dickeren Menschen sagt man nach, sie haben ja so ein gutes Fettpolster - sie frieren nicht so schnell. Die Rezeptoren für Kälte befinden sich aber in der haut - noch über dem Fettgewebe; also ist der Spruch einfach Unsinn?

Weil die Wärme länger braucht, um von Körperinneren bis an die Oberfläche zu kommen und durch das Fett davon abgehalten wird. Es ist wie mit einer Thermoskanne, der Raum zwischen Flascheninnerem und Flaschenäußerem ist das, was darüber entscheidet, wie lange die Wärme gespeichert werden kann. Wenn jemand dementsprechend mehr Fett hat, dann hat er auch mehr von diesem Zwischenraum und ihm wird nicht so schnell kalt, weil die Wärme nicht so schnell nach außen abgegeben wird.

Das Körperinnere soll vor Unterkühlung geschützt werden.
Wer gut mit Fettpolstern ausgestattet ist, kühlt nicht so schnell aus. Wenn die Durchblutung gut ist, gibt der Körper keine Meldung, dass gefroren wird.
Es befindet sich ein großer Anteil des Körperfetts innerhalb des Körpers. Zwar wird deine Haut gleichschnell kalt, aber mit höherem Körperfettanteil frierst du nicht so leicht.

Fett kühlt schneller ab als Muskeln, weil es nicht durchblutet wird. Liegt wohl eher am Bluthochdruck, wenn fette leute nicht frieren
haugar am 24. August 2009 16:46 Das liegt daran, dass Muskeln eine der am besten durchblutetsten Körperbestandteile sind, die es gibt, und das Blut ist warm. Fett ist nicht gut durchblutet, und u. a. deswegen geht über das Fett auch deutlich weniger Wärme verloren.

tiere in der arktis haben alle eine dicke fettschicht... das wird schon einen grund haben ;)
ja, dadurch kühlen sie nicht so schnell ab, aber ich frage ja nach dem frieren