte nichts mit meiner Aussage zu tun.

Da Du es warst, der diesen Vergleich aufgestellt hatte, wollte ich klarstellen, dass auf 'beiden' Seiten menschliche Verfehlungen stattgefunden hatten...

Weshalb hat Gott mir denn die Erinnerungen genommen? Was ist passiert, dass ich nicht wissen soll was da auf der anderen Seite ist?

Der Mensch (jede Seele) ist hier auf Erden, weil er als Seele im Jenseits einige Verfehlungen getan und sich von Gott entfernt hatte. Da die Seele wieder zu Gott wollte, kann er nur dann sich energetisch reinigen, wenn er tief und wahrhaftig erkannt hat und tief und wahrhaftig an Gott und dessen Liebe glaubt. Mit einem Wissen von der anderen Seite und von Gott wird man dies nicht können, da man Gott dann nicht mehr mit reinem 'Herzen' lieben könnte, sondern aus Willkür, Eigennutz etc...

Man hofft ja auch, dass man aufrichtig geliebt wird als Mensch, und zwar auf der emotionalen Ebene...

Warum prüft er uns, wenn er allmächtig ist? Sollte er nicht wissen ob wir treu bleiben oder nicht?

Das hat nichts mit einer Prüfung zu tun und auch nicht mit Allmacht. Wir Seelen hatten uns freiwillig von Gott entfernt gehabt und Gott durch diese Abwendung verraten. In den weiteren Zeiten haben wir im Jenseits gehandelt und agiert, wie uns beliebte.

Aus diesem Grund schreibe ich stets, dass Gott nicht allwissend ist, da wir aufgrund unseres von Gott gegebenen freien Willens stets anders entscheiden können. Diese Entscheidungsfreiheit und Entscheidungswahl kann Gott nicht voraussehen. Jedoch die Konsequenz, die aus einer Entscheidung entsteht. Da Gott jedoch unseren freien Willen, unsere freie Entscheidungswahl respektiert und achtet und somit uns Seelen, zeigt schon auf, wie sehr Gott uns liebt...

Wir lieben unsere mündigen und erwachsenen Kinder trotz ihrer Verfehlungen weiterhin aufrichtig und innig, auch wenn wir traurig über deren Entwicklung sind...

Wir Seleen haben Lernprozesse und Lernaufgaben zu bewältigen und karmischen Beziehungen aufzulösen, welche wir als Seelen und dann als Menschen im Laufe der Zeiten uns angeeignet haben...

Erst wenn wir alles bereinigt haben und wieder auf derselben Schwingungsebene wie Gott gelangen, können wir uns wieder mit Gott vereinen...

wenn wir dies wollen - das ist unsere freie Entscheidung, unser freier Wille...

Ich muss jetzt zur Arbeit - Gute Nacht...

Gruß Fantho

Kommentar von Fantho ,

da man Gott dann nicht mehr mit reinem 'Herzen' lieben könnte, sondern aus Willkür, Eigennutz etc...

Korrektur:

Es muss Kalkül heißen. Wie komme ich auf Willkür? tststs....

Gruß Fantho

Antwort
von lovegod, 41

Weil wir Menschen einen eigenen Willen haben.

Antwort
von nonamestar, 138

Es gibt weder Götter noch Teufel.

Götter wurden von Menschen erfunden um das ungebildete Volk besser regieren, drangsalieren und auspressen zu können.

Selbst denken ist besser als glauben.

Kommentar von alohaa901 ,

Ich suche eine theologische fundierte Antwort

Kommentar von habakuk63 ,

@nonamestar: Bitte gebe mir einen Gedanken oder Denkanstöße, woher das gesamte Universum kommt und woher das Leben kommt. 

Ich selber komme mit einer Begründung, alles Zufall oder das ist halt so, nicht klar! Da ist es hilfreich als mögliche Option einen Gott oder Schöpfer zu haben, der zumindest am Anfang den " Herd " angeschaltet hat, auf dem unsere "Universums Suppe " seit ca. 14 mrd. Jahren köchelt.

Antwort
von stine2412, 44

alohaa, im "Vater unser steht"

1. Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auch auf Erden.

2. Und erlöse uns von dem, der böse ist.

Also aus dem Himmel ist der Teufel schon rausgeworfen worden. Allerdings konzentriert er sich jetzt auf die Erde.Off.12:12 "Darum freut euch nun, ihr Himmel und alle, die ihr darin wohnt! Aber wehe euch, Erde und Meer! Der Teufel wurde auf euch losgelassen. Er schnaubt vor Wut; denn er weiß, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt." Deswegen die erste Bitte.

