Frage von lifeispain7, 438

Wieso sind so viele Atheisten?

Wieso glauben nicht mehr so viele an den wahrhaftigen Herrn Jesus Christus..?

Antwort
von Meatwad, 122

Wieso sollte ich an ihn glauben? Man nenne mir auch nur einen plausiblen Grund, und ich fange umgehend damit an. Die Bibel ist ein Märchenbuch. Bei immer mehr Menschen ist das auch angekommen, und dank guter Bildung werden es Tag für Tag mehr..

Wir (die Menschheit) wissen mittlerweile, daß der Mensch nicht erschaffen wurde, sondern lediglich ein Primat unter vielen ist, welcher sich über Millionen Jahre entwickelt hat. Er ist nicht wichtiger als die Ameise, und nicht höher entwickelt als beispielsweise eine Schnecke.

Wir wissen, daß die Erde ein unwichtiger Planet in einem unfassbar großen Universum ist, und wir damit ein vollkommen unbedeutendes Randprodukt sind. Wir wissen wie die Erde entstand, und daß sie eben nicht erschaffen wurde.

Wir wissen, daß viele der biblischen Geschichten (Beispiel unter vielen: Sinntflut/Noahs Arche) lediglich Abwandlungen anderer, älterer Mythen sind. Jesusgeschichten inklusive.

Wir wissen, daß die meisten dieser Geschichten aus naturwissenschaftlicher Sicht unmöglich sind. Abermals: zB die von Noah.

Wir wissen, unter welchen Umständen die Bibel geschrieben wurde und daß
selbst die lange Zeit für historisch korrekt gehaltenen nicht-übernatürlichen Geschichten größtenteils vollkommen falsch sind. Archäologie hilft.

Wir wissen, daß die Geschichten über Jesus teilweise Jahrhunderte nach seinen angeblichen Lebzeiten geschrieben wurden, und daß sie sich teilweise eklatant widersprechen.

Sprich: Wir wissen, daß die Geschichten der Bibel allesamt frei erfunden bzw über viele Generationen hinweg ausgeschmückt wurden.

Wir wissen, daß der Mensch sich seit Jahrtausenden immer wieder neue Götter ausgedacht hat. Ein gläubiger Christ hält die Geschichten von Zeus und co, ebenso wie jeder Atheist, für Mythologie. Für sie spricht jedoch ebensowenig, wie für Jesus und seine Papi. Und wäre dieser Christ im antiken Griechenland geboren, er hätte Tag und Nacht zu deren Göttern gebetet.

Und nicht zuletzt wissen wir wie Indoktrination und Realitätsverdrängung funktionieren und worin diese Begründet sind.

PS: Da dies hier ja wieder munter verbreitet wird: Nein, die Existenz des historischen Jesus ist alles andere als faktisch bewiesen, Es finden sich keinerlei Erwähnungen zu seinen angeblichen Lebzeiten. Selbst von den damals größten Schreibern nicht. Hmm, Abwesenheit von Erwähnungen sind durchaus auch Indizien. Und die Erwähnungen, die es gibt, sind schwammig, zweifelhaft und im frühesten Fall mindestens dreißig Jahre nach seinem angeblichen Tod entstanden. Es gibt lediglich einen einzigen deutlichen Fall der Erwähnung, und der wurde längst als Fälschung entlarvt.

Kommentar von Meatwad ,

Da habe ich der SINTflut doch glatt mehr SINN gegeben, als sie verdient hat. :D

Kommentar von Wurzelstock ,

Ich bin leider über den ersten Absatz deiner Antwort nicht hinausgekommen, denn ich habe mich daran festgegrübelt.

Trotz guter Bildung werden es nämlich Tag für Tag immer weniger Menschen, die die Bibel lesen können. Sie müssen also dir, der das kann, glauben, dass sie ein Märchenbuch ist. Oder kannst Du etwa auch kein biblisches Hebräisch, und glaubst es selbst nur jemandem, der es kann?

Ich meine, dass dir im letzteren Fall die Bibel und ihre Bewertung so plausibel egal sein könnte wie mir, der ich nicht geantwortet habe. (Ich war heute nur auf der Suche nach Bonmots von ThomasNewton).

Und ob ich einem leibhaftigen, wahrhaftigen, gestorbenen oder quicklebendigen Herrn Jesus Christus glaube, geht so viele nichts an, wie es mal mehr und mal weniger nicht gab und nie geben wird.

Soll ich jetzt auch anfangen, dich zu meiner Einstellung bekehren zu wollen? - NöNö!

Kommentar von Meatwad ,

Okidoki. Halt die Ohren steif! ;)

Antwort
von Lazybear, 100

Ganz einfach, wir leben in einer gesellschaft, die menschen mit anderer meinung oder vorstellung nicht mehr ausgrenzt, wir haben also die freiheit, die wir früher nicht hatten, zudem gibt es wissenschaftliche entdeckungen, die auch für jedermann zugängig sind und zeigen, dass die welt eben nicht von magie zusammengehalten wird! Wir haben viele andere erklärungen für unsere welt gesammelt, die alle auf beweisbaren fakten besieren, daher brauchen wir den glauben nicht mehr, den glaube bedeutet, etwas als wahr hinzunehmen ohne es zu wissen! Wir haben keinen beweis für oder gegen die existenz gottes, wir haben aber beweise, dass die erde nicht in 7 tagen geschaffen wurde, warum sollte also ein rational denkender mensch also noch an sowas glauben? Lg

Kommentar von hvladi ,

Jesus hat nie gesagt, dass die Erde in 7 Tagen geschaffen wurde.

Kommentar von Lazybear ,

jesus hat sich aber immer auf das alte testament bezogen, er hat sein wissen ja auch aus den schriften des alten testaments gehabt, weil er von klein auf aus diesen lernte, er hätte vllt ein anderes verständnis von dem was dort gemeint war als andere, aber er bezog sich drauf, auch wenn es damals noch nicht altes testamen hieß etc. zudem soll jesus auch gott sein und gott widerspricht sich nicht, wie kann es sein, dass gott moses erst geschichten über die sintflut erzählt und über die schöpfung und sie später widerruft?

Antwort
von Drajil, 17

Der menschliche Geist hat immer Fragen und versucht seit jeher alles zu verstehen.

Wir untersuchen, studieren und beobachten.

Auf diese Weise haben wir ja auch schon viel gheschafft. Man bedenke mal die ganze Technik.

Und jetzt kommt Religion. Zum Beispiel das Christentum.

Wir lesen, was in der Bibel steht und denken: Das macht keinen Sinn! So wie das da steht kann sich das unmöglich zugetragen haben.

Alle von nur zwei Menschen abstammen? Der Inzucht hätte uns alle umgebracht. (Das gilt auch für die Arche)

Ein eiziges Wesen, das alle uns bekannte Materie erschaffen hat und dazu noch völliges Verständnis über alles? Ja wie bitte das denn? Die Energiemengen alleine...

Dazu hat sich die Kirche noch einiges selbst verbockt.

Die Edre eine Scheibe?

Gott wird schon seine Gründe haben...

Und vieles mehr. Jetzt sagt der glaubende Mensch: Gott ist allmächtig, der hat das einfach so gemacht.
Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Gehst du davon aus, das Gott allmächtig ist, dann kann der ganze Recht stimmen. Warum denn auch nicht.
Der ganze Glaube ist halt auf diesem Prin zip aufgebaut. Du musst es halt glauben oder halt nicht.

Desswegen kann man auch keine wirklich "logischen" Diskussionen über Gott führen. Göttlichkeit, ist kein logisches Prinzip an sich.

Sollte die Kirche also weiter so starr an ihren "Geschichten" festhalten sollte die Zahl der "Ungläubigen" zunehmen. Für Leute, die versuchen zu verstehen ist die Idee, das es etwas geben könnte die keinen Sinn macht aber trotzdem exestiert einfach nicht umsetztbar.

Antwort
von Monstrus87, 133

Das hat mehrere Gründe. Ersteinmal fällt dir das heutzutage viel mehr auf als es in früheren Zeiten auffiel. Früher hätte man sich schneller in Misskredit gebracht, wenn man sich als Atheist geautet hätte.

 Dann kommen die weltweiten Konflikte noch dazu. Die Frage, wie Gott das zulassen kann, wird immer größer. Und die Religion gibt darauf keine wirklich zufriedenstellende Antwort. Dann gab es da auch noch so einige Aufklärer der Neuzeit Richard Dawkins dürfte da einer der stärksten unserer Zeit sein. Immer wieder wird das Argument der Herkunft genannt. Was kann der Moslem dafür, wenn er halt unter islamisch geprägten Menschen aufgewachsen ist. Die Missbrauchsfälle der Kirche tun dann auch noch das ihrige. Und wenn man das alles zusammennimmt, muss man stark an Jesus Christus zweifeln. Klar, den hat es gegeben. Aber die Botschaften beinhalten nicht nur Nächstenliebe. Und das alte Testament darf man sich echt nicht antun. Da stehen teilweise so menschenverachtende Dinge drin. Da fehlen mir die Worte. Lies nicht nur das, was du im Religionsunterricht gezeigt bekommst. Die Bibel ist noch größer. Wobei du hier wahrscheinlich Menschen als Atheisten bezeichnest, die nicht an Christus glauben. Aber ich glaube bzw. wünsche mir schon, dass es zumindest ein Leben nach dem Tod gibt. Viele Menschen haben eben ihren ganz persönlichen Glauben, auch ohne Religion. Ein Atheist ist ja jemand, der sich sicher ist, dass es gar nichts derartiges gibt.

Kommentar von Gilgaesch ,

Ich hab die ganze Bibel gelesen und es ist war das da echt nicht nur gute Sachen drin stehen XD

Kommentar von lifeispain7 ,

Wieso passieren Kriege? ganz einfach, weil die Menschen Gott nicht kennen, es geht um Geld, Ressourcen usw, Gott dealt nicht mit Drogen, gott hat auch nie gesagt hasst euch untereinander, Nein im Gegenteil wir sollen uns so lieben wie uns selbst! Ich kenne die Stellen im AT, zunächst muss klargestellt werden es war eine andere Zeit, zum zweiten dass durch Jesus Christus liebe auf die Welt kam. Ohja jeder hat seinen eigenen glauben entwickelt, ein erstes Zeichen für die Endzeit.. Liebe grüße und Shalom

Kommentar von SturerEsel ,

Ja, und im "Namen Gottes" werden unvorstellbare Gräueltaten begangen. "Heiliger Krieg!" oder "Gott segne diese Waffen!" Die Terroristen des IS glauben, dass sie "Gottes Befehl" hätten, alle Ungläubigen zu massakrieren.

