Frage von CauseImBored, 1.043

Wieso soll man Angst vor der Hölle haben?

Wenn ich etwas schreckliches mache bin ich doch der bro vom Teufel und brauch keine Angst vor ihm zu haben.

Antwort
von sarahj, 589

Ein gerade verstorbene Atheist, findet sich selbst auf einmal in einem dunklen Gang wieder. Vor ihm ein Schild mit den Worten: "Zur Hölle".

Da es die einzige Tür ist, hat keine andere Wahl als den Gang zur Hölle zu folgen und trifft nach geraumer Zeit an eine weiter Tür, die nicht verschlossen ist.

Er betritt die Hölle und traut seinen Augen nicht:
heller Sonnenschein, angenehme Temperaturen, Palmen, Meeresstrand, alle 100 Meter eine Strandbar mit alkoholischen Getränken, fröhliche Menschen tummeln sich, kurzum paradiesische Verhältnisse.

Der gerade verstorbene geht am Strand entlang, bis er eine Gestalt mit einem Pferdefuß und einem Schwanz in einem Strandkorb sitzen sieht.
Er geht auf die Gestalt zu und fragt sie, ob er denn der Teufel sei.

Dieser bejaht dies und begrüßt den Neuankömmling in der Hölle äußerst herzlich. Er schickt den Atheisten nach dem Geplauder an eine der Strandbars, um sich dort einen Drink zu besorgen und sich wie zuhause zu fühlen.

Mit seinen leckeren Drink in der Hand schlendert er am Strand entlang um die Hölle weiter zu erkunden. Zwischen Dünen entdeckt er ein großes, tiefes Loch. Neugierig blickt er in die Tiefe und erschrickt sich fürchterlich:

Er sieht am tiefen Grund von diesem Loch wimmernde, unbekleidete Menschen. Es lodert ein heißes Feuer und wilde Bestien schlagen mit Peitschen auf die Körper der Menschen ein.

Sogleich rennt der Atheist verwirrt zum Teufel und fragt aufgelöst, was denn das für ein Loch sei? Der Teufel versteht die Frage nicht und so fragt der Atheist nochmals nach dem tiefen Loch mit dem Feuer, den Bestien und den Menschen dort hinten bei den Dünen.

"Ach, das meinst Du", sagt der Teufel.

Das ist für Christen und Muslime, die wollen das so.

Kommentar von Rokket ,

Genial, hahaha! Selbst geschrieben oder kopiert? ;-)

Kommentar von sarahj ,

mal gehört, dann gesucht und gefunden.
Der Witz ist aber schon sehr alt.

Kommentar von ilinalta ,

Aber immer wieder amüsant^^ Old but gold.

Kommentar von Franek ,

Wäre vielleicht nett gewesen, einen Witz als Antwort auf eine ernste Frage auch als Witz zu kennzeichnen...

Kommentar von sarahj ,

mhmh - es ist nicht so, daß Du den Witz nicht als solchen erkannt hast - oder?

Und (und das ist wichtiger): in dem Witz steckt ein wahrer Kern.

Es steckt nämlich eine gewisse Sehnsucht nach Leid in vielen Religionen.

Entweder in Form einer Selbstgeisselung/Selbsverleugnung ("ich bin als Sünder geboren" und "Erbsünde" und "wir sind alle Sünder") oder in Form von Missgunst und Sadismus ("wirst noch an mich denken, wenn Du in der Hölle schmorst" oder "am Ende lache ich auf Dich, wenn Du leidest")

Das sind alles Sprüche, die man von Gläubigen hier so zu lesen kriegt und manchmal auch zu hören.

Es ist also schon was dran: viele Gläubige wünschen sich die Hölle.
Und diesen wahren Kern solltest Du auch sehen. Wenn auch nicht selbst bei Dir, so doch in der Welt.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Und (und das ist wichtiger): in dem Witz steckt ein wahrer Kern. Es steckt nämlich eine gewisse Sehnsucht nach Leid in vielen Religionen.

Aha^^ Also ich glaube ja eher, dass nicht nur der Witz  in der Vergangenheit lebt. Die Hölle ist in kaum einer Religion mehr Gegenstand. Dafür erfährt sie jetzt eine Renaissance bei eifrigen Atheisten, die diese alten Vorstellungen  zum Ausschmücken ihrer Sonntagsreden im Internet liiiieben ;-)

Kommentar von sarahj ,

das mag sicher für viele "fortschrittliche Christen" gelten.
Aber schaut man z.B. nach USA oder auch hier ins Forum, bin ich eher geneigt, daß auch die Höllenvorstellung eine Renaissance erlebt.
(vielleicht ist es ja auch so, daß diejenigen am lautstarksten sind, und die anderen es nicht mehr hören. Von außen betrachtet hört man es aber doch.)
Auch denke ich: wenn Du die selbe Höllenvorstellung hast (keine) wirst Du ja auch darüber lachen können.

Aber ich werde mal ein bisschen nach Statistiken googeln...

Kommentar von sarahj ,

habe mal ein bisschen recherchiert...

Zunächst einmal ist interessant, daß lediglich zwischen rund 25 und 68% der einer Religionsgemeinschaft angehörigen überhaupt an einen persönlichen Gott glauben.
24% bei Protestanten, 35% bei Katholiken, und bis zu 68% bei einigen Freikirchen [1].

