Frage von Scrubber, 255

Wieso sind Männer körperlich stärker als Frauen?

Wieso ist es nicht anders herum? Bei vielen Tieren sind ja auch die Weibchen größer und stärker als die Männchen. Es wäre doch auch von Vorteil gewesen, wenn beide Geschlechter gleicht stark sind, um sich besser zu verteidigen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Biologie & Evolution, 89

Unterschiedliche Tiere haben unterschiedliche Überlebensstrategien und damit auch andere Geschlechterrollen und -dimorphismen. Vor allem bei r-Strategen kommt es vor, dass das Weibchen wesentlich größer als die Männchen sind. Während das Weibchen Eier für die befruchteten Eizellen produziert, stellt das Männchen nach der Befruchtung vor allem einen Nahrungskonkurrenten dar und wird oft vertrieben oder direkt getötet, bei manchen Arten sind die Männchen gar nicht fähig zum eigenständigen Überleben (z.B. Tiefsee-Anglerfische). Aus evolutionärer Sicht ist so eine Strategie auch für das Männchen vorteilhaft, da es selbst zwar geringe Chancen auf ein langes Leben hat, dadurch aber seinem Nachwuchs, der seine Gene trägt, das Überleben garantiert.

Bei anderen Arten sind Männchen und Weibchen kaum zu unterscheiden, oder die Männchen überragen die Weibchen an Größe. Manche Arten leben monogam oder seriell monogam, bei manchen halten sich die Männchen Harems, bei manchen leben mehrere Männchen und Weibchen in promiskuitiven Gemeinschaften. Allgemeine Regeln zum Verhältnis von Männchen und Weibchen im Tierreich lassen sich also schwer aufstellen.

Beim Menschen lässt sich zwar ein Geschlechtsdimorphismus nachweisen, aber die Erklärung mit dem jagenden Mann und der sammelnden und kinderhütenden Frau ist sehr wackelig. Sie fußt nicht unbedingt auf einer archäologischen Beweislage, sondern spiegelt vor allem das Familienbild der letzten 300 Jahre. Auch steinzeitliche Frauen wurden oft zusammen mit Waffen bestattet, und viele Handnegative in Höhlenmalereien, die in Zusammenhang mit Jagdszenen stehen, konnten Frauen zugeordnet werden. Natürlich muss man auch vorsichtig sein, wenn man aus diesen Indizien Aussagen über die "Urgesellschaft" treffen will.

Die biologischen Unterschiede zwischen Mann und Frau lassen sich jedenfalls auch unabhängig von sozialen Strukturen erklären. Frauen müssen nun mal ihre Kinder austragen und stillen, und in dieser Zeit essen sie für zwei. Zusätzliche Fettreserven sind hier ein enormer Vorteil, ebenso wie andere körperliche Anpassungen an die Schwangerschaft, die eventuell im Widerspruch zu Merkmalen stehen, die für die Jagd vorteilhaft sind.

Das muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Frauen von der Jagd ausgeschlossen wurden. Das erfolgreiche Gebären ist einem viel größerem Selektionsdruck ausgesetzt als die erfolgreiche Jagd, womit man erklären könnte, das sich auch bei jägerisch aktiven Frauen keine typischen Jägerattribute herausbilden würden. Eine nicht hochschwangere Frau kann aber ungefähr so gut pirschen, rennen und werfen wie ein Mann auch, mit individuellen Unterschieden natürlich.

Auf der anderen Seite ist die beim Mann durchschnittlich stärker ausgeprägte Muskulatur bestimmt nicht allein für die Jagd ausgelegt, da pflanzliche Nahrung ja auch einen großen Teil des Ernährungsplanes einnahm. Stattdessen könnten die Körpergröße, Muskelkraft, schnellere Wundheilung, erhöhte Aggressivität usw. in erster Linie für Konkurrenzkämpfe vorteilhaft sein. Bei vielen Arten muss das Männchen sich das Recht auf Fortpflanzung erst erarbeiten, da das Weibchen ja in gesunde und kräftige Nachkommen investieren will. Die übrigen Menschenaffen sind da keine Ausnahme, warum sollten also die Menschen eine sein? Eventuell wurden die typisch männlichen Merkmale also von den Frauen selektiert oder setzten sich bei Rangfolgekämpfen durch. Eindeutige Erkenntnisse gibt es dazu aber nicht.

Kommentar von DiegoderAeltere ,

Danke für den Stern!

