Frage von resaone,

Wieso sprache? und wer hats erfunden?

Ich frage mich schon seit einigen Jahren wer die Sprache erfunden hat.....Es muss doch einmal mal damit angefangen haben.....Und wieso gibt es so viele Sprachen und trotzdem können wir uns alle verstehen? Wer hat es verbreitet und wer hat gesagt das "Fenster" Fenster heißt und wir alle wissen was ein Fenster ist?!

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Hilfreichste Antwort von vincent1996,
6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Als Weltsprache oder internationale Verkehrssprache wird eine natürliche Sprache bezeichnet, die als Verkehrssprache weit über ihr ursprüngliches Sprachgebiet hinaus Bedeutung erlangt hat. Solche internationalen Verkehrssprachen werden von vielen Menschen unterschiedlicher Nationalitäten als Erst- oder Zweitsprachen gesprochen und verstanden, sie dienen als Lingua franca in der Diplomatie oder bei internationalen Handelskontakten sowie bei der Wissensvermittlung; häufig sind die Weltsprachen auch Amtssprachen in mehreren Ländern oder internationalen Organisationen. Seit dem Zweiten Weltkrieg ist Englisch als Weltverkehrssprache die international bedeutendste Weltsprache.

Die meisten Weltsprachen entstanden durch kriegerische Expansion von Staaten, in denen die entsprechende Sprache gesprochen wurde, und anschließende langdauernde Hegemonie der eroberten Gebiete. Dies gilt für alle Regionen der Welt und sowohl für die Weltsprachen der Antike wie für jene der Neuzeit oder der Gegenwart. So schwingt in dem Begriff Weltsprache stets ein gewisser imperialer Hintergrund mit, der von Sprechern kleinerer Sprachen als repressiv empfunden werden kann. Dies galt bereits für die Weltsprache der klassischen Antike, das Altgriechische, dessen Verbreitung sich vor allem auf den Feldzug Alexanders des Großen zurückführen lässt.

Als Weltsprachen der Antike gelten das Babylonische, das Aramäische und das Griechische. Das mit der Ausbreitung des Römischen Reiches zur Weltsprache avancierte Lateinische behielt diesen Status als Kirchen-, Literatur- und juristische Sprache bis ins 17. Jahrhundert. Das Sanskrit war im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Hinduismus und Buddhismus im ersten nachchristlichen Jahrtausend Weltsprache in Süd- und Südostasien und wurde später durch das Hindustani teilweise abgelöst. Mit der islamischen Expansion seit dem frühen Mittelalter begann der Aufstieg des Arabischen zur Weltsprache.

Viele der neuzeitlichen Weltsprachen sind ehemalige Kolonialsprachen, deren Verbreitung auf anderen Kontinenten vor allem durch Eroberung, Ausrottung und Kolonisation erfolgte. Indigene und Stammessprachen wurden bekämpft, verboten und unterdrückt. Der Besitz eines großen Kolonialreichs führte bei allen europäischen Kolonialmächten des 19. und 20. Jahrhunderts zum Aufstieg ihrer Nationalsprache zur Weltsprache, so beim Englischen, Französischen, Spanischen, Portugiesischen und Niederländischen. Das Russische erlangte seine Bedeutung erst durch die Expansion Russlands bis nach Ostasien; nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese Bedeutung durch die Dominanz der Sowjetunion für die kommunistische Welt weiter etabliert.

Das Französische erlangte im 17. Jahrhundert als Sprache der Diplomatie, des Postwesens und des europäischen Adels seine Bedeutung als führende Weltsprache. Das Deutsche war ab etwa 1860 fast neunzig Jahre lang die dominierende Weltsprache in Wissenschaft und Kunst, verlor diesen Status dann nach den Niederlagen in den beiden Weltkriegen. Kleinere kulturelle Nischen, in denen bestimmte Sprachen immer noch weltweit maßgeblich sind, sind das Ballett mit der französischen und die klassische Musik mit der italienischen Sprache.