Der Anteil derer die an eine "klassische Hölle", mit Qual und Elend glaubt ist schwerer zu ermitteln. Ich habe auf die Schnelle keine Statistik gefunden, die das nach Religion aufschlüsselt, sondern lediglich eine absolute Zahl gefunden, nach der 12% der Gesamtbevölkerung daran glauben [2].

Nach dieser Statistik glauben rund 65% der über 18 Jährigen an einen Gott. Damit würde rund jeder 5., der an Gott glaubt auch an die Hölle glauben (wobei es - siehe oben - sicher gewaltige Unterschiede innerhalb der Religionen gibt. Ich gehe davon aus, daß es bei Protestanten viel weniger, bei Freikirchen und Muslimen aber viel mehr sind).

Aber: auch nur rund 65% aller Deutschen ist Angehöriger (zumindest passiv) einer der großen Religionen, und nur rund 40% bezeichnen sich als religiös.
Damit würde etwas unter 1/3 derer die sich als religiös bezeichnen auch an eine "Hölle" glauben. Und auch hier werden mit Sicherheit die Protestanten wieder weit darunter, Freikirchen und Muslime weit darüber liegen.

Das kann man jetzt so oder so interpretieren.

Aber ganz so aus den Köpfen, wie Du das oben darstellst ist es denn doch nicht. Wenn einem ein Freikirchler begegnet, kann man mit großer Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß er an eine Hölle glaubt, bei einem Protestanten eher vom Gegenteil.

Ich habe oben die USA angesprochen. Das mag jetzt zwar weit weg sein, aber man darf nicht vergessen, daß es in anderen Ländern ganz anders aussehen kann. Die Mehrheit der US-Amerikaner hat weit konservativere Vorstellungen. Und haben, obwohl sie oft als Lutheraner oder Protestanten kategorisiert werden, eher Vorstellungen die der unserer Freikirchen entspricht. Auch im orthodox christlichen Russland sind die Ansichten weniger "fortschrittlich".

Ich würde also widersprechen: es ist nicht so, daß diese Idee lediglich von Atheisten karikiert dargestellt wird. Sicher betrachten Du und Dein persönliches Umfeld die Sache als abgehakt und gegenstandslos, aber das Bild existiert, und nicht nur in einer kleinen Splittergruppe.

[1] http://fowid.de/fileadmin/datenarchiv/Religionszugehoerigkeit-und-Gottesglaube__...
[2] Institut für Demoskopie, Allensbach, Nov. 2001; aus http://www.reimbibel.de/statistik.htm

PS: interessant ist, daß offensichtlich die Gesellschaft als Ganzes weit irrationaler denkt, als wir uns gemeinhin vorstellen.

Nach einer der Umfragen glauben auch: 57% an Hellseherei, fast 50% an Astrologie, 57% an eine Verbindung zu Haustieren über weite Entfernung, 54% an Präkognition und 24% an Ufos.

Aber immerhin: es scheinen doppelt so viele an Ufos zu glauben, wie an eine Hölle. Das gibt ja etwas Hoffnung. Oder vielleicht auch nicht.

Kommentar von whuiapefhaurgqp ,

Nach einer der Umfragen glauben auch: 57% an Hellseherei, fast 50% an Astrologie, 57% an eine Verbindung zu Haustieren über weite Entfernung, 54% an Präkognition und 24% an Ufos.

das ist geil xDD

anders formuliert glauben:

  • 57% an Scharlatanerie
  • 50% an magische Monde
  • 57%, dass eine Schleppleine eine Verbindung zum Haustier ist
  • 54% nochmal an die Scharlatanerie

und nur

  • 24% an etwas, was tatsächlich wirklich existieren könnte...

also wenn das nicht genug über den entwicklungsstand der menschheit sagt, weiss ich's auch nicht -.-

Kommentar von sarahj ,

ja, das kommt davon, wenn man ständig am Bildungsbudget spart....

Kommentar von whuiapefhaurgqp ,

die teletubbies wurden abgesetzt, aber das geistige niveau im tv is dadurch leider nicht gestiegen

Kommentar von Suboptimierer ,

Also ich glaube ja eher, dass nicht nur der Witz  in der Vergangenheit lebt. Die Hölle ist in kaum einer Religion mehr Gegenstand. 

Das finde ich erschreckend. Das zeigt doch wieder, wie interpretationsfähig Religionen sind. Heute ist die Hölle nicht mehr in, vielleicht wieder in ein paar Jahren...

Gut, dass wir anhand von Auslegungen entscheiden dürfen, ob es die Hölle gibt.

Vielleicht gibt es in ein paar Jahren eine Multihölle oder eine Cyberhölle? Wer weiß?

Kommentar von sarahj ,

die Cyberhölle gibt es heute schon ;-D

Kommentar von whuiapefhaurgqp ,

wo?

http://www.cyberhoelle.de/  ----> 404 - Page not Found

Antwort
von Philipp59, 197

Hallo CauseImBored,

eigentlich brauchst Du überhaupt keine Angst vor der Hölle als einem Ort feuriger Qualen haben, da diese so nur in der Vorstellung der Menschen existiert. Die Höllenlehre ist zwar weit verbreitet, findet jedoch in der Bibel keine echte Stütze.