Warum geht er nicht mit Zornesstimme dazwischen und donnert: "Nicht in diesem meinem Namen!"

Entweder, weil es ihm scheißegal ist oder weil es ihn schlicht und einfach nicht gibt.

Kommentar von Zicke52 ,

@lifeispain: "Ich kenne die Stellen im AT. Zunächst muss klargestellt werden, damals war eine andere Zeit"

Na und? Gott ändert sich doch nicht. Also muss er auch schon damals gewusst haben, dass es nicht richtig ist, andere Völker auszurotten, um sich ihr Land anzueignen. 

Antwort
von nowka20, 59

(GA 215:aus dem Vortrag vom 09.12.1922 von Dr. R. Steiner)
Wer ein inneres menschliches Verhältnis zu dem Christus gewinnen kann, wer hinblicken kann in Anerkennung und Bejahung zu dem Mysterium von Golgatha, der muß in sein Bewußtsein etwas hereinnehmen, das ihm keine Sinneswelt geben kann. Gerade der, der am allermeisten in die Konstitution der Sinneswelt hineinschaut, kommt ja aus dieser Konstitution der Sinneswelt nur zu einer Widerlegung des Mysteriums von Golgatha, denn mit keinem Sinnesverständnis kann man das Mysterium von Golgatha verstehen. 

Kann man es jedoch in sein Herz aufnehmen, ist man dennoch in der Lage, als Mensch ein im Gemüte wurzelndes Verständnis für dieses einmal im Erdenlaufe sich vollziehende, nur aus dem Geiste heraus verständliche Ereignis zu fassen, so reißt man sich in diesem seinem gewöhnlichen Bewußtsein heraus aus dem bloßen Sinnesverständnis, das gerade das Ich Bewußtsein in seiner besonderen Klarheit und Intensität ausmacht.

Keiner, der nur innerhalb der Sinneswelt stehenbleiben will, kann zu einem Verständnisse des Mysteriums von Golgatha kommen.

Antwort
von danhof, 64

Tja, wenn ich das wüsste.

Was ich so höre, meinen einige, dass Gott im 21. Jahrhundert obsolet geworden ist. Was ich nicht nachvollzieren kann. Das würde ja heißen, dass Wissenschaft und Glaube sich widersprechen.

Sie meinen vielleicht, sie könnten alles ohne Gott erklären und schaffen.

Oder sie haben einfach Angst davor, den Schöpfer des Universums kennenzulernen und herauszufinden, was seine Pläne für sie sind.

Kommentar von Meatwad ,

Was ich so höre, meinen einige, dass Gott im 21. Jahrhundert obsolet geworden ist.

Ist er ja auch. Genau genommen ist er es auf dem Großteil des Erdballs immer gewesen.

Das würde ja heißen, dass Wissenschaft und Glaube sich widersprechen.

Ist ja auch so.

Sie meinen vielleicht, sie könnten alles ohne Gott erklären und schaffen.

Ist bisher auch immer so gewesen.

Oder sie haben einfach Angst davor, den Schöpfer des Universums kennenzulernen und herauszufinden, was seine Pläne für sie sind.

Voll daneben ist auch vorbei!

Kommentar von danhof ,

Echt? Alles ohne Gott erklären?

Dann erklär mal, was vor dem Urknall war.

Echt? Alles ohne Gott schaffen?

Wie wäre es dann mit einer Zelle? Mit einer verdammten, kleinen, schnuckligen Zelle? Ich meine nicht dieses Spielzeug, was sie im Labor letztens zusammengefummelt und dann mit Plastik aufgefüllt haben.

Nein, ich meine eine lebende Zelle, die sich selbst reproduzieren kann. Mit Erbgut und dem ganzen Gelumpe.

Los geht's. Die Zeit.... LÄUFT! ;-)

Kommentar von Meatwad ,

Echt? Alles ohne Gott erklären?

Jaaa! Stell dir vor: Bisher konnte man tatsächlich alles ohne Gott erklären.

Dann erklär mal, was vor dem Urknall war.

Das kann ich nicht. Das kann niemand. Auch du nicht. Dein Gott ist eine faule und billige Ausrede. Sie wurde bisher für vieles hergenommen. Immer so lange, bis man die wahre Erklärung fand. Ein Gewitter? Gott wars! Die Sonne geht auf? Gott wars! Ein Erdbeben? Gott wars!

Aber jetzt habt ihr den Urknall für euch entdeckt. Den Urknall, an den ihr einerseits ja gar nicht glaubt (alles nur Theorie und so, nicht wahr?), der euch aber andererseits sehr gelegen kommt, um euren Gott dahinter sicher zu verstecken. Denn, soviel habt ihr ja immerhin begriffen, die Ursache für den Urknall wird uns möglicherweise immer verborgen bleiben. Na, wenn ihr euch da mal nicht irrt!

Und wenn der Urknall von einem Gott ausgelöst worden wäre, müsste es nicht unbedingt deiner gewesen sein. Und wenn es wider Erwarten einen Erschaffer gibt (wofür es keinerlei Anzeichen gibt), dann muss es noch lange kein Gott gewesen sein.

Echt? Alles ohne Gott schaffen?

Ja. Bisher haben wir noch alles ohne einen Gott geschafft.

Wie wäre es dann mit einer Zelle? Mit einer verdammten, kleinen,
schnuckligen Zelle? Ich meine nicht dieses Spielzeug, was sie im Labor letztens zusammengefummelt und dann mit Plastik aufgefüllt haben.


Nein, ich meine eine lebende Zelle, die sich selbst reproduzieren kann. Mit Erbgut und dem ganzen Gelumpe.

Es macht an dieser Stelle überhaupt keinen Sinn, hier Beispiele zu nennen für das, was der Mensch nicht kann. Oder besser gesagt, was er NOCH NICHT kann. Es ist in keinster Weise auszuschließen, daß der Mensch in absehbarer Zeit Leben erschaffenen kann. In gewisser Form tut er das ja mit künstlichen Intelligenzen bereits. Wir werden uns schon in naher Zukunft der Frage stellen müssen, ab wann man dieses als vollwertiges Leben anerkennen muss.

Kommentar von danhof ,

Mir ging es im wesentlichen darum zu zeigen, dass die WESENTLICHEN Dinge bezüglich der Entstehung des Lebens, bislang nicht und vielleicht NIE geklärt werden können.

Und ja, ich geb dir in vielem Recht. Und doch gibt es da eine gewisse Dualität.

"Die Sonne geht auf"

Natürlich weiß man als wissenschaftlich interessierter Mensch, woran das liegt. Man kann es detailliert erklären.

Und doch danke ich - obwohl ich das weiß - Gott dafür, dass er diesen Morgen so wunderschön gemacht hat.

Naja, wie sich die Künstliche Intelligenz entwickeln wird, werden wir sehen. Es bleibt jedenfalls interessant.

Antwort
von Mischma, 99

Weil es keine Beweise für seine Existenz gibt ist das nicht ziemlich logisch?
Wenn es keine Beweise für etwas gibt bedeutet dass das die meisten dies anzweifeln besonders bei Do wichtigen Dingen.
Ausserdem denkt jeder er wäre Atheist sobald er keiner Religion angehört.

Antwort
von Gilgaesch, 148

Ich glaube du verstehst was falsch 

Viele glauben prinzipiell immer noch, nur nicht so wie die Kirche. So ist es bei mir zb. Auch hat Jesus selbst gesagt man braucht kein Gotteshaus um glauben zu können.

Kommentar von lifeispain7 ,

dass behaupte ich auch nicht, die kirche irrt wahrlich

Kommentar von lifeispain7 ,

oft*

Kommentar von Gilgaesch ,

Der Glaube ist einfach etwas persönliches jeder sollte das Glauben was er für richtig hält aber nicht andere dazu bringen zu wollen das selbe zu glauben 

auch ist das was du ansprichst nur in Deutschland so extrem 

Siehe Spanien da ist das anders XD

Kommentar von Wurzelstock ,

"Der Glaube ist einfach etwas persönliches jeder sollte das Glauben was er für richtig hält aber nicht andere dazu bringen zu wollen das selbe zu glauben "

Das ist ein vernünftiger Standpunkt, Gilgamesch. Doch es gibt noch ein anderes Motiv für kontroverse Diskussionen: Ich muss meinen Glauben persönlich auf Tragfähigkeit überprüfen. Oft hat er nur die Funktion des Pfeifens beim Marsch durch den nächtlichen Wald.

Es wird keinen begeistern, wenn er entdecken muss, dass er garnicht allein ist, sondern alle heimlich auf ihn aufpassen; und sich dabei über seine Angst im Dunken totlachen.

Kommentar von Meatwad ,

Ich glaube du verstehst was falsch 


Viele glauben prinzipiell immer noch, nur nicht so wie die Kirche.

Ich glaube vielmehr, DU verstehst hier etwas falsch. Hier geht es um Atheisten, nicht um Kirchenaustreter. Atheisten, von denen es sehr viele gibt (und zum Glück mit jedem Tag mehr), glauben prinzipiell nicht.

Kommentar von danhof ,

Schade. Sie haben mein Mitleid, weil sie sich selbst so viel aus Prinzip versagen.

Ich bin in der glücklichen Lage, den Glauben zu haben und dennoch rational wissenschaftlich denken zu können. Das empfinde ich als große Bereicherung.

Wenn man beide Bereiche klar umreißt und nicht vermischt, funktioniert das wunderbar. Es erfordert ein bisschen Disziplin, aber das sollte ja dem Menschen kein Problem sein.

Kommentar von Meatwad ,

Sie haben mein Mitleid, weil sie sich selbst so viel aus Prinzip versagen

Was genau versage ich mir?

Kommentar von Wurzelstock ,

Das ist richtig, Gilgamesch. Doch Du wirst dich wundern: Es gibt auch viele, die nicht mehr glauben; nur sind trotzdem noch in der Kirche.

Kommentar von danhof ,

Und nach Definition vieler Atheisten sind diese Menschen somit Christen. Daran gibt es nichts zu rütteln, sonst kommt der "Wahre Schotte" wieder angewackelt :-)

Antwort
von ThomasJNewton, 66

Weil er nicht "wahrhaftig" ist, oder vielen Menschen nicht so erscheint?

Gründe dafür gibt es eher als Gegengründe. Warum sollte ich glauben?

Kommentar von Wurzelstock ,

... du enttäuschst mich, Thomas. Warum bleibt dein Feuerwerk aus? - Ist dir das Pulver nass geworden?