Zur zweiten Bitte. Gott wird ihn verbannen für 1000 Jahre und dann kann sich die Menschheit und die Erde von ihm und seinen Genossen erholen. (Off. 20:1-3)
Der Mensch hat eine Menge davon, Gott in Geist und Wahrheit anzubeten, nämlich ewiges Leben.

Kommentar von Mismid ,

naja die 1000 Jahre sind ja schon lang rum...

Kommentar von stine2412 ,

Mismid, doch erst seid 70 Jahren!!! Und diese 1.000 Jahre dauerten nur 12 Jahre. Aber immerhin, versucht hatte es der Mann mit dem Bärtchen, er ließ sich sogar millionenfach täglich "Heil" wünschen. Aber so ist das nun mal mit falschen Göttern!

Antwort
von ArnoldBentheim, 35

Wenn GOTT den Teufel verbannen würde, dann wäre das Leben der Menschen äußerst langweilig - und GOTT hätte nichts mehr gnädig zu vergeben!  :-))

MfG

Arnold

Antwort
von Mismid, 86

Warum sollte er enge Verwandte verbannen, wenn er vom Menschen Güte, Großmut und Barmherzigkeit fordert?

P.s. es gibt keinen Teufel! Definitiv nicht!


Kommentar von nonamestar ,

P.s. es gibt keinen Teufel! Definitiv nicht!

Stimmt.

Götter auch nicht.

Kommentar von Mismid ,

zumindest ist letzterer nicht völlig ausgeschlossen

Kommentar von Ryuuk ,

Andererseits aber auch in keinster Weise wahrscheinlich

Kommentar von Mismid ,

kann man so nicht sagen, da sich dafür keine Wahrscheinlichkeit berechnen oder abschätzen läßt. Von der Wahrscheinlichkeit würde ja auch nichts dagegen sprechen...

Antwort
von Fantho, 46

Weil Gott auch den freien Willen Satans respektiert. Dies kann man nur verstehen, wenn man 'Agape' (bedingungslose, uneigennützige Liebe) versteht...

Was hat Gott davon, dass der Mensch ihn anbetet?

Es kommt auf das Anbeten an. Man betet und himmelt seinen geliebten Partner ja auch aus tiefer Liebe zu diesem an. Was an diesem Anbeten wäre dann so schlimm?

Gruß Fantho

Kommentar von norelig ,

Es kommt auf das Anbeten an. Man betet und himmelt seinen geliebten Partner ja auch aus tiefer Liebe zu diesem an. 

Mit dem Unterschied das der Partner real existiert . Den Partner kann ich in den Arm nehmen usw , bei Gott wird das schon nicht so einfach , um nicht zu sagen es ist unmöglich .

Kommentar von Fantho ,

Verkehrt, denn es geht hierbei um das Gefühl, nicht um den Körper...

Gruß Fantho

Antwort
von tiergartennbg, 35

Aus dem Himmel ist er schon verbannt. In Kurzen wird er auch von der Erde verbannt und dann vernichtet werrden.Näheres; https://www.jw.org/de/publikationen/buecher/was-lehrt-bibel-wirklich/

Kapitel 3

Antwort
von KleineLady, 81

Vielleicht damit vielen irgendwann mal bewusst wird das es IHN nicht gibt?
Sorry. So ist eben MEINE Meinung
😉

Antwort
von serdom, 52

Warum bekommt der Mensch nicht einfach Geld? Obwohl reichlich davon hergestellt wird? Warum muss der Mensch soviel durchmachen um am ende an Geld zu kommen, das ist doch was den Leben ausmacht?

Kommentar von Fantho ,

das (Geld) ist doch was den Leben ausmacht?

Oh je, oh je....

Gruß Fantho

Kommentar von norelig ,

Das mit dem Geld ist eine gute Idee . Jeder kriegt 3000 € , arbeiten muss er aber nicht . Dann kannst du super einkaufen - ach ne , da ist ja keiner der was produziert . Da ist nicht einmal wer der den Laden aufschließt .

Kommentar von serdom ,

Seht ihr? Es würde sehr viele Probleme mit sich bringen und alles würde kein Sinn ergeben. Grnau so ist es mit dem Teufel, wenn es ihn nicht gäbe dann gäbe es keine Prüfung

Kommentar von Mismid ,

es gibt ja auch keine Prüfung! Kennst du jemand der mal ne Prüfung machen mußte?