Das haben auch einige Kirchenlehrer erkannt, z.B. John R. W. Stott aus Großbritannien, der schreibt, dass die „Heilige Schrift auf Vernichtung hindeutet“ und dass „die Lehre von der ‚ewigen Qual bei Bewußtsein‘ eine Überlieferung ist, die sich der höchsten Autorität der Heiligen Schrift unterordnen muß“ (Essentials—A Liberal-Evangelical Dialogue).
Die Bibel lehrt also eindeutig nicht, dass Menschen für böse Taten oder Ungehorsam ewige Qualen in Aussicht stehen. In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder.

In den hebräischen Ursprungstexten findet man z.B. das Wort "scheol".Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für "scheol" gibt, haben es einige Übersetzer in dem ursprünglichen Wortlaut wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder.

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd. 11, S. 276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“

Damit ist "scheol" einfach sozusagen der symbolische Aufenthaltsort der Toten, also das allgemeine Grab der Menschen. Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments, so z.B. dieser: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen...Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst (Prediger 9:5,10). Um durch ein Höllenfeuer gequält zu werden, muss man jedoch ein Bewusstsein haben also am leben sein.

In dem englischsprachigen Lexikon Collier’s Encyclopedia wird dies bestätigt, da man hier über das Wort „Hölle“ folgendes lesen kann: "In erster Linie steht es für das hebräische Wort Scheol im Alten Testament und für das griechische Wort Hades in der Septuaginta und im Neuen Testament. Da Scheol in alttestamentlichen Zeiten einfach den Aufenthaltsort der Toten meinte, ohne zwischen den Guten und den Bösen zu unterscheiden, ist das Wort ‚Hölle‘, wie man es heute versteht, keine glückliche Übersetzung." ( Collier’s Encyclopedia, 1986, Bd. 12, S. 28).

Wenn also die Lehre vom Höllenfeuer keine biblische Lehre ist, sondern eher ein Mythos, warum findet sie innerhalb der Christenheit überhaupt Anhänger? Die Erklärung dazu liefern die beiden Auszüge aus verschiedenen Nachschlagewerken:

„Unter den klassischen griechischen Philosophen ist Platon derjenige, der den traditionellen Gedanken von der Hölle am meisten geprägt hat“ (Die Hölle: zur Geschichte einer Fiktion von Georges Minois, Seite 63).

„Ab Mitte des 2. Jahrhunderts n. Chr. verspürten Christen mit einer gewissen Vorbildung in griechischer Philosophie den Drang, ihrem Glauben in entsprechenden Begriffen Ausdruck zu verleihen . . . Die Philosophie, die ihnen am geeignetsten erschien, war der Platonismus“ (The New Encyclopædia Britannica, 1988, Band 25, Seite 890).

Die Höllenlehre ist somit keine biblische, sondern eine Lehre, die durch die Philosophie in die kirchliche Lehre Eingang fand. Die Frage ist also: Was ist glaubwürdiger - die Aussagen der Bibel oder die philosophischer Lehrer früherer Zeit? Das muss sich jeder selbst beantworten.

LG Philipp

Kommentar von Franek ,

Ganz kurze Gegenfrage: Wenn es keine Hölle, also nichts, vor dem das Geschöpf zu erretten ist, gibt; wozu musste Gott dann seinen einzigen Sohn auf die Erde schicken, um an Stelle der Menschen ein Sühneopfer zu erbringen?

Kommentar von fahrer88 ,

@franek, gegenfrage,

wo ist die logik, das Gott zuerst eine Hölle erschafft, danach ein Gegenmittel erfindet, das der Mensch wieder da herauskommt?

Es muss ein Göttlicher Plan gewesen sein, (sorry, auch der Sündenfall),  das Jesus sterben musste, damit alle die an Ihn glauben das ewige Leben haben, für alle anderen--der ewige Tod, also komplette Vernichtung, steht mehrmals in der Bibel.

Kommentar von Trashtom ,

wo ist die logik

Religion/Bibel hat mit Logik rein gar nichts am Hut. Es ist ganz einfach Glauben und hat in einer rationalen Diskussion als Argument nichts verloren.

Es muss ein Göttlicher Plan gewesen sein

Es muss gar nichts.

steht mehrmals in der Bibel

Ist kein Beweis oder Argument noch Indiz für irgendwas.

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo Franek

Philipp wird Dir sicherlich noch antworten  -  bis dahin kannst Du Dich schon einmal mit dem vertraut machen, was die Bibel  an vielen Stellen  zu Deiner Frage sagt:

Beispielsweise heißt es in Römer 6:23:   " . . .Denn der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod [und nicht die Hölle], die Gabe aber, die Gott gibt, ist ewiges Leben durch Christus Jesus, unseren Herrn."

Vergleiche das doch bitte auch mit  1. Mose 3:19. Dort findest Du den Urteilsspruch Gottes, nachdem Adam sich entschlossen hatte, unabhängig von Gott zu wandeln:

"Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren. . ."

Es wurde ihm weder der Himmel in Aussicht gestellt, noch wurde ihm mit der Hölle gedroht.   "Nur" mit absoluter Nichtexistenz . . .  und wie ich meine, gerade schlimm genug  -  oder?