Kommentar von ThomasJNewton ,

Gerade wenn es teilweise feucht wäre, würde ich das trockene nicht dadurch verschwenden, dass ich mit Katatonen auf Spitzfindigkkeiten schieße. Eau d'air seau.

Kommentar von Wurzelstock ,

Naja - manchmal äußern sich zu solchen aufgepolsterten Fragen auch besonnene Leute. Die haben eine Resonanz verdient. Sonst werden die Rambos womöglich noch größenwahnsinnig :-)

Antwort
von Zicke52, 92

Aufgrund von Bildung. Hundert Jahre Schulpflicht sind halt doch nicht ganz spurlos an der Menschheit vorbeigegangen.

Kommentar von danhof ,

Naja, wenn man danach geht...

Wie kam es zum Zweiten Weltkrieg? Weil die Menschen so klug durch die Schulpflicht wurden? Offenbar nicht.

Heutzutage verstehen ja viele Abiturienten nicht mal mehr den Unterschied zwischen "das" und "dass" - von Kommaregeln mal ganz zu schweigen. Und dann sollen sie sich eingehend oder wenigstens hinreichend mit solchen Dingen wie Philosophie und Glauben auseinandergesetzt haben, um sich ihre eigene Meinung bilden zu können?

Ich glaube eher, dass da einfach viel nachgeplappert wird von den "Coolen", die meinen, man bräuchte keinen Gott. Und in jungen Jahren ist das Selbstbewusstsein noch nicht so ausgeprägt, dass man seine Werte und Überzeugungen auch einer Gruppe gegenüber klar verteidigen könnte.

Antwort
von Christo75, 116

Weil es z.b. dinosaurier gab...und die neandertaler erst, meine güte meine güte^^...noch dazu lässt sich das hintergrundrauschen des urknalls nachweisen usw usw usw...herrjemine, da passt doch die teils über 2000 jahre alte schrift weniger fortschrittlicher menschen nicht zu heutigen beobachtungen und erkenntnissen. Wem soll man bloß glauben? Da wird man ja ganz mallig in der birne wenn man sich auf andere verlässt und nicht selbst mal nachdenkt wie es wohl sein kann und wenn man ausblendet wieviel millionen menschen durch kreuzzüge, hexenverbrennungen, inquisition aber auch sogenannte heilige kriege und glaubensterror schon sterben mussten !

Allein deswegen gehören alle religionen verboten ihr leichtgläubigen ! Und nächstes jahrtausend beten wir steven king als unseren gott an weil er auch ein tolles buch geschrieben hat... 

Kommentar von danhof ,

Allein deswegen gehören alle religionen verboten ihr leichtgläubigen

Eine himmelschreiende Arroganz. Hab ich ja selten erlebt. Du willst Milliarden Menschen Deine blinde Wissenschaftshörigkeit aufoktroyieren, und alle dazu gehörige Philosophie verbieten?

Kommentar von Christo75 ,

Philosophie ist nicht gleich religion.

Und was ist blind? Z.b. Fossilien auszugraben und damit beweisen, dass dinos existiert haben oder ist es mehr blind den worten eines von menschen geschriebenen buches BLIND zu glauben? Der wunsch zu glauben dass alles wahr ist was in diesem buch steht vernebelt den sogenannten gläubigen offensichtlich die sinne und den gesunden menschenverstand. Nichts davon ist nachweisbar. In der wissenschaft immerhin zum grossen teil.

Vielleicht hab ich es zu drastisch ausgedrückt, aber christentum und islam forderten milliinen tote daher meine meinung zu diesen "religionen" !

Kommentar von danhof ,

Hitler forderte auch Millionen Tote. Und kommt mir nicht wieder mit "Hitler war Christ", nur weil er in den Katholizismus hineingeboren wurde. Millionen Menschen umbringen hat nichts mit Christsein zu tun.

Wenn überhaupt, dann fordern Ressourcen-, Geld- und Machthunger, Gebietsansprüche und dergleichen Millionen Tote. Natürlich kann man dazu auch das Christentum missbrauchen. Aber wenn man das unter Strafe stellt, findet man halt was anderes.

Kommentar von Meatwad ,

Allein deswegen gehören alle religionen verboten

Mit Verboten erreicht man gar nichts. Dadurch stärkt man nur den lächerlichen Aberglauben. Man muss auch gar nichts verbieten. Religion stirbt glücklicherweise von ganz alleine aus. Dieser Prozess ist gar nicht aufzuhalten. Es sei denn, man gäbe den Religionen wieder mehr Macht und Mitspracherecht. Aber selbst in den Ländern, in denen sie große Macht hat, ist sie auf lange Sicht chancenlos gegen die Aufklärung.

Kommentar von danhof ,

Da ist jetzt aber was durcheinander geraten.

Aberglaube ist es, wenn man z.B. irrationale Angst davor hat, unter einer Leiter durchzugehen. Oder man glaubt, es passiert was schlimmes, wenn man Salz umwirft oder einem schwarzen Kater begegnet

Wir sprachen ja hier vom Glauben an Gott. Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Religion stirbt glücklicherweise von ganz alleine aus

Das klingt ein bisschen schadenfroh. Ich bin jedenfalls froh, dass ich in einer Gesellschaft lebe, die sich an christlichen Werten orientiert. In einem atheistischen Land wie z.B. Nordkorea wollte ich nicht sein...

Kommentar von Meatwad ,

Wir sprachen ja hier vom Glauben an Gott. Das sind zwei ganz unterschiedliche Dinge.

Nicht wirklich. Der Glaube an Gott ist faktisch ebenso unbegründet, wie der Glaube, daß man sieben Jahre Pech hat, wenn ein Spiegel zerbricht. Der Glaube, daß ein Gebet etwas bewirkt, ist faktisch ebenso unbegründet, wie der Glaube, daß eine Hasenpfote in der Tasche Glück bringt. Daß hier in der Gesellschaft eine Trennung vorgenommen wird, hat andere Gründe. Eine Unterscheidung zwischen Glaube und Aberglaube wird es in ein paar hundert Jahren hoffentlich nicht mehr geben. Vielleicht ja auch schon früher, da wir uns ja offensichtlich tendenziell eher exponentiell entwickeln.

Das klingt ein bisschen schadenfroh.

Da kann ich natürlich nicht widersprechen. Ich kann es nur schwer vermeiden, daß mir der langsame, aber stetige Zerfall verachtenswerter Ideologien, welche die Menschheit ihre Regeln aufdrückt und sie damit tagein, tagaus in großes Leid stürzt, und welche die Wahrheit für sich beanspruchen ohne auch nur den geringsten Nachweis für ihre Richtigkeit erbringen zu können, ein gewisses Maß an Freude bereitet.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich in einer Gesellschaft lebe, die sich an christlichen Werten orientiert.

Das ist nicht der Fall. Du lebst in einer Gesellschaft, welche sich an den Werten der Aufklärung orientiert. Werte, welche mit viel Blut gegen die Religion verteidigt werden mussten, und es bis heute müssen. Eine Gesellschaft nach christlichen Werten sähe anders aus.

In einem atheistischen Land wie z.B. Nordkorea wollte ich nicht sein...

Nordkorea ist eine diktorische Ideologie. Das Verbot von Gottesanbetungen dient in Diktaturen dem Zweck, den eigenen Führer zu vergöttlichen. Von Atheismus ist das weit entfernt.

Kommentar von danhof ,

tagein, tagaus in großes Leid stürzt

Oh ja, die zehn Gebote bringen nichts als Unglück.

Von Atheismus ist das [Nord-Korea] weit entfernt

Ja, ist klar. Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt. Vermutlich ist an Nord-Korea auch der gemeine Christ Schuld. Vermutlich ist Kim sogar heimlich Baptist...weiß nur keiner.

Also ehrlich. Ahteistischer als Nord-Korea geht ja schon nicht mehr. Und wie schön es sich mit Glaubens- und Denkverboten lebt, sieht man ja dort.

ohne auch nur den geringsten Nachweis für ihre Richtigkeit erbringen zu können

Nicht schon wieder Wissenschaft und Glauben vermischen, bitte.

Eine Gesellschaft nach christlichen Werten sähe anders aus.

Ich rede ja auch nicht von einem Gottesstaat, sondern einem Land, das von Christlichen Werten inspiriert ist. Und das sind wir in Deutschland nun mal.

Antwort
von Hamburger02, 80

Weil sich mehr und mehr herumspricht, dass der Christus eine Erfindung des Paulus ist, der mit dem Jesus von Nazareth nicht viel zu tun hat. Mag Jesus von Nazareth auch eine historische Figur sein, ist Jesus Christus eine rein mythologische Figur.

Antwort
von muhamedba, 84

Wegen der Kirche! Die Menschen in Europa haben in der Vergangenheit sehr schlechte Erfahrungen mit der Kirche gemacht. Das geht bis heute und deshalb verlassen immer mehr Menschen die Kirche und bekommen Hass auf jede Religion.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhammedba: Das ist Unsinn. Der Glaube an Gott ist eine Überzeugung, die man hat oder nicht. Das ist nur eine Sache des Verstandes und hat mit guten oder schlechten Erfahrungen mit der Kirche nichts zu tun.

Ich habe schöne Erinnerungen an meine katholische Kindheit und ging gern in die Kirche, solange ich gläubig war. Schlechte Erfahrungen habe ich dort keine gemacht. Ferienlager und die meisten meiner Freizeitbeschäftigungen en hatte ich als armer Leute Kind katholischen Einrichtungen zu verdanken. Die Kirche ist also bestimmt nicht schuld, dass ich meinen Glauben verloren habe.

Nein, ich habe einfach irgendwann erkannt, dass Götter im Reich der Legenden angesiedelt sind. Das ist der einzige Grund meines Unglaubens, nicht die Kirche und auch nicht der kritikwürdige Inhalt der "heiligen" Bücher, den ich natürlich auch erkannt habe. Aber das wäre kein Grund für Unglaube gewesen, schließlich kann man auch von einem bösen Gott überzeugt sein.

Kommentar von muhamedba ,

Das meine ich nicht und selbst wenn - du bist nicht wir.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhammedba: Was meinst du nicht? Du hast doch behauptet, die Menschen fielen wegen der Kirche vom Glauben ab. Ich habe das widerlegt.

Ich weiss schon, dass ich nicht "ihr" (?) bin - ich hatte meinen Fall auch nur als Beispiel angeführt, das deine Behauptung widerlegt. Aber es ist allgemeingültig: niemand verliert den Glauben an Gott, weil er von der Kirche enttäuscht ist, das bringt in höchstens dazu, sich von der Kirche abzuwenden.

Den Glauben an Gott verliert man, wenn man von dessen Existenz nicht mehr überzeugt ist. 

