Frage von boneclinks, 57

Wieso sind eigentlich alle so scharf darauf, US-Präsident zu werden...es heißt doch immer, die Hinterleute ziehen die Fäden?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von versus00, 30

Also, ich fände einen Job, bei dem ich nur lächeln und ein bisschen geschliffen reden muss und die komplizierten Dinge andere Leute machen lassen kann, sehr chillig...

Antwort
von voayager, 23

Fäden im Hintergrund ziehen sieht nicht so aus, wie sich das klein-Fritzchen oder klein-Lieschen vorstellt. Es gibt da sogenannte pressutre groups, z.T. vom Weißen Haus regelrecht beordert, die Gutachten erstellen, dies u.o. Gesuche an den Präsidenten richten. Es gibt Beratungsgespräche, es gibt amtlich bestallte Berater, die den Präsidenten beraten. All das bezieht er dann in seine Entscheidungen ein, gibt dann sein Ja-Wort odfer verneint ein Anliegen. Leider erfahren wir nicht, wo er sich über Berater hinwegsetzt, all das wäre zwar sehr interessant, doch ich wüßte nun nicht, wo ich da fündig werden sollte.

Der Einfluß der Wallstreet, sowie der Öl,- und Rüstungsindustrie läuft nun nicht so, dass deren Vertreter nur mal mit dem Finger schnipsen und dann der Präsident dienstbeflissen alles abnickt. Es sind vielmehr ökonomische Sachzwänge, ökonomische Gewichtigkeiten, die sich ergeben, wenn man einen Weltkonzern leitet. An diesen hängen viele Zulieferbetriebe dran, daran hergestellte Materialien, die der Staat dringend braucht, bei den Banken isses das Geld das er geliehen bekommen möchte, dann sind es Steuern, dann die staatliche Beteiligung in Form von Aktien und sonstigen Wertpapieren des Staates selbst bei den Konzernen usw. All dies ist zu bedenken, so dass ein Staatsmann jeder Coleur darauf Rücksicht nehmen muß, wenn es sich um Privatbetriebe handelt, die auf auf Grund ihrer Marktstellung eine wahrhaft ungeheure Macht haben und zwatr rein ökonomisch und nicht fingerschnipsend.  Da es nun aber mehrere Wirtschaftsriesen gibt, die nicht selten untereinander konkurrieren, kann ja muß zuweilen der Präsident per Dekret oder staatlicher Subvention zuweilen Einfluß nehmen, ist er doch der ideelle Gesamtkapitalist.

Fazit. die Macht des Präsidenten ist begrenzt durch die ökonomischen Sachzwänge des Großkapitls sowie dem Kongreß, dennoch bleibt noch genug davon bei ihm hängen, so dass er mehr als jeder andere Politiker der USA handeln und entscheiden kann. Machtbedürftige Menschen und das sind die allermeisten Politiker und Politikerinnen, kommen bei solch einem Posten ganz gut auf ihre Kosten.


Antwort
von FexMa, 32

Sie wollen Macht !

Kommentar von boneclinks ,

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