Alles Gute

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Kommentar von fahrer88 ,

Abundzu, wenn du der Bibel glaubst, dann vergiss nicht, das

nach dem "Staub" es auch  eine Auferstehung der Toten geben wird, zum

ewigen Leben oder zum Gericht mit anschliessender Vernichtung der Gottlosen


Kommentar von Abundumzu ,

Hallo fahrer88,

da es in der Frage auf dieser Seite um die Angst vor der Hölle geht, habe ich mich auf eben dieses Thema beschränkt.

Natürlich hast Du Recht mit Deiner Ergänzung  -  und wenn wir nun schon von der Auferstehung sprechen, dann im Originalton der Bibel aus Johannes 5:28, 29, und der lautet:

". . .Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts"

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Kommentar von Philipp59 ,

Hallo Franek,

an vielen Stellen in der Bibel ist als Strafe für Ungehorsam oder Sünde der Tod erwähnt (zwei davon hat "Abundumzu" bereits erwähnt). Ein Mensch hat, wenn er stirbt, durch seinen Tod für seine Sünden "bezahlt" (siehe Römer 6:23). Du könntest nun einwenden, dass schließlich auch gerechte Diener Gottes sterben müssen. Warum ist dann der Tod dennoch eine Strafe? Die Bibel sagt: "Denn alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes" (Römer 3:23). Aus diesem Grund müssen auch alle sterben.

Aber macht denn Gott keinen Unterschied? Doch, da die Bibel auch von "Vernichtung" spricht, womit sie meint, dass einige Menschen nicht wieder auferweckt werden. Zu ihnen zählt beispielsweise Judas Iskariot, der Jesus verriet. Jesus bezeichnete ihn deswegen als "Sohn der Vernichtung" (Johannes 17:12). Der "ewige Tod" ist also schon eine Strafe im Gegensatz zum "ewigen Leben", meinst Du nicht auch?

Gott hegt gegenüber niemandem Rachgefühle, auch nicht gegen schlimme Sünder, im Gegenteil. Seine barmherzige Einstellung veranlasste ihn einmal zu folgender Äußerung: "Ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen, sondern daran, daß ein Böser von seinem Weg umkehrt und tatsächlich am Leben bleibt" (Hesekiel 33:11). Wenn Gott bereits den Tod eines Bösen bedauert, würde er dann wohl einen Menschen mit ewigem Feuer bestrafen? Und würden wir nicht einen Menschen, der andere mit buchstäblichem Feuer quält, und sei es auch nur für kurze Zeit, als ziemlich pervers oder psychisch gestört ansehen? Ist es dann nicht äußerst verwerflich, Gott ein solches Verhalten zu unterstellen?

LG Philipp

Kommentar von sarahj ,

Die Rolle und Verteuflung des Judas hat mich schon als Kind irritiert:

er war doch Teil Gottes Plans, und ist insofern in meinen Augen unschuldig. Dabei kommt er bei allen hinterher so schlecht weg und gilt als die Ausgeburt des Verräters schlechthin.

Wenn überhaupt etwas Wahres an der ganzen Kreuzigungsgeschichte dran ist, müsste man eigentlich davon ausgehen, daß Jesus ihn erst dazu überreden musste, den Agent-Provocateur (*) zu spielen.

Angenommen, ohne ihn wäre es gar nicht zur Kreuzigung gekommen, was hätte Gott dann gemacht?
Ihn höchstpersönlich dran genagelt?

Und wenn nicht, was wäre aus dem Sühneopfer geworden, und was aus dem Christentum?

(*) für die Jüngeren hier im Forum: nicht den hier: http://www.agentprovocateur.com/gb_en ,
sondern den da:
https://de.wikipedia.org/wiki/Agent_Provocateur

Kommentar von Abundumzu ,

Hallo  sarahj 

Aus Deinem einleitenden Satz schlussfolgere ich, dass Du inzwischen erwachsen bist und von daher willens und in der Lage sein könntest Deine Vermutungen zum "Fall Judas Iskariot" noch einmal  gründlich zu durchdenken.

Dazu empfehle ich Dir eine ausführlichen Betrachtung dieses Themas, die ich hier bei GF vor einigen Jahren veröffentlicht habe.

Auszugsweise zitiere ich daraus:

"Es gibt immer mal wieder  solche Überlegungen - die  letztendlich nur darauf hinauslaufen, den Wahrheitsgehalt der Bibel in Frage zu
stellen.

Sicherlich ist das nicht Deine Absicht - und deshalb versuche bitte den tatsächlichen Hintergrund mit in Betracht zu  ziehen  und Du wirst feststellen, dass sich diese Frage so gar nicht stellt.

Dazu müssen wir allerdings etwas weiter ausholen - und
deshalb wird es auch etwas länger:

Bei einer Gelegenheit eröffnet Jesu seinen Jüngern, dass er
sie aussenden werde  wie Schafe inmitten von Wölfen . . .“   (Matthäus 10:16)  Dabei sprach er aus eigener  Erfahrung - und dieser Vergleich hilft uns den Judas richtig  einzuordnen.

Frage Dich bitte einmal, ob Wölfe einen Verräter benötigen, um ein Schaf ausfindig zu machen und zu reißen? Keinesfalls
- das können sie sehr gut allein. Und gäbe es nicht den Hirten, wäre kein Schaf vor ihnen sicher. Würden sich allerdings jemand finden, der ihnen ein Schaf auch noch zutreibt - wäre das für die Wölfe  „ein gefundenes Fressen“.