Kommentar von serdom ,

Ja , jeder Mensch auf der Welt. Wir sind umgeben von Prüfungen

Antwort
von norelig, 38

Gott ist ja allwissend , also nicht handlungsfähig . 

Kommentar von Fantho ,

Nein, Gott ist nicht allwissend...

Gruß Fantho

Kommentar von norelig ,

Gott ist also nicht allwissend . Er bastelt aber eine Erde mit Pflanzen , Tieren , Menschen , ohne zu wissen was passiert . Also ein Versuchsprojekt . Geglückt ist es ja dann nicht so richtig wenn man sich die Erde heute ansieht . Warum wird dieser Stümper aber angebetet (gebettelt) ? Aber gut , mein Hund bettelt mich ja auch öfter an .

Kommentar von Fantho ,

Gott ist also nicht allwissend

Korrekt :-)

Er bastelt aber eine Erde mit Pflanzen , Tieren , Menschen , ohne zu wissen was passiert

Möglich. Ich schrieb aber auch nicht, dass Gott nichts weiß, sprich nicht allwissend zu sein bedeutet nicht, nichts zu wissen...

Also ein Versuchsprojekt

Nein, eine Chance für alle Seelen, wieder zu Gott zurück zu kommen...

Geglückt ist es ja dann nicht so richtig wenn man sich die Erde heute ansieht

Wieso? Vielleicht war am Anfang alles perfekt? Der Status quo ist das Ergebnis der Handlungen aller Menschheiten...

Warum wird dieser Stümper aber angebetet (gebettelt) ?

Erstaunlich, was? Gebettelt? Wo hat man Dich raus gelassen?

Aber gut , mein Hund bettelt mich ja auch öfter an .

Scheint wohl die einzige Sprache zu sein, die Du verstehst...Wieso ist das so, weil auch Dein Hund schon betteln muss bei Dir?

Gruß Fantho

Kommentar von norelig ,

Sorry , aber du verstehst sehr viel falsch .

Möglich. Ich schrieb aber auch nicht, dass Gott nichts weiß, sprich nicht allwissend zu sein bedeutet nicht, nichts zu wissen..

Ich auch nicht , ich schrieb nur das er die Folgen nicht kannte .

Nein, eine Chance für alle Seelen, wieder zu Gott zurück zu kommen..

Was dann aber nur ein Glaube ist .

Wieso? Vielleicht war am Anfang alles perfekt? Der Status quo ist das Ergebnis der Handlungen aller Menschheiten...

Perfekt , mit all den Naturkatastrophen , mit all den Krankheiten die sowohl Mensch als auch Tier treffen .

Erstaunlich, was? Gebettelt? Wo hat man Dich raus gelassen

Was ist beten denn sonst ? Es ist doch nichts weiter als um den Einlass in den Himmel zu betteln . Die Angst vor dem Tod , und dem Danach bringt die Menschen dazu einen Gott anzubetteln das er ihnen doch das ewige Leben schenken solle . Mehr ist es nicht . 

Scheint wohl die einzige Sprache zu sein, die Du verstehst...Wieso ist das so, weil auch Dein Hund schon betteln muss bei Dir?

Das ist recht einfach . Der Hund bettelt wenn er raus will , er bettelt wenn er spielen will , er bettelt wenn er Futter möchte . Aber auch meine Katze bettelt wenn sie raus will , Futter will oder einfach nur Beschäftigung . Selbst meine Ratten betteln nach Futter oder Beschäftigung . Und nach Futter betteln die Tiere auch bei gefülltem Futternapf . Es könnte ja was besseres geben . Der Unterschied ist aber das sie mich als etwas real existierendes anbetteln , nicht als etwas abstraktes .

Kommentar von Fantho ,

Ich auch nicht , ich schrieb nur das er die Folgen nicht kannte

Woher willst Du das wissen? Ist es nicht vielmehr so, dass wir uns selbst in diese Lage gebracht haben und dass wir selbst genau wissen, welche Folgen und Konsequenzen, sprich Wirkungen aus Ursachen entstehen können...

Wir selbst verbaten uns jedwede Einmischung in unser Handeln, in unser Leben...

Wir wissen um dieses göttliche Gesetz von Ursache und Wirkung, und handeln dennoch in negativer Art und Weise...

Perfekt , mit all den Naturkatastrophen , mit all den Krankheiten die sowohl Mensch als auch Tier treffen .

Nicht gelesen? Ich schrieb: Vielleicht war am Anfang alles perfekt...

