Bin nicht so oft hier auf der Seite, aber immer sind Fragen dabei, die sich um mögliche Schwangerschaften drehen. Warum sind die Kids heute so schlecht aufgeklärt ??

Weil sie mit dem Schnellzug durch die Kindheit brausen und mit 13 schon GV haben. Die Eltern widmen ihnen keine, oder zuwenig Zeit und die online Aufklärung scheint nicht das Wahre zu sein. Wir hatten noch länger Zeit und mussten nicht mit 13 schon fast erwachsen sein.

Wenn mein Kind mir mit 13-18 Jahren eröffnet, dass ich bald Großmutter werde, dann haben ich und mein Mann etwas falsch gemacht. Was hat denn bitte schön die Schule damit zu tun? Aufklärung ist nicht alles. Verantwortung muss man seinen Kindern beibringen, nicht nur, was passieren kann, wenn man miteinander schläft.
Ich bin in der glücklichen Postition, mich hier selbstgerecht zurücklehnen zu können und zu sagen: Ich habe bei meinem großen Sohn (19) diesbezüglich alles richtig gemacht. Er hat nicht eine Perle nach der anderen, geht mit seinen Freundinnen liebevoll und verantwortungsbewusst um und ihm ist als Erstes wichtig, dass sie sich verstehen, und zwar im täglichen Leben. Seine Planung bezüglich Kinder ist weit nach hinten ausgerichtet, erst einmal will er sich ein Leben und eine Zukunft aufbauen.
Und das hat ihm nicht die Schule beigebracht...
CrazyDaisy am 5. März 2008 20:24 Dicker DH!
HugoHabicht am 7. März 2008 16:15 Von mir auch...
das obliegt, meiner meinung nach, in erster linie den eltern.
diese verlassen sich auf die schule, weil selber zu faul, zu feige , zu gleichgültig, zu blöd...

Es ist immer noch tabuisiert und den Eltern "unangenehm". Ich habe mir in dem Fall geholfen, vorzustellen, was meine Kinder lernen, wenn sie es sich auf der Strasse aneignen. Und: Ich war überrascht, wie gut meine Kinder eh schon Bescheid wussten (geht wahrscheinlich Vielen so).

In Deutschland wird nicht nur die Schere zwischen Arm und Reich größer sondern auch die Schere zwischen gebildet und ungebildet. Der Grund liegt hier bei mangelndem Verantwortungsgefühl der Eltern. Alles unangenehme wird an den Staat delegiert und das war es dann.
Ach ja, die Statistik sagt, dass Scheidungskinder im Schnitt ein Jahr früher Geschlechtsverkehr haben als Kinder aus intakten Familien.
Weil die Eltern es versäumen!!!!Die haben ja keine Zeit mehr, "schaffen" sich die Kinder nur noch an, und überlassen dann alles den Anderen.
Die Kinder sind viel besser aufgeklärt als früher, nur die Zeit hat sich verändert, die Welt ist sex-süchtiger geworden, alle wollen sich selbst verwirklichen und ganz besonders im "Sexleben". Film und Fernsehen sind voll mit solchen Sachen und da wollen die Kinder so früh wie möglich mitmachen. Sollte etwas schief gehen, wird abgetrieben, das ist ja in Deutschland sehr leicht geworden (jährlich ca. 300.000 Abtreibungen).

Und noch was drittes: Kinder sind "im Prinzip" aufgeklärt - die Technik, die biologischen Zusammenhänge und die Entwicklung des Kindes im Mutterleib ist ihnen "in der Theorie" bekannt - aber was sonst noch alles abläuft: gefühle, Situationen, Zwischenmenschliches - das ist Ihnen nicht nahegebracht worden, weder von der Schule noch von den Eltern - und WENN da mal was war, ging das mit diesen Informationen wie mit allen anderen "Lehrstoffen" auch: in ein Ohr rein, durch das andere wieder raus....
Also meine Tochter ist 13 und ich habe mit ihr über das Thema gesprochen und das Thema wurde auf Anregung der Schüler auch in der Schule behandelt. Ich glaube nicht,dass es an mangelnder Aufklärung liegt,sondern am Praxistzeil-eben Sex.Eine Mischung aus Hormonen die durcheinanderknallen und Kopf ausschalten.Dann kommt das böse Erwachen und der große Katzenjammer und Schlimmeres. Ich denke,aber,dass ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Kind hilft wenn es um Verhütung geht.Wenn die Eltern bei dem Thema allgemein am Rad drehen,dann gehen die Kinder erst recht nicht zu ihnen wenn es um Verhütung geht.