So oder so - sie kommen an ihre Beute - nur ein umsichtiger Hirte könnte das verhindern . . . ."  (Zitat Ende)

Soweit die Einleitung.  Die gesamte  und biblisch dokumentierte Argumentation ist natürlich sehr viel länger . . .  und Du findest sie hinter dieser Adresse: 

https://www.gutefrage.net/frage/judas-iskariot-noetig?foundIn=list-answers-by-us...

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Kommentar von sarahj ,

Sorry, diese Frage ist jetzt aber a bisserl unlogisch:
die Frage ob er seinen Sohn auf Erden schickte ist doch genauso ungeklärt, und eine reine Glaubensfrage.

Mal abgesehen von der ebenso wichtigen Frage, wozu es denn das Opfer eines eigentlich unschuldigen bedarf, um die "Sünden" zu vergeben. Sünden, die einerseits von ihm selbst definiert wurden (ich denke da primär an die ersten 3 Gebote) als auch Sünden die leicht hätten anderweitig gesühnt werden können.

Auch das Sühneopfer als solches ist fragwürdig: wenn ich als Gott allen Menschen (Betonung auf alle) dieses zukommen lasse, würde ich als erstes mal dafür sorgen, daß auch alle davon wissen. Hätte mich also - vielleicht als sprechender, brennender Busch, oder als Leuchtschrift am Himmel erst mal allen Menschen gezeigt, daß sie wissen, was ihnen da gerade widerfährt.

Stattdessen lies er Jesus an einem abgelegenen unbedeutenden Ort ans Kreuz nageln, um dann ein paar Anhänger losziehen zu lassen, diese wahrhaftig tolle Nachricht per Stille-Post mitzuteilen. Was dann ja auch erst mal ein paar Jahre gedauert hat, bis sie sich verbreitet hat.

Wäre es nicht klüger gewesen, sowas an einem etwas exponierteren Ort und etwas spektakulärer zu tun?
(zumindest in Rom, vielleicht aber auch gleich in China, wo es damals eine hoch entwickelte Kultur gab)

Auch wenn Du selbst daran glaubst, ist es nicht korrekt, damit die Höllenfrage als unsinnig bzw. bereits trivial beantwortet zu betrachten.

Antwort
von Herzenslogiker, 544

Hallo ClauselmBored, versuch doch mal, folgendes zu Ende zu denken:

Wenn Du an eine Kraft glaubst, die Du den Teufel nennst und an eine evtl. spätere Hölle, weißt Du auch, daß das nicht materiell ist. Dann aber muß es was anderes sein: feinstofflich, energetisch, auf jeden Fall im nichtmateriellen Bereich angesiedelt. Wenn Du also was Schreckliches machen würdest, kommt es zu einer Kommunikation zwischen Dir und den "unsichtbaren" Kräften oder Energien. (Der größte Teil der heutigen, modernen Kommunikation läuft energetisch über "unsichtbare Kräfte", sonst könnte z. B. diese Antwort bei Dir gar nicht ankommen.)

Also kommst Du in Kontakt mit negativen Kräften. Glaubst Du, daß diese Kräfte Dir gegenüber freundlich, dankbar oder rücksichtvoll gesinnt sind, nur weil Du Dich durch etwas Schreckliches auf ihre Seite gestellt hast? Dann denk noch mal über das Wesen des Negativen und Bösen nach. Wenn Deine Überlegungen stimmen würden, müßte jeder Bandenchef und jeder Mafiaboß alle seine Untergebenen lieben, nur weil sie sich auf seine Seite gestellt haben. Dann gäbe es dort, wo das Negative und Böse herrscht, untereinander nur Friede, Freude und Eierkuchen ... LG

Kommentar von sarahj ,


ohne Dir nahe treten zu wollen, ist das doch etwas unlogisch:
"[...] Der größte Teil der heutigen, modernen Kommunikation läuft energetisch über "unsichtbare Kräfte", sonst könnte z. B. diese Antwort bei Dir gar nicht ankommen."

Du meinst: elektrische Signale, die durch Kabel und Funk übertragen werden? Richtig?

"Also kommst Du in Kontakt mit negativen Kräften."

Du meinst damit sicher, daß Funksignale mit negativem Inhalt überall um mich herum sind. Oder auch, daß Kabel durch die negative Texte übertragen werden, selbst abstrahlen. Oder auch, daß ich negative Texte auf meinem Bildschirm lesen kann.

"Glaubst Du, daß diese Kräfte Dir gegenüber freundlich, dankbar oder rücksichtvoll gesinnt sind, nur weil Du Dich durch etwas Schreckliches auf ihre Seite gestellt hast"

Du denkst also, daß diese "überall im mich herum vorhandenen negativen Signale" mich irgendwie beeinflussen?
So als würde ein mich durchdringendes Signal, welches dummes Zeug enthält, mich dumm machen, welche negatives Zeug enthält, mich negativ machen, und welches Gutes enthält, mich gut machen?

Das ist Humbug.

Zugegeben: wenn ich dummes Zeug lese, könnte ich - wenn ich anfange es zu glauben - negativ beeinflusst werden. Oder aggresiv werden.
Ich kann aber auch einfach weiterklicken, und es ignorieren.
Was ich hiermit empfehle.

Kommentar von DreiGegengifts ,

Du meinst: elektrische Signale, die durch Kabel und Funk übertragen werden? Richtig?

