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Wieso sind so viele "moderne" Menschen so richtig Stolz darauf, keiner Religion anzugehören?

gefragt von SolfSolf am 05.12.2007 um 10:25 Uhr

Ist das denn "modern"? Muss man sich bald schämen wenn man Christ ist? Öffnen wir damit nicht dem Islam Tür und Tor? Ich bin sehr verunsichtert! Danke für sinnige Überlegungen..


Reply


Shira
beantwortet von Shira am 5. Dezember 2007 10:32
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Ich schäme mich nicht dafür, dass ich katholisch bin. Dazu gehört bei mir aber nicht, jeden Sonntag in die Kirche zu gehen. Es kommt auf die innere Einstellung an. Viele Menschen treten aus der Kirche aus, nur um Kirchensteuer zu zahlen. Das finde ich seltsam.

Kommentar von Simple_avatar5smallsummertime81 am 5. Dezember 2007 10:45

Was ist denn daran "seltsam"?

Kommentar von 5f6812a7b0109fb9a1df11c834332c2csmalldemosthenes am 5. Dezember 2007 15:04

@Shira:

Viele Menschen treten aus der Kirche aus, nur um Kirchensteuer zu zahlen

Wie soll denn das funktionieren?

Nur Menschen, die NICHT ausgetreten sind, müssen doch Kirchensteuer zahlen.

Kommentar von C8d3f6d10fc8cdba93db90ece3f90e6dsmallShira am 5. Dezember 2007 16:30

demosthenes, da ist mir doch glatt ein Wort verlorengegangen. Gut, dass du aufgepasst hast:-). Natürlich sollte es heißen: nur um keine Kirchensteuer zahlen zu müssen.


HerrLich
beantwortet von HerrLich am 5. Dezember 2007 10:33
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Das Wichtigste beim Glauben ist der gegenseitige Respekt. Diesen bringe ich allen Religionen, allen Gläubigen und allen Nichtgläubigen gegenüber auf. Und das erwarte ich auch meiner Einstellung gegenüber. Niemand darf sich erlauben, mir seine Einstellung dazu aufzwingen zu wollen.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 5. Dezember 2007 10:36

Also als ich diese Woche die Bilder der Demonstranten im Sudan sah, welchen den Tod der britischen Lehrerin forderten, war mein Respekt grad ausser Haus!

Kommentar von Fcbb169214ce6767cc043334449ea06esmallHerrLich am 5. Dezember 2007 10:38

Solf, das hat ja auch was mit "aufzwingen" zu tun.


Eveline
beantwortet von Eveline am 5. Dezember 2007 11:53
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Dass ich keiner Religion angehöre, macht mich weder stolz noch schäme ich mich dafür. Es ist einfach meine Einstellung. Und ich erwarte dafür die Toleranz derjenigen, die einer Glaubensrichtung angehören genau so wie ich ihren Glauben toleriere.

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 5. Dezember 2007 12:11

DH!


Edgar Niklaus
beantwortet von Edgar Niklaus am 5. Dezember 2007 10:30
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Lieber Solf du brauchst nicht verunsichert zu sein. Jeder kann und darf das glauben was er will. Wir leben beide in einem demokratischen Land, in dem die Religionsfreiheit geschützt ist.

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 5. Dezember 2007 10:31

Ja, jeder darf sogar daran glauben, dass er an gar nichts glaubt!

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 5. Dezember 2007 10:32

Wie gut das ist, ist allerdings eine andere GuteFrage.net! :-))

Kommentar von pjakobs am 5. Dezember 2007 14:22

was ist denn Religionsfreiheit?

Die Freiheit der Religionen oder

Die Freiheit von Religionen?

Sprich: wer schützt mich vor dem gesellschaftlichen Mitbestimmungsdruck der religiösen?

pj


Retzlaff
beantwortet von Retzlaff am 5. Dezember 2007 11:21
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Leider wird der Glaube ansich in unserer Gesellschaft oft missbraucht. Aus Heiligtum wird allzu oft Scheinheiligtum und es ist für viele immer noch schwer, aus der Kirche auszutreten (gerade auf dem Land, Getratsche der Leute etc. ...). Der Großteil unserer Gesellschaft ist ja noch in der Kirche, egal jetzt, in welcher. Und ich meine, wenn Menschen es dann "geschafft" haben, sich treu zu bleiben, weil eben z. B. ihre Werte nicht mit denen der Kirche übereinstimmen oder was auch immer,und sie daher austreten, sind sie stolz drauf. Stolz sind sie dann denk ich nicht, weil sie keiner Institution angehören, sondern weil sie auf sich gehört haben. Wobei ich nicht der Meinung bin, dass Glaube von der Zugehörigkeit einer Institution abhängt.