Kommentar von muhamedba ,

Ich hab leider nicht die Zeit, um dir das richtig zu erklären aber du bist nur ein Teil vom ganzen und nicht die Regel davon.

Wissenschaft, Hexenverbrennung, Hautfarbe, Kindesmis... usw. usf. schau dir an wie Reich die Kirche heute ist.

Deutschland war mal 99% christlich und bereits jetzt kannst du davon ausgehen, das 1/3 den Glauben verloren hat.

Kommentar von Zicke52 ,

@muhamedba: Ich will ja nicht die Kirche verteidigen, ich weiss, dass sie keine weisse Weste hat.

Aber was hat das mit Gott zu tun? Die Kirche besteht doch nur aus Menschen. Wenn man von der Existenz Gott gemäß der Bibel überzeugt ist, warum sollte man diese Überzeugung plötzlich nicht mehr haben, nur weil Menschen im Namen Gottes schlecht handeln?

Es gibt genug Gläubige, die aus der Kirche ausgetreten sind und trotzdem an Gott glauben.

Kommentar von Wurzelstock ,

Zicke, ich hatte hier eine Fußnote zu deinem Bemühen. Warst Du es, der die Löschung veranlasst hat?

Kommentar von Zicke52 ,

@Wurzelstock: Ich habe weder was gesehen noch was veranlasst.

Wieso? War deine Fußnote beleidigend für mich?

Kommentar von Wurzelstock ,

Im Gegenteil. Ich habe nachgefragt, um dich ausschließen zu können. Ich untersuche z. Z. die subtile Parteilichkeit in öffentlichen Medien, die nicht mit Attacken, sondern durch Unterschlagen ein Meinungsbild produziert. Das betrifft keineswegs nur dieses Forum hier - falls es tatsächlich so ist.

Antwort
von ilinalta, 87

Ich glaube nicht, weil ich keinen einzigen nachvollziehbaren Grund dafür habe - und das dürfte wohl mit ein wichtiger Grund für alle anderen Atheisten auch sein...wenn nicht sogar der Hauptgrund.

Antwort
von 666Phoenix, 71

Nimm nur einfach zur Kenntnis, dass alle, wirklich alle Menschen als Atheisten geboren werden. Sie kennen in diesem Zustand keinen Gott. Von diesem Gott respektive diesen Göttern erzählen ihnen dann die gläubigen Märchenerzähler und "seine" irdischen Gefolgsleute solange, bis der eine oder andere auch an "ihn" glaubt! Früher ging das auch mit Hexenfeuer und Ketzervernichtung per Daumenschraube, Garotte, Halseisen, Würgeisen, Würgschraube usw.

Wenn also der Trend wiedermal Richtung "Nicht-Glaube" geht, dann ist das nur die Wiederherstellung des Urzustandes.

Jesus mag es gegeben haben, Gott gibt es nicht!

Kommentar von hvladi ,

Weil es also keinen Gott gibt, betest du Satan an. Siehe dein Name.

Kommentar von 666Phoenix ,

Da es keinen Gott gibt, gibt es auch seinen Widersacher, Satan, nicht! Unlogik lässt grüßen!

Kommentar von 666Phoenix ,

hvladi, ich akzeptiere auch folgende Deutung: drei mal Sechs (äh - Sex) pro Tag :-)

Aber auch viele andere, mit dem "Satan auf Erden" in Verbindung stehende Deutungen gibt es:

So sollte auf der Tiara des Papstes geschrieben stehen: VICARIVS FILII DEI (Statthalter des Sohnes Gottes), woraus sich in chronographischer Zählweise die Summe 666 ergäbe.

Martin Luther deutet die beiden Tiere in Offb 13 auf das Papsttum und das Kaisertum, die miteinander im Bunde stehen. 

Die Zahl 666 aus Offb 13,18 deutet Luther in einer Randbemerkung seiner Bibelausgabe von 1545 auf die Dauer der weltlichen Papstherrschaft.

Überliefert in einer Glosse, kennt Luther auch die Deutung רומיית (Hebräisch für Römer) für die Zahl 666. Er deutet dies dadurch an, dass er die Zahlen 200, 6, 40, 10, 10, 400 untereinander schreibt und addiert.

Der Reformator Andreas Osiander (* 1498; † 1552) deutet die Zahl 666 auf die Zeit der Herrschaft des Papstes, von 1517 an rückwärts berechnet.

Der Schweizer Reformator Heinrich Bullinger (* 1504; † 1575) sieht in der Zahl 666 einen Verweis auf die Zeit von 97 bis 763, der Zeit der Entstehung der Papstherrschaft. (Quelle: Wiki)

Also, hvladi - Du siehst, 666 ist nicht immer gleich das "Tier" aus der Offenbarung, das als Satan verschrieen wurde. 

Es kann auch ein anderes gewesen sein!

Kommentar von Meatwad ,

Weil es also keinen Gott gibt, betest du Satan an. Siehe dein Name.

Pssst, kleiner Hinweis: Die Verwendung der Zahl 666 ist schon seit langer Zeit kein Zeichen für Teufelsanbetung mehr. Eigentlich ist es ohnehin die 660.  Ist vielleicht noch nicht bei dir angekommen.

Kommentar von Meatwad ,

Oh, ich muss mich korrigieren. Nicht die 660, sonder die 616 ist die ursprüngliche Zahl des Teufels.

Kommentar von 666Phoenix ,

Dem "Teufel" ist das völlig wurscht (666 oder 660 oder 616)! Hauptsache, die Gottesknechte akzeptieren und fürchten ihn!

Antwort
von Andrastor, 136

Weil er eine rein fiktive Figur aus einem Buch voller Märchen und Mythen, die von bronzezeitlichen Schaf-und Ziegenhirten erfunden wurden, welche weder lesen noch schreiben konnten, die Erde für eine Scheibe hielten und an schlechten Zähnen gestorben sind, ist.


Kommentar von Gilgaesch ,

Jesus hat existiert das ist zweifelsfrei nachgewiesen und zwar weil auch seine Feinde ihn erwähnt haben. 

Also ist er nicht fictiv

Kommentar von ETechnikerfx ,

Quellen bitte!

Kommentar von mrsinister154 ,

jesus als person vielleicht nicht, aber über jesus als sohn gottes kann man das so nicht sagen

Kommentar von Andrastor ,

Jesus hat existiert das ist zweifelsfrei nachgewiesen und zwar weil auch seine Feinde ihn erwähnt haben. 

Jesus ist absolut frei erfunden. Es gibt nicht einen einzigen Nachweis seiner Person, welcher sich nicht bereits auf die biblische Figur Jesus Christus bezieht.

jesus als person vielleicht nicht, aber über jesus als sohn gottes kann man das so nicht sagen

Natürlich kann man das sagen. Da es diesen Gott ebenfalls nicht gibt, kann er auch keinen "Sohn" haben. Alles nur Märchen und Mythen.

Kommentar von Gilgaesch ,

Die Römer haben in einigen Schriften von dem Wandernden Heiler der Juden gesprochen. Auch wird er also Jesus von Nazaret auch desöfteren von den Römern als Plage bezeichnet in ihren eigenen Schriften

Auch beschreiben ihn einige kleinere Städte als Jesu von Nazaret der Wanderer 

Er wurde unabhängig voneinander beschreiben also hat ein Jesus von Nazaret existiert 

Ob er der Sohn Gottes war ist natürlich glaubenssache

Kommentar von Andrastor ,

Auch wird er also Jesus von Nazaret auch desöfteren von den Römern als Plage bezeichnet in ihren eigenen Schriften

In keinerlei Schriften, welche nicht in der Bibel zu finden sind und diese sind wegen Vorbehalt logischerweise ausgenommen.

Alle Dokumente die ausserhalb der Bibel bisher aufgetaucht sind, beziehen sich bereits auf die biblische Figur Jesus Christus.

Er wurde unabhängig voneinander beschreiben also hat ein Jesus von Nazaret existiert 

Absolute Fehlaussage.

"Städte" beschreiben generell niemanden, es sind Historiker, oder Schreiber welche Schriftstücke aufsetzen, nicht eine Sammlung aus Gebäuden und Einwohnern.

Es bleibt dabei: Jesus hat niemals existiert, es gibt keinerlei ausserbiblischen Belege für seine Existenz.

Kommentar von danhof ,

Woher nimmst Du nur diese Sicherheit? Etliche Bibel- und Geschichtsforscher sind da ganz anderer Ansicht bzw. bei weitem nicht sicher.

Aber du stellst dich hier hin und erzählst der Welt, was sie deiner Meinung nach wissen müsste... echt der Hammer...

Kommentar von Andrastor ,

Woher nimmst Du nur diese Sicherheit?

Aus Eigenstudien und den Ergebnissen der Studien von Bibel- und Geschichtsforschern.

Und zwar denjenigen, die sich tatsächlich objektiv mit dem Thema auseinandersetzen, nicht mit denen, die fürchten ihre Erkenntnisse würden ihren Glauben gefährden (das sind die, die sich auf Unsicherheiten herausreden).

Kommentar von Gilgaesch ,

Dann forsche nochmal nach, Tactuis, Sueton, Plinius sind schon drei die ihn erwähnen und sie alle waren Römer. (lieber mal die sachen auf Latein lesen anstatt die schlechte übersetzung)

Sie erwähnen ihn nur am Rand ja aber sie erwähnen ihn überhaupt. Wäre er nicht existens gewesen, hätten sie es nicht gebraucht.  Außerdem hätte sich kein Kult gebieldet ohne Antrieb, dass ist recht einfach zu erklären. Jede neue Denkweise braucht eine Person, die diese öffentlich vertritt. Gutes beispiel hier sind alle Sekten die auf eine Person zurück zu führen sind. Oder evangelische Christen. Dementsprechend muss auch Jesus als Vertreter der christlichen Denkweise existiert haben.  Ich denke nicht, dass sich urplötzlich spontan soviele Juden gleichzeitig gedacht haben: "Hey lass mal einen Kerl erfinden."

So existierte er auf jeden Fall aber und das muss beachtet werden, höchst wahrscheinlich nicht so wie in der Bibel. Wahrscheinlich war er einfach ein sehr guter redner und in auch gebildet weswegen er leute heilen konnte, einfach wie ein Arzt halt.

Ich glaube persönlich ehrlich gesagt nicht, dass Jesus als Sohn Gottes existiert hat wie in der Bibel aber das ein kluger Mann Jesus existiert hat, der Menschen geholfen hat glaube ich schon.