Englisch ist als Lingua franca der internationalen Diplomatie, der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sowie des internationalen wissenschaftlichen und kulturellen Austauschs die einzige im Wortsinne weltweit gebräuchliche Verkehrssprache und die bedeutendste Weltsprache.[1] Die Weltsprachen Chinesisch (Mandarin), Französisch, Englisch, Russisch und Spanisch sind seit 1946 Amtssprachen der Vereinten Nationen. 1973 kam Arabisch als sechste Amtssprache hinzu.[2] Mandarin ist die wichtigste der chinesischen Sprachen und hat mehr Muttersprachler als Englisch und Spanisch zusammen. Hindi/Urdu bzw. deren Mischform Hindustani wird fast ausschließlich in den ursprünglichen Sprachräumen Indien und Pakistan gesprochen; dasselbe gilt für Bengalisch und dessen Sprachräume Bangladesch und Westbengalen sowie Japanisch und den Sprachraum Japan. Diese Sprachen werden daher – trotz der großen Zahl der Sprecher – normalerweise nicht als Weltsprachen gerechnet. Dass durch die weltweiten Migrationsbewegungen infolge der Globalisierung seit Mitte des 20. Jahrhunderts größere Sprechergruppen südostasiatischer Sprachen dauerhaft auch außerhalb des ursprünglichen Sprachraums leben, beispielsweise in Großbritannien oder den USA, hat bisher (Stand 2011) nicht dazu geführt, dass die Sprachen in den neuen Siedlungsgebieten zu Verkehrssprachen geworden wären.

Kommentar von vincent1996,

Plansprachen wie beispielsweise Esperanto wurden bislang von keiner staatlichen Organisation als Verkehrssprachen eingeführt, obwohl in UNESCO-Resolutionen von 1954 und 1985 ausdrücklich Esperanto als geeignetes Mittel zur internationalen Verständigung anerkannt wurde. In der UNESCO-Resolution von 1985 wurden die Mitgliedsstaaten von der Generalkonferenz der UNESCO eingeladen, die Einführung eines Studienprogramms zum Sprachenproblem und zu Esperanto in den Schulen und höheren Bildungseinrichtungen zu fördern (The General Conference […] invites the Member States […] to promote the introduction of a study programme on the language problem and Esperanto in their schools and higher educational institutions). Eine weitere künstlich geschaffene Sprache mit weltweiter Verbreitung ist die Internationale Gebärdensprache.

(http://de.wikipedia.org/wiki/Weltsprache)

Bitte schön. ^^

Kommentar von resaone,

ich danke dir !

Kommentar von vincent1996,

Bitte und danke für den Stern, Manuel. ^^

Antwort von almmichel,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Sprache hat sich über die Jahrhunderte entwickelt. Wer sollte sonst so intelligent gewesen sein als das es ein deutscher Volksstamm gewesen sein muss. :-))

Antwort von Sajonara,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Sprachen sind keine "Erfindungen" einzelner, sondern lebendige Prozesse, die sich langsam dahin entwickelt haben in Teilnahme vieler Menschen, ...

Antwort von resaone,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Kein ding aber es ist ja eine Frage die ich ernst meine...Keine Chat frage...zum chatten geh ich in nen Forum :D

Und es ist halt eine Frage die ich nicht googlen kann

Antwort von Loris64,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Das ist ein komplizierte Thema. Die Fachleute sind sich nicht einig. Du musst halt schon googeln.

Antwort von crazycat99,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

aus dem uggha uggha ughha ugg wurden halt wörter :D

Kommentar von resaone,

schon klar aber es muss ja mal eine Ursprache gegeben haben...ausser das "uggah" :D

Kommentar von Sajonara,

es gibt viele Ursprache und der Mensch stammt übrigens nicht direkt von Affen ab, das ist wirklich naiv, so etwas zu glauben, aber wer sich diesen Tieren nahe fühlt, ...ist denen sicher ähnlicher?

Kommentar von crazycat99,

na ja ich glaube das wir von affen kommen^^ ist ja jedem seinem glauben also beschimpf mich nicht :I

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