El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute)
beantwortet von El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 5. Dezember 2007 15:14
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Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbst verschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung -Kant-

Ich bin vor allem stolz darauf meinen Verstand zu gebrauchen und zu denken, anstatt nur zu glauben!

Kommentar von A931f4de3f7d6f2da7e9bfaf618312f7smallbarnabas am 6. Dezember 2007 10:06

Glaube und Denken stellen eigentlich keinen Widerspruch dar. Schon Erasmus von Rotterdam sagte: "Der Glaube erfordert das Nachdenken." Wenn der Glaube nur das Nichtwissen fördert, ist er auf einem falschen Weg. Es wäre ein Widerspruch in sich, dass Gott, der auch den Verstand schuf, uns nun davon abbringen wollte, ihn auch zu benutzen. Ich bin dankbar, denken zu können und glauben, also vertrauen zu dürfen.

Kommentar von pcl1982 am 20. April 2008 21:15

Kant bringt es doch auf den Punkt (Ich liebe diesen seinen Satz!). Ausserdem: Wir haben alle einen Verstand erhalten (das unterscheidet uns von den Tieren) und in der Religion wird einem dasselbe beigebracht wie einem Model: nicht denken. Es geht doch eher um Spiritualität (vielleicht habt ihr ein anderes Wort dafür - wäre suuper) ... und der Papst ist kein böser alter Mann, sondern ein überflüssiger Wichtigtuer! Punkt. :-)


martymzee
beantwortet von martymzee am 5. Dezember 2007 10:36
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Weil sie dadurch nicht in den Konflikt Technik, Medien, Forschung & Religion kommen und es sich einfach(er) machen.

Kommentar von pjakobs am 5. Dezember 2007 11:20

das ist richtig!

Selbst denken ist bei weitem einfacher als zu glauben, was ein böser alter Mann in Rom vorgibt. Das meine ich durchaus ernst.

Im übrigen finde ich es erstaunlich, daß es wirklich Menschen gibt, die tatsächlich glauben, daß Religion und Moral in irgendeiner Weise miteinander verbunden sind. Aber es sind wohl die gleichen, die auch sonst so einiges glauben. Und so manches vergessen, wie z.B. die Moral der Religion zu Luthers Zeiten. Ah! Stimmt, das waren ja nur die Verfehlungen einzelner. Die Religion war immer schön und glanzvoll. So wie der Islam heute, wenn wir demnächst zum Ruhme Gottes von irgendeinem Wahnsinnigen in Stücke geblasen werden, so ist das die Verfehlung eines Einzelnen in einer Religion, die nur nach dem Besten für alle Menschen strebt.

Kommentar von Simple_avatar2smallalita am 5. Dezember 2007 14:13

DH!


anonym
beantwortet von Sonja77 am 5. Dezember 2007 11:02
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Hallo erstmal!!! Also, bin nicht aus der Kirche ausgetreten, bin getauft und konfirmiert und habe früher als Kind viel mit dem CVJM unternommen. Jetzt bin ich 30 und (sorry) halte die Kirche und alles was dazu gehört für eine große Lüge! Wo ist "der liebe Gott" ? Ich glaube an eine Art Fügung, aber an einen "lieben" Gott kann ich nicht mehr glauben. Das hat aber nichts mit modern zu tun.

Kommentar von Sternenfee am 7. Dezember 2007 14:22

Nicht die Kirche ist Gott - das kann man nicht gleichsezten, was das Bodenpersonal hier so treibt. Gott ist heilig und voller Liebe - aber Er kann auch zornig sein.


anonym
beantwortet von pjakobs am 5. Dezember 2007 11:16
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ob es wohl vor ein paar hundert Jahren die Frage gab

"warum sind eigentlich so viele moderne Menschen stolz darauf, nicht zu glauben, daß die Erde eine Scheibe ist?"

Die Welt schreitet voran, die alten, falschen Erklärungen werden durch neue, richtigere ersetzt. War Giordano Bruno stolz, auf dem Scheiterhaufen verbrannt zu werden? Ich glaube weniger, aber er konnte nicht anders.

Den hinterherhinkenden scheinen die, die vorneweg gehen oft eitel. Das ist allerdings Relativität.

pj


Starbuck
beantwortet von Starbuck am 5. Dezember 2007 13:09
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Vielleicht sind diese Menschen stolz darauf, keine Religion, keinen Glauben und keinen Gott zu brauchen. Sie denken, dass sie alles selber können und wissen und bilden sich darauf etwas ein. Vielleicht geht es ihnen auch einfach nur zu gut? ;-)


minister
beantwortet von minister am 5. Dezember 2007 13:56
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Die Freude an der Negation einer Sache, die anderen etwas wert ist, ist in den meisten Fällen eigentlicher Antrieb für diese teilweise eruptiven Äußerungen. Im Grunde eine pubertäre Verhaltensweise.