Kommentar von Andrastor ,

Tactuis, Sueton, Plinius sind schon drei die ihn erwähnen

Ich wusste dass diese 3 hier früher oder später auftauchen würden. Hab nur drauf gewartet.

Denn all diese 3 beziehen sich auf Jesus als bilbische Figur, nicht auf eine reale Person.

Wäre er nicht existens gewesen, hätten sie es nicht gebraucht. 

Was nur einer sagen kann, der ihre Texte nie gelesen hat. Sie erwähnen ihn weil er von anderen erwähnt wurde,  wenn ich das richtig in Erinnerung habe war es Tacticus welcher davon schrieb dass sich eine Gruppe von verhafteten auf einen Jesus von Nazareth bezogen.

Es war also eine Erwähnung von Jesus aus zweiter Hand.

Außerdem hätte sich kein Kult gebieldet ohne Antrieb,

Antrieb gab es genug. Immerhin bilden sich auch heute noch diverse Sekten, die keinerlei Wahrheit beinhalten.

Gutes beispiel hier sind alle Sekten die auf eine Person zurück zu führen sind.

Da sagst du es ja selbst. Was jedoch alle Sekten gemeinsam haben ist dass die Sektenführer niemals selbst die Götterfiguren darstellen und diese Verantwortung stets abgeben.

Sprich: Sektenführer erfindet Jesus als Götterfigur und erklärt sich zu dessen Hohepriester.

Dementsprechend muss auch Jesus als Vertreter der christlichen Denkweise existiert haben.

Absoluter Fehlschluss. Nach dieser Logik gibt es die Götter und Götterfiguren sämtlicher Religionen, inklusive dem fliegenden Spaggethimonster.

Ich denke nicht, dass sich urplötzlich spontan soviele Juden gleichzeitig gedacht haben: "Hey lass mal einen Kerl erfinden."

Haben sie auch nicht. Es reicht eine einzige Person, welche charismatisch genug auftritt um andere von der Existenz seiner Fantasiefigur zu überzeugen.

Einer hat Jesus erfunden und andere davon überzeugt er wäre real gewesen, das Ergebnis viele Leute die ihn für real halten.

So existierte er auf jeden Fall

Fehlschluss

Es bleibt weiter Fakt: Jesus hat es nie gegeben.

Kommentar von Wurzelstock ,

Tut mir leid, Gilgamesch, aber ich kann bei den drei römischen Autoren nur Berichte über die Christen entdecken, wobei Tacitus - wie immer - am schlechtesten informiert ist. (Er berichtet nämlich gleich von zwei obskuren Vereinen, deren der eine einem Christus, und der andere einem Chrestus folgten.) Eine Beweiskraft für die Existenz einer historische Person liefern die drei Römer nicht.

In einer Diskussion mit Rudolf Augstein vertrat ich die Ansicht, dass es überhaupt keinen Beleg außerhalb der Evangelien gäbe. Doch Augstein widersprach. Er hielt das Zeugnis des Philippus Arabs für tragfähig. Ebenso einen Hinweis in den "Jüdischen Altertümern" von Josephus Flavius - nicht das sogenannte Testimonium Flavianum, sondern die Erwähnung im Bericht über die Hinrichtung des Jakobus. Augstein konnte mich nicht überzeugen. Wir waren uns aber einig, dass es einen Rabbi Jesus gab, der gewaltsam zu Tode kam -wie er auch immer ausgesehen haben mag. (Auch Atheisten glauben manchmal was ;-)

Kommentar von Wurzelstock ,

Noch ein Nachtrag, Gilgamesch. Die erste heidnische Schrift,  die vom Christentum überhaupt Notiz nimmt, stammt aus der Zeit nach dem Jahr 160. Der griechische Philosoph hieß Kelsos, sein Buch: "Gegen die Christen" (Para Christianos). Sein Pamphlet wurde zur Zeit der reichskatholischen Kirche verbrannt. Bücherverbrennungen waren damals auch welche, und hatten nicht nur eine theatralische Symbolik.

Aber es gibt eine Rekonstruktion. Der Kirchenvater Origines schrieb nämlich prompt eine Entgegnung: "Gegen Kelsos" (Para Kelsos), und zitierte ihn Abschnitt für Abschnitt. Selbstverständlich ist diese Rekonstruktion umstritten.

Seine Schrift, und das, was Kelsos darin über diesen Rabbi Jesus gesammelt hat, kann als hermeneutischer Beweis für seine Existenz gelten - unabhängig, wie diese Person nun wirklich war.

Du kannst das in Analogie zur Person des Sokrates setzen. Wir kennen ihn nur aus der einseitigen Perspektive seines Jüngers  Platon. In anderen zeitgenössischen Quellen wird Sokrates verspottet.

Die Realität liegt selten dazwischen. Vielmehr enthält eine Persönlichkeit meistens beides. Die unterschiedliche Bewertung beruht auf den unterschiedlichen Wechselwirkungen mit den Personen des Umfeldes, und ihren Prioritäten.

Kommentar von Hartos ,

Ist doch ganz einfach ,wieso soll es etwas geben was man noch nie gesehen ,gerochen,geschmeckt oder    angefasst hat..

Das sind Vorstellungen die aus unerklärlicher Weise irgendwann im Kopf entstanden sind ,die stärker sind als der Verstand..

Demnächst glauben wir alle an Meerjungfrauen und laufen mit langen Schwänzen zu Lidl einkaufen 😂👍

Kommentar von danhof ,

Das sind Vorstellungen die aus unerklärlicher Weise irgendwann im Kopf entstanden sind ,die stärker sind als der Verstand

Muss ja erklärbar sein, wenn wir nur einfache Tiere sind. Es gibt ja laut naturalistisch-atheistischer Sicht keine Zufälle und alles muss erklärbar sein.

Kommentar von Andrastor ,

Muss ja erklärbar sein

Ist es auch, durch das erste Auftreten des Sorgen-Gens und der Folge eines Schicksalsschlages.

Es gibt ja laut naturalistisch-atheistischer Sicht keine Zufälle

Das ist absoluter Blödsinn. Ein Zufall ist ein unerwartetes und/oder ungeplantes Ereignis. Von daher gibt es praktisch nur Zufälle aus naturalistisch-atheistischer Sicht.

Nur weil man einen Zufall erklären und zu seinen Ursachen zurückverfolgen kann, bedeutet das nicht dass er kein Zufall wäre.

Kommentar von 666Phoenix ,

danhof, bleib sachlich! 

Muss ja erklärbar sein, wenn wir nur einfache Tiere sind. Es gibt ja laut naturalistisch-atheistischer Sicht keine Zufälle und alles muss erklärbar sein.

Das ist nicht sachlich! Natürlich sind wir "Tiere"! 

Im Unterscheid zu den Tieren in dem von uns definierten Tierreich aber: 

Nicht immer willenlose, manchmal denkende, zumeist von natürlichen Trieben bewegte, dämlicherweise auch manchmal an irgendeinen Gott glaubende, mit unserem Denkvermögen sehr oft großen Unsinn verzapfende, biblisch verursachte Hass- und Sündenkataloge ausfüllende, begierige, unersättliche, eifersüchtige, fremdes Leben hassende ... Kreaturen!?????

In jeder Tierkommune geht es zivilisierter zu!

Das soll Dein Gott gewollt haben???

Pfui für ihn und für Dich!

Kommentar von lifeispain7 ,

nette idee, für meerjungfrauen gibt es hingegen keine beweise wie für den Herrn Jesus Christus

Kommentar von Andrastor ,

meerjungfrauen gibt es hingegen keine beweise

Oh doch, mehrere dokumentierte und voneinander völlig unabhängige Aussagen von Seeleuten.

Für Jesus gibt es nicht einen einzigen ausserbiblischen Beweis, was Meerjungfrauen somit wahrscheinlicher macht als Jesus.

Antwort
von kleineshummele, 50

Die Antwort steht schon in der Bibel. - Die meisten Menschen wählen in ihrer Egozentrik den "breiten Weg", welcher ins Verderben führt.

Sie wollen sich keinem Schöpfer unterordnen und trösten sich damit, dass es den nicht gibt, weil er nach ihrem Willen nicht sein darf.

Kommentar von Meatwad ,

Sie wollen sich keinem Schöpfer unterordnen

Wieso sollten sie auch? Und vor allem: Welchem der vielen Schöpfer soll man denn da wählen?

und trösten sich damit, dass es den nicht gibt, weil er nach ihrem Willen nicht sein darf.

Viel eher erkennen sie, daß die Tatsache, daß es für die Existenz eines Gottes keinerlei Anzeichen gibt, ein starkes Indiz (unter vielen!) für seine Nichtexistenz ist.

Antwort
von Machtgarnix, 112

Also ich würde mal behaupten, dass wir seit einigen Hundert Jahren durch viele wissenschaftliche Entdeckungen viel mehr aufgeklärt sind , als noch im Mittelater! Da glaubten sie noch dass die Erde eine Scheibe ist.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Grundsätzlich stimme ich dir zu. Aber im Mittelalter glaubte man nicht, die Erde sei eine Scheibe. Dass die Erde eine Kugel ist, wusste man schon in der Antike. Im Mittelalter war man nur der Ansicht, die Erde sei der Mittelpunkt des Alls. Aber keine Scheibe.

Kommentar von Wurzelstock ,

Nur so am Rande, Onkel Schorsch: Der Astronom und Mathematiker Aristarch von Samos, der etwa 320 - 250 vor Christus lebte, stellte schon damals die Theorie auf, dass sich die Erde und die Planeten um die Sonne bewegen würde. Leider konnte er das nicht beweisen, denn damals galt die Mathematik nicht als Beweis.

Deshalb behaupteten fast alle, das sei ein Märchen, bis Kopernikus kam. Den konnte man nicht mehr übergehen.

Antwort
von OnkelSchorsch, 95

Weil diese zum großen Teil fiktive Figur weder wahrhaftig, noch der Herr ist und weil die Bibelfigur des Schreinersohns Jesus vermutlich kaum noch etwas mit der realen historischen Person zu tun hat.

Oder, kurz gesagt: Weil das alles eine Lüge ist. Weil heute viele Menschen gebildet genug sind, dass sie solchen Lügengeschichten nicht mehr auf den Leim gehen.

Kommentar von Monstrus87 ,

Ja, das stimmt wohl. Aber einen historischen Jesus sollte man trotzdem nie verleugnen, da das auch wieder

ein religiöses Gebahren ist, praktisch erwiesene Dinge als falsch darzustellen. Und erwiesen ist halt immer relativ. Könnte sein, dass der Typ nie gelebt hat. Aber wahrscheinlich hat er es schon.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Nein, den biblischen Jesus gab es nie, der ist reine Fantasie.