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für Kraft & Medizin, 97

Hallo! Das hat etwas mit Hormonen zu tun, aber mal genau : Jeder normale (gesunde) Mensch besitzt 656 Muskeln, wobei diese beim Mann ca. 40 %, bei der Frau ungefähr 23 % der Gesamtkörpermasse ausmachen, die Muskulösität hängt insgesamt aber besonders von der Lebensweise ab, dazu gehört auch Sport. 

Den Vorteil hat der Mann durch das männliche Sexualhormon Testosteron. Es gibt dem Mann auch durchschnittlich 12 cm mehr Größe, die tiefe Stimme, eine spezielle Motorik und vieles mehr.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Kommentar von kami1a ,

Der Mann hat auch eine völlig andere Haut. die ihn besser geeignet als Jäger  und Kämpfer macht. Frauen haben ein anderes Bindegewebe - besser geeignet für Schwangerschaft und Geburt. .

Das Bindegewebe ist ein "Organ", das nicht abgegrenzt und so gesehen auch nicht kompakt ist. Es verteilt sich im gesamten Körper. 

So stützt und verknüpft das Bindegewebe über 50 Billionen !!! Körperzellen miteinander. Des weiteren ist das Bindegewebe ein zentrales Transportmedium also quasi eine Transitrecke des Körpers für Nährstoffe, Hormone, Botenstoffe, elektrochemische Signalübermittlungen und mehr.

 Ein erstaunliches und meist unterschätztes Gebilde – allerdings bei Männern und Frauen unterschiedlich strukturiert.

Männer haben ein elastischeres und strafferes Bindegewebe sowie weniger Unterhautfett. Die Kollagenfasern des Bindegewebes bei Männern sind kreuzweise vernetzt, bei Frauen liegen sie mehr senkrecht. Dabei kann bei Frauen das Unterhautfettgewebe 25 % des Körpergewichtes betragen - bei Männern etwa 10 %.

Es sind genau diese und andere Unterschiede die sich in der Evolution durchgesetzt haben

Antwort
von SelfEnergy, 82

Der Aufbau und Unterhalt von Muskeln kostet Energie; als diese noch etwas knapper fuer die Menschen war, war es daher nicht unbedingt von Vorteil einen hoeheren Energiebedarf zu haben.

Zum Jagen sind die Muskeln bei der Frau dann eher fehl am Platz da sie doch einige Zeit(wenn wir mal an Steinzeit etc. denken) wegen Schwangerschaften fuer diese Taetigkeit ausfaellt. Wieso es bei einigen Tieren anders ist, kann ich nicht im Detail beantworten. Wuerde tippen, dass die lange Schwangerschaftsdauer durch das vergleichweise relativ grosse Gehirn des Menschen eine Rolle spielt.

Antwort
von AxolotlHugo, 91

Bei der Grösse und Stärke  geht es in der Natur nicht immer um verteidigung und /oder Kampf. 

Ein grosser faktor ist auch die sexuelle-selection. D.h. welcher partner wird vom anderen Geschlächt gewählt und setzt eine Gene fort? Männer finden Frauen mit breiten hüften( einfachere gesunde Geburt) und prallen Brüsten ( Guten Milchproduktion) von Natur aus atraktiv. Frauen mit breiten Hüften und Brüsten können nicht gleichzeitig Muskulär sein weil das sehr viel Energie benötigen würde zu viel um in der steinzeit/ menschlichen frühgeschichte zu überleben.  D.h bevorzugen Männer wenig muskuläre Frauen. Diese ene haben sich im laufe der  c.a 1,8mio Jahre angesammelt so das viele Frauen eher wenig Muskulatur besitzen.  Bei denn Männern das selbe. Frauen haben sich ursprünglich nich wie heute jede mit einem anderen Mann gepaart( monogamie) , man nimmt an das weniger Männer ( Ranghöchste) sich mit allen Frauen des/der Stammes /Gruppe gepaart haben. So gab es ein könkurenz kampf und die Starken wurden Ranghöcher, für die Frauen waren muskulöse Männer atraktiver , weil  dann ihre männlichen Nachkommen auch muskulöser waren und so eine grössere reproduktions Chance hatten , so konnte die frau sichergehen das ihre Gene langfristig weitergegeben werden.  

Ich weis langer Text xD. Zu beachten ist das vieles umterbewusst passiert und nicht direkt gewolt ist. 

Hoffe ich konnte dir Helfen 

LG Hugo

Antwort
von N3kr0One, 66

Das ist relativ simpel zu erklären.
Frauen haben einen höheren Körperfettanteil. Dies dient zur Energiespeicherung, denn die Fettverbrennung liefert schon recht viel Energie. Außerdem musste die Frau ja auch mindestens 2 Körper versorgen.
Muskeln verbrauchen viel Energie, auch im Ruhezustand und würden also bei Nahrungsmangel hinderlich sein.

