Frage von NorthernLights1, 60

Wieso träumt man zum Ende hin immer so ein Schwachsinn, der oft negative / bedrückende Gefühle hervorrufen, so dass man auf jeden Fall aufstehen tut?

Also in der letzten Zeit träume ich wirre Sachen zum Schlafende hin,...die nicht direkt schlimm sind,...aber dennoch negative / bedrückende Gefühle bei mir hervorrufen, so dass ich auf jeden fall aufwache.

Kann es sein, weil ich zZ mehr schlafe, als für mich üblich ? Das mein Körper mich dadurch wach machen will ?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nobytree2, 13

Das hat mehrere Gründe,

  • zum einen differiert die Schlafphase am Ende (siehe Antwort von shiftclick)
  • zum anderen wacht man häufig auch deswegen auf, weil die Träume zu "anstrengend" werden. Damit vertauscht sich Ursache und Wirkung ein bisschen: Das Gehirn sagt sich nicht, gleich wache ich auf, also noch viel Schwachsinn abarbeiten, sondern eher umgekehrt: Jetzt ist genug mit Unsinn und Aufwachen.
  • es ist tatsächlich auch bei mir so, dass zu viel Schlafen zu einer Kreislaufbeeinträchtigung führt, was sich sehr negativ auf den allgemeinen Körperzustand und damit auch auf die Traumbilder auswirken. Auch Stress kann insoweit das Körperbefinden beeinträchtigen mit ähnlichen Auswirkungen auf die Träume (heute Nacht war wieder viel Unsinn an der Reihe - stressbedingt wegen gestern Abend).

Willst Du gute Träume? Dann guten Körperzustand herstellen: Ausreichend Sport an der frischen Luft, gesund Essen, ausreichend klares Wasser trinken, normale Schlafzeiten --> Körper fühlt sich wohl --> Träume haben angenehme Bilder.

Antwort
von Wuestenamazone, 18

Hi Mücke. Das träumst du Nachts auch aber daran kannst du dich nicht erinnern.

Kommentar von NorthernLights1 ,

womöglich, dennoch ist es schwachsinniges zeug und ich hatte davor nichts dergleiches im TV gesehen :)

Antwort
von nowka20, 8

Da hilft nur Erkenntnis

---Wer Erkenntnisse auf diesem Gebiete hat, der weiß, daß
typische unterbewußte Seelenvorgänge bei den verschiedensten Menschen sich in
die verschiedensten Lebensreminiszenzen einkleiden und daß es nicht auf den Inhalt
des Traumes ankommt.

---Man kommt nur darauf, was da eigentlich zugrunde liegt,
wenn man sich darin schult, von dem Inhalt des Traumes ganz abzusehen, wenn man
sich darin schult, ich möchte sagen, die innere Dramatik des Traumes ins Auge
zu fassen: ob der Traum davon ausgeht, in einer gewissen Traumvorstellung
zuerst eine Grundlage zu legen, dann eine Spannung zu schaffen und einen
Ablauf, oder ob eine andere Folge da ist, ob zuerst eine Spannung und dann eine
Auflösung da ist.

---Es bedarf einer großen Vorbereitung, den Ablauf des
Traumes in seiner Dramatik, ganz abgesehen von dem Inhalt der Bilder, ins Auge
zu fassen. Wer Träume verstehen will, muß in der Lage sein, etwas auszuführen
gegenüber dem Traume, das gleich käme dem, wenn man ein Drama vor sich hat und
sich für die Bilder nur insoferne interessiert, als man dahinter den Dichter
ins Auge faßt, in dem, was er auf- und abwogend erlebt.

 

---Erst wenn man aufhört, den Traum durch eine abstrakte
symbolische Ausdeutung der Bilderwelt ergreifen zu wollen, erst wenn man in die
Lage kommt, sich einzuleben in die innere Dramatik des Traumes, in den inneren
Zusammenhang, abgesehen von der Symbolik, von dem Inhalte der Bilder, erst dann
merkt man, in welchem Verhältnisse die Seele zu dem steht, was geistige Umwelt
ist. Denn diese kann nicht durch die Traumbilder gesehen werden, in die
derjenige, der kein imaginatives Schauen hat, durch die abnormen Verhältnisse
des Schlafes das Wirkliche kleidet, sondern nur durch das imaginative
Bewußtsein.

---Was sich abspielt jenseits der Traumbilder als
Traumdramatik, das ist nur durch das imaginative Bewußtsein zu erkennen.

(Steiner: GA 73 Seite 187f)

Kommentar von NorthernLights1 ,

wie würdest du den Traum deuten ?

Ich ging mit meiner / einer Katze an einem großen seeufer spazieren. Ich hielt sie im Arm und merkte, dass sie angst vom wasser hatte und sich fester an mich klammerte.

Nichtdestotrotz versuchte ich, ihre angst zu nehmen, indem ich sie ins flache wasser setzte. Zuerst sträubte sie sich, aber plötzlich, im nächsten Moment flitzte sie los und tauchte sie ins tiefe wasser ab. 

ich sah ihr noch nach, wie sie fast wie ein seehund, hin und her sich blitzartig unter wasser sich bewegte / tauchte. Als wäre sie in ihrem Element. 

Voller sorge lief ich am Ufer lang, blieb stehen, weil ich keine hoffnung mehr sah, sie wieder zu bekommen ...ich blickt an dieser stelle ins wasser und sah eine andere Katze, die unter wasser ganz still / starr saß und mich anschaute / anstarrte. Der Blick wer merkwürdig, fast etwas beängstigend. 

Kommentar von nowka20 ,

es ist unfug, träume zu deuten, da diese in einer übersinnlichen sphäre spielen, wir aber nur ein sinnliches bewußtsein haben.

Antwort
von Shiftclick, 27

Das weiss niemand. Vielleicht liest du mal etwas über Traumforschung...  Es wird immer noch viel geforscht zu Träumen, aber wirklich gesichertes Wissen gibt es kaum ...

Albträume kommen vorwiegend gegen Ende der Nacht im REM-Schlaf
vor, einer Schlafphase, bei der sich die Augen schnell bewegen und der
Puls steigt. Der Träumende hat intensive Ängste, die meist zwischen
wenigen Minuten und einer halben Stunde andauern und mit Aufschrecken
abrupt enden. Nach dem Aufwachen sind sich die Betroffenen in der Regel
sofort bewusst, dass sie wach sind, und wissen, wo sie sich befinden.

http://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/traumforschung-was-traeume-und-alpt...

Antwort
von LonelyBrain, 36

Wieso träumt man zum Ende hin immer so ein Schwachsinn, der oft negative / bedrückende Gefühle hervorrufen, so dass man auf jeden Fall aufstehen tut?

Sehr verallgemeinert. Bei mir ist das nämlich nicht der Fall.

Kommentar von NorthernLights1 ,

ja, ist mir auch später aufgefallen :)

Und immer träume ich auch nicht schlecht, aber in der letzten Zeit eben.


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