Was es wohl gab, waren einige Wanderprediger, deren diverse Storys von Paulus und seinen Nachfolgern zum Jesusmythos zusammengefasst wurden.

Einer der Vorbilder für die Hauptperson des Paulusmärchens war wohl jemand, der ein gewaltbereiter Geistesgestörter war, der eine Sekte, die "Jesussekte", anführte und gegen die Römer kämpfte, also ein religiös motivierter Terrorist. Heute würde man wohl sagen, dass der historische Jesus und seine Jünger sowas waren wie heute ISIS.

Kommentar von Zicke52 ,

@OnkelSchorsch: Es stimmt, dans man vom historischen Jésus nichts weiss, nicht mal, ob er existiert hat. Wenn man von Jesus spricht, meint man das Jesusbild, das das NT darstellt. Also den Mythos und seine angeblichen Worte/Taten.

Aber die Parelle zwischen diesem Jesusbild und der heutigen IS ist völlig aus der Luft gegriffen. Der biblische Jesus kämpft weder gegen die Römer ("gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist"), noch köpft er Ungläubige, wie es der IS tut. Er bekämpft Ungläubige nicht mal zu Verteidigungszwecken, wie es auch moderate Moslems für richtig halten (er liess sich widerstandslos festnehmen).

Wie kommst du also auf die Idee, eines der Vorbilder für das biblische Jesusbild wäre mit einem IS-Terroristen zu vergleichen?

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Zicke, bei dem geistigen Erfassen geschriebener Texte benötigst du etwas Hilfe? Okay, ich wiederhole extra für dich gerne, was ich schrieb:

"… ein gewaltbereiter Geistesgestörter …, der eine Sekte, die "Jesussekte", anführte und gegen die Römer kämpfte, also ein religiös motivierter Terrorist."

Kommentar von Zicke52 ,

@OnkelSchorsch: Ich habe verstanden, was du geschrieben hast. Ich weiss nur nicht, wo du es her hast. Dem biblischen Jesusbild entspricht es nicht, und sonst gibt es keines.

Kommentar von danhof ,

Oh je, jetzt wird hier wieder rumgemacht. Den historischen Jesus vielleicht, den biblischen nicht...

Jesus Christus ist Jesus Christus. Niemand ist gezwungen, an ihn zu glauben. Tu es oder lass es. Aber hört doch in Gottes Namen einfach mit der Propaganda auf. Ihr habt keinen Grund, das Christentum schlechtzureden.

Jesussekte, Terrorismus, ISIS... au weia... weil ja im Neuen Testament mit Jesus auch so viel Terrorismus vorkommt.  Macht euch doch nicht lächerlich...

Kommentar von Zicke52 ,

@danhof: Ich glaube zwar nicht an Gott und an die Historizität des biblischen Jesus, aber hier gebe ich dir recht.

Den in der Bibel beschriebenen Jesus als Terroristen zu bezeichnen, ist an Lächerlichkeit nicht zu überbieten.

Kommentar von Meatwad ,

praktisch erwiesene Dinge als falsch darzustellen

Was genau soll praktisch erwiesen sein? Die Existenz von Jesus? Das wäre mir aber neu.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Übrigens, Zicke, der Spruch "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" ist nicht von Jesus, sondern zählt erwiesenermaßen zu den paulinischen Veränderungen der Christenlehre, mit dem Ziel, die ursprünglich gewalttätige und revolutionbäre Jesus-Sekte römischen Idealen anzupassen.

Das hier ist hingegen ein Jesus-Zitat:
"Viele glauben, dass ich als Friedensbringer gekommen bin. Ich bringe aber nicht Frieden sondern das Schwert. Ich werde die Kinder gegen ihre Eltern aufwiegeln (und die Familien spalten), so dass die eigenen Hausgenossen zu Feinden werden. Wer seine Eltern oder seine Kinder mehr liebt als mich, kann nicht zu mir gehören. Wer nicht bereit ist, sein Kreuz auf sich zu nehmen und mir zu folgen, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben wegen mir verliert, der wird es finden"

Klingt für mich genau wie ISIS-Propaganda, mit der um Terroraktivisten und Milizkämpfer geworben wird.

Kommentar von danhof ,

Klingt für mich genau wie ISIS-Propaganda, mit der um Terroraktivisten und Milizkämpfer geworben wird.

OK. Es gibt nach meinem Dafürhalten zwei Gründe für so eine Aussage.

1. --- Du hast dich noch nie mit dieser Bibelstelle auseinandergestzt.

In dem Fall fände ich es extrem anmaßend, eine Aussage darüber zu treffen. Das ist, als würde ich eine Zeile über Autobau lesen und mich dann als Autobau-Experte gebärden.

2. --- Du hast dich mit dieser Bibelstelle auseinandergesetzt und wurdest auch schon aufgeklärt über die Aussage dieser Stelle.

Dann ist es lernresistent oder schiere Provokation, immer wieder mit der gleichen Fehlinterpretation zu kommen und das Gegenteil zu behaupten.

Also. Was wählen wir?

Sorry für den überheblichen Ton, aber irgendwann bluten einem die Finger, wenn man immer und immer und immer wieder dasselbe schreiben muss. 10 Sekunden googlen, und man findet sofort ausfürhrlichste Erklärungen zu dieser Bibelstelle.

Jesus, er kam in Frieden, Schwert heißt nicht Waffe, sondern dass wegen ihm sogar Teilungen mitten durch die eigene Familie verlaufen können, wende dich von deiner Famlie ab, wenn sie dich von Jesus entfernen will, Jesus ist das wichtigste im Leben, etc. etc. etc.

Bitte um den Heiligen Geist, dann kannst Du die Heilige Schrift auch verstehen.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Immer wieder witzig, wenn Religio***, ähm, pardon, ich meine Religiöse mit Argumenten konfrontiert werden. Da sie darauf nicht sachlich antworten können, werden sie beleidigend, entweder aggressiv und wütend beleidigend oder aber durch ignorante Arroganz. Ist immer dasselbe. Deshalb hat es keinen Sinn, mit Religiösen zu diskutieren.

Deshalb erwähne ich auch gar nicht erst, dass ein danhof von mir aus seine Weisheiten googlen darf, wenn er das mag, ich verlasse mich da eher auf mein Fachstudium der Religionswissenschaft. Aber das sage ich dem nicht, kapiert er eh nicht.

Kommentar von Wurzelstock ,

"Übrigens, Zicke, der Spruch "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist" ist nicht von Jesus, sondern zählt erwiesenermaßen zu den paulinischen Veränderungen der Christenlehre,..."

Diese Version ist mir natürlich bekannt. Doch dass das erwiesen ist nicht. Könntest Du mir den Nachweis einmal nennen? Den hätte ich mir gerne mal angesehen. Einfach deshalb, weil die antike Literatur zu meinen Hobbys gehört.

Kommentar von Zicke52 ,

OnkelSchorsch: Ich habe doch nicht vom historischen Jesus gesprochen (von dem wir NICHTS wissen), sondern vom JesusBILD, das aus dem NT hervorgeht! Und der dort gezeichnete Jesus hat, gemaess der Bibel, eben dies und jenes gesagt. Ein mythische Figur sagt ohnehin selbst gar nichts, sondern alles wird ihr von ihren Autoren in den Mund gelegt.

Du sagst ja auch nicht "Schneewittchens Stiefmutter hat gar nicht gesagt 'Spieglein, Spieglein an der Wand...', das wurde ihr in den Mund gelegt."

Nur einer tatsächlich existierenden oder historischen Person kann man etwas in den Mund legen. Indem man ihr eine Aussage zuschreibt, die sie nicht gemacht hat.

Und der verzweifelte Versuch, den "Schwertvers" so hinzubiegen, dass er das Gegenteil von dem aussagt, was er aussagte, ist zum Scheitern verurteilt.

Antwort
von Harald2000, 122

Was gibt es da zu glauben ? Es ist ja wohl eine historische Tatsache, dass dieser Mensch gelebt hat. Das wissen sogar die Muselmanen.

Kommentar von lifeispain7 ,

Ebend, der Herr ist wahrhaftig Mensch geworden

Kommentar von Harald2000 ,

Bloß nicht "ebend" !

Kommentar von Zicke52 ,

@Harald.2000: Wie sollen die Muselmanen das wissen? Deren Religion wurde 600 Jahre nach Jesus gegründet, da gab es bestimmt keinen Zeitzeugen mehr.

Sie hatten also genau das, was wir heute auch haben: mündliche und schriftliche Überlieferungen, für die es keine historischen Quellen gibt.

Kommentar von Harald2000 ,

Schriftliche Überlieferungen sind nun mal auch historische Quellen.

Kommentar von Zicke52 ,

@Harald2000: Nein! Interessegeleitete Schriften (wie es religiöse Bücher nun mal sind) sind KEINE historischen Quellen! Es handelt sich um Erzählungen, die zu den Zweck geschaffen wurden, Menschen von ihren Glaubensinhalten zu überzeugen. Historische Tatsachen spielen da keine Rolle.

Kommentar von Harald2000 ,

Von diesen Büchern ist nicht die Rede, sondern von vielen anderen historischen Überlieferungen, z.B. Qumram-Schriftrollen etc.

Kommentar von danhof ,

Na na, ich würde vorschlagen, dass ihr den Wert der Bibel nicht unterschätzen solltet und ihren Inhalt nicht aus ideologischen Gründen (Atheismus) in den Wind schießen solltet.

Ansonsten hätten ja sonst auch sehr viele Bibel- und Geschichtsforscher ihre Zeit verschwendet. Ich glaube nicht, dass die so dumm sind ;-)

Kommentar von Wurzelstock ,

Das dürfte ein Irrtum sein, Zicke, gerade bei den Büchern der Bibel. Deren Interesse ist von sozialem Interesse: Sie dienten der Information, der Übermittlung - nicht der Überzeugung.

Es finden sich Bücher der Chronik, der Philosophie, des Rechts, und der Erbauung. Alle wurden nach dem Wissen der damaligen Zeit unter sorgfältiger Beachtung der geltenden Regeln und Methoden zum entsprechenden Zweck verfasst und gesammelt.

Deshalb ist die Bibel genauso eine historische Quelle, wie alle anderen Schriftzeugnisse dieser Zeiten - völlig unabhängig, ob die Inhalte den heutigen Kriterien des Wissens und der Wissenschaft noch entsprechen.

Deshalb enthalten sie allein durch ihre Existenz historische Tatsachen: Den Geist und das Denken damaliger Menschen, die sich in ihren kognitiven Fähigkeiten nicht von uns Heutigen unterschieden.