Männer brauchten die Muskeln, denn sie waren die Jäger und mussten eben die Arbeiten verrichten, die Kraft benötigten oder bei der viel Kraft eben sinnvoll war.
Dazu zählt auch die Verteidigung gegenüber Nebenbuhlern.

Alles hat also seinen Sinn und Zweck.

Antwort
von AlphaOmega190, 39

Frauen haben einen geringeren Muskelanteil zugunsten des Fettanteils im Körper. Dieser hilft bei der Schwangerschaft, das Kind mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen.

Antwort
von Knutschpalme, 81

Ich glaube eigentlich hatte sich die Natur mal gedacht dass Männer "stärker" als Frauen sind, aber Frauen eben auch nicht schwach. Heutztage unterwerfen sich viele Frauen aber "Schönheit"sidealen laut denen sie die Figur einer unterernährten 6-Jährigen haben müssen, Schwäche gilt bei Frauen als "attraktiv". Wenn sie aufhören würden sich nach diesen gottlosen Instagram-Fotos zu richten, könnten sie wahrscheinlich ähnlich stark sein wie Männer lol

Antwort
von voayager, 31

Bei den meisten anderen Säugetierarten sind die männl. Tiere doch auch stärker als die weibl. Exemplare.

Dann isses ja auch bei uns Menschen so gewesen, dass die Männer über abertausende von Jahren auf die Jagd gingen, während die Frauen entweder sich in der Wohnstätte aufhielten oder aber außerhalb als Sammlerinnen unterwegs waren.


Antwort
von ThomasJNewton, 31

um sich besser zu verteidigen

Die größte Gefahr sind aber häufig Artgenossen, und wenn man die Nachrichten verfolgt, häufig sogar die engsten Verwandten.

Biologie ist keine Wissenschaft für Romatiker und Schwurbler.

Antwort
von ichnicht3, 71

Kleiner Körper und weniger Muskulatur gaben in Hungersnöten eine größere Überlebenschance. Geringerer Energiebedarf.

Antwort
von schattenrose96, 123

Frau gebährt Kinder und übernimmt dadurch automatisch "Hausfrauen"-Jobs. Das ist auch bei Affen zu beobachten. Bei Gefahr bringt die Mutter das Kind in Sicherheit und der Mann verteidigt seine Familie.
Dass bei anderen Tieren die Weibchen stärker sind liegt daran, dass sie meistens alleinerziehend sind. Sobald die Eltern sich aber nicht trennen, sondern auch nach der Empfängnis zusammen bleiben, ist meist das Männchen stärker.

Kommentar von Meeew ,

Aber beispielsweise bei Greifvögeln ist das Weibchen, größer, stärker und gerne mal auch angriffslustiger als das Männchen.
Und diese ziehen die Jungvögel auch gemeinsam auf.

Kommentar von voayager ,

bleib mal lieber bei den Säugetieren, das ist um Einiges sinnvoller

Kommentar von schattenrose96 ,

jo, ich beschränke mal lieber auf säuger.

Antwort
von josef050153, 22

Die ursprüngliche Überlebensstrategie des Menschen war die Jagd. In der Steinzeit waren Frauen auch an der Jagd beteiligt, aber ihr Körperbau ist für das Austragen und Gebären von Kindern optimiert. Diese Anforderungen stehen aber teilweise diametral zu den Anforderungen für die Jagd (z. B. Fettreserven).

Da aber in einer Steinzeitfamilie der Mann fast jederzeit für die Verteidigung zur Verfügung stand, benötigten die Frauen diesen auf Stärke optimierten Körperbau nicht und konnten sich auf andere Eigenschaften konzentrieren, die auch notwendig sind.

Der Vergeich mit der Tierwelt hinkt gewaltig, da diese einfach andere Überlebensstrategien entwickelt haben. Als Faustregel gilt aber: Je größer das Weibchen, desto weniger beteiligt sich das Männchen an der Brutpflege. Extrembeispiele sind dann die Schwarze Witwe oder ähliches

Antwort
von Dave0000, 63

Evolution halt

Meine Sichtweise dazu

Der gebärende Part ist einige Monate gehandicapt
Daraus ist es sonnig bei der aufgabenteilung die Dame in der Höhle beim Feuer zu lassen
Daher hat das Menschen Männchen die größere Muskulatur entwickelt
Vielleicht war es Spar schon so bevor der Affe zum Mensch wurde durch ähnliche Zusammenhänge  

Kommentar von RomanAtwood ,

Der Affe wurde nie zum Menschen. Stichwort: Divergente Entwicklung.

