Wieso sind filme und computer spiele mit maschinengewehren und blut so beliebt, sind wir alle böse?

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8 Antworten

Hey du!

Ich habe letztens was darüber im Fernsehen gesehen, da wurde ein möglicher Erklärungsansatz geliefert, warum gerade Jungs und Männer so gern "Ballerspiele" spielen. 

Grund sei, dass es gewisse männliche Eigenschaften gibt, die diesem Geschlecht in den Genen stecken, die aber heutzutage absolut nicht mehr gefragt sind (zumindest in den meisten Kulturkreisen).
Als Mann musstest du eben früher deine Familie vor dem bösen Säbelzahntiger beschützen, jetzt mal ganz platt ausgedrückt. Und wenn du das erfolgreich gemacht hast, hattest du großes Ansehen, das sich darin ausgedrückt hat, dass du dich fortpflanzen durftest. Da die Natur immer die Fortpflanzung als großes Ziel hat, hat sie Männer so ausgestattet, dass sie gern den Verteidiger spielen, damit sie das auch oft machen und damit sie dadurch zum Zug kommen und ihre Gene weiterverteilen können. Von Natur aus erleben Männer also ein Glücksgefühl bei der Verteidigung ihrer Familie. (Und evolutionär richtig rum ausgedrückt ist es so, dass die Männer die besten Paarungschancen hatten, die bereitwillig gekämpft haben und deswegen haben die ihre "gewaltbereiten" Gene weitergegeben und neue gewaltbereite Männer gezeugt - vereinfacht ausgedrückt).

Jetzt hat das jahrtausendelang gut funktioniert, aber in der heutigen Gesellschaft sind ganz andere Fähigkeiten gefragt. Wir "verweiblichen" unsere Männer ein bisschen durch die Erziehung. Wir wollen dass auch Jungs ihre Streits durch Reden austragen, denn noch immer sind hauptsächlich Frauen mit der Kindererziehung beschäftigt. Und diese Frauen lösen ihre Streits ja auch durch Reden und deswegen geben sie das so an die Kinder weiter. Irgendwie ist das ja auch gut so, denn wir können uns ja nicht ständig die Köpfe einschlagen, sondern müssen versuchen uns irgendwie anders zu einigen. Da tut es auch einem Mann gut, wenn er weiß, wie er verbal einen Streit lösen kann.
Aber: es entspricht eben nicht der Natur der Männer. Sie kriegen das schon gut hin, weil sie es von klein auf gelernt haben. Aber dennoch schlummert in vielen noch der Säbelzahntiger-Bekämpfer. Und deswegen tut es ihnen gut, wenn sie den mal rauslassen dürfen. 

In vielen Computerspielen geht es genau um diese Fähigkeiten, die man eben sonst eigentlich nicht mehr braucht in unserer Gesellschaft. Schnell eine Gefahr erkennen, schneller handeln als der Feind, vielleicht auch strategisch vorgehen, schlauer handeln als der Feind, Feind ausschalten. Das bedient ein jahrtausendealtes Belohnungssystem im Körper und schüttet dann beim Spieler Glücksgefühle aus. 

Ich finde das nicht verwerflich, also weder "gut" noch "böse", um auf deine Frage zurückzukommen. Es ist eben in der Natur des Menschen und macht aus den genannten Gründen einfach Spaß. Eigentlich sollte man froh sein, dass es heutzutage so einfache Ventile gibt, mit denen man seine Instinkte befriedigen kann ohne jemandem Schaden zuzufügen. Denn darum geht es glaube ich kaum einem Computerspieler, dass er das gern im realen Leben machen würde. 

Ich habe jetzt alles sehr schwarz-weiß dargestellt, das ist es natürlich nicht. Menschen sind hochkomplexe Lebewesen mit ebenso komplizierten Denkmustern. Außerdem ist jeder Mensch anders. Es gibt also auch genügend Frauen, die ebenso gern solche Spiele spielen, viele Männer, die das ablehnen, eine Vielzahl anderer Gründe, aus denen man spielt, etc. Wie gesagt, es ist eben ein Erklärungsansatz. Und ich finde ihn persönlich sehr logisch.