Weil sie die Schule schwänzen und damit den Aufklärungsunterricht verpassen und die gewonnene Zeit zum P.ppen nutzen.

Ich denke dass die Jugend von heute ein immer schlechteres Verhältnis zu den Eltern hat und deshalb vielleicht solche Gespräche nicht mehr zu Stande kommen. Oder die Eltern nehmen an, dass die Kinder in der Schule aufgeklärt werden und dass ist nicht immer der Fall. Schlechter Unterricht könnte natürlich auch in Frage kommen.

Weder noch, die KInder sind schon recht gut aufgeklärt, aber was seit gestern hier passiert führe ich auf folgendes zurück:
Spassvögel die provozieren und Unruhe hier reinbringen, einfach nur aufmischen wollen.

Sie sind besser aufgeklärt als früher und die Sexualkunde ist ein Pflichtteil des Biologieunterrichtes in der Schule. Eltern klären auch auf, Zeitschriften und das Internet. Aber vor Fehlentscheidungen im Leben und mit der Sexualität sind auch aufgeklärte Menschen nicht gefeit. Erwachsene nicht und Jugendliche auch nicht.
ich denke schon, dass die meisten Kinder/Jugendlichen wissen, um was es geht und über die Folgen aufgeklärt sind, ob das nun durch die Aufklärung durch die Eltern geschehen ist, sei dahingestellt. jedoch nehmen sie es in dem Alter nicht so wirklich ernst und denken vielleicht, dass schon nichts passieren wird.
Entweder die Eltern verpassen den richtigen Zeitpunkt oder sie stehen diesem Problem hilflos und tatenlos gegenüber !

Das ist doch ein Tabu-Thema.

ich finde das weder das eine noch das andere das PRE der Aufklärung oder die Schuld hat...
Fest steht doch, dass es heutzutage von morgens um 5 bis abend 24 Uhr und danch auch noch nur um Thema 1 mal hintergründig, mal vordergründig mal direkt, mal ordinär geht und das macht das ganze ja interessant..außerdem ist die Tabuschwelle auch schon mit der viel früher beginnenden Pubertät nach unten gedrückt, wenn man z. B siueht, das man 11 und 12 jährigen Möädchen beibringen will, wie sie durch richtiges schminkejn richtig sexy aussehen usw. usf.
ich bin beim besten willen nicht prüde, aber das Hauptaugenmerk liegt nunmal im Elternhaus und nicht in der schule

Es gibt keine problematische Kindern, es gibt nur problematische Eltern. Den Karriere und Kinder haben, das geht nicht. Kinder, die man nicht liebt, werden Erwachsene, die nicht lieben. Und eine GLÜCKLICHE Mutter ist für die Kinder SEGENS-reicher als 100 Lehrbücher über die Erziehung.
Ich glaube, dass beides eine Rolle spielt. Wobei die Eltern für mich persönlich die wichtigere Rolle spielen sollten, da dort eigentlich ein Vertrauensverhältnis bestehen sollte.
ist aber sicher nicht einfach, den Kindern klarzumachen, daß der Spaß ganz schnell mal nicht mehr lustig ist.

Ehrlich gesagt bin ich nicht der Meinung, daß Kinder schlecht aufgeklärt sind. Im Gegenteil, die Kinder wissen doch inzwischen viel mehr, als manch ältere Person wissen will. Es sind eher Einzelfälle, bei denen man sich wundert, daß die keine Ahnung haben.
ich denke, dass es Pflicht der Eltern ist, ihre Kinder frühzeitig aufzuklären. Vermutlich machen es aber viele nicht. Warum? Das wäre eine interessante neue Frage!
D'accord...wir haben uns wenigstens noch bis 14 Zeit gelassen. ;-)
Jenau, Kabark! ;-)