Kommentar von Agronom ,

Aber sicher wurde "ein" Affe zum Menschen bzw. der Mensch ist ein Affe. Er sprach ja nicht von heutigen Affen, dennoch sind wir alle in der Teilordnung der Affen.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Hat deine Kirche um die Zeit zu?

Kommentar von Dave0000 ,

Jetzt werden wir klein kariert ...
Ich wollte damit lediglich sagen das diese evolutionäre Entwicklung mit dem unterschiedlichen Muskelaufbau evtl schon in vorherigen Entwicklungsstufen des Menschen entstanden ist

Kommentar von ThomasJNewton ,

Besser wäre dieser Kommentar, wenn man wüsste, worauf er sich bezieht.
Für mich kommentierst du dich selbst, was keinen Sinn ergibt.

Und wenn das Schmartfohn schuld ist, benutze einen anständigen Computer, und nicht so einen Dreck!

Kommentar von Meeew ,

Er sprach davon, dass der Affe zum Menschen geworden wäre.
Das ist nunmal Quatsch. Menschen sind zwar auch nur Affen aber wir haben gemeinsame Vorfahren gehabt.
Genauso wie wir mal den gleichen Vorfahren mit Kohl gehabt haben ;)

Kommentar von Dave0000 ,

Ich sag ja kleinkariert

Kommentar von ThomasJNewton ,

Deine "Sichtweise" ist da völlig egal.

Auch wenn sie lustig ist, oder s"o"nnig.

Die "Part"s sind weder in der modenen noch in der urtümlichen Gesellschaft so klar.

Auch heutzutage soll es eine Beziehung zwischen von Männern zu leistenden "ganz dringenden" Überstunden und der Laustärke zuhause quäkender Säuglinge und Kleinkinder geben. Was man so hört.

P.S. Die Familie, auch die Großfamilie oder Sippe, ist keine neue Erfindung des Menschen. Wie kannst du dann in diesem Sinne argumentieren?

Kommentar von Dave0000 ,

Entweder steh ich voll auf dem Schlauch und raff nicht im Ansatz was du da , zu wem sagst...
Oder das ist ein sau lustiger selbstironischer Trollkommentar 😂😂
Vor allem das dass du dich selbst kommentierst hat mich sehr amüsiert

Antwort
von JBEZorg, 28

Das nennt sich Arbeitsteilung und ist wei du selbst schon geschrieben hast im Tierreich unterschiedlich geregelt. Für die Spezies Mensch ist es offensichtlich vorteilhafter gewesen die Aufgaben so zu verteilen wie sie verteilt wurden.

Meistens hängt es damit zusammen wer und wie die Nachkommenschaft pflegt, verteidigt und grosszieht.

Antwort
von sgn18blk, 36

Während sich die Frauen in der Steinzeit um den Nachwuchs kümmerten, musste das männliche Geschlecht andere Arbeiten erledigen.

Das hat sich dann nach einem langen Prozess so ergeben (Evolution).

Antwort
von Andrastor, 78

Sind sie nicht. Zumindest nicht von Natur aus.

Männer wie Frauen haben dieselben Voraussetzungen um Kraft aufzubauen.

Was uns jedoch von Tieren unterscheidet ist die Erziehung und das gesellschaftliche Bild von Männern und Frauen.

Bei meiner Antwort zu einer ähnlichen Frage hat ein/e User/in kommentiert das Frauen fortan selber Kühlschränke tragen müssten.

Um bei diesem Beispiel zu bleiben: Es ist nicht so als könnten Frauen keine Kühlschränke tragen. Manche Frauen können das sogar besser als manche Männer.

Nur die Gesellschaft erzieht uns dahin dass die Frau das schwache, zarte Geschlecht darstellen soll und der Mann das starke und robuste. Daher bieten sich bei solchen Tätigkeiten Männer an die schweren Lasten zu heben und die Frauen halten sich zurück.

Es sind beide Geschlechter ungefähr gleich stark, mit individuellen Unterschieden je nach Körperbau.

In der Urzeit der Menschheitsgeschichte waren es nicht nur die Männer die auf die Jagdt gingen, die Frauen haben genauso gejagt und gekämpft. Es gab einfach nicht genug Menschen in der Gruppe um bei so etwas wichtigem wie der Jagdt auf fähige Individuen verzichten zu können.

Kommentar von OhneRelevanz ,

Aus reinem Interesse: Hast du Quellen dafür?