Nein^^ http://www.reactionface.info/sites/default/files/imagecache/Node_Page/images/131...

Ich denke ich kann da für den Antwortgeber sprechen ..

Kommentar von sarahj ,

bitte bitte klär mich bitte auf.

Wie bitte ist der Satz: "Der größte Teil der heutigen, modernen Kommunikation läuft energetisch über ''unsichtbare Kräfte''. Sonst könnte z. B. diese Antwort bei Dir gar nicht ankommen."  denn anders zu verstehen?

Reaction face

Kommentar von Trashtom ,

Puh.. heut haust du sie aber raus :D 

Keine weiteren Fragen!

Antwort
von Hamburger02, 127

Du sollst deswegen Angst vor der Hölle haben, damit du besser unter der Kontrolle der Theologen bist. Die bieten dir nämlich die Erlösung von der Hölle an, sofern du dich ihrem Machtanspruch unterwirfst.

Antwort
von Temas, 361

Das war ein Weg um die Menschen im Mittelalter im Zaun zu halten, damit sie keine Straftaten begehen und sich vor eventuellen Konsequenzen nach dem Tod fürchten. 

Kommentar von Imperator12 ,

Wer hat hier eine Negative Bewertung gegeben?

Kommentar von Ewok2001 ,

Irgendjemand mit beschränktem Verstand.

Antwort
von MarioXXX, 39

Für viele Menschen ist die Erde eh schon die Hölle...

Antwort
von Camper3, 129

Ich denke mal das ist eine Scherzfrage, aber was machst du denn wenn der Teufel so böse (Der Meister des Bösen) ist das er sehr gerne Leute quält und da spielt ihm deine Ankunft ja perfekt in die Hände !!! Noch ein Sklave den man auf ewigkeit auspeitschen kann ]:D

Antwort
von skyberlin, 102

mir ist der teufel schon häufiger begegnet, und zwar in form von menschen.

ebenso sind mir engel begegnet, sie waren ebenfalls menschen.

diese wesen sind synonyme für gut und böse. vom menschen nach außen projiziert und erfunden. dass es somit keine hölle gibt, ist dann ja selbsterklärend. außer man glaubt daran. glauben ist nicht wissen.

Antwort
von MarcoAH, 124

Weisst du, was die Hölle ist? In früheren Zeiten würden die Toten in eine Höhle gesteckt. Aus dem Wort Höhle würde über lange Zeit das Wort Hölle. Hölle an sich gibt es nicht.

Um weiter zu Antworten: Es geht nach diesem Leben weiter. Mit dem Tod auf dieser Welt ist es nicht zu Ende. Dafür gibt es mittlerweile schon genug Menschen, die für eine gewisse Zeit in der anderen Welt waren. Alle sagten dasselbe, dass der Raum und die Zeit eine andere ist. Was zählt, ist, dass du in dieser Welt Liebe weitergibst. Wenn du in die andere Welt gelangst, wirst du den Schmerz, den du anderen Menschen zugefügt hast, immer und immer wieder verspüren.

Antwort
von kiniro, 224

Mir ist es so was von egal, was "man" machen oder haben soll.

Bis heute konnte mir kein Mensch für mich zufriedenstellend erklären, wer "man" überhaupt ist.
Eines weiß ich allerdings: "man" ist eine Person, hinter die sich Leute verstecken, die nicht für sich sprechen wollen (oder können?). Warum auch immer.

Ich kann weder mit dem Himmel noch mit der Hölle (im religiösen Sinne)  etwas anfangen.
Allerdings durchleben viele Menschen auf der Erde die Hölle.

Kommentar von jessica268 ,

Es gibt manche, die sagen ich komme in den Himmel. In der Hölle war ich schon. Und haben eigentlich nichts Schlimmes erlebt.

Kommentar von kiniro ,

Was haben sie dann uneigentlich erlebt?

Antwort
von Panazee, 107

In einem Scheibenwelt Roman von Terry Pratchett gibt es eine geniale Stelle. Ich weiß leider akut nicht in welchem der vielen Scheibenwelt Romane das vorkommt.

Ein Mann stirbt und wird vom Tod abgeholt und vor eine Tür gebracht. Der Mann ist sehr verängstigt und fragt den Tod was ihn hinter der Tür erwartet. "Manche behaupten, dass hinter dieser Tür ein schrecklicher Ort liegt voller Qualen und Trauer an dem alles ganz schrecklich ist. Stimmt das?"

Der Tod überlegt kurz und meint dann "HMMM. ES KOMMT DARAUF AN VON WELCHER SEITE MAN DURCH DIESE TÜR TRITT"

(Das ist frei zitiert und nein, der Tod schreit nicht. Bei Terry Pratchett redet der Tod immer in Großbuchstaben. ;-) )

Ansonsten ist es im christlichen Glauben ja so, dass du nicht der Bro vom alten Ziegenfuß bist, sondern der Teufel hat dich manipuliert und dazu gebracht diese schrecklichen Dinge zu tun, damit er deiner Seele habhaft werden kann um sie auf immer und ewig (oder zumindest bist zum jüngsten Gericht) foltern und quälen zu können.

