Frage von AndateLaSchucha, 82

Wieso sind fast alle Menschen zu dumm um Vorurteile auszublenden und sich seine eigene Erfahrung & Meinung zu bilden?

Woran liegt das?

Antwort
von Kitharea, 16

Um das zu schaffen muss man einige Schritte unternehmen:
Angefangen mit der vollständigen Lösung vom Elternhaus die sehr viel von der Meinung vorgeben mit der man aufwächst. Sowas kann man nicht einfach abschütteln. Ablösen von der Meinung aller Institutionen die mitzureden hatten (Kirche ect) und Eliminieren dessen was man heutzutage als Moral empfindet.
Mal davon abgesehen dass das schon ein ewig weiter Weg ist den sich sicher nicht jeder antut - versucht jeder Mensch irgendwo dazuzugehören - er muss also gleichzeitig Menschen finden die mehr oder weniger seine Einstellung teilen wenn er sie ändert. KEINER schwimmt komplett gegen den Strom ohne auch nur von irgendwo Unterstützung zu kriegen. Und sei es nur gefühlt.
Was noch dazugehört ist, mit Menschen zu reden oder sich auszutauschen die komplett anders sind als man selbst. Viele schmeißen mit Meinungen um sich über andere Menschen zb. und haben selbst noch nie mit einem davon auch nur ein Wort gesprochen. Haben Meinungen übernommen ect. Es gäbe keinen Rassismus wenn das anders laufen würde als Beispiel.
Solang man die og. Punkte nicht gemacht hat, käme man gar nicht auf die Idee, dass eine andere Meinung sinnvoll sein könnte. WEIL sie in der eigenen Welt gar nicht vorkommt und wenn doch - ist sie falsch. Man hört gar nicht mehr zu weil es nur mehr ums Recht haben geht.

Es hat also weniger mit Intelligenz zu tun als mit Mensch-sein. Eine Mischung aus Anpassung, Angelerntem, Selbstgelerntem und Beobachtetem. Ich empfinde die Meisten zum Beispiel heutzutage als "Sozialblind". Für mich ist es schrecklich sehen zu müssen wie materialistisch alles ist - dass man den Menschen mehr und mehr als Objekt betrachtet. Denn genau das ist es mMn. was die psychischen Probleme im Moment so hervortreten lässt. Einsamkeit bei gleichzeitig schlechter oder keiner Bindung zu anderen Menschen - weil alles andere angeblich ja viel wichtiger ist.
Schon wieder zu viel -.-

Antwort
von Christi88, 30

Wieso sind fast alle Menschen zu dumm um selbst zu Jagen, und sich ihre eigene Nahrung zu beschaffen? Weil es weitaus bequemer ist, mal eben in den Aldi zu gehn. Dann hat man danach noch ein bisschen Zeit für Familien im brennpunkt, mitten im Leben, und ähnliche Kulturbereicherungen. xD

Antwort
von RonRan, 21

Wenn man sich von sämtlichen Vorurteilen befreien würde, wäre man gar nicht mehr fähig, seinen Alltag zu meistern. Wenn du ständig über alles nachdenkst, kommst du nie zu deinen Zielen.
Glaub mir, das hab ich versucht.

Antwort
von whynot63, 21

Hi!

Das liegt weniger an Dummheit (im Sinne einer intellektuellen Schwäche), sondern an einer emotional-moralischen Beschränktheit, die ein Urteilen nach dem jeweiligen Weltbild oder auch nach persönlichen Wertekategorien praktisch erzwingt. Es ist gewissermaßen nicht möglich, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken. Was als "gut" empfunden bzw. angesehen wird, wird verteidigt, was für "schlecht" oder "böse" gehalten wird, wird verurteilt oder gar bekämpft.
Nicht jeder Islamist oder Nazi oder sonstige "Werte- und Prinzipienbesessene" muß notwenigerweise ein vollkommener Dummkopf sein, auch wenn es so erscheint. Es gibt genug Fanatiker, die durchaus helle Köpfe sind, aber eben gefangen in ihrem Fanatismus, der ihnen vorschreibt, was wahr, was gut, was richtig ist. Die Bildung einer eigenen Meinung ist unter diesen Voraussetzung natürlich unmöglich. Wobei natürlich auch das kulturelle Umfeld und dessen Einfluß eine maßgebliche Rolle spielen.
Man könnte also sagen: Im Oberstübchen normal, vielleicht auch klug, im Unterstübchen Kretins, beherrscht von der Empfindung, die Wahrheit und damit das Recht für sich zu haben. Das erscheint zwar natürlich dumm, muß aber, wie gesagt, nichts mit intellektueller Dummheit und Beschränktheit zu tun haben.

LG

Kommentar von kelzinc0 ,

Das ist genauso wie Angst, nahtürlich und dient der Selbsterhaltung und irgendwie sidn die Vorurteile ja entstanden also sind die nciht aus der luft gegriffen.

Antwort
von MegaCornan, 42

Irgendwann bildet sich alles wieder zurück, so auch die Menschheit. Vom Primaten zum Menschen und wieder zurück.

Kommentar von ThomasAral ,

nö --- wenn dann gehts schlagartig ... war bei den dinos auch nicht anders.  sonst müssten wir ja jetzt wieder nur lauter fische als tiere haben und keine landtiere mehr

schlagartig heisst:  menschen weg ... dafür gibts was neues was dem menschen in nichts nachsteht ... sogar dem noch übertrifft.

Kommentar von MegaCornan ,

Die Dinosaurier waren durch einen Asteroiden ausgelöscht. Wir Menschen bilden uns langsam selber zurück und werden uns entweder gegenseitig selber vernichten, was halt der langsame Weg ist, oder wir erleiden dasselbe wie die Dinosaurier und wir werden durch ein Asteroiden ausgelöscht.

Kommentar von AndateLaSchucha ,

Naturkatastrophe oder Krieg ;)

Kommentar von huegelguegel ,

schon wieder jmd der an die Apokalypse glaubt :D

Kommentar von BalTab ,

Evolution geht NIE  "schlagartig"!

Kommentar von AndateLaSchucha ,

Wir (die überreste der Menschheit) hätten nurnoch "Stock&Stein".. Was dazu führt das RestWissen verloren geht. Wir hätten uns somit "schlagartig" zu diesem Punkt zurückgebildet. die Evolution würde erneut beginnen und der Mensch müsste sich das verlorene Wissen neu aneignen...oder ich laber nur müll xD ich geh jtz schlafen:)

Antwort
von LaWery, 30

Hetzmagazine und social networks bei denen die Verantwortlichen sich keiner direkten Konfrontation aussetzen müssen wenn sie Schwachsinn verbreiten

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