Nur in den wenigsten aller Fälle hat da jemand seine Weltanschauung tatsächlich bis zu Ende gedacht.

Ich persönlich bin gerne protestantischer Christ, weil ich so als gläubiger Mensch meinen kritischen Geist nicht unterdrücken muss.


barnabas
beantwortet von barnabas am 6. Dezember 2007 10:34
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Ganz zu Anfang: Ich bin ein gläubiger Mensch. Das war ich nicht immer. Daher weiß ich, wie ich früher dachte und dass ich gläubige Menschen dafür verachtete, dass sie sich ein Erklärungskonstrukt mit der Bezeichnung "Gott" in ihre Weltsicht einbauen. Ich hielt Christen (an anderen Religionen hatte ich damals kein Interesse) für lebensuntüchtig, weil sie scheinbar die "Gottes-Krücke" brauchen, um durchs Leben zu kommen. Und ich war stolz darauf, so eine Krücke nicht nötig zu haben.

Mittlerweile hat mich die Realität eingeholt. Gerade weil ich mir das Denken nicht verbieten lasse und generell versuche, hinter die Dinge zu schauen - soweit es mir möglich ist - habe ich gesehen, dass die Wirklichkeit deutlich komplexer ist als viele mir bisher bekannten Erklärungsmuster, auch areligiöse.

Ich nehme mich nicht als Menschen wahr, der alles glaubt, was der Papst sagt. Aber ich glaube auch nicht, dass er ein böser alter Mann ist (@ pjakobs). Mittlerweile habe ich gelernt, selbst solche Sätze wie den von Richard Dawkins vor dem Hintergrund seines Erkenntnisstandes zu sehen ("Ich bin gegen Religion, weil sie uns lehrt, damit zufrieden zu sein, die Welt nicht zu verstehen."). Der Mann hat leider nur einen Ausschnitt und den von einem gewissen Standpunkt aus gesehen. Aber es gibt zweifelsfrei Menschen, die das Denken ablegen und das als religiöse Tugend ausgeben. Das jedoch ist ein Irrtum.

Ich versuche, Gott auch mit meinem Verstand zu lieben - und das ermutigt mich geradezu, denken zu dürfen, ohne dass man mir sagt, wie das Ergebnis auszusehen hat. Dennoch weiß ich, dass meine Erkenntnis wie alle menschliche Erkenntnis immer nur Stückwerk ist und bleibt. Das löst bei mir eine gewisse Demut in Erkenntnisfragen aus, die mir hilft, auch andere Gedanken stehen zu lassen und mit den Leuten in ein gutes Gespräch zu kommen, die ganz anders denken. Letztlich können alle von solch einem offenen Gespräch nur profitieren, wenn nicht jeder versucht, seinen "Claim" zu verteidigen.

Gruß Barnabas

Kommentar von Sternenfee am 7. Dezember 2007 14:20

Schön erklärt, mich regt es manchmal noch auf, das man Christen dauernd unterstellt, sie würden nicht denken, dabei ist das Gegenteil der Fall - ich hoffe, das ich irgendwann darüber steh. Geschwisterliche Grüße

Kommentar von D4ad0e7ae10bd7a03a5b218f6bf4bd89smallicke666 am 14. Dezember 2007 03:41

Ja dann sagt(schreibt)doch mal, an was ihr glaubt,denkt, oder euch sonst irgendwie verkauft!


Indy72
beantwortet von Indy72 am 5. Dezember 2007 10:27
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Wie kann man auf etwas Stolz sein, dass man nicht hat?

Kommentar von 1079a100179c7e88556a9448df89ed3dsmallKabark am 5. Dezember 2007 10:31

Man kann stolz drauf sein, es geschafft zu haben, nicht dazu zu gehören. ;-)

Kommentar von Simple_avatar6smallIndy72 am 5. Dezember 2007 10:32

Ich wusste nicht, dass es so schwer ist. Mir fällt oft das Gegenteil scher!

Kommentar von 90f92606364457cf9115c8543f6206besmallSolf am 5. Dezember 2007 10:33

@Kabark.. sowas meinte ich!


summertime81
beantwortet von summertime81 am 5. Dezember 2007 10:32
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Glaube auch nicht, dass man darauf Stolz sein kann. Bin ich meiner Meinung auch nicht. Mein einziger Grund, nach meiner Ausbildung aus der Kirche auszutreten war der, dass ich keine Lust hatte/habe, Kirchensteuer zu zahlen.