Antwort
von RunnerHH, 333

.....ich vermiss Dich wie die Hölleeeee......lalalalala ;P

Im ernst, die Hölle ist ein menschliches Wort. Ob Hölle oder nicht, Paradies oder Hölle. DAs macht sich immer nur der Mensch.

In wirklichkeit sind wir in einem Paradies, eine Insel im Universum, das hauptsächlich tot ist.

Hölle?

Die ist immer da, wo wir uns sie schaffen.


Antwort
von Ellen9, 274

Vor dem hast Du nichts zu befürchten; jedoch vor dem, der ihn fallen liess.

Kommentar von Micromanson ,

Das er der einige von diesen Engeln ist, dessen Name nicht auf -el endet, legt doch nahe dass Gott das schon vorher wusste und geplant hatte. Ist ja auch gut so. Gott lebt nur wegen dem Teufel weiter, bei Friede-Freude gäbe es keinen Anreiz sich von "dem Herrn", von mir lieber " die Lady" bezeichnet, bevormunden zu lassen.

Antwort
von derDennis97, 48

Niemand, der je die Hölle gesehen oder erfahren hat, kam zurück um sein Erlebtes zu berichten, folglich ist das alles nur eine Erfindung der Menschen.

Ergo: Brauchst da wohl keine Angst haben ;)

Antwort
von TomMike001, 50

Seid doch mal Realisten! Alles absoluter Schwachsinn hier! ES gibt keinen Gott und somit auch keinen Teufel, geschweige denn eine Hölle! Ich kann das alles gar nicht glauben, was ich hier lese!

Antwort
von nowka20, 40

vor sowas brauchst du auch keine angst zu haben

Antwort
von DerBuddha, 196

ein märchen, damit zwingt man gläubige, die jeweiligen glaubensgesetze zu befolgen, die jedoch meist nicht nur dumm sondern menschenverachtend sind..............

die hölle ist eine erfindung und existiert nicht so, sie wurde aus der ägyptischen mythologie entnommen, verfälscht und dann mit einem ganz anderen hintergrund als wahr verkauft...........in der ägyptischen mythologie wird sie nur als unterwelt bezeichnet und in diesem zusammenhang dann mit der täglichen reise des sonnengottes durch die nacht/unterwelt beschrieben.......auch die schlange der abrahamitischen religionen ist dort beschrieben, aber auch nur mit einem anderen hintergrund.........

viele der märchen des monotheismus sind nun mal nachweislich aus der ägyptischen mythologie oder anderen religionen geklaut, umgedichtet und dann als druckmittel für den monotheistischen glauben in die schriften als gottes worte/geschichte/erschaffung reingeschrieben worden..........selbst die beschreibung des angeblichen teufel passt in vielen details mit der beschreibung des minotaurus, der jedoch aus der griechischen mythologie stammt und dort, (erstaunlich, aber nicht verwunderlich), auch mit göttern indirekt zu tun hatte, denn minos war der sohn des zeus, also der oberste gottessohn und erhielt von einem anderen gott (poseidon) ein geschenk/zeichen, den stier, den minos eigentlich laut seinem versprechen dem gott opfern sollte........er behielt den stier jedoch, opferte ein anderes tier und gott psoeidon war so sauer darüber, dass er minos frau beeinflusste (kommt doch bekannt vor, beeinflussung) und sie paarte sich dann mit diesem stier........daraus entstand dann minotaurus, ein von den göttern verfluchtes wesen, dass zudem menschen frisst.................im monotheismus spielt diese figur dann als teufel eine ähnliche rolle, wird auch von gott verstoßen und als sein widersacher betitelt, der dann auch menschen "vernichtet"..............:)

es gibt, wie schon geschrieben, viele gleichnisse aus viel älteren religionen und mythen, die dann im monotheismus verändert und dem monotheistischem glauben angepasst wurde..............und die gläubigen überall glauben diesen mist dann................!!!

Antwort
von emoscreamo, 172

Interessante Fragestellung. :)

Wenn man genau drüber nachdenkt, dann sieht man vor allem, wie mittelalterlich die Religion doch ist. Alles, was irgendwie unangenehm war und sich die Menschen nicht erklären konnten, wurde dem Teufel zugeschrieben. Eigentlich eine gute Strategie, um die Menschen unter Kontrolle zu haben.

Genau wie der Nikolaus. Man sagt ja auch den Kindern, wenn sie sich frech verhalten, dann bekommen sie nichts vom Nikolaus / Weihnachtsmann / Christkind / Mr. Hankey... Irgendwann beginnt das Kind, die Behauptung zu hinterfragen und stellt fest, dass es keinen Weihnachtsmann gibt.

Genau das passiert gerade mit der Religion.

Spannend zum Weiterlesen: https://www.reddit.com/r/atheism/wiki/faq

Antwort
von Franek, 85

Der Teufel wäre ja in derselben misslichen Lage wie Du: Für die Ewigkeit in brennendem Schwefel "badend". Wenn DAS nichts ist, dem Du aus dem Weg gehen willst, dann weiß ich es nicht.

Antwort
von whuiapefhaurgqp, 72

Du sollst angst vor der hölle haben, damit die kirche ein druckmittel gegen dich hat

Antwort
von DocOmniscient, 242

dann musst du aber schon was verdammt schlimmes machen, damit er dich auch akzeptiert. mit dem standart kram brauchst ihm nicht kommen, der lacht dich aus und piekst dich mit seinem dreizack. viel glück

Kommentar von sarahj ,

da fällt mir ein Zitat von Otto, dem großen Philosophen ein:

"Die Gabel des Teufels hat 3 Zacken,
damit will er dich schon packen.