Liebe Grüße

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Kommentar von 19Julia99
30.10.2016, 18:46

Dein Text ist leider etwas schwammig formuliert und zu kurz. Kann kaum Infos daraus entnehmen. Ein bisschen mehr wäre schon drin gewesen oder? Ist aber nur meine Meinung :)

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Kommentar von chrissdecross
18.11.2016, 12:52

Als ob das Ich von den Instinkten her jemanden erschießen will^^ schwammig? wässrig...nein Überflüssig dieser Kommentar.

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Weil es auch noch Menschen gibt die Echt und Spiel/Film unterscheiden können.

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Weil du so ziemlich sämtliche deiner Fähigkeiten trainierst. Bin Reaktionsvermögen bis hin zu 3dimensionalem Denken. Des weiteren stehst du vor immer anderen Herausforderungen. Deshalb. Nicht weil wir "Böse" sind. Und "Gut und "Böse" müssen wir jetzt nicht auch noch durchkauen oder?

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1.) "Gut" und "Böse" gibt es nicht.

Das sind Begriffe mit denen man rein individuell und aus subjektivem Blickwinkel Personen, Dinge und Ereignisse beschreiben kann, jedoch handelt es sich dabei nicht um reale Wertigkeiten!

2.) Der Mensch ist ein Raubtier

Daher ist eine gewisse Blutlust in uns genetisch verankert. Dies ist jedoch in keinster Weise verwerflich, sondern absolut natürlich.

3.) Wir lieben Fiktion.

Weil wir so Fantasien ausleben und Abenteuer erleben können, die wir in der Realität niemals so erleben könnten oder wollten.

4.) Geschmäcker sind verschieden.

Nicht jede/r mag Medien die viel Gewalt beinhalten. Man kann das unmöglich pauschalisieren, es gibt sehr viele Medien die gänzlich ohne Gewalt auskommen.

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Ich spiele z.B. GTA. Alleine macht mir das keinen Spaß, deshalb spiele ich online und oft auch mit Freunden. Es ist dann einfach lustig, sie zu ärgern und mit dem Auto zu rammen/eine Haftbombe dran zu machen oder diese Last Team Standings. Ich käme nie auf die Idee, sowas in echt zu machen. Das solche Spiele aggressiv machen ist mehr als lächerlich, da muss man schon eine andere psychische Störung haben^^ 

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Ab und zu muß man mal Aggrsionen abbauen auserden spielt man die selten Alleine, Egoschooter sind deswegen so beliebt weil sie meist Mehrspieler Modes haben wo man in Team Spielt mit durch aus sinnvollen regeln

Es ist meist doch bissel mehr als Töte alles und jeden (auser man Spielt Deathmatch da sind die regeln wirklich jeder gegen Jeden kann aber auch Spass machen).

Das ist das Geheimnis die wenigsten Spielen Ballerspiele wegen der Story, ich selber spiel auch ab und zu Destiny und die Story von Destiny ist wirklich Mega Langweilig.......die Strikes und Raids wo man in Gruppen Kämpft sind aber  Mega Spassig

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Naja, gebe zu, als ich klein war gab es Atari und da gab es auch ein paar Spiele ( invaders etc) wo man Ufos, aber auch Flugzeuge abschießen konnte. Die waren auch beliebt.

Also wurde weiter entwickelt und heute hab ich das Gefühl , wenn ich so ein Spiel sehe dass man sich im realen Krieg befindet. Man versinkt im Blut.

Geschmacksache. Meins wäre es nicht.

Fürchte aber das ganz schwache Charaktere sich von so was motivieren lassen, bei guter hirnwäsche etc. als Terroristen zu enden.

Naja. Sache der Experten. Warum sollte jemand, der Tausende von Menschen am TV abknallt in der Realität auch einen umlegen, wenn er eine MP bekommt. Unvorstellbar. ?!?!?!?!

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bezogen auf filme:

sie sind genauso beliebt wie Dramen, Komödien oder PsychoThriller.

In Actionfilmen oder Historienfilmen ist es nunmal sehr wahrscheinlich, dass ein Maschinengewehr auftaucht.

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Kommentar von Funmichi
28.10.2016, 09:07

Nene, das sehe ich zB bei amazon, action funktioniert immer. Und hinter scheinbar anderen genres verbirgt sich doch genauso die faszination für waffen&blut siehe scarface, der pate oder departed.

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