Chrissi2708
beantwortet von Chrissi2708 am 5. Dezember 2007 10:56
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Also ich schäme mich nicht dafür Christ zu sein... Ich bin allerdings nicht sehr gläubig und Renne auch nicht jeden Sonnstag in die Kirche... Wenn nichts besonderes anliegt (Sterbefall, Hochzeit, Taufe oder sowas) dann gehe ich zum Heiligenabend mit meiner Familie in die Kirche... Ich glaube nicht daran das Gott mir das besonsers übel nimmt das ich nur einmal im Jahr in die Kirche gehe... Hoffe ich zumindest...

Kommentar von Sternenfee am 7. Dezember 2007 14:21

Wofür ist die Kirche da? Um Gottes Wort zu hören, Ihn zu loben und zu preisen (u.a.) - wenn Du dies auch auf andere Weise tust, brauchst Du keinen Gottesdienst, ansonsten steht in der Bibel, was Gott sich von Dir wünscht


DerLappeohneRentier
beantwortet von DerLappeohneRentier am 5. Dezember 2007 11:00
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Weil jegliche Religion schlichtwegs - Entschuldigung, aber es gibt kein anderes Wort dafür - Scheiße ist...


gerwitt
beantwortet von gerwitt am 5. Dezember 2007 13:09
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Diese Frage ist sicherlich keine klassische Frage/Bitte um einen Rat, als eine Ratgeber-Frage. Deshalb werden wohl nur jene wirklich antworten können, die davon betroffen sind, also die vermeintlich stolz darauf sind, keiner Religion anzugehören. Da ich überzeugter Christ bin, kann ich zu dieser Frage natürlich nichts sagen.


demosthenes
beantwortet von demosthenes am 5. Dezember 2007 15:06
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Zwar gehöre ich keiner Religionsgemeinschaft an, aber weshalb sollte ich darauf stolz sein?


Teddylein
beantwortet von Teddylein am 6. Dezember 2007 22:57
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„. . .Denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, anmaßend, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, nicht loyal, ohne natürliche Zuneigung, für keine Übereinkunft zugänglich, Verleumder, ohne Selbstbeherrschung, brutal, ohne Liebe zum Guten, Verräter, unbesonnen, aufgeblasen [vor Stolz], die Vergnügungen mehr lieben als Gott,. . .“ (2. Timotheus 3:2-4)

Diese Prophezeiung erfüllt sich heute!


anonym
beantwortet von scorpio52 am 11. Dezember 2007 13:02
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Nein, man muss sich nicht schämen. Ich gehöre zwar keiner Religion an und keinem Verein, glaube aber trotzdem. Sehr viele Menschen geben sich mit den alten Lehren nicht zufrieden und haben durch viel Nachdenken, Forschen und Erfahrung eine eigene Religion erworben, die sich nicht in ein Gruppendenken einordnen läßt, die aber für sie richtig ist. Und allein das zählt. Das ist das Wassermannzeitalter! Keine große Kirchen, wo man meist eingewoben in deren Dogmen, verlernt eigenverantwortlich zu denken, sondern Religionen, die wahre Bewusstheit und Verantwortlichkeit fördern. Die Atheisten unter der "neuen" Gesellschaft sind eben nur mal "ausgestiegen" und sind aus irgendeinem Grund noch nicht dazu bereit, in ein neues Paradigma einzusteigen. Lg


carola111
beantwortet von carola111 am 16. Dezember 2007 16:10
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Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn sie ist eine Gottes Kraft, die seelig macht, alle die daran glauben. Das sind Worte des Paulus aus der Bibel, die auch meine Einstellung sind. Warum die Menschen, die keiner Religion angehören, stolz sind, liegt vielleicht daran, dass sie denken, sie sind schlau und pfiffig genug, um die Kirchensteuern zu sparen. Darüber freuen sie sich vielleicht und denken, diese dummen Christen, investieren mit ihrem Geld ins Reich Gottes! Dabei gehört doch alles Gott, auch mein Geld, mit dem er mich versorgt. Das Totenhemd hat keine Taschen, ich kann nichts mitnehmen außer der Gewissheit, dass Gott mir meine Schuld vergeben hat und mein Schuldbrief zerrissen wurde.


schlossgeist
beantwortet von schlossgeist am 18. Januar 2008 17:14
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Das ich aus der Kirche ausgetreten bin, hat nichts mit Unglauben zu tun. Gläubig kann man sein, auch ohne einer Religionsgemeinschaft anzugehören, und Gutes kann man auch ohne sie tun. Mir braucht niemand einen "Klingelbeutel" hinhalten, da gibt es sinnvolleres.


udine
beantwortet von udine am 18. Februar 2008 11:53
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Stolz? Es ist genauso schwachsinnig stolz auf eine bestimmte Staatsangehörigkeit zu sein. Stolz ist die Wurzel allen Übels.


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