Natur-Katastrophen sehen wir nur als solche, weil Lebewesen darin umkommen. Ohne uns Lebewesen, oder in menschenleeren Gegenden sind es einfach nur Naturbewegungen, Naturereignisse. Zum großen Teil sind die Menschen selbst für den Tod durch Naturkatastrophen verantwortlich. Krankheiten sind zum großen Teil ebenso das Ergebnis menschlicher Verfehlungen...

Man sollte sich mal tiefer in diese Materie eintauchen, anstatt nur die 'Bildzeitung' zu lesen...

Dass Du das 'Bitten' als negtaives 'Betteln' herabstuft, zeigt mir auf, dass Du die Begrifflichkeiten nicht ganz verstanden zu haben scheinst: Sie haben unterschiedliche Bedeutungen...

Ich erkenne schon, ob mein Hund betteln kommt, oder ob er mir einfach durch ein bestimmtes Verhalten zu verstehen gibt, wenn er Hunger hat, oder austreten möchte, ohne dass dieses sich in eine Bettelei ausartet...Es ist eine Erziehungsfrage...Er weiß, was ich tu, und ich weiß, was er gerade möchte...

Um etwas erbitten und um etwas erbetteln sind schon zwei paar Stiefel...

Die Angst vor dem Tod , und dem Danach bringt die Menschen dazu einen Gott anzubetteln das er ihnen doch das ewige Leben schenken solle

Ganz so stimmig ist das nicht, denn gerade das 'Wissen' von Gott lässt ja die Angst vor dem Tod und das Ungewisse des Danachs auflösen...

Entweder gibt es Gott, dann auch ein Leben nach dem irdischen Ableben. Also, warum Unsicherheit und Angst haben?

Oder es gibt keinen Gott. Weshalb dann noch um ein Weiterleben erbitten? Dieses Erbitten ist ja dann nutzlos. Ergo, weshalb noch Angst haben vor etwas, was unausweichlich ist...

Du siehst, man braucht überhaupt nicht um ein Leben danach erbitten...

Wenn es so wäre, wie Du Dir das vorstellst, wird das Anbetteln die Angst vor dem Tode nicht auflösen...

Gruß Fantho

Antwort
von vanillakusss, 68

Wirklich. Diese Frage habe ich schon oft (angeblich) gläubigen Menschen gestellt. Keiner konnte mir eine gute, einleuchtende Antwort geben. Keiner.

Kommentar von alohaa901 ,

Deswegen hier der neue Versuch :)

Kommentar von vanillakusss ,

Ich habe jetzt alles gelesen, genau SO sehe ich es auch.

Gott ist allmächtig, er WEIß GANZ GENAU, wie es zu Ende geht, wenn man der Bibel glaubt. Und es geht zu Ende, wenn man der Bibel glaubt. Also wozu das Ganze dazwischen?

Wenn Gott von Anfang an wusste, dass der Mensch es nicht auf die Reihe kriegt, er für seine Sünden brennen wird, wozu das Leben? Wozu die Qual, die Lebewesen erleiden müssen, wozu das Schlimme in der Welt? Wozu erst den Menschen erschaffen, ihm einen freien Willen geben und wenn der genutzt wird, wird man dafür bestraft.

Und wozu die Bestrafung? Angeblich wird man gerichtet, man bekommt sie Sünden aufgezählt, alles, was man falsch gemacht hat und dann wird man vernichtet? Ok, wozu soll das gut sein?

Man kann einem die Fehler aufzeigen und ihm die Möglichkeit geben, es besser zu machen. Wenn man dazu keine Gelegenheit bekommt, ist der ganze Mist einfach nur sinnlos.

Ich habe auch ein Kind, ich liebe es und wenn es Fehler macht, sage ich es. Oder streite darüber aber ich gehe nicht hin und verbrenne mein Kind..... Wieso sollte Gott das mit seinen Kindern machen? Und wie soll man dann so einen Gott lieben können? Das hat nur noch etwas mit Angst zu tun, Liebe sieht anders aus.

Wirklich, mir hat das keiner beantworten können.

Kommentar von Zicke52 ,

Ja, vanillakuss, so sehe ich es auch. Liebe sieht anders aus. Liebe ist das Gegenteil.

Antwort
von MerlinRenegade, 57

Was genau meinst du mit dem Begriff Gott und Teufel?

Antwort
von sabbelist, 49

Alles auf der Welt hat einen Gegesatz. Gott, gut. Teufel, böse. Hass, Liebe. Vorne, Hinten. Ohne diese Gegensätze, gibt es kein Leben.

Die Menschen beten Gott nicht an, Sie beten zu Ihm. Das ist ein kleiner Unterschied.


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