Mit dem einen Zinken bohrt er dir in den Linken,
und mit dem anderen Zacken in den rechten Backen.

Und mit der Mitte von der Stange fackelt er auch nicht lange.

Den bohrt er dir teuflisch tief in den Afta (After),
das glaubst du nicht?
Das schaffta (schafft er)
"

Kommentar von DocOmniscient ,

nicey nice

Antwort
von Ysosy, 71

Also mal angenommen das mit dem Teufel und allem drum und dran ist Fakt.

Der Teufel als solcher will keine Freundschaft, er sucht auch keine Liebe. Er will einfach nur die Seelen bis in alle Ewigkeit Quälen. Dabei ist es völlig egal was Du für ein Typ bist, oder was Du in deinem Leben gemacht hast. Wenn Du dort bist dann hat er sein Spaß mit dir.

Er ist das Böse, und man sagt ihm alles Schlechte nach, was dem Menschen einfallen kann. Er wird Niemand willkommen heißen und belohnen.

Antwort
von RonRan, 196

Nach dem Christentum VERFÜHRT dich der Teufel nur zum Bösen, damit er dich später dafür bestrafen darf.
Nach dem Satanismus Dienst du dem Teufel als symbolisches Abbild deiner selbst - Damit bist du nicht der Bro des Teufels, sondern einzig dein eigener Bro.

Kommt also nur darauf an, woran du glaubst 😉

Kommentar von CauseImBored ,

Vers und Seite ? 

Kommentar von RonRan ,

Ich such das doch jetzt nicht extra heraus. Das zum Christentum hab ich aus dem Urfaust und das zum Satanismus aus der Satanischen Bibel.

Kommentar von Skiddi ,

Scheint als würde sich da jemand mit Okkultismus auskennen ...

Antwort
von Katt27, 83

digger - der scheitan is doch NOCH böser! ^^

Kommentar von SchakKlusoh ,

Ich finde Christine B. in der 6ten Klasse war noch viel böserer. Was die mir alles angetan hat!

;-)

Antwort
von Kuestenflieger, 63

Was macht im Herbst ein Blatt das vom Baum nicht mehr gebraucht wird ?

Das gleiche wie der Rest eines homosapiensis , wird humus .

Antwort
von Schuhbach97, 77

Nach neuer christlicher Vorstellung ist das Fegefeuer/die Hölle folgendermaßen definiert:

Am Ende unseres Lebens treten wir mit all unseren Taten vor Gott und erkenn wie unbarmherzig und schlecht wir uns in unserem Leben Verhalten haben im Vergleich zu der Güte und Barmherzigkeit Gottes. Dieses Gefühl wird uns durchfahren wie ein Feuer.

Antwort
von Karlien, 37

Bitte unterschätze den Teufel nicht. Der Teufel hat ungefähr die gleichen Fähigkeiten wie Gott. Das heißt: Sehr viel Macht und die Möglichkeiten, Menschen zu beeinflussen.

Gott tut dies in gutmütiger und liebevoller Weise, indem er den Menschen gezeigt hat, wie man richtig und vorbildlich zusammenleben soll. Jesus Christus ist der Beweis. Andere Zeichen die uns geschickt wurden ist der Prophet Mohammed.

Wer bewußt etwas Schlechtes tut und sich absichtlich mit dem Teufel verbündet, wird sich in der Hölle gewaltig wundern!

Wenn also ein Kinderschänder in die Hölle kommt wäre folgendes Szenario denkbar und wahrscheinlich:

Teufel zum Kinderschänder: „Hey Alter, ist ja cool daß du hier in meiner schönen Hölle bist! Und weil du das teuflische so magst, werde ich dich jetzt in ein kleines Mädchen (8 Jahre) verwandeln.“
Und dann wird dieser Verbrecher genau dieselben Schmerzen spüren, wie er es seinem Opfer angetan hat und zwar noch viel länger und intensiver, vielleicht für gefühlte Jahrhunderte lang.

Angst vor der Hölle ist eine berechtigte Furcht vor der Zukunft, deshalb möchte ich möglichst vorbildlich leben.

LG Karlien

Antwort
von Gerhardraet, 53

Die Höllendrohung ist nichts als perverse Priesterfantasie - um Macht über die Gläubigen zu gewinnen und sich als "Dienstleister" zu empfehlen. Die Hölle paßt in keinster Weise zu dem Gottesbild, das uns propagiert wird (liebend, gerecht und allmächtig).

Antwort
von McFatty, 108

Jo Der Teufel wird dein körper einehmen und dich veraten und anschliend aufessen . Pass auf den Auf er hat viele gesichter und in seiner welt kann er alles mit dich machen .

Und ja was nach der tod passiert weiß niemand aber alles ist unendlich von daher gibt es unendliche teufel. 

Kommentar von Imperator12 ,

Achso, dann steht zwischen mir und das Unendliche Leben nichts mehr im weg.

Kommentar von McFatty ,

Naja vergiss auch nicht die unendliche starke schmerzen die unendlich halten.

Antwort
von Taimanka, 135

mal als kleine Erklärung, auch noch amüsant:


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