Wenn ich mit deren Wissens- und Glaubensstand nicht mehr übereinstimme, ist das die eine Sache. Wenn ich mich den Verfassern deshalb haushoch überlegen fühle würde, eine andere. Und wenn ich blind alles glauben würde, ohne diesen Glauben auch nur annährend nachvollziehen zu können oder wollen, eine dritte.

Deshalb ist die Bibel gerade kein "Märchenbuch". Denn Märchen dienen der Lehre und Erziehung. Ich mochte sie übrigens als Kind sehr. Mein sehnlichster Wunsch ans Christkind war Jahr für Jahr ein Märchenbuch. Ich bekam nie eins. Irgendwelche wohlmeinenden Friedefreudeeierkuchenpädagogen waren nämlich der Ansicht, Märchen seien nichts für Kinder, weil sie grausam seien. Und das lehrten sie den Eltern. Ich lernte sie aber doch alle kennen.

Kommentar von Zicke52 ,

@Wurzelstock: Natürlich spiegeln die "heiligen" Bücher die Denkweise ihrer Autoren wider! Aber sie geben eben nur deren Überzeugung wider, die sich in Anweisungen, Gesetzen, Erzählungen usw. ausdrueckt. Sie sind keine historischen Dokumente, die irgendwelche darin erwähnten "Tatsachen" beweisen!

Harald2000 hatte ja behauptet, die Muselmanen "wüssten" aufgrund dieser Bücher, dass Jesus existierte, weil das historische Quellen seien. Und sie sind nun mal keine historischen Quellen für die Existenz Jesu.

Kommentar von Wurzelstock ,

Zicke - nicht nur! Ich habe das als kleinsten Nenner angeführt. Nicht zuletzt deshalb, weil mich eben dies am meisten interessiert. Altertumsforscher kommen ebenfalls nicht um die Bibel als historische Quelle drumherum. Es wäre auch genauso unwissenschaftlich, etwas aus Glaubensgründen auszuschließen, wie etwas aus Glaubensgründen alleine gelten lassen zu wollen. Gegen diese laienhafte Polarisierung wende ich mich. Besonders dann, wenn sie wiederum nur selektiv auf einzelne Schriften angewendet werden sollen, wobei die Behauptung "erwiesen" grudsätzlich eine Agitation ist und nichts weiter. Von Leute, die sich vornehmlich in ihren Quantensalat verbeißen, wie ein Veganer in seine Sojafrikadelle.  ;-)

Kommentar von Meatwad ,

Es ist ja wohl eine historische Tatsache

Nein. Nicht einmal ansatzweise.

Antwort
von Anonymus2102, 100

Wissenschaft = belegbar
Religion = nicht belegbar / widerlegt

Antwort
von 1900minga, 97

Weil Religionen total widersprüchlich sind

Antwort
von robi187, 59

nicht glauben gibt es nicht?

und wahrahftigern ist dein glaube?

der ware glaube ist ein dialog mit seinem persönlichen gott dazu brauch man keine meschen und vorallem keine die den zeigefinger erheben?

das bringt nur unglück?

Antwort
von ETechnikerfx, 80

Weil sie es können.

Antwort
von FlyingCarpet, 127

Gibt sinnvollere Religionen mit weniger Dogmen.

Kommentar von hvladi ,

zb?

Antwort
von Richard30, 82

Ich denke, viele machen sich da einfach kaum Gedanken drüber, dazu gibt es unzählige Religionen, die von sich behaubten, recht zu haben. Die meisten schwimmen wohl einfach nur im Strom, das was halt grad Modern ist, machen sie, ohne groß drüber nachzudenken, aber es sind sicherlich auch viele enttäucht von den Religionen, die ja nunmal sehr viel verbrochen haben.

Dann verstehen viele die Bibel nicht (Du beziehst dich ja auf die Bibel) und wissen nicht das da drinn steht um was es da überaubt geht.

Aber ein weiterer Punkt ist auch der, dass ein Glaube an Bibel und sowas, auch bedeutet, sich moralisch ihr unterzuordnen, man wird also nichtmehr selbst entscheiden können was richtig und falsch ist. Das ist warscheinlich der Haubtpunkt, bei dem es bei vielen letzendlich kippt, warum sie, auch wenn sie die Bibel verstehen, nicht nach ihr leben wollen.

Antwort
von YassineB87, 65

Also vorweg bin muslim. Ich bin mir nicht ganz sicher ob die frage nun generell auf atheisten oder der glaube an jesus gemeint ist. Des respektes halber äußer ich mich nicht gegen die kirche weil es feige ist wenn kein "fitter christ" meine aussagen kommentieren kann :)

1. Muslime glauben an jesus und und an die wiederauferstehung am tag des jüngsten gerichts und ehren diesen auch als propheten. Also glauben immernoch viele und wachsend mehr auch an jesus neben den anderen propheten.

2. Viele menschen sind weit weit weg vom rechten weg abgekommen. Als resultat haben wir auch die ganzen gesellschaftlichen probleme. Aber man wurde so in die irre geführt das am ende echt auch noch raus kommt die religion sei an dem leiden der welt schuld.... lächerlich!

Folgendes szenario alle menschen halten sich an die 3 schriften.... wirklich daran halten. Wie würde die welt dann aussehen....

Die menschen würden sich nicht sinnlos besaufen, morden, kriege führen einander helfen und respektieren. Einem herrn dienen und miteinander um die gunst des herren wetteifern im positiven sinne und und und.

Bitte jetzt nicht erzählen aber terorismus ist islamisch begründed. Das ist schlichtweg propaganda gelogen und nicht belegt !!!

Die menschen wurden durch materielle dinge so abgelenkt vom wesentlichen.. man denkt man hat wohlstand viel stress und muss alles bezahlen. Dafür viel arbeiten. Immer um das neuste i phone sofort am erscheinungstag zu haben und und und. Kaum einer hat mehr zeit für soziales engegement, sich mit gott überhaupt zu befassen oder seine religion RICHTIG seinen kindern zu erklären... und die menschen werden immer weiter weg vom rechten weg getrieben. Die ganze wurde so aufgebaut, dass es ohne sehr starken glauben kaum möglixh ist den rechten weg zu gehen. An jeder Straßen ecke mindestens 2 spielotheken. Überall nur Bordelle und nackte personen in werbungen ferseher shows. Drogen und alkohoö werden celebriert als wäre es die größte belohnung und am ende dreht es sich nur ums geld weil den kindern von klein auf eingebleut wird hast du geld, hast du ein schönes leben. Was quatsch ist..... und und und

Naja alles meine meinung

Kommentar von ETechnikerfx ,

Ich frage dich zu deiner Aussage:

Folgendes szenario alle menschen halten sich 
an die 3 schriften.... wirklich daran halten.
Wie würde die welt dann aussehen....

Welche 3 Schriften meinst du? Ich finde hierüber keine Information.

Du behauptest also, dass die Menschen, wenn sie sich an diese Schriften halten mögen, nicht morden und keine Kriege führen würdern sondern nur einander helfen und respektieren? Denkst du nicht dass dies eine Utopie ist, welche nie in der Menschenwelt bestand haben könnte? Es gibt genug islamische Länder, welche die Religion autokratisch regieren lassen. Wird dort nicht gemordet? Nimmt dort keiner Drogen?

Ich wünschte mir eine ehrliche Disskusion und nicht diese Art der Schuldzuweisungen.

Kommentar von YassineB87 ,

ja moment mal. vorweg: thora bibel und koran sind gemeint. und natürlich ist es eine utopie! deshalb wie WÜRDE die welt dann aussehen.... ich finde es bei solchen fragestellungen auch immer wichtig sich das gegenteil anzuschauen. also immer mehr würden glauben was wäre dann... und diskutieren machen wir ja grad ganz ehrlich. ich wollte mit diesem beispiel einfach aufzeigen, das religion als unwichtig abgestempelt wird wobei es viele der heutigen probleme lösen könnte. die heutigen probleme sind zugleich die gründe der wachsenden anzahl an (vermute ich.... habe keine statistik) atheisten... der lebensstil, gewichtung der dinge die im leben eine rolle spielen und so weiter.... das ist meiner meinung nach der grund und kern der antwort.. oben etwas genauer ausgeführt

Kommentar von ETechnikerfx ,

Die Fragen die du dir stellst sind allzu menschlich. Du fragst dich weshalb die Menschen einander töten und Kriege führen? Weshalb viele Menschen den Wert des Lebens nicht schätzen und verwahrlosen oder damit achtlos umgehen? Respektlos anderen gegenüber sind weil ihnen Empathie fehlt?

Das Problem an der Sache ist, dass diese Fragen nicht allgemein beantwortet werden können. Da hilft es nicht zu behaupten, dies liege an der Religionsflucht oder es läge am westlichen Lebensstil. Jeder Mensch der tötet oder im Krieg "freiwillig" andere im Dienste des Staates tötet, hat seine eigene Motivation. Wer soll beantworten können woran es gelegen hat dass ein Mensch soetwas machen konnte?

Warum schätzen viele Menschen das Leben nicht? Weil sie es nicht wahrnehmen? Oder weil sie sich keinen Sinn gegeben haben? Wer sich nicht respektiert kann anderen auch kein Respekt zollen.

Doch liegt es an der Anzahl der Atheisten? Daran zweifel ich sehr stark. Es ist zwar ein permanenter Anstieg konfessionsloser Menschen zu beobachten, jedoch ist das Leid der heutigen Menschen nicht größer oder kleiner als in anderen Zeitepochen. Was sich geändert hat ist die Wahrnehmung, sie ist durch die Entwicklung der modernen Informationsmedien sensibilisierter und selektiver.

Kommentar von Zicke52 ,

@YassineB87:

"Muslime glauben an Jesus"

An welchen? An den, der gesagt hat 'wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein'?

"Alle Menschen halten sich an die 3 Schriften.... wie würde die Welt dann aussehen"

Geht gar nicht, denn die 3 Schriften widersprechen sich ja gegenseitig. Und nachdem Mohammed gesagt hat "bekämpft die, die für erlaubt erklären, was Allah und sein Gesandter verboten haben", käme ein riesiges Massaker raus.

Aber wenn sich alle Menschen an die in einem demokratischen, menschenrechtskonformen Rechtsstaat geltenden Gesetzte hielten, wäre die Welt um einiges besser.

Aber das wird nie passieren, genauso, wie nie alle Menschen der gleichen - oder überhaupt einer - Religion angehören werden. Es ist also sinnlos, sich mit solchen Hypothesen zu beschäftigen.