Kommentar von Andrastor ,

Ein Biologie-Studium. Das wird dir als Quelle wahrscheinlich nicht ausreichen, daher empfehle ich zu googlen und zwar nicht nach privaten Foren und Blogs, sondern nach wissenschaftlichen Veröffentlichungen.

Kommentar von voayager ,

erzähl hier keine unfundierten Märchen!

Kommentar von voayager ,

damit meine ich Andrastor

Kommentar von Andrastor ,

Dann stell du hier keine unfundierten Behauptungen auf!

Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!

Deine Ansichten zur menschlichen Frühgeschichte sind ironischer Weise vorsintflutlich.

Kommentar von Crones ,

Wenn beide Geschlechter ungefähr dieselbe Voraussetzung haben Kraft aufzubauen, warum haben dann die Männer in fast allen sportlichen Rekorden einen gewaltigen Vorsprung?

Sehe es nicht als Angriff sondern als kritische Frage.

Kommentar von Andrastor ,

Weil, wie oben erwähnt, die Gesellschaft Jahhunderte lang ein Bild des starken Mannes und der schwachen Frau geprägt hat.

Überleg mal wie lange es die olympischen Spiele bereits für Männer gibt und seit wann Frauen ebenfalls daran teilnehmen dürfen.

Kommentar von ThomasJNewton ,

Ein bisschen weniger Romantik täte nicht schaden, wie man so sagt.

Ein Mann hat im Schnitt eben einfach etliche 10 % mehr an Kraft, also Muskelkraft.

Um Stärke in weiterem Sinne ging es in der Frage nicht, soweit ich sie verstanden habe.

Und niemand weiß, ob wirlich nur die Männer jagten.
Warum soll es damals anders gewesen sein als heute, wo es Frauen gibt, mit denen man "Pferde stehlen" kann.
OK, ein Bild von gestern, aber mir fiel nichts besseres ein.

Kommentar von Andrastor ,

Das hat mit Romantik nichts zu tun.

Ein Mann hat aufgrund seiner Physiologie nicht mehr Kraft als eine gleich große Frau. Die Körpergröße und der generelle Körperbau sind natürlich entscheidend, aber ein Mann mit der Größe 1,70 ist genauso stark wie eine Frau der Größe 1,70, wenn beide denselben Tätigkeiten nachgehen.

Den Unterschied macht wie gesagt die Erziehung durch Umfeld und Gesellschaft. Starke Frauen wirken einschüchternd, unweiblich und burschikos, während schwache Männer als unmännlich und zart besaitet gesehen werden.

Klar also, dass die Durchschnittsfrau weitaus weniger für ihre Kraft tut als der Durchschnittsmann.

Man weiß heute dass damals Männer und Frauen gemeinsam jagten. Das Bild des Mannes als Jäger und der Frau als Sammlerin prägten im 19. Jahrhundert die damaligen Wissenschaflter zum Einen um die Vorherrschaft des Mannes zu sichern und zum Anderen weil sie sich ein anderes Sozialverhalten nicht vorstellen konnten.

(Wir erinnern uns an die damaligen Verhältnisse in denen Frauen noch nicht einmal Vernunft und Verstand zugesagt wurden).

Fakt ist: In der damaligen Zeit konnte man auf der Jagdt unmöglich auf nur ein gesundes Gruppenmitglied verzichten. Und bei einer durchschnittlichen Gruppengröße von 15-20 Individuen (Wobei 2-4 davon noch Kinder waren) lässt sich ausrechnen dass unsere Vorfahren nur überleben konnten weil die Frauen mitangepackt hatten.

Antwort
von AnnnaNymous, 56

Da musst Du mal den lieben Gott fragen. 

Kommentar von Knutschpalme ,

Ich glaube ein Anthropologe könnte das eher beantworten '-'

Antwort
von DinoSauriA1984, 65

Ich denke, das könnte was mit "Statik". zu tun haben: Männer haben im Vergleich zu Frauen breite Schultern und ein schmales Becken. Bei Frauen muss das Becken breiter sein (wg. Geburtskanal). Das "breite Kreuz" ermöglicht mehr Muskelmasse am Oberkörper.

Ein weiterer Aspekt ist eine Trainingsfrage, mit der Frauen viel ausgleichen können: eine trainierte Leichtathletin läuft nicht trainierten Männern mit leichtigkeit davon. Die durchnittlich geringere Körpergröße und die andere "Biostatik" hindern Frauen daran, die gleichen Extremwerte zu erreichen wie Männer (Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel!).

In der Steinzeit waren Frauen die Sammler, Männer die Jäger. Hier sind unterschiedliche körperliche Anforderungen an die Geschlechter gestellt worden, die die Evolution bisher noch nicht überwunden hat.

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