Frage von night9173, 208

Wieso trauern so viele Menschen wegen diesem Massaker in Orlando?

Es werden jeden Tag unzählige Menschen (unteranderem auch Kinder) in anderen Ländern ermordet, die es nicht verdient haben und darüber redet kaum jemand. Aber sobald ein paar Homosexuelle in der westlichen Welt getötet werden, zeigen die Menschen plötzlich Mitgefühl. Warum?

Antwort
von Tigerin75, 88

Ich finde es immer schlimm, wenn Menschen wegen irgendwelcher Greultaten von irgendwelchen Irren getötet werden. Und ich denke es ist auch einfach das Ausmaß. in diesem Fall sind 50 Menschen die nur ein schönes Wochenende haben wollten und tanzen gehen von irgendeinem Irren erschossen worden.

Oder der Idiot der die Erstklässler erschoss.

oder der der den Polizisten und seine Lebensgefährtin getötet hat während ein dreijähriger im Haus war.

Genauso wie die ganzen Kinder (und Erwachsenen) die nichts mit dem Krieg zu tun haben wollen und zwischen die Fronten geraten.

Antwort
von Nashota, 43

Diese Menschen haben es auch nicht verdient, auf diese Weise ihr Leben zu verlieren!

Fang mal an, nachzudenken!

Antwort
von Zischelmann, 6

Bei dem Amoklauf in Orlando/USA ging es nicht "um ein paar Homosexuelle"-es geht um MENSCHEN welche aus ihrem Leben gerissen wurden. Ob diese alle homosexuell oder bi oder transsexuell waren spielt keine Rolle-es geht um Mord und den Angehörigen und Freunden wurde großes Leid zugefügt!(soweit ich aus den Medien weiß war unter den Opfern auch eine Mutter mit ihrem Sohn)

Mitgefühl habe ich mit allen-klar wenn ein naher Angehöriger stirbt geht das natürlich einem selbst noch näher;das gebe ich offen zu.

Jedoch als Christ kann man nur für die Ermordeten beten und auch für den Amokläufer das dieser in einer anderen Welt lernt was Liebe ist-er hatte keine Gnade gegeben-man kann nur hoffen er wird lernen er lernt die Gnade Gottes kennen.

Dieser Täter war psychisch schwer krank-vielleicht Schizophrenie,vielleicht Psychosen mit Stimmen hören.

Bei diesem Amoklauf kommen mehrere Themen zusammen und sehr viele bisher ungeklärte Fragen:

Themen: ISIS, Islamist, Terror, Geisteskrankheit,Fanatismus..

Fragen: Mordete der Amokläufer aus Hass gegen Homosexuelle?

War er selbst homo oder bisexuell?

Hatte er Selbsthass der irgendwann in Hass gegen andere umschlug?

Wurde er durch andere geprägt und fanatisiert?

Warum taten die Mitwisser z.B. seine Exfrau nichts?

JEDER Amoklauf ist furchtbar.

Egal um welche Opfer es sich handelt;egal in welchem Land und an welchem Ort!

Antwort
von GrasshopperFK, 127

Todesfälle zu vergleichen ist schonmal ein Schritt in die ganz falsche Richtung! Alle Todesfälle sind tragisch. Für die einen mehr, für die anderen weniger. Die Medien können nicht über sämtliche Todesfälle, welche sekündlich auf der Welt passieren, berichten und nur weil du persönlich andere Todesfälle vielleicht tragischer findest, als z.b. das Massaker in Orlando, bedeutet es nicht das es weniger tragisch ist. Am meisten Mitgefühl bekommen natürlich die Tragödien, welche von den Medien breit getreten werden, aber seit wann ist der Tod ein Wettkampf darum, wer am meisten Mitgefühl bekommt? -.-

Antwort
von leosmilej, 46

Nur weil wir nicht jeden Menschen der jeden Tag stirbt betrauern können, sollten wir nicht aufhören uns um solche Geschehnisse zu sorgen.

"sobald ein paar Homosexuelle in der westlichen Welt getötet werden"
Es wurden 50 Menschen umgebracht und viele weitere schwer verletzt, ganz zu schweigen von den unzähligen Menschen die für ihr Leben traumatisiert und verstört wurden.

Und warum? Wegen ihrer Sexualität. Das heißt basically: Weil sie lieber die oder jene Person küssen als diese oder jene.

Darum kümmern die Menschen sich darum. Darum. Weil sie noch nicht völlig zu Monstern geworden sind.

Antwort
von SoDoge, 78

Darum geht es nicht. Der Fokus liegt so wie ich das sehe nicht auf der Frage, wer das meiste Mitgefühl, die meiste Aufmerksamkeit usw. bekommt. Derartige Massaker sind dennoch eine Seltenheit, zumal das inmitten der Allgemeinheit passiert ist. 

Es gibt Orte, da müssen heftigere Gewalttaten verstärkt erwartet werden. Und damit meine ich keine "schlimmen" Gegenden, sondern eher Krisengebiete und Brennpunkte, in denen wirklich vergleichbares geschieht. "Normale" Morde sind "nur" übliche Kriminalität, das wovon hier die Rede ist, ist ganz klar eine ganz andere Angelegenheit. 

Wenn das Orte trifft, wo mit so etwas nicht einmal ansatzweise zu rechnen ist und somit quasi auch jeder Supermarkt in den besten Gegenden zu einem möglicherweise gefährlichen Ort wird, dann ist das etwas anderes. Niemand behauptet, dass diese Tötungen schlimmer als andere sind. Nur ist dieser gesamte Vorfall in einer ganz anderen Kategorie vorzufinden als das, was du wahrscheinlich meinst. 