Kommentar von YassineB87 ,

ja sinnlos ist es, wenn man diese einfach so falsch darstellt.... diese von dir genannte stelle ist mir 0 bekannt... und ich habe mich lange mit diesem thema beschäftigt. bitte prüf deine quellen oder sende deine quellenangaben. sonst gehe ich mal davon aus dass es frei erfunden ist.... und ja jesus der bei uns einen arabischen namen hat undzwar isa. ist ja lange bekannt dass er nicht jesus heißt wenn er aus einem arabisch/jüduschen lebensraum kommt. maria = miriam usw. bitte lies den anderen anderen kommentar jnd meine antwort drauf. mir ging es darum meine meinung zu äußern dass viele so wie du gerade die religion für übel verantwortlich machen, was dazu führt das es entsprechend mehr atheisten gibt. aber im grunde ist dem nicht so

Kommentar von Gambler2000 ,

scheinst dich wohl nicht genug mit dem Koran beschäftigt zu haben, sonnst hättest du den Vers endeckt. Sure 9:29: "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen - von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten."

LG.

Kommentar von Zicke52 ,

Danke, Gambler, genau die Sure meinte ich. Hast mir die Arbeit erspart, sie rauszusuchen.

Kommentar von Zicke52 ,

@YassineB87: 

Die Sure zu der von mir genannten Stelle hat dir Gambler inzwischen mitgeteilt.

Ich hatte nicht gefragt, welchen Namen Jesus im Koran trägt (das weiss ich), sondern ob es DER Jesus (oder meinetwegen Isa) ist, der gesagt hat "wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein", an den ihr Moslems glaubt? Was ist denn an dieser Frage so schwer zu verstehen? 

Kommentar von YassineB87 ,

Ja es gibt nur einen Jesus (sohn von Maria) der gemeint sein kann

Kommentar von Zicke52 ,

@Yassine: Wie erklärst du dann, dass gemaess dem islamischen Recht Ehebrecherinnen gesteinigt werden?

Kommentar von YassineB87 ,

@gambler. tut mir leid dich enttäuschen zu müssen aber das stimmt nicht. jedenfalls nicht wie du es darstellst. ich habe es in einem anderen kommentar schonmal erklärt. es gibt 3 arten von Inhalten im koran 1. gebote 2. historische ereignisse und anweusungen an den prophetet und sein gefolge ausschließlich! 3 zukunftsweisende infos. mehr oder weniger. die stelle sure 9 vers 29 bezieht sich NUR auf den propheten und gefolge bezogen auf den krieg mit den byzantinischen tabuk.... leider sind solche fehl und misinterpreatationen un propaganda sehr schlecht und gefährlich weil sie die gesellschaft mehr spalten als eh schon ist... leider sogar noch zu unrecht denn... la ikrah fi din- es gibt keinen zwang im glauben. das steht auch im koran und die strafe für morde ist so als ob du die gesamte menschheit ermordet hättest. egal aus welchem grund. ich könnte dir 100 stellen nennen, in denen klar gemacht wird das soetwas nicht erlaubt ist. aber ich überlasse es dir das zu lesen. bei fragen zur Erklärung oder anderen schreib gern. lg!

Kommentar von Zicke52 ,

@YassineB87: "Sure 9 Vers 29 bezieht sich NUR auf den Propheten und Gefolge bezogen auf den Krieg mit dem byzantinischen Tabuk"

Aha. Und was war noch mal der Grund für diesen Angriffskrieg? Genau, dort lebten Christen, die "nicht das für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter für verboten erklärt haben". Und darum mussten sie bekämpft werden. Was Mohammed mit allen Mitteln durchsetzte. Sure 9 ist eine Ansammlung von Befehlen, Versprechungen (an die Kampfbereiten) Drohungen (an die Pazifisten), wüsten Beschimpfungen (der Pazifisten), alles mit dem Ziel, die Leute dazu zu bringen, "auf dem Weg Allahs auszuziehen" und mit Blut und Leben für den "rechten Glauben" zu kämpfen.

So also sähe die Welt aus, wenn sich alle Menschen an eine der 3 Schriften hielten. Denn die Bewohner von Tabuk haben das ja getan: sie waren Christen.

Und was ist mit der Aussage, Muslime dürften Ungläubige nicht einfach "so" töten, sondern nur, um sich zu verteidigen? Macht man sich bis zu den Zähnen bewaffnet auf eine "lange Reise" (700 km) durch die Wüste nach einer Stadt, von der kein Angriff ausging, um sich zu "verteidigen"?

Kommentar von YassineB87 ,

nun ja es war krieg und eine drohende invasion seitens der christen, das aber müsste ich auch nochmal genau nachlesen - wenn ich das getan schreib ich gerne wieder dazu. und im übrigen gibt es auch andere Beispiele -  Thema Kreuzzüge der Christen und wie ist der von König Richard (glaube Richard war es) ausgegangen? Der besiegt wurde , im sterben lag und medizinische hilfe von Salahudin bekam - obwohl er zuvor ca 3000 muslimische frauen und Kinder tötete und anschließend einfach gehen durfte? und der vorherige genau so...

Kommentar von YassineB87 ,

und Übrigens, hat dieser Historische Krieg und die Handlungsanweisung für die damaligen nicht mit dem Ursprung deiner Frage/Kommentar  zu tun - 

Du gingst davon aus, dass wir Muslime aufgrund dieser stelle im Koran dazu aufgerufen sind, andersgläubige zu bekämpfen. Das wollte ich in jedem falle wiederlegen und hoffe das es nun klar ist, dass kein einziger Mörder seine taten muslimisch begründen oder rechtfertigen kann. vg

Kommentar von YassineB87 ,

ich hoffe dein englisch ist gut genug, hier auch eine quelle zum nachlesen http://abuaminaelias.com/on-interpretation-of-verse-929-and-the-battle-of-tabuk/ lg

Kommentar von Wurzelstock ,

Yassine, ich gebe dir dazu folgendes zu bedenken:

Zur Zeit Jesu war die Einhaltung des Sabbat das wichtigste Gebot im Judentum. Die jüdischen Theologen glaubten oder hofften nämlich, dass der Messias erscheinen würde, wenn alle Juden auf der ganzen Welt ein einiges mal gleichzeit den Sabbat in aller Genauigkeit halten würden.

Deshalb war es nicht nur der schwerste Vorwurf gegen den Wanderrabbi Jesus, dass er und seine Jünger den Sabbat nicht halten würden, sondern auch der Grund für den vorgefassten Todesbeschluss.

Zugleich waren sich die jüdischen Gelehrten aber auch im Klaren, dass ein solcher weltweiter Sabbat so gut wie unmöglich war. Gleiche das doch bitte einmal ab mit deiner Frage, wie die Welt aussehen würde, wenn sich alle Menschen an die drei Schriften halten würden.

Gleiche es bitte auch mit der Konsequenz ab, zu der die jüdischen Gelehrten kamen bezüglich ihres Verfahrens mit Rabbi Jesus. Ist das so unlogisch, dass danach niemand mehr auf diese Lösung verfallen wäre? Oder ist sie vielleicht doch jederzeit recht naheliegend?

Die Utopie auf eine universale Befolgung der Gebote und das resultierende Heil ist sicher nicht nur bei dir lebendig. Wie sieht es denn bei allen anderen aus? Bei all denen, die hier die Welt in rein und unrein, und Gebete in gültig und ungültig einteilen?

Kommentar von YassineB87 ,

na endlich mal ein sinnvoller kommentar der zum denken anregt. danke wurzelstock

Kommentar von YassineB87 ,

??? das ist leider falsch dargestellt.... Ehebrecher und ehebrecherinen.... das ist nicht nur auf die frau bezogen... also kein argument für sexismus oder frauenunterdrückung.... kannste überall nachlesen. hoffe das hilft

Kommentar von Zicke52 ,

@Yassine: Ja, auch Ehebrecher, ich weiss. Ich habe habe von Ehebrecherinnen gesprochen, weil es sich in der Episode in der Bibel um eine solche handelt. Es geht hier nicht um das Geschlecht, sondern um die Steinigung!

Also: Warum halten Moslems an der Steinigung fest, wenn sie an DEN Jesus glauben, der gesagt hat "wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein"?

Kommentar von YassineB87 ,

Sehr gute Frage! Das kann ich nur schätzen. fakt ist er ist bei uns der messiahs (ist arabisch oder hibräisch das wort) und wurde als zeichen der Gnade und Hoffnung zu uns gesand, wenn ich es richtig im kopf habe was die eigenschaften angeht. aber es gibt dennoch viele unterschiede in bezug auf vater sohn beziehung. in bezug auf die kreuzigung und auch entsprechend, gibt es nicht die gleiche überlieferung im koran (also diese stelle die du meinst kenne ich auch nur aus der Bibel). Damit will ich sagen - wir glauben an die gleiche Person aber vielleicht nicht an die gleiche geschichte um ihn herum.... aber ich müsste auch hier mich noch genauer einlesen. ich hoffe das hilft schonmal ein stück weit

Kommentar von Wurzelstock ,

Yassine, auch im Christentum glaubte man nicht einheitlich an die "gleiche Geschichte um ihn herum". Deshalb habe ich schon lange den Verdacht, dass Mohamed nur die gnostische oder ebionitische Version des Christentums kannte, und dann - Hauruck! - per Offenbarung von ganz oben entscheiden ließ. Die theologische Auseinandersetzung mit der Gnosis zeichnete sich schon in den Apostelbriefen ab, und kulminierte durch die Jahrhunderte immer wieder.

Kommentar von YassineB87 ,

Die Annahme liegt natürlich nahe, denn die Versionen sind nicht gleich. allerdings hätte Mohammed nichts davon gehabt, eine Gnosis zu verfolgen in Bezug auf Jesus, welcher nicht die Mehrheit folgt (Aus politischen Gründen). Wenn er einfach eine übernommen HÄTTE, wäre logischerweise eine mit den Christlichen Nachbarn deckende sinnvoller gewesen, da er diese gebraucht hätte bei der Flucht aus Mekka.... Viele Grüße

Kommentar von Wurzelstock ,

Völlig richtig, Yassine! Ich bin ja auch absolut nicht der Ansicht, dass Mohamed etwa nach persönlichem Nutzen verkündigt hätte, oder nur einen mißverstandener Abklatsch von bereits vorhandenem - ganz im Gegenteil!

Doch unabhängig vom Glauben: Ein jeder kann nur auf dem aufbauen, was er kennt, oder eben, zu kennen glaubt. Das würde manche schicksalhafte Diskrepanz zwischen dem Islam und der christlich/jüdischen Orthodoxie erklären.

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