Wieso steht man auf BDSM in der Opferrolle?

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9 Antworten

Also das was ich hier schreibe muss nicht auf jeden zutreffen, denn das ist das was ich daran liebe:

Sich einfach hingeben zu können, sich fallen lassen und wissen, es fängt jemand einen auf. Endlich mal nicht nachdenken müssen, keine Verantwortung übernehmen müssen, sondern einfach frei sein. Das einzige was zählt sind seine Befehle, der Rest ist unwichtig. Alle Probleme, Sorgen und Ängste kann ich dabei ablegen... 

Das ist, warum ich devot bin.

Sich fallen lassen in einem Meer aus Schmerzen, die einen an nichts anderes mehr denken lassen und die dir einfach zeigen das du lebst. Masochismus zu erklären ist nicht einfach. Die Schmerzen sind einfach schön, man will sie und man braucht sie. Sie sind Balsam für die Seele.

Das ist, warum ich masochistisch bin.

Ich hoffe ich konnte dir Helfen. Wenn du Fragen hast, dann frag einfach, entweder hier oder privat.

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Es gibt Frauen die geben die dominante Seite gern ab. Meist sogar Frauen in Führungspositionen.

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Kontrolliert werden, va wenn man dem anderem vertraut, und der andere es einem dann macht, ohne dass man ihm im Gegenzug irgendwas machen kann. Kann mir vostellen, dass es darum geht, es einfach nur zu genießen mal gar  nix zu machen. Aber kp is nur ne Vermutung, ich  hab das noch nie gemacht^^

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Weil das Abgeben von Macht (in einem Rollenspiel, das ist wichtig!) Erleichterung mit sich bringt. Es bedeutet, dass sich jemand anderer um einen kümmert. Ich muss nicht die Angst haben, ob ich meinen Partner befriedigen kann oder etwas falsch mache, wenn ich die Kontrolle völlig abgebe. Es bedeutet die Verantwortung abgeben und das verschafft natürlich Erleichterung.

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Kommentar von torst1988
17.03.2016, 00:04

Ähnliche psychologische Ansätze hast du auch damals bei den Deutschen und Österreichern gehabt in ihrem Wunsch nach einem Führer. Dies bedeutet ja eigentlich Entmachtung, aber es ist auch einfach eine Erleichterung, die Verantwortung einem anderen zu übergeben.

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Jemand mit vorwiegend sadistischen oder masochistischen sexuellen Präferenzen hat häufig Traumata in der Kindheit und / oder Jugend erlebt.

Es gibt Untersuchungen, dass erwachsene Menschen, die z. B. in der Kindheit geschlagen und danach in den Arm genommen und getröstet wurden, eine Verknüpfung zwischen körperlichem Schmerz und körperlichem Wohlbefinden herstellen. Diese Verknüpfung wird in der Erinnerung als lustvoll abgespeichert und so entsteht eine Vorliebe für das Erleben von schmerzhafter Sexualität.

Warum sich der eine für die devote und der andere für die dominante Rolle entscheidet ist unterschiedlich und müsste tiefenpsychologisch geklärt werden.

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Es gibt devot veranlagte Personen ,welche Dominanz brauchen um sich sexuell auszulegen. 

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Wir leben in einer kontrollierten Welt, in der sich jeder unter Kontrolle zu haben hat... meint die Gesellschaft

Die Kontrolle aufzugeben kann sehr befreiend sein.

Aber bei dem ganzen geht es weniger um irgendwelche Praktiken und Vorlieben - die sind individuell - es geht um Vertrauen und Respekt.

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Du kannst das eine verstehen weil es dir eher gefällt. 

Bei sexuellen Vorlieben ist es meistens so dass man das was einem gefällt verstehen kann, das was einem nicht gefällt kann man auch nicht verstehen.

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Die Leute haben halt verschiedene Gründe, eventuell haben sich aus den Traumata ihrer Kindheit Fetische und Vorlieben entwickelt, die sie jetzt ausleben.

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Kommentar von xXLiraXx
17.03.2016, 06:45

BDSM hat nichts mit einem Traumata zu tun, oder haben Schwule auch Traumata erlitten? (Der Vergleich scheint krass, ist aber prinzipiell das gleiche)

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