Wieso sind eigentlich viele schlecht in Mathematik ( oder allgemein Naturwissenschaften z.B. Physik ). Hat es was mit Begabung/Talent zutun ?

Weil viele lieber auswendig lernen oder abschreiben - das geht aber bei logischen Fächern nicht so ohne weiteres!

das hat bestimmt auch etwas mit der Lernmethode zu tun. Oft wird es einfach zu Kompliziert erklärt.

das hat auch viel mit der geschlechterrolle zu tun. mchen sind deshalb oft "schlecht" in diesen fächern, weil es eher "jungenfächer" sind. vor allem in der pubertät zeigen sie dann desinteresse um weiblicher zu wirken, unterbewusst natürlich! und außerdem ist es in diesen fächern so, dass man nicht mehr mitkommt, wenn man einmal den faden verloren hat. nicht wie zb in geschichte, wo man beim nächsten thema wieder voll durchstarten kann.

Weil Denken die schwerste Arbeit ist, deshalb beschäftigen sich auch nur wenige damit ;-)

weil es scheiße langweilig ist!
Stimmt nicht!!!!!
hat was mit fleiss zu tun...aber begabung/talent ist ne schöne ausrede, wenn man wieder mal keinen bock aufs lernen hat ;-)
Langweilig oder weil man es nicht versteht. Mathematik begleitet uns ja eigentlich ständig
Ein bißchen hängt das sicher vom Talent ab. Aber eben nicht nur. Ich war immer wegen Mathe und Physik kurz vorm Durchfallen und dann hatte ich in der Kollegstufe einen für mich idealen Lehrer und hatte in Mathe keine Probleme mehr.

weil es keine sau interessiert !
annakonda am 24. Februar 2009 16:03 das stimmt nicht. ich habe im sommer noch eine sechste klasse unterrichtet, die gerade mit chemie anfangen...und da haben wirklich ALLE interesse! es liegt viel an der form, wie es vermittelt wird. aber auch daran, dass viele irgendwann den faden verlieren und dadurch nicht mehr mitkommen. dann ist es tatsächlich langweilig, weil man nur bahnhof versteht.

Es gibt wie im Falle der Lese- Rechtschreibschwäche, der Legasthenie, auch eine Dyskalkulie, eine Rechenschwäche.
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Ich persönlich war ohne Dyskalkulie in der Schule ein Mathe Dummie, mit langsam aber sicher ansteigender Formelphobie. Sobald ich so etwas wie eine Formel gesehen habe, setzte es schon aus bei mir. Erst viel später an der Uni habe ich begriffen, dass in meinem Fall - und dieses Phänomen habe ich später auch bei anderen eher sprachbegabten Schulkindern beobachten können - eine für diese Kinder falsche Herangehensweise an die Mathematik der Grund war, bereits in der Grundschule.
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Mathematikunterricht steigt gerne detailverliebt ein, nach dem Motto, wir rechnen jetzt, 1+1=2. Für Überblickssortierer wie mich ein grundfalscher Ansatz. Da muss ersteinmal über Geschichten und kleine Denkaufgaben wie "was ist nichts", der Appetit auf Mathe angeregt werden, später sollte man erklären können warum das so ist (man hat das eben so festgelegt, wie man irgendwann festgelegt hat, eine Platte mit vier Beinen heisst Tisch) und erst dann sollte mit dem konkreten Rechnen begonnen werden.
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Und auf den Lehrer kommt es auch noch sehr stark an dabei ... ich hatte ein Schuljahr am Gymnasium, da rauschte ich kometenhaft von meiner ewigen Fünf in Mathe und Physik auf eine 2+ in beiden Fächern. Irgendwie habe ich plötzlich kapiert, was der Typ da vorne erzählt hat. Was war sein Geheimnis, ich weiß es bis heute nicht.