Dass sowas als "Härtefall" gesehen wird, kann vollkommen nachvollziehen. Geheucheltes Mitgefühl durch ein anderes Profilbild oder das Breittreten in Medien und sozialen Netzwerken halte ich nicht für sinnvoll. Aber eine stärkere Anteilnahme bzw. das "besonders" zu behandeln hilft Allen, damit besser umzugehen. Letztendlich kann man auch nicht so tun, als gehöre so etwas zum normalen alltäglichen Leben. Die Leute sollen weder in Angst leben, noch das für eine Bedrohung halten, die ausreicht, um sich das Leben einzuschränken, z.B. in dem man Versammlungen meidet.

Antwort
von jolando2016, 45

Hallo Night,

warum unterstellst Du, dass andere nicht um die unzähligen anderen Menschen trauern? Bin überzeugt, dass viele Menschen um viele andere Menschen trauern. Egal wo und warum.

Grüße

Jolando

Antwort
von chrisi565, 75

Das ist so nicht ganz richtig:

Nehmen wir die Ebola Katastrophe, zum zeitpunkt der totalen Wütung des Virus hörte man nichts anderes in den Medien, sogar das es in europa ausbrechen könnte wurde verbreitet. Nach einiger Zeit j terressierte keinen mehr dieses Thema denn dann war die IS miliz in Syrien stark im kommen, auch hier wird Angst und Schrecken verbreitet.

Medien stürzen sich wie die Geier auf solche Dinge um fette Schlagzeilen zu schreiben und wenn was neues kommt ist das wieder interessant, das vorherige wütet immer noch aber ist nicht mehr so intetessant usw.

Die Medien sind halt dann einfach geil auf solche Schlagzeilen. So auch wie das in Orlando.....

Und wenn dann was neues passiert dann ist das alte nicht mehr interessant.

Antwort
von NEONBLAUPINK99, 67

Homosexuelle haben es auch nicht verdient also ist es wohl berechtigt um diese homosexuellen zu trauern. Und das mit den menscjen in anderen löndern so hart es auch klingt aber jede sekunde stirbt ein mensch... Wir wären also unser ganzes leben damit beschäftigt um jedem menschen hinterher zu trauern und wenn dann ein mal so ein masaker passiert kann man da auch mal trauern.

Antwort
von realsausi2, 19

Jeder Anschlag dieser Sorte ruft die gleiche Reaktion hervor. Das hat mit Schwulen nichts zu tun.

Es sagt aber Einiges über Dich aus, dass Dir offensichtlich Homosexuelle weniger für Mitgefühl geeignet scheinen.

unzählige Menschen... ermordet, die es nicht verdient haben

Wer hat es denn Deiner Meinung nach verdient?

Antwort
von chanfan, 48

"Und darüber redet kaum jemand."

Das ist falsch. Vielleicht hört du nur die falschen Nachrichten  oder schaust die falschen Sender. Z.B. Punkt 12

"Sobald ein paar Homosexuelle.........................."

Anscheinend wirst aber du dann erst hellhörig.

Antwort
von Ysosy, 45

Das Schlüsselwort ist wohl „Nähe“ Räumlich, Emotional und Ideologisch. Die USA ist Deutschland schon sehr ähnlich oder „nahe“. Im Gegensatz zur Republik Kongo, Tadschikistan oder Ruanda.

Wenn so ein Vorfall in großer Nähe geschieht, dann sind die Menschen betroffener als wenn es an einem Ort geschieht mit dem man wenig verbindet. Daher ist der Tod der eigenen Eltern auch Emotionaler, als der Tod völlig Fremder Menschen welche auch Eltern waren.

Antwort
von ES1956, 16

ein paar Homosexuelle

Ich finde diese Formulierung absolut unter aller Sau.

Antwort
von Shae69, 57

Weil nur über die Dinge getrauert wird, die auch von den Medien verbreitet und hochgepusht werden. Kein Plan, Menschen sind Heuchler.

Antwort
von onlyCOOKIE007, 58

Da hast du recht der Grund warum die einen ,,trauern" ist Heuchlerei aber andere möchten damit zeigen, dass sie gegen IS, Gewalt, Anschläge usw. sind so als Zeichen des Zusammenhalts und Respekt vor Betroffenen.

(Klar ist das dumm, traurig und unfair, dass das die Menschen nur bei so Ereignissen machen, über die die medien so viel berichten sodass jeder Mensch davon erfährt und nicht bei ,,kleineren" ereignissen in z.B.in 3. Weltländern...)

Antwort
von me2312la, 52

ich finde deine fragestellung befremdlich...warum sollte man hier nicht trauern dürfen? warum redest du von: "ein paar homosexuelle"?

ich denke niemand hat das recht jemanden für seine trauer zu verurteilen..

es trauern auch viele menschen um die täglich sterbenden kinder

aber vielleicht gehen einfach solche anschläge, wie in orlando menschen in deutschland näher, weil dass auch hier geschehen könnte...

hier droht uns keine gefahr durch hunger und krieg, aber ein terrorist hätte auch in einer deutschen großstadt dieses massaker anrichten können, weil die vorraussetzungen ähnliche wären..

Antwort
von AntwortMarkus, 45

Sollten Sie nicht?  Das eine schließt  das andere ja nicht  aus.

Antwort
von Konsti99999, 53

Liegt daran, dass Amerika wirtschaftlich, gesellschaftlich und auch politisch enger mit Deutschland verknüpft ist als zum Beispiel Syrien. Deswegen ist die  Anteilnahme bei Terrorakten dort größer, es geht nicht mal speziell um homosexuelle. Trotzdem Heuchelei für mich.

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